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schlechtes abi
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> schlechtes abi
 
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chrisblake
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Anmeldungsdatum: 05.12.2007
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:55:51    Titel:

gradient hat folgendes geschrieben:
KamiKami hat folgendes geschrieben:
Diese Diskussion ist so alt wie das Forum selbst und wurde bereits unzählige Male durchgekaut. Es ist allerdings nach wie vor eine Frechheit zu sagen, dass bei einem nicht so guten Abitur gewisse Arbeitstechniken, Intelligenz und Interesse nicht vorhanden seien. Ebenso wie die vor Arroganz strotzende Aussage, das Abitur sei ein Signifikant für hohe Intelligenz.

Korrelationen oder Studien helfen da m. E. n. nur äußerst wenig, denn jedes Lager hat so seine Quellen und Beweise.

Gruß


Offenbar liegen einige übereinstimmende Quellen vor, siehe z.B. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz_als_Pers%C3%B6nlichkeitseigenschaft#Intelligenz_und_schulischer_Erfolg (man beachte die Fußnoten)
"Laut Amelang korreliert die Höhe des erreichten Schulabschluss zu 0.70 mit der Intelligenz[11]. Ähnliches berichtet auch Asendorpf. Dass die Intelligenz stärker mit dem Bildungsniveau korreliert als mit Einzelnoten wird darauf zurückgeführt, dass eine einzelne Note stark durch einen einzelnen Lehrer bestimmt wird. Das Bildungsniveau wird jedoch durch alle Zeugnisse, also die Noten aller Lehrer bestimmt. Somit sind die Daten hier höher aggregiert[12]."

Diese Statistiken sind offenbar allgemein anerkannt. (Falls jemand die Sendung "Geist und Gehirn" von Prof. Dr. Manfred Spitzer kennt, wird man sich an diese Statistiken vielleicht erinnern.)
Im Übrigen finde ich es auch logisch, dass es positive Korrelationen zwischen Schulnoten und IQ gibt, denn darin werden sprachliche Fähigkeiten getestet, die man in Deutsch/Fremdsprachen benötigt, mathematische Fähigkeiten (Mathematik/Naturwissenschaftliche fächer), technisches Verständnis (Physik,...) und räumliches Denken (Mathe und Kunst stellt z.B. Anforderungen an diese Fähigkeit), sowie logisches/analytisches Denken (Mathematik, Physik, Informatik, Deutsch). Ob der IQ dann auch wirklich alles über die Intelligenz aussagt, sei mal dahingestellt, das würde auch OT führen...


Wichtig ist aber, was man aus seinen Stärken und Schwächen macht. Wenn man kein so gutes Abitur hat, sollte man sich vielleicht fragen, woran es lag (da nur 0,7^2=49% vom IQ abhängt, gibt es 51% restliche Einflüsse).

Keine Ahnung, warum sich immer so viele über diese Statistiken aufregen.


Alle Diktatoren haben Brot gegessen (Korrelation 1.0.). Sind alle Brotesser Diktatoren?
OH MEIN GOTT. ES BESTEHT EINE KORRELATION.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:58:29    Titel:

Accounting hat folgendes geschrieben:

Also erstmal ganz langsam. Du unterstellst mir gleiches Vorgehen am Gymnasium und an der Hochschule. Woher willst du das wissen? Du unterstellst mir selben Lernaufwand und Einstellung, deiner Theorie zufolge ist ein Studium wesentlich einfacher als das Abitur. Wozu ging ich dann überhaupt studieren.
Vielleicht liegt es im Studium am Interesse. Ich war in Mathe, VWL und IT spitze am Gymnasium. Werte+Normen, Deutsch und Spanisch haben das aber massivst nach unten ausgeglichen. Hätte ich an der Schule meinen Lehrplan selbst erstellen können, hätte ich ein besseres Abi gehabt, da ich ganz andere Interessenschwerpunkte gewählt hätte. Wie man am Studienabschluss sieht, liegt es doch nur am Fachinteresse und nicht an mangelnder Intilligenz. Das ist lediglich deine Unterstellung.
Dein Rat ist richtig, aber den sollte man unabhängig der Abitursnote vergeben und nicht daran koppeln.


Hauerha, da hast du aber was ganz kräftig in den falschen Hals bekommen! Zeig mir den Beitrag, wo ich Intelligenz und Abitur miteinander in Verbindung bringe.
Für mich ist ein gutes Abitur lediglich ein Indikator für ein hohes Maß an Disziplin, das den Leuten fehlt, die ein schlechts Abitur hingelegt haben. Das ist damit zu begründen, dass diese nur dann gut arbeiten, wenn sie "Spaß" oder "Interesse" haben. Natürlich kann man mit Spaß an der Sache besser arbeiten - das streitet wohl niemand ab.

