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aylin1992
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Anmeldungsdatum: 15.11.2008
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2009 - 19:33:11    Titel: parteien

hey ,
ich habe eina hausaufgabe aufbekommen und zwar soll ich erklären warum politische parteien in der bundesrepubklik deutschland nciht ersetzbar sind.
ich weiß, dass es was mit ihren funktionen ( patizipation, transmission, selektion, integration, sozialisation, selbstregulation, legitimation ) zu tun hat . Aber wie hängen diese funktionen mit der ersetzbarkeit zusammen?

lg aylin
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7834
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2009 - 19:41:24    Titel:

Ich halte die Aufgabe für falsch. Sie nimmt das Ergebnis deiner Überlegungen vorneweg. Das Ergebnis könnte ja auch sein, dass Systeme ohne Parteien denkbar wären. Die Aussage ist eine Meinung und kein Fakt.

Ich bin kein Politiklehrer. Aber offensichtlich ist dein Lehrer der Überzeugung, dass nur Parteien Mittler zwischen Volk und Staat sein können, dass nur sie die Meinungen "bündeln" können usw. Du kannst die Aufgabe also in diesem Sinne bearbeiten. Oder du bietest ein wenig Paroli und überlegst dir wie man das gerade in Zeiten des Internets u.U. auch anders bewerkstelligen könnte. Die Aufgabe ist sicherlich intellektuell herausfordernder. Das Gesicht deines Lehrers würde ich da gerne sehen.

Gruß
pauker
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2009 - 20:52:26    Titel:

Mir ist keine Demokratie bekannt, in der es nicht so etwas wie Parteien gibt. Mal sind es eher lose Verbindungen von Abgeordneten mal sind es feste, auf Dauer angelegte Gebilde. Der Versuch, Mehrheiten zu erreichen begünstigt wohl die Entstehung solcher Gruppen und zwingt dann wiederum zu einem gewissen Konformismus. Sicher ist das aber von Politologen ausgiebig erforscht worden.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7834
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2009 - 23:18:33    Titel:

Naja, aber in einer Aufgabe das Ergebnis vorzugeben und dann die passenden Argumente zu suchen grenzt an Indoktrination. Ein bisschen selbstständiges Denken sollte an der Schule ja auch gelehrt werden.

Gruß
Pauker
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2009 - 10:57:37    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Naja, aber in einer Aufgabe das Ergebnis vorzugeben und dann die passenden Argumente zu suchen grenzt an Indoktrination. Ein bisschen selbstständiges Denken sollte an der Schule ja auch gelehrt werden.

Gruß
Pauker


Absolut einverstanden. Wüßte nicht, dass wir zu meiner Schulzeit eine solche eher tendenziöse Aufgabenstellung erhalten hätte. Wahrscheinlich ist der Lehrer selbst Parteigänger.
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2009 - 00:21:43    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ich bin kein Politiklehrer. Aber offensichtlich ist dein Lehrer der Überzeugung, dass nur Parteien Mittler zwischen Volk und Staat sein können, dass nur sie die Meinungen "bündeln" können usw.
Ob man es mag oder nicht: Der Politik-Lehrer hat das Grundgesetz Art 21 gelesen.
Und würden die Parteien nur Meinungen "bündeln", wären sie GG-widrig. Wink

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Mir ist keine Demokratie bekannt, in der es nicht so etwas wie Parteien gibt.
Ist das jetzt ein Beweis für die Notwendigkeit von Parteien?
Dann habe ich auch einen: Mir ist kein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland, ja, nicht einmal ein demokratisches Land, bekannt, das nicht mindestens einen McDonalds hat. Ergibt sich daraus auch eine zwingende Koinzidenz für die Bundesrepublik oder die Demokratie? Wink
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