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Master, aber wo?
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msuperman
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Anmeldungsdatum: 03.03.2009
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 00:36:52    Titel: Master, aber wo?

Hallo zusammen,

bin jetzt im 4. Semester (voraussichtlicher Endnote ca. 2,2) meines Bachelorstudiums BWL in Mannheim und mach mir langsam Gedanken, wo ich meinen Master machen soll. Möchte mich gerne auf im Bereich (international) Management, gerne auch an der Schnittstelle zum Auditing vertiefen.
Habe auch eine kleines "Anforderungsprofil" an den Studiengang bzw. die Uni mir überlegt.
1. Weniger stupides Auswendiglernen (ohne kommt man natürlich nicht aus, ist klar) für eine Klausur am Semesterende und mehr case studies, mündliche Prüfung, Hausarbeiten etc.
2. Internationale Ausrichtung: Am liebsten wär mir ein intergriertes Auslandssemester oder die Möglichkeit einen Doppelabschluss zu machen.
3. Der Master sollte nach Möglichkeit nicht länger als 2 Jahre dauern.
4. Es sollte die Möglichkeit bestehen auch bestandene Klausuren nochmals zu schreiben (zumidest 2 freiwillige Wiederholungsversuche für den Zeitraum des Studiums).
5. Die Uni sollte international einen guten Ruf haben und nicht in Spanien oder Frankreich sein, da ich in beiden Ländern schon das Studienleben miterleben konnte und was neues suche.
6. Die Organisation an der Uni sollte gut sein.

Folgende Unis sind bisher bei mir auf der Liste: St Gallen, Copenhagen Business School, Stockholm School of Economics, Rotterdam School of Management, Maastricht University School of Business and Economics. Kann mir jemand der vllt an einer dieser Unis seinen Master macht, etwas dazu sagen, inwieweit mein "Anforderungsprofil" dem Studiengang entspricht? Oder auch eine andere Uni empfehlen, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllt und bei der man im Master nicht 24/7 8 bis 8 lernen muss Wink ?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5741
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 08:08:43    Titel: Re: Master, aber wo?

Mmmh... Ich persönlich halte ja von den als "International xyz" gekennzeichneten Studiengängen nicht sonderlich viel. Meist ist "international" nur ein Feigenblatt oder Werbebotschaft. Es gibt in dem Sinne ja keine "nationale" BWL etc. Wer aber Wert auf interkulturelles Management (das ist etwas anderes) bspw. legt oder auf ausländisches Recht etc., der sollte sich den Studiengang genau angucken ob es nicht nur einfach um Fremdsprachen gehtn.

Die Schnittstelle zum Audit kann dabei natürlich Probleme bereiten, denn Audit findet in vielen Bereichen aufgrund nationaler Normen statt. International ist deswegen nicht unbedingt gegeben.


msuperman hat folgendes geschrieben:
Habe auch eine kleines "Anforderungsprofil" an den Studiengang bzw. die Uni mir überlegt.
1. Weniger stupides Auswendiglernen (ohne kommt man natürlich nicht aus, ist klar) für eine Klausur am Semesterende und mehr case studies, mündliche Prüfung, Hausarbeiten etc.

Ich habe in meinem Studium wenig stupide auswendig gelernt. Ich denke es ist auch immer eine Typfrage ob man es so macht oder so machen muss. Allerdings würde ich hier zumindest mal den Blick ins Ausland lenken.

Zitat:
2. Internationale Ausrichtung: Am liebsten wär mir ein intergriertes Auslandssemester oder die Möglichkeit einen Doppelabschluss zu machen.

Wenn Du "international" sein möchtest, würde ich eher zu einem wirklich internationalem Studiengang und/oder Ausland raten.

Zitat:
3. Der Master sollte nach Möglichkeit nicht länger als 2 Jahre dauern.

Ich kenne nur wenige, die in der Regelstudienzeit schon auf mehr als 2 Jahre ausgelegt sind. Meist liegt das dann aber an nicht-konsekutiven Bestandteilen.

Zitat:
4. Es sollte die Möglichkeit bestehen auch bestandene Klausuren nochmals zu schreiben (zumidest 2 freiwillige Wiederholungsversuche für den Zeitraum des Studiums).

