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BBW Hochschule Berlin - Top oder Flop?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> BBW Hochschule Berlin - Top oder Flop?
 
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lisekin
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Anmeldungsdatum: 28.10.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2010 - 00:57:53    Titel: BBW Hochschule Berlin - Top oder Flop?

Hallo alle zusammen.Interessiere mich für den Studiengang Wirtschaftswissenschaften (Medienmanagement).
Im allg. wurde ja schon über die Hochschule heiß diskutiert.
bbw ist ja mit die günstigste PRIVATE Hochschule in Berlin, ist sie also wirklich sooooooo schlecht und die Dozenten etc. ....

•Fragen zum Studium•

- ist das Studium sehr BWL-lastig (also dolle trocken)
- Warum gibt es keinen normalen Semesterferien, sondern "Urlaub" 6 Wochen?
- Wird man wirklich viel unterstützt bei der Praktikumssuche?
- Hat die Bbw wirklich so gute Kontakte wie sie behauptet?
- Lohnt es sich im Allgemeinen?
- Wie siehts nach dem Studium aus? Hat man Chancen auf dem Berufsmarkt?

Freue mich auf eure Hilfe. Danke :-)
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5732
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2010 - 10:26:58    Titel: Re: BBW Hochschule Berlin - Top oder Flop?

lisekin hat folgendes geschrieben:
Hallo alle zusammen.Interessiere mich für den Studiengang Wirtschaftswissenschaften (Medienmanagement).
Im allg. wurde ja schon über die Hochschule heiß diskutiert.
bbw ist ja mit die günstigste PRIVATE Hochschule in Berlin, ist sie also wirklich sooooooo schlecht und die Dozenten etc. ....


Sie ist eine staatlich anerkannte Fachhochschule. Bedeuted, sie erfüllt wenigstens den Mindeststandard der zur Erlangung eines akademischen Abschlusses verlangt werden. Von der Seite kann erst einmal nicht viel passieren.

Berlin ist aber sehr auf die Förderung privater Hochschulen bedacht (trotz Rot-Rot-Senat) und hat dafür bundesweit die leichtesten Gründungsvoraussetzungen. Daher kann die Qualität schnell leiden - siehe auch den aktuellen mittleren Skandal um die Johanniter-Hochschule.

Grundsätzlich muss man sagen, dass wahrscheinlich die meisten der rund 100 privaten Hochschulen in Deutschland aber wahrscheinlich in einer Preis-Leistungs-Betrachtung schlicht durchfallen würden gegenüber staatlichen Angeboten. Nur wenige stechen da heraus. Privat bedeuted eben nicht zwangsläufig gut und staatlich nicht zwangsläufig schlecht. Man muss in beiden Fällen schon sehr genau hingucken.

Zitat:

- ist das Studium sehr BWL-lastig (also dolle trocken)

Sorry - Du studierst Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Medienmanagement. Natürlich ist es sehr BWL-lastig - es IST ein BWL-Studium! Ob Du es trocken findest ist eine andere Frage. Ich persönlich finde ein BWL-Studium gar nicht als trocken. Andere würde kotzen. Du wirst einige Fächer haben, die Du nicht mögen wirst. Für viele ist das z.B. Steuern oder Rechnungswesen. Andere haben eine Abneigung gegen Produktionswirtschaft oder auch Marketing. Aber es gehört einfach dazu.

Grundsätzlich ist eine FH praxisorientierter als das abstrakte Studium an einer Uni. Von daher sollte es (theoretisch) von Grund auf etwas weniger trocken sein.

Zitat:
- Warum gibt es keinen normalen Semesterferien, sondern "Urlaub" 6 Wochen?

Hier kann ich nur vermuten - willst du eine Antwort, frag die Hochschule.

"Semesterferien" sind ja nicht gleich "Urlaub", auch wenn viele Schulabgänger das vermuten. Semesterferien sind lediglich "vorlesungsfreie Zeit". Das bedeuted, oder kann bedeuten, dass die Klausuren sowie Hausabreiten, Seminararbeiten in den Semesterferien geschrieben werden. Vielleicht will die BBW nur damit deutlich machen, dass es wirklich nur 6 Wochen "frei" gibt. Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung.


Zitat:
- Wird man wirklich viel unterstützt bei der Praktikumssuche?

