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Betriebswirt (VWA) Ja oder nein?
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Foren-Übersicht -> IHK Forum -> Betriebswirt (VWA) Ja oder nein?
 
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barcardi
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2010 - 19:59:06    Titel:

Natürlich ist das ein endloses Thema. Natürlich erscheint nicht alles logisch.

Alle Abschlüsse sind gut und bringen einen voran, auch wenn diese inhaltlich nicht v
unbedingt vergleichbar sind. Die Annerkennung ist einfach unterschiedlich. Nicht nur im allgemeinen sondern von Unternehmen zu Unternehmen, was nicht zuletzt von den Entscheidern abhängt die im Unternehmen sitzen und was diese favorisieren.

Ich kann nur sagen wie es bei uns ist:

BW IHK:
Bei uns unüblich und eher unbekannt. Bis auf den Bilanzbuchhalter ist bei uns IHK eher negativ behaftet. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, das die Berufschulausbildung teilweise echt schlecht ist und die IHK damit in Verbindung gebracht wird. Den Bilanzbuchhalter macht man bei uns auch nicht über die IHK sondern über einen rennomierten Anbieter wie Endriss.

Staatlich geprüfter BW:
Gibt es, ist auch anerkannt, nach meiner Erfahrung nicht gleich gestellt mit der VWA, aber das mag auch eine Verhandlungssache sein. Da das Unternehmen diese Fortbildung nicht selbst anbietet, interessiert man sich nicht dafür. Es wird als schulische Weiterbildung eingestuft. Wobei das keine Bewertung darüber ist, ob das so richtig oder falsch ist.

VWA:

Zur INFO: Träger der VWA sind meistens Stadt, IHK und z.T. Hochschulen. Dort lehren echte Professoren. Bei vielen Unis erfolgt eine Anrechnung auf den Bachelor der Uni und das kostet auch nicht die Welt. Viele Unis bieten inzwischen extra Programme an. DIe VWA macht ihre Abschlüsse über Credit-Points Bologna-Fit. Das fehlt den anderen.

Und wenn jemand als VWA-Absolvent in der Bewerbung sitzt und noch über seinen Prof. von Uni.XY im VWA Studium spricht, welcher übrigens auch noch ein Lehrbuch geschrieben hat. Dann ist das natürlich auch bei einem studierten Entscheider ein dicker Pluspunkt.

Das ist vom ansehen her etwas anderes, als ob ich meinen BW IHK an der VHS gemacht habe und Hans-guck-in-die-Luft das gemacht der sowieso extrem unterbezahlt ist.

Bei dem SGB bringe ich gerne das Argument, das das zum großen Teil Wirtschaftspädagogen sind. Diese machen z.T. den Berufsschulunterricht. Keine Praxiserfahrung.

Durch Persönlichkeit und Verhalten kann man solche defizite zwar ausgleichen, allerdings darf man auch nicht vergessen das wenn man sich mit anderen Abschlüssen gleichstellt (ob VWA FH oder was auch immer), man daran gemessen wird.
fussgaenger
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Anmeldungsdatum: 28.10.2007
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2010 - 20:03:45    Titel: Re: Bester Abschluss zum Betriebswirt

Frenchi hat folgendes geschrieben:
Gut, wir glauben nicht mehr, sondern halten uns an die Logik:

Zitat:
Und es ist nun einmal so, dass vor allem Personaler die VWA in etwa der BA gleichstellen.


Ist das also quasi so? Na gut, dann wollen wir das mal als logisch akzeptieren...

Zitat:
Und so wird empfunden, dass BA akademisch sind, obwohl sie es nicht sind und emfunden dass die VWA "ín der Nähe davon" ist, und so wird empfunden, dass Fachschulabsolventen so etwas wie einen weiteren Berufsschulabschluss gemacht haben, bei welchem sie auf einem sicher nicht-akademischen Niveau gebildet wurden - wie Meister, nur eben kaufmännisch.


