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Was ist schwerer: FH Maschinenbau oder Uni Maschinenbau
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Foren-Übersicht -> Ingenieurwissenschaften -> Was ist schwerer: FH Maschinenbau oder Uni Maschinenbau
 
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rotte
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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2010 - 18:05:54    Titel:

Zitat:
Generell würde ich eher vorsichtig sein, wenn man selber nur an einem Hochschultyp studiert hat und behauptet, dass der jeweilige Gegentyp eigentlich "unnütz" is.
Von unnütz hat ja auch niemand geredet, aber wenn von von 1000 Personen 800 im Fall A versagen, und 200 im Fall B, dann kann man schonmal sagen, Fall A wird wohl "schwerer" sein als Fall B.
Zitat:
Im übrigen gibt es ja auch DIE FH und DIE Universität gar nicht. Da sollte man eher differenzieren und einen Vergleich auch immer nur im Einzelfall vornehmen.
Natürlich! Lasst uns zwischen jeder FH und Universität differenzieren damit keiner in eine Schublade gesteckt wird, in die er nicht gehört.
Der Threadersteller hat nicht nach einer speziellen FH/Hochschule gefragt und da geht es nunmal um einen allgemeinen Vergleich. Jeder hat das Recht auf irgendwelche Ausnahmen hinzuweise, aber dann auf darauf zu pochen, keine generellen Vergleiche zu ziehen ist albern.
Zitat:
Die kenne ich auch. Bei denen liegts größtenteils daran, dass ihnen das verschultere System besser liegt... Wink
Aha, dann ist für die die Uni also sozusagen "schwerer"?
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2010 - 18:23:48    Titel:

Zitat:
Zitat:
Der wesentliche Unterschied liegt ja eigentlich nur an dem Praxissemester, das an der FH meistens fest ins Studium integriert wird. Allein dadurch kommt letztenendes die höhere Praxisnähe zustande.
Ähm ... so ziemlich alle Unis, bei denen ich Bekannte hab, müssen auch ins Praxissemester. Genauso an meiner Uni. Würde es eher wundern, wenn Uni-Studenten ohne ein Praxissemester in die Wirtschaft entlassen werden
Du hast mich scheinbar falsch verstanden: An den FHs ist das Praktikum so in den Studienplan integriert, dass man meistens noch Seminare parallel oder nach dem Praktikum besuchen muss. Das Praxissemester hier ist richtig organisiert. Du gehst nicht einfach in den Betrieb xy & Söhne, völlig losgelöst vom restlichen Studium. Letzteres ist aber meistens an Unis. Was ich sagen wollte: dadurch (und nicht durch Lehrveranstaltungen) wird die Praxisnähe an der FH gefördert.
Zitat:
Generell würde ich eher vorsichtig sein, wenn man selber nur an einem Hochschultyp studiert hat und behauptet, dass der jeweilige Gegentyp eigentlich "unnütz" is.
Wo habe ich bitte schön das Wort "unnütz" benutzt? Nicht einmal zwischen den Zeilen habe ich das gemeint.
Zitat:
Kannst ja mal die Modulhandbücher der FH Aachen und der RWTH Aachen vergleichen... Oder TU München und HS Münschen... Oder TU Berlin und TFH Berlin... Oder FH Hannover und Uni Hannover...
Zufällig kenne ich mich mit einem der aufgezählten Paare aus eigener Erfahrung ganz gut aus, aber ich sage dir nicht welches Wink Von daher kann mir da schon ganz gut eine Meinung bilden, die durchaus realistisch ist.

Ich verstehe wirklich nicht, warum hier immer mit Modulhandbüchern u.ä. argumentiert. Der Begriff "Schwierigkeit" ist doch wirklich rein subjektiv geprägt.
Ich finde subjektiv z.B. das Fach "Signal und Systemtheorie" äußert einfach und habe da ganz gut eine 1 geschafft, obwohl die Durchfallquote enorm war und jeder darüber geschmipft hat. In der "Grundlagen der Konstruktion" habe ich mich mit einer 3 durchgemogelt, obwohl hier 70% auswendiglernen war und es den meisten eher leicht fällt. Und was sagt uns das jetzt?
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2010 - 19:30:10    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Generell würde ich eher vorsichtig sein, wenn man selber nur an einem Hochschultyp studiert hat und behauptet, dass der jeweilige Gegentyp eigentlich "unnütz" is.
Wo habe ich bitte schön das Wort "unnütz" benutzt? Nicht einmal zwischen den Zeilen habe ich das gemeint.
Naja, wenn ihr (damit mein ich dich und "stopfkind") sagt, dass in der FH eigentlich alles genauso gemacht wird wie in der Uni, wenn nich sogar besser (obwohl ihr eigentlich beide nur einen Hochschultyp kennt ... zumindest, wenn ich nix überlesen habe ... und damit mein ich nicht "ich hab mir mal die Prüfungen der anderen angeguckt") dann sagt ihr zwischen den Zeilen, dass die Uni anscheinend nutzlos ist und keine Daseinsberechtigung hat.
Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann müsstest du mir darlegen können, wo die Unterschiede liegen, bzw. wo die Uni in deinen Augen "punkten" kann, wenn es schon nicht in der Menge des Stoffes oder in der Darlegung des Stoffes liegt.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 2002