Kann ich bzgl. der speziellen Hochschule ebenfalls nichts sagen. Es gibt einige, vor allem private Hochschulen die dabei unterstützen. Das geht aber in aller Regel nicht in der Form, dass Du sagst, was du willst und die die Stelle rankarren. Würde ich persönlich auch nichts von halten, denn etwas Selbstständigkeit sollten die Studenten schon lernen.

Zitat:
- Hat die Bbw wirklich so gute Kontakte wie sie behauptet?

Das ist auch so eine Frage die nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Ich habe keine Sorge, dass sie einige sehr gute Kontakte hat und viele darüber hinaus. Ob das allerdings so ein Alleinstellungsmerkmal dieser Hochschule ist - im Vergleich zu anderen - bezweifel ich sehr stark. Ich würde behaupten jede etablierte Hochschule kann ohne mit der Wimper zu zucken 100 "gute" Kontakte in die Wirtschaft aus dem Ärmel schütteln. Wie gut sie wirklich sind ist eine ganz andere Geschichte.
Hier hast Du gleich auch Deine erste Marketinglektion: Das was die BBW hier betreibt ist schlicht Werbung ohne das Du als Verbraucher eigentlich feststellen kannst ob sich die Aussage bzw. die Versprechen von denen anderer Hochschulen wirklich unterscheiden.

Zitat:
- Lohnt es sich im Allgemeinen?

Ein Studium? Ja.
An einer privaten Hochschule (im Allgemeinen)? Kommt drauf an. In vielen Fällen würde ich eine bekannte staatliche vorziehen.
Mit einer klaren Spezialisierung? Kommt drauf an. Du solltest Dir sehr sicher sein in die Richtung zu wollen, ansonsten kann eine Spezialisierung sehr schnell in einer Sackgasse enden aus der man nur schwer herauskommt.

Zitat:
- Wie siehts nach dem Studium aus? Hat man Chancen auf dem Berufsmarkt?

Allgemein - ja. Die wenigsten Akademiker sind arbeitslos. Die Spezialisierung im Bereich Medien kann natürlich Fluch oder Segen sein. Aber das weiß man heute noch nicht.

Grüße,
gozo
lisekin
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Anmeldungsdatum: 28.10.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2010 - 12:34:08    Titel:

Hey Gozo.

wow vielen Dank für deine Antwort.

Das Ding ist, ja klar möchte ich an eine staatliche FH. Aber mein NC ist zu schlecht - da bleibt mir nur noch die private. Und von den privaten ist die Bbw die günstigste. Außerdem kooperiert sie ja mit der HTW in Berlin (und die ist meiner Meinung nach sehr gut - komm nur leider nicht rein)

Gut finde ich auch, alle Studiengänge sind akkreditiert.
Ob ich in die Richtung will?

Nun ja- ich bin eigentlich sehr kreativ, doch ich möchte mir schon profundes Wissen im Bereich BWL aneignen. Die spezialisierung Medienmanagement ist bewusst gewählt. Hab eine Ausbildung hinter mir - im Bereich Medien/Kommunikation und mein Fachabitur in Gestaltung. Weiterhin schon ein Jahr Berufserfahrung im Bereich Marketing/PR. Mein Ziel später sollte schon die Richtung Medien und PR - ist dann Wiwi wirklich das Richtige für mich? Ich weiß es auch nicht. Aber ich will studieren, denn ohne Studium kommt man nicht wirklich weiter.

Die Frage ist nur: Hat die Bbw (obwohl noch sehr jung) einen guten Ruf? Darauf beziehe ich mich nur auf die HOCHSCHULE! Und ist es evt. zukünftigen Arbeitsgebern wichtig, das sie dei Hochschule kennen oder eher nicht? Ich meine, mit dem Bachelor an der privaten müsste ich doch genauso viel gelernt haben, wie an einer staatl. FH - oder? Schließlich ist der Abschluss der gleiche.

Ich brauch einen Bachelor, nur an einer staatl hab ich leider keine Chance. Nicht in dem Bereich Sad NC 2,5. shit

Hilfe, was soll ich nur tun.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2010 - 13:28:01    Titel:

Zitat:
Hilfe, was soll ich nur tun


Erstmal nachlesen was ein NC ist. Sowas kann kein Mensch haben.