Aber! Es gibt auch Leute, die ein schlechtes Abi haben - nicht nur, weil sie stinkenfaul sind - sondern weil ihnen auch noch der nötige Grips fehlt. Diese Leute können auch nicht mit Spaß oder Interesse auf einmal zu Überfliegern werden.
Mathe-Freak
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Anmeldungsdatum: 02.07.2007
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 18:06:09    Titel:

Es kommt auch drauf an, wie sehr man sich auf die Fächer konzentriert, die man nicht so gerne macht. Wenn sich jetzt beispielsweise jemand irrsinnig für Mathe interessiert und nur noch daran denkt und gleichzeitig die anderen Fächer vernachlässigt, dann zeichnet sich ja schon ab, dass so einer im Studium (sofern er Mathe als Fach wählt) saugut sein kann, während seine Abi-Note aus genanntem Grund schlecht sein kann.

Berühmtes Beispiel: Srinivasa Ramanujan
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 18:11:38    Titel:

Nur ist nicht jeder mit schlechtem Abi automatisch ein Mathematik-Genie wie Ramanujan.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
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BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 18:17:11    Titel:

gradient hat folgendes geschrieben:

"Laut Amelang korreliert die Höhe des erreichten Schulabschluss zu 0.70 mit der Intelligenz[11]. Ähnliches berichtet auch Asendorpf. Dass die Intelligenz stärker mit dem Bildungsniveau korreliert als mit Einzelnoten wird darauf zurückgeführt, dass eine einzelne Note stark durch einen einzelnen Lehrer bestimmt wird. Das Bildungsniveau wird jedoch durch alle Zeugnisse, also die Noten aller Lehrer bestimmt. Somit sind die Daten hier höher aggregiert[12]."


Auf der einen Seite wird gesagt - und da gab es durchaus Übereinstimmung - Intelligenz und die damit verbundenen Begrifflichkeiten seien a) zu vielfältig und b) teils noch recht schwammig, aber auf der andren Seite wird gesagt ein gutes Bildungsniveau korreliert am stärksten (am stärksten = zwingend?) mit Intelligenz. Worauf basiert diese Aussage? Stichwort "Begabung" ist da weit hergeholt, schließlich wäre die Begabung bei guter Bildung ja ziemlich breit gefächert.

Zum Rest. Wurschtel Dich einfach mal durch die ebenfall anerkannten und vor mit geposteten Quellen durch. Mein ehemaliger Kommolitone aus Bayer, kam darauf überhaupt nicht klar. Smile

Jensen AR. The G factor - The science of mental ability. Westport, Conneticut, London: Praeger, 1998.

Ferguson E, James D, Madeley L. Factors associated with success in medical school: systematic review of the literature. Brit Med J. 2002;324(7343):952-957.

Heublein U, Spangenberg H, Sommer D. Ursachen des Studienabbruchs: Analyse 2002 (Hochschul-Informations-System). Hochschulplanung. 2003;163.

Hinneberg H. Zulassung zum Studium - bessere Studenten durch Auswahlgespräche? Hochschulwesen. 2004;52:12-14.

Hofmann M, Rieger MA, Ostermann T. Schulische und nicht-schulische Prädiktoren für die Studienplatzzusage an der Universität Witten / Herdecke - Ergebnisse einer QUEST-Analyse. GMS Z Med Ausbild. 2007;24(4):Doc188.

http://www.egms.de/en/journals/zma/2008-25/zma000566.shtml

http://www.bmbf.de/pub/ursachen_des_studienabbruchs.pdf


Aber wie ich bereits sprach, diese Diskussion wurde schon unzählige Male in den anderen Unterforen diskutiert, insofern besteht von meiner Seite auch kein großer Bedarf, erneut diesen virtuellen Schniedelvergleich auszutragen, da absolut sinnlos.

Zitat:
Keine Ahnung, warum sich immer so viele über diese Statistiken aufregen.


Wie heißt es doch so schön: Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast, denn sie sind nicht immer objektiv und reliabel.

Es ist einfach hahnebüchenen Unfug Aussagen von Professor X, als Krone der Weißheit zu postulieren. Wer sich dazu berufen fühlt, soll dies tun. Es wird nur eine Aussage gemacht, die eine höhere Wahrscheinlichkeit angibt, dass die Abiturnote mit dem Studienerfolg korreliert. Mehr nicht.

Gruß
Crankk
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 21:44:40    Titel:

Accounting hat folgendes geschrieben:
FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Ausreißer gibt es immer. Ich halte es nur nicht für sinnvoll, den Leuten einzureden, dass sie mit einem verkackten Abi große Chancen haben, als Überflieger ihr Studium zu meistern.

