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Erfahrungsbericht Fernuni Hagen
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Maccron
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Anmeldungsdatum: 04.03.2008
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2011 - 19:40:09    Titel: Erfahrungsbericht Fernuni Hagen

Hallo zusammen,

Ich studiere derzeit an der FH Bielefeld Elektrotechnik in einem Bachelorstudiengang. Da die FH keinen Masterstudiengang in der Vertiefung Energietechnik anbietet, suche ich jetzt nach Alternativen in dem Bereich. Dabei ist mir die Fernuni Hagen in den Sinn gekommen, weil ich gerne auch bei mir in der nähe wohnen bleiben würde. Dort würde ich dann in einen Vollzeitstudiengang in Elektrotechnik den Master machen.
Nur ist es für mich schwer einzuschätzen, wie der Schwierigkeitsgrad bei der Uni ist. Ich höre häufig von Leuten die neben der Arbeit dieses Studium angefangen haben und daran gescheitert sind... aber wie ist dass, wenn man es im Vollzeitstudium macht? Hat da einer von euch Erfahrungen gemacht oder hat da was gehört?

Gruß
Christian
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2011 - 20:05:21    Titel:

Soviel ich weiß bietet diese Hochschule keinen Master in Elektrotechnik an.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2011 - 20:07:33    Titel:

Es sind 4 verschiedene Master im Bereich der Elektro- und Informationstechnik...

Wieso googelst du nicht einfach mal, bevor du hier so einen Blödsinn schreibst?
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2011 - 20:08:13    Titel:

bimbo_nr_1 hat folgendes geschrieben:
Soviel ich weiß bietet diese Hochschule keinen Master in Elektrotechnik an.

http://www.fernuni-hagen.de/mathinf/studium/studiengaenge/master/etit/index.shtml

Gruß
Maccron
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Anmeldungsdatum: 04.03.2008
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2011 - 10:45:04    Titel:

Also wenn ihr euch meinen Beitrag durchgelesen hättet, wüsstet ihr dass ich nach "Erfahrungen" von euch mit der Fernuni gefragt habe und nicht ob es diesen Studiengang überhaupt gibt Wink Die Seite von sm00ther hab ich ja schon längst angeguckt und deswegen wusste ich ja dass es an der Fernuni Hagen Energietechnik als Vertiefung gibt.

-> und deswegen die Frage: welche Eindrücke habt ihr so von der Fernuni? ist das Vollzeitstudium schwerer als an einer anderen Uni? wird viel verlangt? hat vielleicht schon einer Erfahrungen mit dem Master Studium dort gemacht?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2011 - 11:03:11    Titel:

Meine Erfahrungen mit Hagen beziehen sich leider nicht auf die ingenieurwissenschaftliche Fakultät, sondern die Wirtschaftswissenschaftliche. Von daher ist es nicht 1:1 zu übernehmen.

Grundsätzlich ist das Niveau an der FernUni Hagen nicht schlechter als an den allermeisten anderen Unis. Es ist und bleibt eine wissenschaftliche Hochschule. Sicherlich, mit den großen Namen mithalten (also bei Dir vielleicht Karlsruhe, Aachen) kann Hagen nicht aber das weiß man ja vorher.

Was Hagen aber sehr unterscheidet ist die Didaktik. In aller Regel gibt es Skripte die fächerweise mal besser, mal schlechter, auf neustem Stand oder veraltet sind. Je nachdem, wie "gut" der Prof ist. Das Problem gibt es aber ebenfalls an jeder Hochschule.
Die Skripte haben eigentlich alle den Anspruch, dass der Inhalt dieser zum Bestehen reicht, aber nichts desto trotz empfiehlt sich weitergehende Literatur. Manchmal hast Du auch das Problem, wenn Dir bestimmte Grundlagen fehlen zu einem Thema, dann verstehst Du auch schlicht das Skript nicht und brauchst zusätzliche Literatur.
Dieses Vorgehen bzw. vorgeben wird von vielen anderen Unis bemängelt. Die Formen der Wissenserlangung durch Eigenrecherche wird dort größer geschrieben. Hagen ist da im Grunde genommen verschulter.

Die Organisation in Hagen ist eigentlich ganz gut. Zumindest wusste man immer was, wie, wo. Die Bibliothek und die zusätzlichen Recherchemöglichkeiten gehört meines Wissens zu den umfangreichsten in der Republik.

Ob ich allerdings Hagen Vollzeit machen würde?! Ich weiß nicht. In dem Moment würde ich doch eher eine Präsenzhochschule wählen. Denn das Netzwerk, die Kommilitonen, all das gibt es nur sehr begrenzt in Hagen, aber machen ein solches Studium erst wirklich aus. Denn im Grunde sitzt Du, aufgrund des Fernstudiums, 35-40h pro Woche am heimischen Schreibtisch - allein. Das ist Homeoffice in Reinform. Nicht jedem ist das recht sondern kann schnell in Demotivation und Disziplinlosigkeit führen, beides tödlich für diese Art des Studierens.