Dann sich wieder beruhigen. Medien/Marketing/PR ... das sind mit Sicherheit Bereiche, wo der Name der Hochschule am wenigsten zählt und nichtmal die Spezialisierung besonders wichtig ist. Schließlich gibts es in diesem Bereich dermaßen viele Fachfremde. Daher würde ich dir raten, geh an eine stastliche Hochschule, studier dort BWL mit ner interessanten Vertiefung. Du hast schon eine Ausbildung in dem Bereich. Setz noch passende Praktika drauf und du hast beste Voraussetzungen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5732
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2010 - 13:32:42    Titel:

lisekin hat folgendes geschrieben:
Hey Gozo.

wow vielen Dank für deine Antwort.

Das Ding ist, ja klar möchte ich an eine staatliche FH. Aber mein NC ist zu schlecht - da bleibt mir nur noch die private.

Also von vorne: Du hast keinen NC sondern nur einen Notendurchschnitt.
Dazu kommt, dass in BWL in der Regel maximal 20% der Studienplätze über den Notendurchschnitt vergeben werden. In dem Fall meist weitere 20% über den Wartesemester-NC und 60% über ein internes Auswahlverfahren. Nur weil Du also vom Schnitt nicht im NC-Bereich des letzten Jahres liegst, heißt es nicht, dass Du nicht genommen wirst.

Weiterer Punkt - BWL ist ein Feld-Wald-Wiesen-Fach. Es gibt zahlreiche Hochschulen (Unis wie FH) die überhaupt keine Zulassungsbeschränkung haben und somit auch Dein Notenschnitt keine Rolle spielt. Wohl aber Flexibilität und Mobilität.

Wenn Du allerdings auf den Schwerpunkt Medienwirtschaft fixiert bist, dann ist die Auswahl natürlich vergleichsweise klein und die Hürden für Medienwissenschaften (viele mit diesem Ziel versuchen sich im Medienwirtschaftsbereich, aber das ist ein ganz anderes Studium) sind bekannterweise sehr hoch.

Zitat:
Und von den privaten ist die Bbw die günstigste. Außerdem kooperiert sie ja mit der HTW in Berlin (und die ist meiner Meinung nach sehr gut - komm nur leider nicht rein)

Vorsicht: Sie kooperiert mit der HTW, sie ist aber nicht die HTW. Die Euro-FH "kooperiert" je nach Studiengang mit der ESB oder der Uni Bielefeld, den Ruf dieser beiden Hochschulen verfehlt sie trotzdem meilenweit. Für die Kooperation kannst Du Dir nichts kaufen.

"die günstigste"...Privat muss nicht gut sein, auch teuer muss nicht gut sein, aber manchmal lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen als zuwenig. Was spricht dagegen sich evtl. das Geld zu sparen und lieber in eine Stutenbude zu investieren an einer Hochschule irgendwo anders?

Zitat:
Gut finde ich auch, alle Studiengänge sind akkreditiert.

Was ist das für ein Qualitätsmerkmal? Die allermeisten Studiengänge in D sind akkreditiert und die, die es nicht sind, sind meist im Verfahren. Ein Studiengang, dem man die Akkreditierung verweigert muss massiv umgekrempelt oder eingestellt werden.

Wenn man da schon hinguckt ist eher die Frage: Wie wurde der Studiengang akkredetiert?

Auf der Seite der FIBAA findet man ein nicht soooo schmeichelhaftes Gutachten und einige Auflagen zur Akkreditierung:

http://www.fibaa.de/dokumente/progakkred_k2h/B_Berlin_bbw_866_KB.pdf

FIBAA hat folgendes geschrieben:

[...]Die Stärken des Studienganges sehen die Gutachter insbesondere in den zahlreichen Kooperationen mit anderen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen und -verbänden, sowie in der Betreuung der Studierenden durch das Lehr- sowie Verwaltungspersonal.[...]

[...]Aus der Sicht der Gutachter hat der Studiengang Entwicklungspotenziale in der internationalen Ausrichtung, einer noch stärkeren wissenschaftlichen Fundierung der Lehrinhalte und der Verbesserung des inhaltlichen Niveaus der Praxisprojekte/Fallstudien.[...]

[...]Der Studiengang entspricht weitgehend den Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK), den Anforderungen des Akkreditierungsrates sowie den Anforderungen des nationalen Qualifikationsrahmens in ihrer jeweils zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung geltenden Fassung.[...]

