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BGB Fortgeschrittene Heidelberg Müller-Graff
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Stud. iur
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Anmeldungsdatum: 10.08.2011
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2012 - 17:44:16    Titel:

Mal eine Frage. Wie sicher seid ihr euch, dass A eigentlich Verbraucher ist?
Der Hinweis “will sich mit der Vermietung eine einträgliche Lebensgrundlage schaffen“ geht ja eher in die Richtung Unternehmer.. Wobei die Vioraussetzugen eines Verbaucherdarlehens ja auch erfüllt sind..
Ist sicherlich Auslegungssache.. Tendiere eigentlich eher dazu, dass er Verbraucher ist wollte dazu nichtsdestotrotz mal eure Meinung hören..
Jonasadk
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Anmeldungsdatum: 12.02.2012
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2012 - 17:58:52    Titel: Modernisierung des Hausdachs

Stud. iur hat folgendes geschrieben:
Der Hinweis “will sich mit der Vermietung eine einträgliche Lebensgrundlage schaffen“ geht ja eher in die Richtung Unternehmer.. Wobei die Vioraussetzugen eines Verbaucherdarlehens ja auch erfüllt sind..
Ist sicherlich Auslegungssache.. Tendiere eigentlich eher dazu, dass er Verbraucher ist wollte dazu nichtsdestotrotz mal eure Meinung hören..


--> Es ist wirklich völlig egal ob er Verbraucher oder Unternehmen ist. Bei § 13 wird auf den ZWECK abgestellt, NICHT auf die EIGENSCHAFT DER PERSON.
Die Frage ist also: Wozu dient die Modernisierung des Hausdachs? Entweder zum gewerblichen/selbständig beruflichen Zweck ODER zum privaten, persönlichen Zweck. Ich habe gesagt die Modernisierung des Hausdachs wird aus persönlichen und privaten Zwecken durchgeführt. Denn: Durch die Modernisierung will A nicht die Vermietungschancen erhöhen, sondern lediglich das geerbte Wohnhaus modernisieren, um über eine zusätzliche Energiequelle verfügen zu können. Oder wie seht Ihr das?
Jura-HD-2011
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Anmeldungsdatum: 28.07.2011
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2012 - 16:26:28    Titel:

Big-Show hat folgendes geschrieben:

Nacherfüllung ablehnen § 437 Nr.1, 439 (-) und das ganze über einen SE, da S die Nacherfüllung verweigert hat §§ 437 Nr. 3, 280 I (+)?


Das würde m.E. an der Frage vorbeigehen, da nur nach dem Austausch und nicht nach den Kosten für den Austausch gefragt wurde.

Nachdem ich den Umfang geprüft habe, komme ich zu dem Ergebnis, dass er den Austausch verlangen könnte.
Auf die Weigerung gehe ich erst bei Frage 2 ein.
Wie sieht es bei den Anderen aus?
Big-Show
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Anmeldungsdatum: 09.09.2010
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2012 - 20:20:37    Titel:

Jura-HD-2011 hat folgendes geschrieben:
Big-Show hat folgendes geschrieben:

Nacherfüllung ablehnen § 437 Nr.1, 439 (-) und das ganze über einen SE, da S die Nacherfüllung verweigert hat §§ 437 Nr. 3, 280 I (+)?


Das würde m.E. an der Frage vorbeigehen, da nur nach dem Austausch und nicht nach den Kosten für den Austausch gefragt wurde.

Nachdem ich den Umfang geprüft habe, komme ich zu dem Ergebnis, dass er den Austausch verlangen könnte.
Auf die Weigerung gehe ich erst bei Frage 2 ein.
Wie sieht es bei den Anderen aus?


Ok, so habe ich es auch.. Wollte nur mal sicher gehen..
Hast du den Umfang auch auf 3 Teile gesplitted?

a) Lieferung der neuen Teile (+)
b) Ausbau
aa) 1.M (+)
bb) 2.M (-)
c) Einbau
aa) 1.M (+)
bb) 2.M (-)
dazu jeweils die Streits ausgeführt und entschieden oder hast du einfach

1. Meinung weder Ein- noch Ausbau
2. Meinung Ausbau
3. Aus und Einbau

dazu dann jeweils die Argumente und dann dein Streit entschieden..
Hab beides gesehen. Glaube aber, die zweite Variante ist eleganter..
Jura-HD-2011
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Anmeldungsdatum: 28.07.2011
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2012 - 22:43:23    Titel:

Hatte erst nur die 3 Meinungen und dann entschieden. Dann habe ich aber gesehen, dass es vom Umfang her zu wenig wird so.