Das empfindet man also so? Na gut, dann wollen wir auch das als logisch akzeptieren...

Was hältst Du von dieser Logik?
Betriebswirt VWA = Staatlich geprüfter Betriebswirt = Betriebswirt IHK

Tolles Gedankenspiel, oder? Hat auch was von Logik.


Ok, lass es mich ausformulieren: Es gibt staatlich anerkannte Hochschulen, die einen Abschluss anbieten, der akademisch ist. Nennt sich Bachelor, Master, Diplom. Dann gibt es Einrichtungen, die Aufstiegsfortbildungen anbieten. Die einen orientieren sich an staatlichen Vorgaben (und sind staatlich anerkannt), die anderen machen was sie wollen und vergeben ihre Abschlüsse nach eigenem Ermessen. So, als wenn ich morgen Kaufleute ausbilden würde. Die können sich dann auch Kaufmann (von Sotoll) nennen. Staatlich anerkannt wäre da gar nichts, mit entsprechenen Konsequenzen für die weitere Perspektive meiner so tollen "Azubis".
Dann gibt es Einrichtungen, die vergeben Abschlüsse nach eigenem Vermessen und nennen es auch noch Diplom. Das sind mir die liebsten. Sogenannte VWAs... Im Gegensatz zu anderen Super-Abschlüsse-Anbieter halte ich die VWA noch auf dem Gebiet für eine recht akzeptierte Institution und ich unterstreiche meine THESE, dass letztendlich der Abschluss zum Betriebswirt bei den drei allseits bekannten (ich nenne sie gern nochmal: IHK, VWA, staatlich geprüft) kein Ochse eine große Unterscheidung macht. Wichtig ist, dass man sich nach der kaufmännischen Ausbildung weitergebildet hat, das ist was auf dem Papier steht.
Und mit der Gleichstellung mit einem FH-Abschluss: Ausmeinem Jahrgang sind einige Staatlich geprüfte Betriebswirte in die Gehaltsklasse eines FH-Absolventen eingestuft worden, da die Qualifizierung verbunden mit Berufserfahrung diese Einstufung rechtfertigt. Es bleibt aber ein nicht-akademischer Abschluss, der anscheinend von Personalern als so toll eingeschätzt wird, dass sie mit FH-Absolventen gleichgestellt werden, aber eben doch keine FH-Absolventen sind. So, wie anscheinend die Absolventen der VWA.

Übrigens:
Ich habe meinen Abschluss an der DAA Wirtschaftsakademie gemacht. Eine Akademie wie die VWAkademie oder die BerufsAkademie. Der Abschluss ist dafür staatlich anerkannt, man kann die Fachhochschulreife abschließen und glücklich sein, einen vernünftigen Abschluss zum Betriebswirts in der Tasche zu haben, auch wenn es nicht der Abschluss der VWA ist... Rolling Eyes

Genug abgek... über diese unsägliche Diskussion über den BESTEN aller BESTEN nicht-akademischen Abschluss zum Betriebswirt.

Ich freue mich auf einen weiteren Thread über dieses so unerschöpfliches Thema.

Gruß


Ja stimmt hatte mal einen Kollegen der war auch auf BA in München. Der war schon recht eingebildet, dass er mit einer Zusatzprüfung das Fachabi bekommen hat.... Und auf seinen Visitenkarten stand ja staatl. geprüfter BW
Naja ein Fachabi berechtigt zum Studium an einer FH.
Ein Bachelor-Abschluss berechtigt zum weiterstudieren und Master machen.
Ich finde schon, dass da ein großer Unterschied ist. Soweit ich weiß bringt der BW einige Credits auf einen FH Bachelor in BWL.
Alleine diese Tatsachen bringen mich zu der logischen Erkenntnis, dass der der glaubt mit einem BW einen akademischen Abschluss zu haben sich das nur einredet damit er sich besser fühlt.
Das ist nicht böse gemeint, aber der einzige Grund warum ich mich dazu entschieden habe ein ordentliches Uni-Studium anzustreben.

