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Studium einer Sprache und Kommunikationsfähigkeit
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Ich 3.0
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2010 - 16:13:00    Titel: Studium einer Sprache und Kommunikationsfähigkeit

Hallo,

theoretisch müssten Germanisten am besten in der Lage sein, verbal zu kommunizieren. Da sie sich mit dieser Sprache beschäftigen. Aber wie sieht es in der Praxis aus.

Besitzen z.B. Germanisten eine überdurchschnittlich Kommunikationsfähig?
Ashe
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1989

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2010 - 18:24:45    Titel: Re: Studium einer Sprache und Kommunikationsfähigkeit

Ich 3.0 hat folgendes geschrieben:
Hallo,

theoretisch müssten Germanisten am besten in der Lage sein, verbal zu kommunizieren. Da sie sich mit dieser Sprache beschäftigen.


Wie kommst du darauf?
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2010 - 19:28:21    Titel:

Naja... im Studiengang Germanistik beschäftigt man sich ja vor allem mit wissenschaftlichen Grundlagen, insbesondere Sprach- und Literaturwissenschaft. Warum aber solltest du, wenn du dich in einem Seminar oder einer Vorlesung z.B. verstärkt mit bestimmten grammatikalischen Phänomenen oder Balladen des Sturm und Drang beschäftigst, besonders gut mündlich kommunizieren können - besser als die Absolventen anderer Studiengänge, die sich ebenfalls mit Sprache befassen (wie z.B. Juristen)?
Ich 3.0
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2010 - 21:29:58    Titel:

Wie soll man stattdessen die kommunikative Kompetenz vergrößern?

sprachlich-linguistische Intelligenz
Zur sprachlichen Intelligenz gehören die Sensibilität für die gesprochene und die geschriebene Sprache, die Fähigkeit, Sprachen zu lernen, und die Fähigkeit, Sprache zu bestimmten Zwecken zu gebrauchen. Rechtsanwälte, Redner, Schriftsteller und Dichter zählen zum Kreis der Personen mit hoher sprachlicher Intelligenz. Berühmte Persönlichkeiten, welche ein hohes Potenzial in der sprachlich-linguistischen Intelligenz besaßen, waren beispielsweise Homer, William Shakespeare und Johann Wolfgang von Goethe.quelle wiki.de

Im Trivium der Liberal Arts befasst man sich mit der Grammatik und mit der Rhetorik, um so die kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern. Ein Germanist beschäftigt sich ebenfalls mit der Grammatik einer Sprache, deshalb Eingangsfrage.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2010 - 11:12:14    Titel:

Das wissenschaftliche Studium einer Sprache dient ja hauptsaechlich der Analyse und in diesem Zusammen auch der 'Produktion' von schriftlichen Resultaten.
Das durch ein Studium einer Sprache letztlich auch die muendliche Kommunikation gefoerdert wird ist klar, aber durch einen einfachen 'Sprachkurs' oder 'Rhetorikkurs' koennte diese Ausdrucksfaehigkeit sehr viel direkter gefoerdert werden.

Mit Sicherheit ist es hilfreich, einen soliden Unterbau an Grammatik, Redewendungen, Anekdoten, etc. zu haben, aber es kommt ja wohl auch darauf an, in welcher Form diese Kommunikation stattfinden soll.

Ein Politiker, der in einem Interview zu einem ihm unbekannten Thema Stellung nehmen wuss, oder der eine Wahlrede haelt und auf Zwischenrufe reagieren muss, hat sicher einen andere "kommunikative Intelligenz" als ein Schriftsteller. Vielleicht ist es sogar so, dass spaetere Rechtsanwaelte, Journalisten,... schon eine gewisse Begabung besitzen und daher diese Berufe ergreifen.
Ich 3.0
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2010 - 12:00:37    Titel:

Wenn ich mich mit der Grammatik beschäftige, dann verbessert sich meine schriftliche Kommunikationsfähigkeit.

Wenn ich mich mit der Rhetorik beschäftige, dann verbessert sich meine mündliche Kommunikationsfähigkeit.

Klingst logisch -. Training macht den Meister.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2010 - 02:51:51    Titel:

Allerdings sollte m.E. eine gewisse Begabung schon da sein.

Entsprechend wird jemand der 'unmusikalisch' ist, durch viele Klavierstunden zwar besser werden, aber nie ein hohes Niveau erreichen koennen.

Dazu kommt auch, dass Kommunikation eigentlich immer auf das Gegenueber abgestimmt sein muss. Im Studium lernt man da wohl eher eine eher 'akademische' Art, aber z.B. an 'Stammtischgespraechen' oder beim Flirten ist das schon wieder anders...
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