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em.20 Newbie


Anmeldungsdatum: 17.05.2012 Beiträge: 24
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Verfasst am: 05 Jul 2012 - 20:32:35 Titel: Materialwissenschaften studieren? |
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Hallo,
ursprünglich wollte ich Chemie studieren. Ich habe jedoch herausgefunden, dass einige Gründe dagegen sprechen. Und zwar sei es in der Chemie so, dass man mit einem Bachelor oder Master gar nicht anzutanzen hat, weil in der Industrie oder generell nur Doktoren gesucht werden. Heist wohl, man ist nach dem Bachelor arbeitslos. Den Master habe ich noch vor zu studieren, aber eine Promotion ist mir dann doch zu viel Aufgrund der Dauer. Das würde heißen, ich hätte knapp 10 Jahre studiert und weder einen Beruf noch eine Familie in der Hand.
Deshalb habe ich mich schlau gemacht und bin auf den Studiengang Materialwissenschaften in der RWTH Aachen gestoßen. Da meine Interessen in der Chemie auch noch speziell auf Materialien insbesondere Nanotechnologie ausgerichtet sind, passt das natürlich wie gegossen.
Meine Frage ist jetzt. Wie bewährt ist dieser Studiengang und wie gut sind die Berufssaussichten? |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 05 Jul 2012 - 20:45:25 Titel: |
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| Deine Vorbehalte gegenüber Chemie sind berechtigt. Zu Materialwissenschaften: Das Studium ist etabliert, RWTH hat den Schwerpunkt auch auf Mikro/Nanotech, von daher passt das. |
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em.20 Newbie


Anmeldungsdatum: 17.05.2012 Beiträge: 24
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Verfasst am: 05 Jul 2012 - 21:22:07 Titel: |
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OK. Das macht mir doch Hoffnung, diesen Studiengang zu wählen. Hier in meiner Umgebung(Köln) gibt es ja einige große Chemiekonzerne, z.B. Bayer oder Lanxess.
Sind diese überhaupt auf der Suche nach Materialwissenschaftlern? Ich habe mal einige Stellenangebote von denen durchgesucht aber es werden irgendwie nur promovierte Chemiker oder Chemieingeuere gesucht. |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 05 Jul 2012 - 21:32:06 Titel: |
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Du meinst wohl den Chemiepark in Worringen. Die machen da überwiegend Kohlenwasserstoffgeschichten, da geht nichts oder nur sehr wenig in Sachen Materialwissenschaft. Chemiker + Verfahrenstechniker arbeiten dort. Bayer hat ein paar Sachen, die Materialwissenschaftler benötigen, aber die werden woanders gemacht.
Überhaupt ist Materialwissenschaft evtl. weniger chemisch als du denken könntest, es ist zum größten Teil physikalische Chemie und auch viel Festkörperphysik (sind in meinen Augen zwei Seiten der gleichem Medaille), vor allem wenn du in den Nanotech-Bereich willst. Willst du es chemischer haben, dann mach Maschinenbau mit Vertiefung Verfahrenstechnik. Auch dafür ist die RWTH eine wirklich gute Adresse. |
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em.20 Newbie


Anmeldungsdatum: 17.05.2012 Beiträge: 24
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Verfasst am: 05 Jul 2012 - 21:41:52 Titel: |
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Ja, das habe ich auch schon gelesen, dass Materialwissenschaft mehr physikalisch als chemisch ist. Käme mir sogar eher gelegen.
Der Chemiepark in Wörringen gehört zu INEOS, richtig? Ne, den meinte ich aber nicht. Ich habe halt nur in den Stellenangeboten von Bayer und Lanxess durchgestöbert, dort kamen jedoch mehrere Standorte vor.
Ich habe halt nur die Befürchtung, dass ich als Materialwissenschaftler später nirgends runterkomme. Das wäre ein Alptraum... |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2573
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 00:04:52 Titel: |
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| Material- und Werkstoffwissenschaften sind ein großer Zukunftsbereich. Weil vieles geht eben über Werkstoffe und Materialien. Und die RWTH wird da vermutlich keine schlechte Adresse sein. Jobprobleme sollten da sicherlich nicht pauschal auftreten |
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-stopfkind- Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.02.2010 Beiträge: 1869
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em.20 Newbie


Anmeldungsdatum: 17.05.2012 Beiträge: 24
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 12:07:01 Titel: |
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| Ich habe gelesen, dass Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen mehr darauf ausgerichtet sind, Abläufe und Apparate zu planen und weniger auf Forschung oder Laborarbeit. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 12:38:28 Titel: |
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Dass du nirgends unterkommst, kann dir überall passieren. Auch wenn du klassische Fächer wie Maschinenbau, Elektrotechnik oder Verfahrenstechnik studierst. Niemand weiss, wie der Markt in 5-7 Jahren aussehen wird, wenn du der Wirtschaft als Master zur Verfügung stehst...
Wenn deine Interessen im Bereich Nanotechnologie, Physik, Chemie usw. liegen, dann versuch es einfach mit Materialwissenschaften. Aus heutiger Perspektive ist das tatsächlich ein Zukunftsmarkt. Ich bräuchte zum Beispiel endlich mal Schnürsenkel, die nicht andauernd reissen und supraleitende Leistungskabel könnte man auch so langsam mal in Serie produzieren.
Achso und ich hätte gerne endlich mal ein Auto, dass sich die Beulen bei Sonneneinstrahlung (Wärmeeinwirkung) selbst aus der Karosserie zieht und kleine Lackschäden (Kratzer, Steinschläge, Riefen von der Waschstraße) ausheilt...
Entwickeln bitte  |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2573
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 12:57:56 Titel: |
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| An der RWTH gibt es ja noch den Studiengang Werkstoffwissenschaften. Ich weiß nicht, wo da genau der Unterschied liegt, aber vielleicht könntest du dir den mal ansehen und vergleichen. |
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em.20 Newbie


Anmeldungsdatum: 17.05.2012 Beiträge: 24
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 13:14:13 Titel: |
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Ja, darüber wollte ich auch gerade schreiben. Werkstoffingenieurwesen soll mehr praxisorientiert sein, also wie der Name schon sagt eine Ingenieurswissenschaft, wogegen Materialwissenschaften wohl mehr auf Forschung ausgelegt sind. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 13:25:46 Titel: |
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| Ich behaupte mal, dass du mit beiden Studiengängen sowohl Forschung betreiben, als auch in der Industrie praktisch arbeiten kannst... |
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