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"Wir leben auf dramatische Weise über unsere Verhältnis
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 11:18:01    Titel:

Das Schlimmste ist, ist die Vertuschung. Es werden nur über die negativen Folgen der Schuldenorgie diskutiert. Über die Ursachen findet in der linken Presse keine Diskussion statt, verständlich denn das würde zu Demokratie- und Sozialstaatkritik führen.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 13:02:46    Titel:

Ja, dann würde man z.B. auch vertuschen, dass die letzte Einkommenssteuerreform der Schröder-Regierung so in etwas 31 Mrd. Euro jährlich an Mindereinnahmen bedeutet hat.

http://www.econstor.eu/bitstream/10419/28028/1/507486714.PDF

Nicht dass ich diese Reformen ablehen, aber zur Wahrheit gehört eben nicht nur die Ausgabenseite.

Angesichts der finanziellen Lage, könnte man neben alle Sparanstrengungen auch überlegen, ob Gutverdiener (z.B. auf 5 Jahre zeitlich befristet... dann lohnt sich die Flucht ins Ausland auch nicht) wieder einen Spitzensteuersatz zahlen könnten, wie er zu Zeiten einer CDU/FDP-Koalition üblich war.

Die Senkung der Umsatzsteuer für Hotels kostet im Übrigen auch schon mal 1 Mrd. pro Jahr.

Gruß
Pauker
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 14:35:16    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ja, dann würde man z.B. auch vertuschen, dass die letzte Einkommenssteuerreform der Schröder-Regierung so in etwas 31 Mrd. Euro jährlich an Mindereinnahmen bedeutet hat.

http://www.econstor.eu/bitstream/10419/28028/1/507486714.PDF

Nicht dass ich diese Reformen ablehen, aber zur Wahrheit gehört eben nicht nur die Ausgabenseite.

Angesichts der finanziellen Lage, könnte man neben alle Sparanstrengungen auch überlegen, ob Gutverdiener (z.B. auf 5 Jahre zeitlich befristet... dann lohnt sich die Flucht ins Ausland auch nicht) wieder einen Spitzensteuersatz zahlen könnten, wie er zu Zeiten einer CDU/FDP-Koalition üblich war.

Die Senkung der Umsatzsteuer für Hotels kostet im Übrigen auch schon mal 1 Mrd. pro Jahr.

Gruß
Pauker


Hallo Pauker,

WIR leben über UNSERE Verhältnisse, nun mag es ja sein, dass es Verschiebungen zwischen den Steuerarten, Verschiebungen bei den Ausgaben, mal mehr mal weniger Neuverschuldung gab, mal mehr mal weniger soziale Dinge bezahlt wurden, mal ne Bank mal ne Gewerkschaftsfirma gerettet werden mußte, mal ein Kindergarten mal ein Seniorenheim gestrichen werden mußte, ne Wiedervereinigung oder ne Krise, Hochwasser oder Dürre oder dies oder jenes. Da mit WIR aber auch WIR Alle gemeint sind, sollten WIR ALLE auch mal gucken wie sinnvoll all das war, was die vergangenen Jahre von UNS als WÄHLER so legetimiert wurde und dazu guckst DU da:

78.809
88.153
100.725
114.940
122.495
123.767
137.066
153.103
163.153
175.282
186.61
189.343
193.626
202.765
212.030
223.536
231.326
239.622
249.559
273.810
281.041
338.435
374.128
383.017
401.957
409.047
407.578
416.337
425.913
441.705
442.238
442.838
446.247
452.079
453.068
467.252
488.444
538.244
561.182

Das sind die GESAMTsteuereinnahmen von 1970 bis 2009, die WIR ALLE entweder zahlen mußten oder von denen WIR ALLE der Meinung waren das was davon bezahlt wird tut UNS ALLEN gut. Irgendwie.

Zeigst Du mir mal die Stelle mit den Mindereinnahmen mit denen rotgrün durch die Steuersenkung zu kämpfen hatte???

Wie schön wäre die Welt könnten wir nur endllich mal diesen Hahnebüchenen Unsinn von wegen Steuerausfälle, Mindereinnahmen, leeren Kassen, etc vergessen. Das ist alles nur erstunken und erlogen. Kein deutsches AMT hatte jemals in der Geschichte der Bundesrepublik damit zu kämpfen, dass ihm weniger Steuergelder zur Verfügung standen.

So und nun mal zum Sinn oder Unsinnn von Steuern, was bitte schön rechtfertigt in den 40 Jahren eine Versiebenfachung der Einnahmen, bei den Ausgaben, also Einnahme plus Neuverschuldung siehts ja noch dramatischer aus. Und viel wichtiger, da WIR hier ja immer noch über weitere Ausgaben reden, meint eigentlich irgendeiner der Anwesenden das WIR die nächsten 40 Jahre so weitermachen können???
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 14:39:20    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

So und nun mal zum Sinn oder Unsinnn von Steuern, was bitte schön rechtfertigt in den 40 Jahren eine Versiebenfachung der Einnahmen, bei den Ausgaben, also Einnahme plus Neuverschuldung siehts ja noch dramatischer aus.