Jetzt hab ich es so, wie auch von dir vorgeschlagen, da man so einfach etwas mehr dazu schreiben kann:

1.Lieferung
2. Ausbau
3. Einbau
interstella555
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Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2012 - 19:56:17    Titel:

Also bei mir sieht der Aufbau folgendermaßen aus

A. Anspruch aus §§437 Nr.1, 439 I, 434 I BGB
I. Wirksamer Kaufvertrag
II. Vorliegen eines Mangels
III. Nacherfüllung
III. Zwischenergebnis
IV. Umfang der Nacherfüllung
1. Ab- und Wiedereinbau der Paneele
a. Meinung 1
b. Meinung 2
c. Meinung 3
2. Überprüfung der Paneele
3. Erfüllungsort
VI.Ausschlussgründe
VII. Endergebnis

Bei mir sind es bis dahin schon 8 Seiten. Aber ich frage mich, ob man überhaupt den Streit mit dem Erfüllungsort erwähnen muss.

Wie findet ihr das? Habt ihr irgendwelche Vorschläge?
HD81
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Anmeldungsdatum: 10.02.2011
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2012 - 13:46:29    Titel:

Hallo!

Habe eine Frage an die Allgemeinheit:
Falls man einen Anspruch auf Ausbau der mangelhaften Sache und Einbau der
nachzuliefernden Sache nur nach Schadensersatzrecht zulässt, setzt dies doch
ein Vertretenmüssen des Verkäufers voraus.
Da jedoch der Hersteller für den Mangel verantwortlich ist, kommt eine direkte Inanspruchnahme des Verkäufers nach den Regressvorschriften innerhalb einer
Lieferkette wohl nur dann in Frage, wenn dieser die Sache gemäß Handelsrecht
hätte überprüfen müssen bzw. können. (?)
Dies ist m.E. vorliegend aber nicht der Fall, sonst hätte S ja die Panele selbst "zur Probe"
installieren müssen.
sonnenglück
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2012 - 13:51:10    Titel:

Zitat:
Bei Frage 4 dachte ich bisher dass man evtl das mit der Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft behandeln muss.

Bin aber gerade noch bei dem Problem in Frage 3, ob die Erebengemeinschaft oder H und N jeweils Gesellscahfter werden.
Für was habt ihreuch entschieden und wie viel hat ihr dazu geschrieben?


Bei mir eben H und N als Erbengemeinschaft . Gehe dann ganz kurz darauf ein, wie sich das auf den Anspruch gegen H auswirkt (dass eben die Erbengemeinschaft nicht als Gesellschafter existieren kann).
Habe jetzt nichts gefunden im SV, was auf was anderes hinweisen würde.



Zitat:
Also bei mir sieht der Aufbau folgendermaßen aus

A. Anspruch aus §§437 Nr.1, 439 I, 434 I BGB
I. Wirksamer Kaufvertrag
II. Vorliegen eines Mangels
III. Nacherfüllung
III. Zwischenergebnis
IV. Umfang der Nacherfüllung
1. Ab- und Wiedereinbau der Paneele
a. Meinung 1
b. Meinung 2
c. Meinung 3
2. Überprüfung der Paneele
3. Erfüllungsort
VI.Ausschlussgründe
VII. Endergebnis


Sieht bei mir genau so aus, finde ich also gut. Laughing Bis auf den Streit für den Ort der Erfüllung. Ist m.e. in der Frage nicht angelegt, danach wird doch gar nicht gefragt. Im SV müste da doch sonst viel mehr stehen.
Zur Überprüfung der Panele hab ich bisher leider keine einzige Meinung gefunden.
interstella555
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Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2012 - 14:27:17    Titel:

sonnenglück hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Also bei mir sieht der Aufbau folgendermaßen aus

A. Anspruch aus §§437 Nr.1, 439 I, 434 I BGB
I. Wirksamer Kaufvertrag
II. Vorliegen eines Mangels
III. Nacherfüllung
III. Zwischenergebnis
IV. Umfang der Nacherfüllung
1. Ab- und Wiedereinbau der Paneele
a. Meinung 1
b. Meinung 2
c. Meinung 3
2. Überprüfung der Paneele
3. Erfüllungsort
VI.Ausschlussgründe
VII. Endergebnis


Sieht bei mir genau so aus, finde ich also gut. Laughing Bis auf den Streit für den Ort der Erfüllung. Ist m.e. in der Frage nicht angelegt, danach wird doch gar nicht gefragt. Im SV müste da doch sonst viel mehr stehen.
Zur Überprüfung der Panele hab ich bisher leider keine einzige Meinung gefunden.


Zu der Überprüfung der Paneele gibt es auch zwei "Meinungen"...aber es lässt sich letztenendes immer mit Art. 3 Verbraucherdings argumentieren und niederschmettern. Vor allem aber...wenn man sagt, dass S Ein- und Abbau vornehmen muss...wäre es total sinnlos wenn der A die Überprüfen müsste.
AyAy
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Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 29 Feb 2012 - 10:58:34    Titel:

Hey Leute,
habe mich für eine GbR hier entschieden! Hat das noch jemand getan?

Wie regelt ihr die Sache mit der Erbengemeinschaft und ihrem Gesellschaftsanteilen?
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