Ein Blick in die Studien-/Prüfungsordnung erleichtert die Wiederholungsfindung.
Allerdings ist das meiner Meinung nach einfach nur bescheuert.

Zitat:
5. Die Uni sollte international einen guten Ruf haben und nicht in Spanien oder Frankreich sein, da ich in beiden Ländern schon das Studienleben miterleben konnte und was neues suche.

Bleibt also nur noch der Rest der Welt. Das grenzt schon einmal stark ein.

Zitat:
6. Die Organisation an der Uni sollte gut sein.

Ok - das hilft. Dann kann es kaum eine öffentlich-rechtliche deutsche Hochschule sein. Wink

Zitat:
Folgende Unis sind bisher bei mir auf der Liste: St Gallen, Copenhagen Business School, Stockholm School of Economics, Rotterdam School of Management, Maastricht University School of Business and Economics. Kann mir jemand der vllt an einer dieser Unis seinen Master macht, etwas dazu sagen, inwieweit mein "Anforderungsprofil" dem Studiengang entspricht? Oder auch eine andere Uni empfehlen, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllt und bei der man im Master nicht 24/7 8 bis 8 lernen muss Wink ?


Kurz: Du möchtest eine rundumsorglos Uni von internationalem Rang wo es einen gut organisierten Master gibt bei dem Du Ergebnisse bei Bedarf korrigeren kannst aber mehr als 6-8h pro Werktag möchtest Du nicht investieren und Dein Wochenende ist Dir heilig, genauso wie die vorlesungsfreie Zeit?! So oder so ähnlich?


Grüße
Gozo
msuperman
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Anmeldungsdatum: 03.03.2009
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 08:47:10    Titel:

Ja so in etwa Wink Vllt sollte ich etwas genauer werden: Ich habe kein Problem viel für die Uni zu machen, aber wenn ich z.B. höre, dass Freunde von mir die in Queens oder an der WHU studieren jeden Tag rund 14, manchmal 16 Stunden lernen (müssen), dann möchte ich das nicht unbedingt in meinem Master auch machen. Ganz anders ein Freund, der an der CBS ein Auslandssemester gemacht hat und meinte das Studium sei anspruchsvoll aber eher durch interessante Inhalte und Prüfungen Smile
Mit gut organsisiert meine ich z.B. eine Organisation, wie an meiner jetzigen Uni: In Mannheim kann man bei Fragen zu Prüfungsordnung oder zum Studium etc. sich immer an das Studienbüro oder ähnliches wenden. Das kenn ich auch anders.
Und natürlich ist mir klar, dass nicht alle meine vorher gennanten Punkte auf eine Uni zutreffen werden. Aber ich möchte aus Erfahrungen einfach mal wissen, ob die von mir oben gennaten Unis dieses nahekommen bzw. ob es andere Unis gibt, die bisher nicht auf meiner Liste stehen, den Kriterien aber entsprechen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5741
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 09:43:26    Titel:

msuperman hat folgendes geschrieben:
Ja so in etwa Wink Vllt sollte ich etwas genauer werden: Ich habe kein Problem viel für die Uni zu machen, aber wenn ich z.B. höre, dass Freunde von mir die in Queens oder an der WHU studieren jeden Tag rund 14, manchmal 16 Stunden lernen (müssen), dann möchte ich das nicht unbedingt in meinem Master auch machen.

Wink Na ja, wer später eine 80h Woche machen möchte, der sollte im Studium im Schnitt 14h am Tag machen. Dann wird Arbeiten zum Urlaub.

Nein. Mal ruhig mit den jungen Pferden. Es wird viel geredet über solche Stundenanzahlen aber die allerwenigsten haben das auch nur eine Woche am Stück gemacht. Mal einfach rechnen - 14h/Tag sind 70h in einer fünf Tage Woche oder knapp unter hundert bei 7 Tagen. Bei den ganz großen Nerds in Spitzenzeiten während der Klausurphase oder zu Abschlußarbeiten, vielleicht. Im Schnitt über alles? Keine Chance. Immer daran denken. Wirklich "mehr", quantitativ, lehren diese Hochschulen, sie lehren nur anders (qualitatitv).

