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Investitionsrechnung / Beurteilung
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NevBully
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 18:29:29    Titel: Investitionsrechnung / Beurteilung

Hallo zusammen, BWL ist ein Nebenfach von mir. Bin eher der Fremdsprachen-typ Wink

Ich tippe mal eben die Frage ab, und dann versuche ich sie zubeantworten. Es wäre toll, wenn mir jmd sagen kann ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder nicht.

Frage:
Eine Investitionsbeurteilung erfolgt durch Gegenüberstellung von Auszahlungen und
Einzahlungen des Investitionsobjektes.
a) Wie können die Aus- und Einzahlungen ermittelt werden?

b) Warum ist eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ohne
Berücksichtigung der Zeit als Kriterium für die Beurteilung von Investitionen in der Regel zu ungenau? Anmerkung: Unter bestimmten Rahmenbedingungen kann der Zeiteinfluss vernachlässigt werden



Shocked

Antwort A)
Ein und Auszahlungen werden ermittelt, indem der Kaufpreis bzw Anschaffungswert, die Nutzungsdauer, die
variable Kosten p.a. und der kalk. Zinssatz festgelegt werden.


ANtwort B) (uff mein Kopf raucht)
weil die Angabe der Periode eh individuell bzw willkürlich ausgewählt wurde??


mh ich weiß, nicht besonders schön. Aber ich könnte noch etwas ausschmücken Smile sozusagen meine Antwort a little bit dekorieren Rolling Eyes
NevBully
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 18:30:24    Titel:

ups rechtschreibfehler.... Confused
berniebaerchen
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Anmeldungsdatum: 09.04.2007
Beiträge: 1860

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 18:49:49    Titel:

Eben nicht, hier gehst um Ein und Auszahlungen , nicht um Kosten.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 18:53:38    Titel:

Wo steht denn bei Aufgabe A) wie die Einzahlungen ermittelt werden? Deine Aufzählung bezieht sich doch nur auf die Auszahlungen.

Ein Tipp:
Der Vorteil der Kapitalwertmethode ist das sämtliche Zahlungsströme über die gesamte Investitionsdauer berücksichtigt werden (mit Zinsen). Nachteil ist die schwierige Prognose der Zahlungsströme.
Goodwill
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Anmeldungsdatum: 25.06.2009
Beiträge: 896

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 18:57:39    Titel: Re: Investitionsrechnung / Beurteilung

NevBully hat folgendes geschrieben:

Antwort A)
Ein und Auszahlungen werden ermittelt, indem der Kaufpreis bzw Anschaffungswert, die Nutzungsdauer, die
variable Kosten p.a. und der kalk. Zinssatz festgelegt werden.


Wenn du dir deine Antwort nochmal genauer durchließt, wirst du den Fehler merken. Variable 'Kosten'. Die Sache ist ja die: Kosten sind keine Auszahlungen bzw. müssen diesen nicht umbedingt im Wert entsprechen.

Notwendig ist natürlich erstmal eine gewisse Buchführug über das Investitionsobjekt, z.B.:

- die Anfangsauszahlung (alle Auszahlungen für den Kauf, den Aufbau und die Vorbereitung der Leistungsbereitschaft der geplanten Investition)
- die mögliche Bereitstellung von Umlaufvermögen (Z.B. Ausweitung der Lager- oder Materialbestände wegen erhöhter Produktionskapazitäten aufgrund der neuen Anlageinvestition
- laufende Auszahlungen (z.B. für Material, Personal, Energie, Abgaben usw., d.h. für alle Güter und Dienstleistungen, die mit der Nutzung der Investition periodisch wiederkehrend auftreten)
- Wiederbeschaffungsauszahlungen (Falls die Nutzungszeiten einzelner Investitionskomponenten (verschiedene Maschinen, Fahrzeuge, Lizenzen) kürzer sind als das Gesamtprojekt werden entsprechende Wiederbeschaffungsauszahlungen notwendig)

Bei der Einzahlungsseite muss zudem ein potenzieller Liquidationsrestwert bedacht werden, wenn am Ende der Investitionsdauer noch wirtschaftlich verwertbare Gegenstände im Anlagevermögen vorhanden sind.

NevBully hat folgendes geschrieben:
ANtwort B) (uff mein Kopf raucht)
weil die Angabe der Periode eh individuell bzw willkürlich ausgewählt wurde??


Stichwort "time value of money" - Ein Euro heute ist mehr wert als ein Euro morgen, da der Betrag heute über diesen einen tag hätte zinsbringend angelegt werden können. Daher sollte man die Ein- und Auszahlungen eben periodengerecht ermitteln. Das mathematische Modell dafür ist das bekannte Barwert bzw. Present-Value Modell.
berniebaerchen
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Anmeldungsdatum: 09.04.2007
Beiträge: 1860

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 18:59:47    Titel:

Es liegt in der Natr der Sache, dass eine prognose mit
Unsicherheiten verbunden ist, deshalb ist es
kein Nachteil der Kapitalwertmethode.
NevBully
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 19:38:58    Titel:

Crying or Very sad ohhh ihr versteht das alle so gut. bin ja ganz deprimiert, dass ich seit 16 uhr über den aufgaben hänge.

verstehe eure antworten noch nicht ganz, von daher werde jetzt das ganze thema nochmals wiederholen. Finanzierung-Investition Aktiva/ Passiva ...

Und morgen versuche ich nochmal anhand eurer Antworten die Frage (erstmal zu vestehen) und dann zu beantworten...

ist das so schwer oder bin ich zu blöd!? oder fehlen mir wesentliche bwl grundlagen??? oh man, mein schreibtisch ist das reinste schlachtfeld


Twisted Evil bwl brings me on the palm Very Happy
berniebaerchen
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Anmeldungsdatum: 09.04.2007
Beiträge: 1860

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 19:47:14    Titel:

Jetzt beruhige dich mal wieder.
In 4 stunden habe ich das auch nicht gelernt.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 19:51:00    Titel:

berniebaerchen hat folgendes geschrieben:
Es liegt in der Natr der Sache, dass eine prognose mit
Unsicherheiten verbunden ist, deshalb ist es
kein Nachteil der Kapitalwertmethode.


Das ist schon klar, dass das in der Natur der Sache liegt, aber trotzdem kann es ein Nachteil sein.
Stell dir vor die Einzahlungen weichen extrem ab, weil die Datenerhebung fehlerhaft ist oder unvorhersehbare Ereignisse eintreten.
Ein Extrembeispiel wäre ein Unternehmen das vor der Wirtschaftskrise massiv investiert hat um die Marktanteile zu erhöhen. Seit 2003 lief die Wirtschaft von Jahr zu Jahr besser und plötzlich bricht der Umsatz weg, was dann? Genug Firmen haben pleite gemacht und die Kapitalwertmethode wird nicht von kleinen Unternehmen genutzt, also die Investitionen kosten dementsprechend. Gerade bei der niedrigen Eigenkapitalquote großer westlicher Unternehmen kann das ein Problem werden...
berniebaerchen
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Anmeldungsdatum: 09.04.2007
Beiträge: 1860

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 20:00:42    Titel:

Das heißt, die Alternative ist, keine vernünftige Planung zu machen, weil man kein Geld hat?
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