[...]Spezialisierung Medienmanagement:
1. Die Modulbeschreibungen sind hinsichtlich der
Modulinhalte zu verdeutlichen.
2. Die Spezialisierung ist hinsichtlich ihrer Bezeichnung und
den Inhalten in Einklang zu bringen.
3. Es ist eine qualitative personelle Ausstattung zu sichern,
die den wissenschaftlichen Anforderungen der
Spezialisierung entspricht.[...]




Zitat:
Ob ich in die Richtung will?

Nun ja- ich bin eigentlich sehr kreativ, doch ich möchte mir schon profundes Wissen im Bereich BWL aneignen. Die spezialisierung Medienmanagement ist bewusst gewählt. Hab eine Ausbildung hinter mir - im Bereich Medien/Kommunikation und mein Fachabitur in Gestaltung. Weiterhin schon ein Jahr Berufserfahrung im Bereich Marketing/PR. Mein Ziel später sollte schon die Richtung Medien und PR - ist dann Wiwi wirklich das Richtige für mich? Ich weiß es auch nicht. Aber ich will studieren, denn ohne Studium kommt man nicht wirklich weiter.

Medien haben viel mit Werbung zu tun, folglich auch mit Marketing. Von der Seite bist Du also erst einmal nicht auf dem Holzweg. Medienmanagement ist allerdings der BWL-Zweig und hat nicht viel, was Kreativität im klassischen Sinne verlangt. Zudem ist PR ein Feld, was nur selten von BWLern besetzt ist. Kommunikations- oder Medienwissenschaften sind dafür die besseren Studiengänge. Du kommst sicherlich in Richtung Medien dafür aber vielleicht solltest Du Dir erst einmal genau klar machen, was Du wirklich willst. Ich habe im Moment nicht so das Gefühl (mag mich irren), dass Du eigentlich noch icht wirklich weißt was sinnvoll ist, Du aber studieren willst um des studierens willen.

Zitat:
Die Frage ist nur: Hat die Bbw (obwohl noch sehr jung) einen guten Ruf?

Nach allem, was Du bis jetzt gelesen hast - was meinst Du?

Kurz auf den Punkt: Ich persönlich glaube NICHT, dass das P/L-Verhältnis an dieser Hochschule angebracht ist. Du würdest mit einem Studium an einer normalen FH wahrscheinlich besser aber bestimmt nicht schlechter fahren.

Die BBW hat im Grunde keinen Ruf und das ist vielleicht noch das positivste Zeichen. Allerdings sollte man den "Ruf" einer Hochschule (vor allem regional begrenzter FH) ohnehin nicht überbewerten.

Zitat:
Darauf beziehe ich mich nur auf die HOCHSCHULE! Und ist es evt. zukünftigen Arbeitsgebern wichtig, das sie dei Hochschule kennen oder eher nicht? Ich meine, mit dem Bachelor an der privaten müsste ich doch genauso viel gelernt haben, wie an einer staatl. FH - oder? Schließlich ist der Abschluss der gleiche.

Machen wir es nacheinander.
Einem Arbeitgeber ist immer wohler bei der Sache, wenn er eine Hochschule bereits kennt oder von ihr gehört hat. Fachhochschulen haben im Vergleich zu Unis den großen Nachteil, dass sie vergleichsweise unbekannt bzw. lediglich regional bekannt sind. Von daher akzeptieren viele Arbeitgeber, wenn die Hochschule die staatliche Anerkennung hat. Der Ruf selbst wird in der heutigen Diskussion etwas überbewertet.
Überleg mal. In D gibt es 100 private Hochschulen - glaubst Du wirklich ein Leiter Marketing, bei dem Deine Bewerbung landen wird, kennt auch nur 15 Stück davon? Wenn wir jetzt die x-hundert sonstigen FH dazu nehmen, glaubst Du wirklich das er alle abschätzen kann?

Zweiter Punkt: Bachelor ist Bachelor ist Bachelor. Ja - formalrechtlich geshen. Nein, nicht was den Inhalt angeht. Denk doch mal an das Abi. Da heißt es stereotyp: In Bayern ist es schwer, in NRW lächerlich leicht. Beides ist aber der gleiche Abschluß.
Alternatives Beispiel: Du hast sicherlich während der Schulzeit erlebt, dass die Parallelklasse quasi die gleiche Arbeit schreibt aber ein ganz anderer Schnitt zustande kommt, weil der Lehrer "besser" bewertet.
Das ist in der Hochschullandschaft nicht anders. Auch hier ist lediglich eine Mindestanforderung Konsenz oder sagen wir eine Bandbreite wo sich der Abschluß bewegen muss. Die BBW bewegt sich dabei, vom akademischen Niveau gesehen, eher am unteren Ende. Ein Uni-Bachelor eher am oberen und der normale FH-Bachelor irgendwo dazwischen.
Gleicher Abschluß, unterschiedliches Niveau.