Richtig ist, dass diese Leute durchaus engagierter sind als die Normalos von den Normalohochschulen. Keine Frage. Mein Schwager war bspw. für seinen Master an der LSE. Er meinte er hätte ziemlich reingehauen aber mehr als 40-50h, mal vielleicht 60h pro Woche hat er in der Regel auch nicht gemacht.

Stell Dich darauf ein, dass es hart wird - ja - aber glaub nicht immer alles, was man erzählt bekommt.

Zitat:
Ganz anders ein Freund, der an der CBS ein Auslandssemester gemacht hat und meinte das Studium sei anspruchsvoll aber eher durch interessante Inhalte und Prüfungen Smile

Anspruchsvoll durch Inhalte und Prüfungen? Mal so eine Frage: Angenommen die obigen 14-16h/Tag Pauker haben recht - ist das dann nicht anspruchsvoll? Nicht von der Zeit meine ich, sondern vom Stoff? Und warum sollte die CBS anspruchsvollen Stoff anbieten können aber ihre Studenten haben eben keine 14-16h Tage (ständig)?
Hier passt irgendwas nicht...


Zitat:
Mit gut organsisiert meine ich z.B. eine Organisation, wie an meiner jetzigen Uni: In Mannheim kann man bei Fragen zu Prüfungsordnung oder zum Studium etc. sich immer an das Studienbüro oder ähnliches wenden. Das kenn ich auch anders.

Ich kenne es vor allem so, dass man sich zwar an irgendwas wenden kann aber nicht unbedingt eine Antwort erwarten sollte.


Zitat:
Und natürlich ist mir klar, dass nicht alle meine vorher gennanten Punkte auf eine Uni zutreffen werden. Aber ich möchte aus Erfahrungen einfach mal wissen, ob die von mir oben gennaten Unis dieses nahekommen bzw. ob es andere Unis gibt, die bisher nicht auf meiner Liste stehen, den Kriterien aber entsprechen.

Das ist mir klar, allerdings solltest Du Dir vielleicht erst einmal einig werden, was Du für einen Schwerpunkt willst. Wenn es Dich in der Tat in Richtung Audit zieht würde ich mir, zumindest mit Blick auf Deutschland, überlegen ob ich nicht in einen Master gehe, der mir die Möglichkeit eröffnet zumindest ein wenig anrechnen zu können. Wenn ich er im Bereich internationales Management was lernen will, dann sind Deine genannten B-Schools sicherlich eine Möglichkeit. Auch besteht die Möglichkeit etwas mit Audit/Accounting im Ausland zu machen, was aber evtl. nicht ganz so passend ist, wenn Du hier einsteigen willst. usw.

Verstehst Du was ich meine? Du hast hier einen Kriterienkatalog aufgestellt, der im Grunde viele Studiengänge der Welt zulassen würde aber denkst über zwei Bereiche nach, die nur schwer miteinander sinnvoll kombinierbar sind. Vielleicht wird es einfacher, wenn Du Dir erst einmal genau klar wirst, was Du eigentlich willst?

Grüße
Gozo
msuperman
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Anmeldungsdatum: 03.03.2009
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 12 Jun 2012 - 19:09:33    Titel:

Bzgl der CBS: Das Anspruchsvolle am Studium, ist so wie ich das von Freunden erfahren habe, dass es sehr vielseitig ist (verschiedene Themen, Aufgaben, Prüfungstypen). Dafür muss man aber nicht unbedingt 14 Stunden am Tag lernen, aber ich versteh deinen Punkt, finde aber, dass es kein Widerspruch ist.

Audit nach IFRS kann man durchaus auch im Ausland machen, das ist dann auch in Deutschland gültig. Aber auch hier versteh ich deinen Einwand: Ich kenns halt aus Mannheim, dass man sich auf beides fokussieren kann. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich mich eher zu den Management -Inhalten hingezogen fühlen. Den genauen Schwerpunkt hoffe ich durch mein kommendes Auslandssemester eingrenzen zu können.
International Mgmt ist ja doch recht wage, wird aber doch von den meisten Unis bzw. BS. angeboten.

Deshalb ja auch mein Anliegen, mehr über die oben erwähnten Unis zu erfahren, am besten durch Informationen aus Erfahrungen von Leuten, die bereits da studieren und das bevor ich mich definitiv bzgl der eher globaleren Fragen für mich endgültig beantwortet habe.
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