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Der leider zu langsamer Verfall des Kapitalismus
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Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 21:39:02    Titel:

Netter Seiteneffekt: der neuste, reichste Mann der Welt ist kein US-Amerikaner (à la Gates, der seine früheren Konkurrenten aus der Garagenfirma "Microsoft" gedrängt hat und die erfolgreichsten Teile seiner Betriebssysteme nur einkaufte) und auch kein Europäer (wie die dank post-kommunistischer "Wirren" aka. Mini-Turbokapitalismus mit Selbstbedienungsflair zu Vermögen gekommenen russischen Oligarchen), sondern...

...ein Mexikaner. Der dank Korruption, verschleuderten Privatisierungen und Monopolismus im Besitz von Unternehmen ist, an denen in Mexiko niemand vorbei kommt (80% der Mexikaner telefonieren über seine Telefongesellschaft).
Terrismus
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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: 14 März 2010 - 11:20:53    Titel: Perasitäre Phase des Kapitalismus

empty space hat folgendes geschrieben:
Ich 3.0 hat folgendes geschrieben:
Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnten kann man erkennen, wie ein Land durch Verringerung des Staates aus dem Abgrund geholt werden kann.


...
Neuseeland liegt praktisch am Boden. Arbeitslosigkeit und Armut erreichen nie gekannte Höchstmarken und fast jeden Tag gibt's neue, interessante Botschaften. Zuletzt hörte man, dass Neuseeland die Bahn, die sie erst vor einiger Zeit privatisiert hatten, zurückkaufen musste, um sie vor der Stilllegung zu retten, nachdem sie erst verkauft, dann zerschlagen, korrumpiert, segmentiert, weiterverkauft und ruiniert wurde. Von den einst 21.000 Beschäftigten bei der Bahn sind zum Schluss noch 2.500 zurückgeblieben. Jetzt ist sie wieder in Staatsbesitz und beliebter denn je...

Auch die USA sollten wir uns unbedingt als Vorbild nehmen: Mittlerweile sitzt jeder 100ste US-Amerikaner im Knast, Tendenz: drastisch steigend; 40 Millionen haben nicht einmal grundlegende Krankenversorgung, 15 Millionen sind obdachlos, 50 Millionen fristen ihr Leben als working poor. 'luja, soag i, 'luja!



Also Dein ´luja hilft nichts.

Kapitalismus ist nicht mehr funktionsfähig.

Er kann nicht den Wirtschaftkreißlauf im Gang halten.

Die Technik ersetzt immer mehr menschliche Arbeit und die Kapitalisten brauchen immer weniger Menschen um Gewinne zu erzielen.

Die Sklavenhaltergesellschaft in den USA ist zu Ende gegangen, weil die Sklaven die man ernähren und für ihre Unterkunft sorgen musste für die Produktion. Dazu waren sie auch durch ihre Lage selbstverständlich auch unmotiviert. Im Prinzip also für das Erzielen der Maximalgewinne unbrauchbar.

Der Kapitalismus wird zu Ende gehen, weil die menschliche Arbeit auf alle Ebenen immer mehr durch Technik ersetzt wird.
Immer weniger Menschen werden gebraucht um Gewinne für die Kapitalisten zu erwirtschaften.

Zur Zeit versuchen die Kapitalisten ihre Gewinne durch niedrige Löhne, die durch den Staat (also aus Steuermittel) künstlich angehoben werden, hoch zu halten. So gesehen bezahlen sich die Lohnabhängigen teilweise aus ihren eigenen Steuern selber.

Aber es gibt Probleme.
Die einzelnen Kapitalisten brauchen die Menschen für die Produktion nicht.
Aber das System braucht zahlungskräftige Menschen für die Nachfrage.

Wenn die Nachfrage sinkt, überträgt sich es auf alle anderen Branchen.

Der Wirtschaftskreißlauf hört auf zu funktionieren.

Der Kapitalismus kann nur mit Staatshilfen existieren, also wenn die Bürger selber die Kapitalisten subventionieren.

Das ist die falsche Umverteilung.
Ich 3.0
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 15 März 2010 - 11:12:35    Titel:

Lustig. Ihr Sozialisten predigt täglich dass der Kapitalismus angeblich vor dem Untergang ist. Aber in der echten Welt passiert genau das Gegenteil, der Kapitalismus weitet sich aus.

Glaube mir, solange es Menschen gibt, solange wird der Kapitalismus existieren. Weil der Kapitalismus eine menschliche Ordnung ist, es gibt nichts was menschlicher wäre.
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