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2010 - 20:05:24    Titel:

ich denke ein großer unterschied ist die heran gehensweise bei der wissensvermittlung. es hat den anschein, als würde an der uni viele "unnötig" verkompliziert. für manche ist das halt genau richtig um sich stoff besser vorstellen zukönnen. in der FH wird es manches mal halt etwas vereinfacht bzw. von anderen seiten beleuchtet.

jeder soll halt machen was ihn besser liegt. trotzdem finde ich, dass FHs zumindest nahe an die Stufe der Universitäten kommen. ganz pauschal gesagt. natürlich kann es nen himmelweiten unterschied geben sowohl kann eine Elite- uni niemals mit ner schlechten FH gleich gestellt sein und eine sehr gute FH kann aber auch einer schlechten Uni übergeordnet sein.

und bitte die bewertungen nicht zuwörtlich nehmen, weil nen gewissens niveau sollte doch immer gewahrt sein sonst wärens ja keine hochschulen^^.

genau aus diesen gründen finde ich diese alt Ordnung nicht mehr zutreffend. früher war das sicher richtig, da die ausbildungszeit ja schon stark auseinander gingen.
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2010 - 20:34:51    Titel:

Zitat:
Naja, wenn ihr (damit mein ich dich und "stopfkind") sagt, dass in der FH eigentlich alles genauso gemacht wird wie in der Uni, wenn nich sogar besser (obwohl ihr eigentlich beide nur einen Hochschultyp kennt ... zumindest, wenn ich nix überlesen habe ... und damit mein ich nicht "ich hab mir mal die Prüfungen der anderen angeguckt") dann sagt ihr zwischen den Zeilen, dass die Uni anscheinend nutzlos ist und keine Daseinsberechtigung hat.
Da verstehst du mich falsch. Nur weil ich FH und Uni auf einem ähnlichen Level sehe, spreche ich ja keinem die Daseinsberechtigung ab. Im Gegenteil, ich möchte ja gerade keinen Hochschultyp besser sehen als den anderen.

Der wesentliche Unterschied zwischen Uni und FH betrifft in meinen Augen eher die Forschung. Da haben die Unis zur Zeit einfach noch einen deutlichen Vorsprung, auch wenn der Vorsprung (wenn man meinen Profs glaubt) in den letzten Jahren deutlich geringer geworden ist. Besonders hevorheben sollte man, dass man an einer FH nicht direkt promovieren kann. Das war für mich z.B. auch mit ausschlaggebend mir für meine Masterarbeit ein Thema an einer Uni zu suchen.
Das ist aber ein Punkt, der für einen Bachelor-Studenten eigetlich kaum relevant ist. Auch sagt dies nichts über die Schwierigkeit aus.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2010 - 22:28:25    Titel:

@ompre


Hm, also ich kann deinen Schilderungen aus eigener Erfahrung nicht zustimmen. Aber jeder macht da seine eigenen Erfahrungen und beurteilt das ganze vielleicht auch anders
ompre
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Anmeldungsdatum: 01.07.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2010 - 22:44:37    Titel:

@wasp

Vielleicht schilderst du mal deine Erfahrungen. Dann weiß ich was du meinst.

Ich hab jedenfalls gelernt das es alleine auf den Prof. ankommt, was für ein Stoff man macht und wie hart dann die Klausur wird.

Das streut ja schon an der eigenen Hochschule recht stark, wie kann man dann nur die verschiedenen Instutionen vergleichen?

Zudem hat jeder Prof. mal an einer Uni studiert und der liest nichts anderes vor als das Skript was er sich damals an der Uni selbst aufgeschrieben hat. So war es zumindest bei uns.
qwevadsrew
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Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2010 - 22:48:47    Titel:

Lügt euch mal nicht in die Tasche, Leute.

Zu behaupten, FH-Absolvten wären "im Schnitt" genauso intelligent wie Uni-Absolventen ist so, als würde man behaupten, Hauptschüler wären so intelligent wie Gymnasiasten.

Euphemistisch kann man sagen: FHler sind "praktisch begabter". Das wäre dann politisch korrekt.
ompre
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Anmeldungsdatum: 01.07.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2010 - 22:54:54    Titel:

Bei mir haben Top Abiturienten mitstuidert. Viele mit 1er Abi (sogar einige aus Bayern) denen das Unistudium zu lang dauerte. Die haben vorher niemals einen Betrieb von Innen gesehen.

So was zu behaupten und die Uni als Krone der Schöpfung hinzustellen wo alle 1er Abiturienten hingehen, ist wirklich lächerlich. Ich frage mich wer sich gerade in die Tasche lügt?

Ich glaube das der Schnitt recht Homogen ist bei FH sowie Uni was die Top Abiturienten angeht.

Man kann zudem in Hessen auch mit dem Fachabi auf die Uni gehen.

P.s. Falls es einige Beruhigt, ich habe auch gelernt das eine Gutes Abi nicht unbedingt Gute Noten im Studium bedeutet.


Zuletzt bearbeitet von ompre am 02 Jul 2010 - 22:59:42, insgesamt einmal bearbeitet
qwevadsrew
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Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2010 - 22:59:01    Titel:

jou, ist klar.

im Internet kann ich viel erzählen.

Da kann ich auch erzählen, dass der Hauptschüler, der knapp seine Quali geschafft hat, fürs Abitur ans Gymnasium wechselt und dort zum Überflieger mutiert (kommt vor, ist aber eine Ausnahme).

Es ist offensichtlich:
Die Guten gehen eher zur Uni, die Schlechteren eher zur FH.

Das ist die - keinesfalls harte - Wahrheit.
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