Mit welcher Begründung? Ich hatte selbst ein grotten schlechtes Abi mit 3,4 und gehörte an meiner Hochschule im Jahrgang zu den 10 besten Absolventen. Zudem habe ich eine abgeschlossene Lehre mit 1,1. Der Rat an Menschen, die ein Studium aufnehmen wollen, sollte ein anderer sein, nämlich das er es probieren soll.


Ja und 10 andere haben ein 3.4er Abi und sind genauso "schlecht" im Studium...
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2009 - 02:22:26    Titel:

Nur was schließt man daraus? Dass man jemandem mit nicht so gutem Abi empfehlen sollte, nicht zu studieren?
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2009 - 08:40:00    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
Nur was schließt man daraus? Dass man jemandem mit nicht so gutem Abi empfehlen sollte, nicht zu studieren?


Nö, sondern dass man sich nur Mühe geben sollte, um mit seinem Durchschnitt den NC seines Wunschfaches zu treffen.

Wer nach Neigung und Interesse studiert, wird zwangsläufig auch mit einem 3,Xer Abitur besser sein als jemand, der das nur macht, weil er keine Ahnung hatte was er machen soll und meinetwegen nen 1,X-Abitur hatte.

Gehen wir mal einfach davon aus, dass jeder mit dem erlangen der allgemeinen Hochschulreife wenigstens ETWAS Ahnung von grundlegenden Arbeitstechniken hat. Dann kommt es auf der Uni darauf an, wie gut er diese Fähigkeiten verbessern kann und ob er sonst noch mitkommt beim Stoff und ob er Faul ist oder nicht (Und da schließe ich mich den Aussagen von vorher an: in der Regel basiert ein 3,Xer Abi von einem Tagesgymnasium auf Faulheit) und ggf. seine Einstellung zum Lernen ändern kann (was beim Wunschstudium kein Problem sein sollte).

Aber allgemeingültig war hier bisher noch keine Aussage, daher darf sich die Meine auch nicht dieser rühmen.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2009 - 23:35:28    Titel:

Also aus meiner bescheidenen Erfahrungssphäre heraus habe ich den Eindruck die Leute mit einem schlechten 3er Abitur neigen häufiger dazu einfach eine Ausbildung anzufangen und dabei zu bleiben.

Ich glaube die sind dann auch sehr wohl ihrer eigenen Stärken und Schwächen bewusst. Damit meine ich, sie wissen sehr wohl ob sie z.B. sehr fleißige, engagierte Menschen sein können oder ob sie Unangenehmes eher verdrängen und Umständliches aufschieben.

Oder ob sie sich für ein Thema wirklich interessieren und andere Gründe, z.B. ein Streit mit dem Lehrer der Grund für die Noten war. Auch wenn unsere Lehrer prinzipiell als inkompetent und voreingenommen angesehen werden, denke ich aber nachwievor, das schlechte Noten eher im Schüler selbst begründet liegen.

Zitat:
Aber wenn ich mir überleg, was da immer für ein Geschiss gemacht wurde, nur weil die ein Einserabi hatten. Sonderehrungen und weiß der Teufel was noch alles. Bei der Entlassung nachm Abi hat der Rektor nochmal einen draufgelegt, als er mit den beiden (und noch ner anderen Einserabiturientin) geredet hat:

"Ihnen liegt jetzt die Welt zu füßen....sie können alles erreichen...Tür und Tor sind ihnen geöffnet...blablalba....die Betriebe werden sich um sie reißen...."

Und wie man sieht, ist ein Einserabi null Garantie, dass man es auch zu was bringt im Beruf. Wie gesagt...Studium geschmissen bzw. Arbeit sausen lassen. Naja, mir solls egal sein.


Nun, es ist doch wirklich so wie der Rektor sagt, vom U-Bahnpenner bis zum obersten Firmenvorstand ist alles drin^^.

So naiv dass das alle für bare Münze nehmen waren bei uns natürlich nicht alle. Du kannst 18-21 Jährigen auch nicht mehr alles erzählen.Aber was soll man uns sonst erzählen? Ambitionen erfüllen sich nicht immer, nur wenn man keine Ambitionen hat, der wird von vornerein nichts erreichen.