Solltest Du evtl. den Wunsch nach Dr-Titel und der F/L-Karriere haben, dann ist das theoretisch auch in Hagen möglich, aber eine Präsenzuni wahrscheinlich besser geeignet.

Grüße,
Gozo
Maccron
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Anmeldungsdatum: 04.03.2008
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2011 - 12:21:50    Titel:

Danke für den guten Beitrag! Mein Professor hat mir schon angeboten bei ihm zu promovieren, deswegen brauch ich nur den Master irgendwie. Da ich aber noch nebenher bei ihm als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeite (2 mal die Woche bisher), frag ich mich ob der Lernaufwand nicht zu hoch ist um beides unter einen Hut zu bringen...35-40h klingt schon nach einer Menge.
krawallschachtel
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Anmeldungsdatum: 06.06.2009
Beiträge: 650

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2011 - 13:16:34    Titel:

Ein Vollzeitstudium ist nunmal ein Vollzeitstudium. Und vielleicht kommst du sogar über die Stunden hinaus wenn du mal etwas in weiterführende Literatur sehen möchtest, oder dich irgendetwas persönlich interessiert. Nichtsdestotrotz scheint es ja für dich günstig zu sein, da kein Master in deiner Nähe angeboten wird. Musst du eben wissen ob du für die paar Semester wirklich irgendwoanders hinziehen willst. Da du schon ein Präsenzstudium hinter dir hast, würde in deinem Fall auch weniger gegen ein Fernstudium sprechen. Und wenn du merkst die Disziplin ist nicht da, kannst du dir immer noch eine Präsenzuni suchen.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2011 - 13:28:08    Titel:

Gozo hat folgendes geschrieben:
Grundsätzlich ist das Niveau an der FernUni Hagen nicht schlechter als an den allermeisten anderen Unis.


Mit meiner zugegeben beschränkten Erfahrung sehe ich das etwas anders.
Ich studiere momentan Wirtschaftsinformatik im Akademiestudiengang an der FernUni Hagen. Meine Fächerbelegung ist dabei nicht wie im Studienplan, sondern ich picke mir eher spätere Module raus, da die Basics wenig relevant für mich sind und ich konkrete Inhalte für die Praxis möchte. Deshalb wähle ich auch nur reine WInfo-Module, ein BWL-Studium habe ich ja schon.
Der Aufwand hält sich für mich dabei ziemlich in Grenzen. Meine erste Prüfung habe ich unter den besten 6% abgeschlossen, trotz stressigster Zeit im Jahr (Planungsphase 45-50h wöchentlich) und nur einem Tag Urlaub vor der Prüfung.
Vorgestern habe ich eine Einsendearbeit zurückbekommen, welche die Hälfte einer früheren Klausur ist, das ganze mit 97% richtig. Dieselbe Einsendeaufgabe habe ich testweise vorher ohne Skript und nur mit einmal Lesen des selben bearbeitet und hätte nach der Musterlösung zumindest auch mehr als 50% der Punkte und damit bestanden.
In meinem früheren Studium wäre für mich sowas nicht im geringsten möglich gewesen.
Relativieren kann man das vielleicht dadurch, dass das Interesse meinerseits natürlich höher ist, da ich mir nur die Dinge rauspicke, die ich auch wirklich möchte und dass ich eben schon ein Studium hinter mir habe und dadurch vielleicht effektiver Lernen kann als jemand, der neu beginnt. Außerdem liegt mir "logischeres" arbeiten mehr als Auswendiglernen, letzteres war im BWL-Studium immer der Alptraum für mich.
Maccron
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Anmeldungsdatum: 04.03.2008
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2011 - 15:17:43    Titel:

hmmm dann heißt es wohl für mich "probieren geht über studieren", wenn man das in dem Fall überhaupt so sagen kann Wink

will nur ungern da anfangen und dann ein halbes Jahr verschwenden, weil mir auffällt dass es doch nichts für mich ist... aber wahrscheinlich muss ichs einfach ausprobieren...

@krawallschachtel: ein Vollzeitstudium ist zwar ein Vollzeitstudium, aber ich kann nicht behaupten dass ich während meines Studiums wirklich jedes Semester 35-40h-Wochen hatte. Das war bei uns nur im Grundstudium so und nachher dann wenns auf die Prüfungen zu ging, für 1-2 Monate. Also etwas Freiraum hatten wir schon noch! aber dieser Freiraum scheint mir beim Fernstudium zu fehlen.
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