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Fall zum BGB - Schadensersatz
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Keti
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Anmeldungsdatum: 07.01.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2011 - 15:28:40    Titel: Fall zum BGB - Schadensersatz

Hallo zusammen, Hallo Ihr Jura Profis

Ich studiere eigentlich Maschinenbau, dazu zählt aber auch eine Wirtschaftsrechtvorlesung, in der in nächster zeit eine Klausur ansteht. Da wir nicht wirklich geübt haben Fälle zu bearbeiten, hoffe ich hier von Euch Hilfe zu bekommen. Es handelt sich um folgenden Fall:

Y und X sind 2 Sportfreunde. Y bietet Samstags beim Laufen X seine Laufuhr für 400€ an. X will in den nächsten Tagen die Uhr abholen. X hat am nächsten Tag bereits einen Käufer gefunden der 500€ für die Uhr geben will.
Jedoch hat Freitagabend Y Frau dem Y auf den Anrufbeantworter gesprochen das sie die Uhr beim Laufen verloren hat. Diesen hat Y allerdings nicht abgehört.
Welche Ansprüche hat X gegen Y?

Meine Lösung: ich habe zunächst folgende Paragraphen geprüft (BGB): 433 > 275 > 280 > 276 > 283

Kann er Schandsersatz verlangen oder eine Nacherfüllung?

Wäre super, wenn mir jemand helfen könnte!!

Danke,
Keti
rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2093
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2011 - 20:09:33    Titel:

Hier handelt es sich um einen Fall der anfänglichen Unmöglichkeit, im Rahmen eines Schadensersatzanspruchs ist also § 311a II einschlägig.
Daphney
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 08 Jan 2011 - 20:25:26    Titel:

Ob er die Leistung noch verlangen kann, richtet sich zunächst nach § 433 I S. 1 (immer genau zitieren ist wichtig). Insofern warst du richtig.
Dann ist die Frage, ob diese Leistung unmöglich geworden ist, § 275 I-III.
Das wäre hier zu bejahen, § 275 I (objektive Unmöglichkeit, da Stückschuld, die (unauffindbar?) verloren ging). Es ist dabei unbedingt festzustellen, dass die anfängliche Unmöglichkeit dem Vertrag auch nicht entgegensteht, § 311a I.

Was den Anspruch auf Schadensersatz angeht ist dann § 311 a II S. 1 die Anspruchsgrundlage. Hierbei ist noch S. 2 zu beachten, der auf ein Verschulden abstellt, das zudem vermutet wird.
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