Ansonsten klingt das für mich halt wie eine typische Neidtirade. "Jemand hat ein 1er Abitur und ich selber nicht... dafür ist der bestimmt ein unselbstständiger Fachidiot " Natürlich gibt es auch den durch Ehrgeiz zerfressenden Abiturienten der wie ein Hamster im Rad nach guten Noten und Zeugnissen jagd und dabei sein leben vergisst. Aber in der Regel erreichen doch die guten Schüler und Studenten auch die Schlüsselpositionen in unserer Gesellschaft, werden Geschäftsführer, Ärzte,Politiker. Ich habe einen Bekannten aus meinem Physikleistungskurs, er ist einfach ein Genie oder zumindest hochbegabt, das muss man neidlos anerkennen. Der hat ein Abitur von 1,0 wurde in praktisch jedem Vorstellungsgespräch umworben und auch die anderen guten Schüler die ich kenne sind psychisch alles andere als instabil und auch nicht asozial oder arogant.

Es ist eher so dass das Selbstbewusstsein und der Optimismus mit dem Erfolg kommen und der entsteht durch harte Arbeit und Zielstrebigkeit.

Zitat:
Statistiken sind schön, für die Betrachtung eines Einzelfalles sind sie jedoch wertlos...


Die ganze Unterhaltung ist sinnlos. Rein theoretisch könnten auch Leute ohne Hauptschulabschluss studieren und Erfolg haben. Aber im Prinzip gehts doch um die Schubladen in denen man denkt.

Sicher, ein Schul oder Studienabschluss ist in gewisser Weise ein Leistungsnachweis aber wenn man es mal so sieht wie es ist, wir sind alle nur Menschen, wir haben unsere Talente und Fähigkeiten, unseren Charakter und Intellekt, wir haben lediglich andere Begleitumstände im Leben aber nach wie vor sind wir einfach Menschen die Probleme lösen müssen.

Es gibt Techniker die haben mehr Fachwissen als Ingenieure, es gibt Gefreite die haben mehr Führungsqualität als ihre kommandierenden Offiziere. Dann gibt es Akademiker die seit Jahrzehnten einfache Sachbearbeiter sind und wiederum Leute ohne Studium, die ganz groß rausgekommen sind.

Nach einer Weile sind Zeugnisse und Noten nur noch ein Stück Papier. Man muss sich immer wieder neu beweisen und genauso muss man jeden Menschen immer wieder neu betrachten.

Wenn die Leute das erkennen würden, dann gebe es auch keine dummen Threads mehr wie FH vs Uni.



Zitat:
Wer nach Neigung und Interesse studiert, wird zwangsläufig auch mit einem 3,Xer Abitur besser sein als jemand, der das nur macht, weil er keine Ahnung hatte was er machen soll und meinetwegen nen 1,X-Abitur hatte.


Ich sehe es mittlerweile eigentlich als gar nicht mal so verkehrt an, auch mal entgegen der Prämisse "ich tue am besten was mir Spaß macht" zu leben.Natürlich ist ein Leben ohne Spaß wertlos, doch ich sehe es als große Stärke im Leben an, wenn man sich mit allen Themen befassen kann und alle möglichen Aufgaben zufriedenstellend lösen kann,auch wenn sie einen nicht interessieren.

Ehrlich gesagt empfinde ich das als etwas kindisch aber das ist wohl auch die westlich kulturelle Definition von Reife, nämlich Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung die teilweise weit über das eigene Leben hinaus geht. Und das ist eben nicht für seine EIGENEN Wünsche zu handeln, sondern für andere Menschen.

Und überhaupt, ich glaube nichtmal,dass das was wir am liebsten machen auch immer das ist, was wir am besten können. Es wollen so viele Leute Sänger und Schauspieler werden. Alle wollen sie berühmt werden oder Künstler bzw Musiker oder Mediengestalter. Es stimmt, die berühmten unter ihnen führen ein tolles Leben in dem sie Leidenschaft und finanziellen Wohlstand verbinden können doch die meisten haben überhaupt kein Talent oder es sind soviele,dass sie einfach nicht hervorstechen oder arbeiten dann in völlig unterbezahlten, total unsicheren Arbeitsverhältnissen.

Ich finde man sollte da wirklich realistischer sein. Und man kann in fast allen Situationen etwas Gutes sehen. Und ein relativ langweiliger dafür aber sicherer und gut bezahlter Job kann ja interessante Aspekte aufweisen, an die man vorher mitunter gar nicht gedacht hat.

Früher habe ich auch nicht so gedacht aber mittlerweise mache ich mich über BWL oder andere Vernunftstudenten auch nicht mehr lustig, ich kann es zumindest besser nachvollziehen
xmisterDx
Valued Contributor
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2009 - 23:39:29    Titel:

Threads wie FH vs. Uni sind nicht dumm, sofern sie sachlich die Unterschiede der beiden Institutionen diskutieren. Denn die existieren nunmal...
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