Zitat:
Ich brauch einen Bachelor, nur an einer staatl hab ich leider keine Chance. Nicht in dem Bereich Sad NC 2,5. shit

Du hast einen Schnitt von 2,5 und wieviele Wartesemester?
Abgesehen davon auch eine evtl. schon einschlägige Vorbildung. "Keine Chance" sieht ganz anders aus.

Abgesehen davon gibt es genügend Möglichkeiten die nicht zulassungsbeschränkt sind. Im Moment streikt die Suche beim Hochschulkompass, aber da kannst Du diese ganz leicht finden.

Grüße,
gozo
lisekin
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Anmeldungsdatum: 28.10.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2010 - 15:51:31    Titel:

Hey.

Es stimmt schon, ich bin momentan wahnsinnig unentschlossen. Aber auch nur, weil ich versuche gleich am Anfang alles richtig zu machen. Aber ich weiß - ich will studieren - die Richtung ist nur nicht 100 % klar.

Also meine "Bildung":

-2 Jahre (schulische Ausbildung) Gestaltungstechnische Assistentin im Bereich Medien/Kommunikation (Durchschnitt 2.0)
-1 Jahr Fachhochschulreife Gestaltung (Sachen-Anhalt) (Durchschitt 2,5)
-1 Jahr Trainee im Bereich Marketing/Kommunikation in einer Werbeagentur (München)
-Wartesemester heißt ja Semester nach dem Abitur?: sind dann jetzt 2 Semester und bis zum SS wären es dann 3.

KÖnnte hier in der Firma weiter bleiben, aber ich denke mir: bevor ich zu alt bin, geh ich lieber jetzt studieren. Im Bereich PR/Medien...und ich möchte gerne wieder näher in richtung Heimat. Raus aus München - wieder näher Berlin (Umgebung)

Meine Möglichkeiten sind begrenzt und reines BWL will ich nicht studieren... und nun?


Vielen Dank für eure Hilfe.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5732
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2010 - 09:40:49    Titel:

lisekin hat folgendes geschrieben:
Es stimmt schon, ich bin momentan wahnsinnig unentschlossen. Aber auch nur, weil ich versuche gleich am Anfang alles richtig zu machen. Aber ich weiß - ich will studieren - die Richtung ist nur nicht 100 % klar.

Wenn Du Dir über die Richtung noch nicht einig bist, dann bietet es sich in aller Regel an sich nicht groß an eine zu binden, was Du mit dem Schwerpunkt auf Medienwirtschaft tun würdest. In dem Moment mag ein generalistischeres BWL-Studium der bessere Ausgangspunkt sein. Zumindest hältst Du Dir mehr Richtungen offen und die Medien sind dir damit ja nicht verbaut.
Bedingung allerdings: BWL ist der geeignete Ausgangspunkt für Dich.

Zitat:
Also meine "Bildung":

-2 Jahre (schulische Ausbildung) Gestaltungstechnische Assistentin im Bereich Medien/Kommunikation (Durchschnitt 2.0)
-1 Jahr Fachhochschulreife Gestaltung (Sachen-Anhalt) (Durchschitt 2,5)
-1 Jahr Trainee im Bereich Marketing/Kommunikation in einer Werbeagentur (München)
-Wartesemester heißt ja Semester nach dem Abitur?: sind dann jetzt 2 Semester und bis zum SS wären es dann 3.

Wartesemester sind die Semester die Du seit erreichen der Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschen Hochschule immatrikuliert warst. Die FHR erreichst Du meinem Verständnis nach aber erst mit Erhalt des berufspraktischen Teils der FHR. Damit denke ich hast Du weniger Wartesemester. Abgesehen davon, auch mit zwei oder drei helfen meist nicht weiter.


