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Meinungen von Jurastudenten zum Jura Studium
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EinHeinzelmännchen
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Anmeldungsdatum: 08.02.2009
Beiträge: 97
Wohnort: Jena

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 09:23:51    Titel:

Ich glaube die wenigstens reichen mit reiner Lernzeit sondern vielmehr mit dem gesamten Zeitumfang.
Dann klingt es auch gleich viel spektakulärer. Ich erzähl meinen Eltern auch gern mal, dass ich 14h in der Uni war damit Ruhe ist. Die zwei Stunden Mittag und Mittagsschlaf und Kaffee werden natürlich nicht erwähnt. Wink
pe
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 13:22:50    Titel:

Zitat:
dafür hat man später nen ordentlichen Job..


q.e.d.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 15:36:48    Titel:

Zitat:
Also immer dieses gerede, man MUSS 8 Stunden am Tag lernen, das Jura-Studium ist ein Vollzeit-Job usw


Ein Studium IST ein Vollzeit-Job ... zumindest ist es so ausgelegt, dass man 40h/Woche dafür veranschlagt. Natürlich müssen diese 40h nicht zwingend übers Jahr gleichverteilt sein.
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 16:08:37    Titel:

Nach meiner Erfahrung kann man während des Studiums ein ganz normales Leben führen, wie jeder andere Student auch. Man besucht ein paar Vorlesungen und AGs und wenn Klausuren anstehen, dann macht man eine etwas längere Lernphase durch, die aber auch wieder ihr Ende findet.

Ein Unterschied ergibt sich jedoch in den Semesterferien, wenn Hausarbeiten anstehen. Diese sind recht arbeitsintensiv, sodass man den Eindruck gewinnen kann, dass die Semesterferien "schlimmer" sind als das Semester. Allerdings musste ich auch noch 6 Hausarbeiten schreiben. In vielen Bundesländern ist das wohl nicht mehr so.

Deutliche Einbußen im Privatleben kommen dann aber in der Examensvorbereitung (ca. 1-1,5 Jahre vor dem Examen). Da können 55 Stunden/Woche schon Usus sein (inkl. Pausen). Das schlaucht auf Dauer ganz schön, vor allem weil bei Jura folgender Grundsatz gilt:

Wer wenig arbeitet und kaum lernt, bekommt garantiert ein schlechtes Examensergebnis. Wer viel arbeitet und viel lernt, hat eine Chance auf ein gutes Examensergebnis. Mehr aber auch nicht!
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 17:56:53    Titel:

Bin ich der Einzige, der es merkwürdig findet, wenn ein Schüler der Oberstufe sich ausgerechnet für Jura (!) interessiert und dabei bloß diese beiden Fragen hat?

Überdenke die Wahl...
Meddy50
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Anmeldungsdatum: 09.11.2008
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 19:25:36    Titel:

Wieso "bloß" diese Fragen? Immerhin hat er Fragen, auch wenn die Fragerichtung für einen Abiturienten "ungewöhnlich" erscheint.

Derartige Schauermärchen hörte ich auch, bevor ich aufs Gymnasium ging etc.

Aber wer hat schon in diesem Lebensabschnitt eine Vorstellung von diesem Studienfach?
Fragen sei demnach erlaubt.
A320
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 22:20:18    Titel:

Fußball hat folgendes geschrieben:
auf seine Freizeit verzichten, dafür hat man später nen ordentlichen Job


Ich glaube, die Arbeitszeit würde sich stark relativieren, wenn es denn für die meisten Absolventen einen ordentlichen Job gäbe. Angehende Juristen haben heutzutage wohl nicht die besten Aussichten darauf (vielleicht ist das sogar noch zu milde ausgedrückt), außer sie verfügen über das berühmt berüchtigte Vitamin B...

Ich weiß es auch aus der eigenen Familie, dort hat jemand ein Jurastudium abgeschlossen und kann alleine davon seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten (wollte Richter werde – nicht geklappt). Viel Muße und Geld investiert, ohne dass am Ende was dabei rausgekommen ist. Was ist da falsch gelaufen? Confused
rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2093
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 - 01:37:44    Titel:

A320 hat folgendes geschrieben:
Viel Muße und Geld investiert, ohne dass am Ende was dabei rausgekommen ist. Was ist da falsch gelaufen? Confused

Der Unternehmergeist hat gefehlt.
Gonzalez
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 - 07:31:42    Titel:

Ok, das Studium ist natürlich ein "Vollzeit"-Studium und nicht teilzeit.
Trotzdem denke ich nicht, dass man deshalb 38,5 Std die Woche lernen MUSS. Verkehrt ist es wahrscheinlich nicht, aber nicht konstitutiv. Wenn man nicht zu jeder Vorlesung/Veranstaltung geht, dann ist das auch ein ganz passables Leben. Wink Dann lernt man zu Hause jeden Tag (bis aufs Wochenende, oder bis auf Sonntag oder was weiß ich) seine 5 Std und dann passt das. Das schwerste ist ohnehin, erst mal in diesen Lerntrott zu kommen. Wenn man drin ist, dann gehts. Die Materie an sich ist ja auch nicht die schwerste, es ist halt einfach nur viel zu viel. Rolling Eyes
Fußball
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Anmeldungsdatum: 17.03.2010
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 - 13:18:14    Titel:

Also am Fleiß würde es bei mir nicht scheitern. Wenn ich etwas unbedingt will, dann bekomm ich es auch meistens, weil ich dafür hart arbeite.

Mein Ziel ist es ja nicht mal unbedingt Richter zu werden, da muss man schon verdammt gut sein, aber bis dahin ist sowieso noch ein langer Weg. Trotzdem: Wenn ich die Noten mit viel Fleiß schaffe, die man für einen Richter- bzw. Staatsanwaltjob benötigt, würde ich natürlich auch einen solchen Job annehmen.

Wenn es "nur" zu einem guten Rechtsanwaltjob reicht, wäre ich damit komplett zufrieden.
Und ja, ich weiß, dass man auch dort gute Noten braucht, um bei einer ordentlichen Kanzlei arbeiten zu können.
Aber wie gesagt, ich denke, dass mit einer Menge Fleiß und sehr viel Lernen das zu erreichen ist.

Außerdem mag ich etwas machen, dass mir Spaß macht.
Wenn ich jetzt BWL studiere und nachher im Monat 500-1000€ mehr verdiene, als ein Freund, der Rechtsanwalt geworden ist, dann würde ich mir "in den Arsch beißen", denn Spaß und Motivation sind für den Beruf eben auch sehr wichtig und wenn diese Faktoren vorhanden sind, kann ich auch mit etwas weniger leben, solange ich davon leben und möglicherweise später eine Familie ernähren kann.
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