Nuja, dir ist schon klar, dass deine Zahlen deutlich geschönt sind? Du vergisst zum Einen eine gewachsene Bevölkerung und zum Anderen die Inflation. Selbst eine Inflation von jährlich 3% führt schon allein zu einer Verdreifachung...

Cyrix
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 14:44:22    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

So und nun mal zum Sinn oder Unsinnn von Steuern, was bitte schön rechtfertigt in den 40 Jahren eine Versiebenfachung der Einnahmen, bei den Ausgaben, also Einnahme plus Neuverschuldung siehts ja noch dramatischer aus.


Nuja, dir ist schon klar, dass deine Zahlen deutlich geschönt sind? Du vergisst zum Einen eine gewachsene Bevölkerung und zum Anderen die Inflation. Selbst eine Inflation von jährlich 3% führt schon allein zu einer Verdreifachung...

Cyrix


ach ja eine Verdreifachung wäre immer noch eine Senkung der Einnahmen von 50% wegen meiner gern. Und wir haben doch nun wirklich nicht 4 Mal so viele Einwohner wie 1970.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 14:53:38    Titel:

Schauen wir mal wie sich im gleichen Zeitraum das Einkommen der Steuerzahler, also der Bevölkerung entwickelt hat:

http://www.iwkoeln.de/tabid/2738/ItemID/24473/

ich sehe dort keine Versiebenfachung, selbst, wenn ich unterstelle der Sozialstaat verteile eben Einkommen um, um alle profitieren zu lassen erreiche ich keine Verdoppelung und ne Inflation gabs für die Steuerzahler ja auch.

Problem, ne wir haben kein Problem!
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 15:01:46    Titel:

Bei dir hängt es echt bei den leichtesten Zusammenhängen. Schoneinmal etwas vom Brutoinlandsprodukt gehört? Das hat sich seit 1970 mehr als versechsfacht. Damit stimmt deine Rechnung schonmal gar nicht mehr.



Zuletzt bearbeitet von nAim am 27 Mai 2010 - 15:04:53, insgesamt einmal bearbeitet
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 15:03:40    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
und ne Inflation gabs für die Steuerzahler ja auch.


Hast du mal in den Tabellenkopf geschaut?

Zitat:

Verfügbares Einkommen je Einwohner in Preisen von 2008, in Euro


Die Inflation ist da schon rausgerechnet! Multipliziere jetzt nochmal den Quotienten Einnahmen_Deutschland_gesamt von 2008 / Einnahmen_Deutschland_West von 1970 mit ca. 3. Was erhältst du für einen Steigerungsfaktor, der deinen vorher geposteten Zahlenreihen entsprechen würde (nämlich ohne Berücksichtigung von Inflation und Einheit)?


Cyrix
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 15:03:48    Titel:

Och, deiner obigen Argumentation zu dem Steueraufkommen folgend schauen wir uns doch einmal das aggregierte Aufkommen der Steuerzahler an. Dazu können wir sogar deinen eigenen Link nehmen:

Zitat:
Im Jahr 1950 lag das verfügbare Einkommen aller westdeutschen Haushalte zusammengenommen bei lediglich umgerechnet 37 Milliarden Euro. Heute sind es im vereinten Deutschland fast 1,6 Billionen Euro.


Wahnsinn, über 58 Jahre ist das verfügbare Einkommen der deutschen Haushalte um den Faktor 43 gestiegen! Und da beklagst du ernsthaft eine Zunahme des Steueraufkommens um den Faktor 7 über 40 Jahre?

Stimmt schon, für Propaganda müssen wir uns mit Preisteuerung, Wiedervereinigung und Bevölkerungswachstum nicht wirklich aufhalten. Ist eben das gewohnte Bild, wie auch schon an anderen Diskussion um dieses Thema ablesbar. Ein wenig grundlegender Sachverstand im Umgang mit Kennzahlen sieht da völlig anders aus. Aber die Kritik muss wohl direkt an die Pressestelle der FDP weitergereicht werden, die ihre eigene Wählerschaft hier bisweilen (aber nicht immer) unterschätzt.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2010 - 15:12:00    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Bei dir hängt es echt bei den leichtesten Zusammenhängen. Schoneinmal etwas vom Brutoinlandsprodukt gehört? Das hat sich seit 1970 mehr als versechsfacht. Damit stimmt deine Rechnung schonmal gar nicht mehr.



ähem ja und was hat das Bruttoinlandsprodukt mit Staatsaufgaben zu tun???

Müssen wir mehr verteidigen, weil mehr produziert wird?
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