Btw. Ein Metzger mit Meisterbrief der Bereichsleiter ist kann 70k im Jahr verdienen. Da schaut mancher Ingenieur sogar recht blöd aus der Wäsche. Solche Stellen gibt es aber nicht oft. Und die zu bekommen ist noch schwerer, weil tausende Bewerber die haben wollen.
Dagegen ein Akademiker von einer Uni oder FH kann sich schonmal über 40k Einstiegsgehalt erfreuen.
R1
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Anmeldungsdatum: 27.09.2009
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2010 - 18:10:09    Titel: Re: Bester Abschluss zum Betriebswirt

fussgaenger hat folgendes geschrieben:

Ja stimmt hatte mal einen Kollegen der war auch auf BA in München. Der war schon recht eingebildet, dass er mit einer Zusatzprüfung das Fachabi bekommen hat.... Und auf seinen Visitenkarten stand ja staatl. geprüfter BW
Naja ein Fachabi berechtigt zum Studium an einer FH.
Ein Bachelor-Abschluss berechtigt zum weiterstudieren und Master machen.
Ich finde schon, dass da ein großer Unterschied ist. Soweit ich weiß bringt der BW einige Credits auf einen FH Bachelor in BWL.
Alleine diese Tatsachen bringen mich zu der logischen Erkenntnis, dass der der glaubt mit einem BW einen akademischen Abschluss zu haben sich das nur einredet damit er sich besser fühlt.
Das ist nicht böse gemeint, aber der einzige Grund warum ich mich dazu entschieden habe ein ordentliches Uni-Studium anzustreben.

Btw. Ein Metzger mit Meisterbrief der Bereichsleiter ist kann 70k im Jahr verdienen. Da schaut mancher Ingenieur sogar recht blöd aus der Wäsche. Solche Stellen gibt es aber nicht oft. Und die zu bekommen ist noch schwerer, weil tausende Bewerber die haben wollen.
Dagegen ein Akademiker von einer Uni oder FH kann sich schonmal über 40k Einstiegsgehalt erfreuen.



Bei welchem Thema bist Du denn? Worüber sprichst Du?
Frenchi
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Anmeldungsdatum: 26.11.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2010 - 08:58:50    Titel:

Zitat:
Was versteht er nicht an:

"LEIDER spielt Logik keine Rolle?"


Deine herzergreifende Attacke richtet sich leider gegen den Falschen.

Zitat:
Ja, glauben und Logik ist das eine...

@R1: Sorry, dann habe ich die Einleitung Deines Beitrag falsch verstanden, was wohl nicht für mein Intellekt spricht Confused Ich sprach in meinem vorausgegangenen Beitrag nicht von Logik, deswegen war ich wohl verwirrt Wink

Gruß
R1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.09.2009
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2010 - 15:50:59    Titel:

Rolling Eyes
Dilber1209
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Anmeldungsdatum: 24.08.2010
Beiträge: 39
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2010 - 16:14:22    Titel: ob anerkannt oder nicht

es ist doch und da wird mir sicher jeder zustimmen schon eine beachtliche Leistung, wenn man nach einem 8-9 Stunden Arbeitstag noch seinen Kram zusammenpackt und sich weiterbildet oder?

Ob nun IHK,VWA,SGB oder ein Fernstudium bei einer FH nebenbei, alles finde ich, sind große Leistungen. Warum?

Nicht selten hat man noch einen eigenen Hausstand zu versorgen, evtl. mit Frau und Kind. Dann die Arbeit und letztlich noch die Weiterbildung.

