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Kauf eines PCs durch Minderjährigen mit geschenktem Geld
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jura_noob
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Anmeldungsdatum: 13.02.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2010 - 02:24:52    Titel: Kauf eines PCs durch Minderjährigen mit geschenktem Geld

Hallo zusammen, ich sitze gerade vor folgendem Sachverhalt:

Der 15-jähriger Peter (P) hat von seiner Tante 100 € geschenkt bekommen. P wurde von vornherein die Anschaffung eines kleinen Spielecomputers durch seine Eltern verweigert.

Nun kauft P bei einem 17-jährigen Angestellten X ein Computer für 90 €. Sie vereinbaren, dass P jetzt 50€ und die restlichen 40 € in drei Wochen zahlt. Daraufhin bietet X P an in Verbindung mit dem geschlossenen Vertrag noch eine Maus für 10 € zu kaufen, die sonst 50 € kostet. P nimmt das Angebot an und kann die 10 € ebenfalls in drei Wochen zahlen.
Die Eltern von P sind nicht mit dem Kauf einverstanden und fordern X auf den PC zurückzunehmen, wollen aber die Maus für 10€ behalten, da sie sie anschließend verkaufen wollen. Hat X gegenüber P Zahlungsansprüche?

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Welche Finanzierungsform ist das? Handelt es sich hierbei um ein Ratengeschäft oder ist es eher ein Teilzahlungsgeschäft? Falls es ein Ratengeschäft wäre, dann könnten die Eltern ja nach §110 das Geschäft für schwebend unwirksam, da der Betrag nicht komplett gezahlt wurde, und schließlich für endgültig unwirksam erklären.

Sollte die Finanzierungsart ok sein, dann hätten die Eltern nur die Chance über die fehlende Zustimmung für die freie Verfügung der Schenkung den Vertrag unwirksam zu machen.

Ich würde mich sehr über Hilfe freuen.
mgor
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 371

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2010 - 21:26:43    Titel: Re: Kauf eines PCs durch Minderjährigen mit geschenktem Geld

jura_noob hat folgendes geschrieben:

Welche Finanzierungsform ist das? Handelt es sich hierbei um ein Ratengeschäft oder ist es eher ein Teilzahlungsgeschäft?


Was ist denn der Unterschied? Shocked
Der Digge
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 260

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 11:40:56    Titel:

Naja du musst diese Unterscheidung gar nicht treffen.
Das Problem liegt vielmehr darin ob der Kauf des PC Maus mit dem Kaufvertrag des Computers zusammenhängt.

Denn die Genhimgung für den Kauf des PC wurde ja verweigert.
Daher KV Comuter (unwirksam)

Ob die Kauf der Computermaus ein eingenständiges RG ist, welches noch durch die Genehmigung der Eltern rechtlich wirksam gemacht werden kann ist fraglich.
Dies ist m.E. durch Auslegung des Vertrages zu ermitteln § 157. Hier werden die Computermaus und der PC in einem KV verkauft. Vertragsgegenstand ist insoweit Maus und PC.
Folglich ist die nachträgliche Genehmigung zu dem Kauf der Maus nicht möglich.
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