Zitat:
KÖnnte hier in der Firma weiter bleiben, aber ich denke mir: bevor ich zu alt bin, geh ich lieber jetzt studieren. Im Bereich PR/Medien...und ich möchte gerne wieder näher in richtung Heimat. Raus aus München - wieder näher Berlin (Umgebung)

Ganz ehrlich - MACH EINEN ABSCHLUSS. Wenn nicht ein Studium, dann zumindest eine Ausbildung, meinetwegen auch innerhalb der Agentur aber bleib nicht "ungelernt". Damit bist Du die erste die gehen muss, wenn es den Agenturen mal wieder schlechter geht (einige dieser Wellen hatten wir ja in den letzten Jahren) und als ungelernte wirst du ganz, ganz schwierig wieder einen Job finden.
Aber bevor Du nichts machst - bleib dort.

Zitat:
Meine Möglichkeiten sind begrenzt und reines BWL will ich nicht studieren... und nun?

Und hier haben wir einen sehr entscheidenden Punkt: Das Studium was Du Dir ausgesucht hast IST ein reines BWL-Studium. Da gibt es nichts zu deuteln. Nur weil es "Medienmangement" vom Schwerpunkt heißt, ist es nichts anderes. Es ist BWL. 100%. Zwar etwas mehr ausgerichtet auf das, was Medien brauchen (wobei das Akkreditierungsgutachten ja deutlich sagt, dass der Bezug nicht ausreichend ist und verbessert werden muss) aber es ist und bleibt BWL pur.

Ich denke Du solltest Dir mal wirklich überlegen was Du möchtest, was Du als Ziel hast, was Du machen möchtest und anschließend, wie Du das erreichen kannst. Das gewählte Studium scheint mir alles andere als der richtige Weg.

Vielleicht solltest Du erst einmal eine Ausbildung in dem Bereich machen. Das würde den Vorteil haben, dass Du Zeit hast Deine Gedanken zu sortieren, noch mal in einige Bereich reinschnuppern kannst um dir sicherer zu werden was Du machen möchtest und nebenbei erhälst Du noch einen berufsbildenden Abschluß.

Möglich wären z.B. (es gibt weitere Möglichkeiten, kaufmännisch wie "gestalterisch"):
Kfm für Dialogmarketing
Kfm für audiovisulle Medien
Kfm für Marketingkommunikation
Gestalter für visuelles Marketing

usw.

Grüße,
Gozo
Bruder Nummer 1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2010
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2010 - 20:07:02    Titel:

Berliner Hochschulen sollte man generell meiden, zu überlaufen und teilweise als Titelschmieden verrufen. Ist eigentlich auch irgendwie klar,wenn man sieht wem in Berlin alles das Abitur hinterhergeschmissen wird.
just_phil
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Anmeldungsdatum: 23.08.2008
Beiträge: 1006

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2010 - 20:40:20    Titel:

Bruder Nummer 1 hat folgendes geschrieben:
Berliner Hochschulen sollte man generell meiden[...]


Auf jeden Fall...!

Bruder Nummer 1 hat folgendes geschrieben:
Ist eigentlich auch irgendwie klar,wenn man sieht wem in Berlin alles das Abitur hinterhergeschmissen wird.


Nicht sauer sein! Crying or Very sad
Rohana
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Anmeldungsdatum: 25.09.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2010 - 20:30:37    Titel:

Bruder Nummer 1 hat folgendes geschrieben:
Berliner Hochschulen sollte man generell meiden, zu überlaufen und teilweise als Titelschmieden verrufen. Ist eigentlich auch irgendwie klar,wenn man sieht wem in Berlin alles das Abitur hinterhergeschmissen wird.


Es geht hier ja nicht um eine "Berliner Hochschule" sondern um eine "private Fachhochschule". Ich denke mal da ist ein großer Unterschied zwischen...

Ich gehör dann ma zu denen, die dir etwas Mut machen:
ich wollte früher auch nie BWL studieren.... alle haben gejammert wie schwer und langweilig das ist... bestimmt.. wenn mann mit 400 Leuten im Hörsaal sitzt und nur Frontalunterricht hat (so stell ich mir das an den großen Unis vor) Nun studiere ich auch Wirtschaftswissenschaften (VWL+BWL und mehr) an der bbw. Aber berufsbegleitend. Wir sind eine sehr kleine Gruppe und die Dozenten sind echt toll. Alle aus der Praxis mit vielen verständlichen Beispielen und alles echt nett ^^ Also nur Mut. Geh doch einfach mal zu nem Infoabend hin!
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