Da wirds mit dem Zeitbudget schon verdammt eng. Über Anerkennung oder nicht entscheidet ja wie immer bei einer Bewerbung der zuständige Personalreferent. Da gibts eben welche, die sind VWA-Affin, vielleicht weil sie selbst einen VWA Abschluss haben, andere schauen nur auf die Uni, anderen ist ein Abitur wichtig, dem nächsten wieder mehr Praxis. Man wird es nie allen rechtmachen können. Was sicher eine tolle Lösung ist, wenn man es sich leisten kann, ist eine Ausbildung mit Fachkaufmann/Frau und anschließend ein akademischer Grad. Das könnte ich mir vorstellen kommt sicher gut an. Ist aber auch nur meine Interpretation.
Strepi
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Anmeldungsdatum: 02.04.2014
Beiträge: 1
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2014 - 12:01:33    Titel: Staatlich geprüfter Betriebswirt plus Abtiur nachholen

Hallo Sabasti,

hast du dir evtl. schon mal überlegt den [b]staatlich geprüften Betriebswirt[/b] zu machen?! Hier hast du die Möglichkeit neben deinem Betriebswirt noch das [b]Fachabitur nachzuholen[/b]. In München gibt es die Sabel und die FHM (Fachhochschule des Mittelstandes) die das anbieten. Allerdings gibt es bei der FHM München die Möglichkeit den staatlich geprüften Betriebswirt in [b]Teilzeit[/b] zu absolvieren was den Vorteil bietet gleichzeitig Geld zu verdienen. Bisher wurde der staatlich geprüfte Betriebswirt nur in Vollzeit angeboten, hier wurde glücklicherweise Abhilfe geschaffen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Zeitaufwand schon nicht wenig ist, aber dafür bekommt man ja auch was. Zudem bringt einem eine "geschenkte" Weiterbildung nun auch nicht sehr viel.

In meinem Betrieb wird der staatlich geprüfte Betriebswirt sehr hoch angesehen. Auch der Betriebswirt VWA hat je nach Unternehmen entweder einen guten oder schlechten Ruf, aber ich denke das gilt für alle akademischen und nicht akademischen Titel. Für manche Personaler zählt auch das WO man den Abschluss gemacht hat.

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Viele Grüße
Gozo
Valued Contributor
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2014 - 12:04:38    Titel: Re: Staatlich geprüfter Betriebswirt plus Abtiur nachholen

Strepi hat folgendes geschrieben:

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Ich denke nicht...er dürfte schon seit einiger Zeit fertig sein mit dem Betriebswirt, wenn es sich nicht verzögert hat.
manu_nr
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Anmeldungsdatum: 24.01.2016
Beiträge: 15
Wohnort: Fritzlar

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2016 - 13:07:36    Titel:

Ich würde dir auch die Reihenfolge Fachwirt -> Betriebswirt -> Bachelor empfehlen.

So hast du immer Zwischenstufen und kannst einen Abschluss "festhalten". Wenn es mit der nächsten weiterführenden Weiterbildung nicht klappt hast du immer noch einen Abschluss, den dir keiner nehmen kann.

Die Diskussion, ob ein VWA Studium besser, genauso gut oder schlechter als ein anderes ist, wirst du in jedem Weiterbildungsforum finden. Da zerfleischen sich die User stellenweise. Man kann sich aber die brauchbaren Beiträge raussuchen und sich die Argumente ergänzend zur eigenen Meinung rausziehen.
juis
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Anmeldungsdatum: 03.08.2016
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2016 - 11:12:56    Titel: lieber nicht

also ich kenne einige die VWA als Bankangestellte gemacht haben.
Das alles dann immer nebenbei. Das heißt Samstags nach der Arbeit gepaukt und die Schule besucht.

Honoriert wird das allerdings nicht. Bezahlen muss man das auch selber.
Die meisten wollen das wohl machen, da sie sich persönlich weiterbilden möchte, bzw. nicht mit einer lediglichen Berufsausbildung später disqualifizieren wollen.

Ich persönlich würde -wenn möglich- ein Bachelorstudium empfehlen!
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