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Duales Studium abbrechen und an die Uni wechseln
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Duales Studium abbrechen und an die Uni wechseln
 
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Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2095

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 00:02:34    Titel:

Frag Dich doch erstmal - was kommt dann?

Chillst Du dann schön den ganzen Tag vor Dich hin?

Hängst Du Deinen Eltern weiter auf der Tasche?

Kommt dann das krampfhafte Gesuche nach einer "Ausbildung", die Dich dann nach 2 Wochen auch wieder langweilt?

Zieh eine Sache durch und danach kannst Du immer noch entscheiden, was Du machst. Als ob es anderen FHs oder Unis anders wäre. Selbststudium ist Pflicht und Grundvoraussetzung in jedem Studiengang.
Johannes92
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Anmeldungsdatum: 21.12.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 00:51:37    Titel:

Zitat:
Auch hier möchte ich dein Weltbild zurechtrücken: Es gibt auch genug Stunden die ihre Vorlesungen nur rudimentär oder gar nicht besuchen einfach weil Sie in den Vorlesungen Ihrer Dozenten keinen Mehrwert sehen. Wie gesagt im schlimmsten Fall geht es dir an einer Uni/Fh genauso.


Ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Ob ein Student die Vorlesung in Anspruch nimmt oder nicht, ist seine persönliche Sache. Aber diese Möglichkeit muss erstmal gegeben sein - lässt ein Dozent aber seine Vorlesungen entfallen (und das nicht einmal aus triftigen Gründen), zeugt das nicht gerade von Professionalität.


Zitat:
Du bist Erwachsen und hast einen Vertrag unterschrieben, dessen Inhalt du vorher kanntest. Da kann man auch erwarten, dass du mit den Konsequenzen lebst. Und in der heutigen Zeit wirst du auch als Akademiker mit diesem Problem noch öfter konfrontiert, gibt es doch nur noch wenige die Ihr ganzes Leben in einem Unternehmen bleiben. Du könntest auch einfach den AG fragen ob er dich früher gehen lässt mit einem Aufhebungsvertrag. Und ich halte es durchaus für eine gute Erfahung sich zu motivieren Leistung zu bringen obwohl man weis das man geht. Darüber hinaus zeugt es von Charakter.

Da du ein anderes Studium erst zum Sose anfangen kannst hast du zeitlich auch keinen Stress solltest du überhaupt fürs SoSe einen Studienplatz bekommen. Mal als Gedankengang: Wenn du nicht bereits vor Jahresende kündigst, kündige doch erst zum Ende des Januars oder gar Februars und schaue dir in aller Ruhe doch erstmal die Firma an und beziehe dies in deine Entscheidung mit ein. Wie gesagt bilden Firmen die so etwas anbeiten in der Regel für den Eigenbedarf aus und sind durchaus an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.



Wo ist der Sinn in einem Unternehmen zu verbleiben, in dem ich für mich keine Zukunft mehr sehe? Oder aus der Sicht des Unternehmens: Wo ist der Sinn in einen Studenten Zeit und vorallem Geld zu investieren, der nach 4 Wochen weg ist?



Zitat:
Das duale Studiengänge kein zuckerschlecken sind und eine hohe Belastung darstellen hätte man durchaus im Voraus wissen können. Das ist jetzt nichts komplett neues. Dafür hast du während des Studiums in der Regel ein gesichteres Einkommen und in der Regal danach Praxiserfahrung und einen sicheren Arbeitsplatz den man auf anderem Wege bei diesem Unternehmen (ob es ein "brauchbares" ist wirst du hoffentlich selbst wissen) evtl nicht bekommen kann.


Ist vielleicht was für Karrieristen, die von der Schulbank binnen kürzester Zeit in ein Unternehmen gelangen wollen - für mich ist es ein Schmalspurstudium. Gibt bestimmt Leute, denen das Studium perfekt passt - für mich war das ein Schuss in den Ofen wie bei Team Rocket Embarassed
Aber gut, ich möchte jetzt auch nicht vom Thema abschweifen.

Zitat:
wo findet man denn angewandtere informatik als in einem dualen studium dieser richtung?


Uni Heidelberg....

Zitat:
Zieh eine Sache durch und danach kannst Du immer noch entscheiden, was Du machst. Als ob es anderen FHs oder Unis anders wäre. Selbststudium ist Pflicht und Grundvoraussetzung in jedem Studiengang.


Das habe ich auch schon oft genug gehört. Aber ich sehe einfach keinen Sinn darin, das Studium fortzusetzen, obwohl ich keine Zukunft darin sehe. Da ziehe ich lieber die Reißleine und zahle Lehrgeld in Form von verlorener Zeit...
corsa222
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Anmeldungsdatum: 21.11.2009
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 02:35:40    Titel:

Zitat:
Ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Ob ein Student die Vorlesung in Anspruch nimmt oder nicht, ist seine persönliche Sache. Aber diese Möglichkeit muss erstmal gegeben sein - lässt ein Dozent aber seine Vorlesungen entfallen (und das nicht einmal aus triftigen Gründen), zeugt das nicht gerade von Professionalität.


Ich denke ich habe mich an dieser Stelle missverständlich ausgedrückt. Ich meinte es eher so das die Vorlesungen nicht besucht werden weil der Dozent denkt er redet zu promovierten Physikern, er von Stoff redet der eh nicht Klausurrelavant ist oder eben gerne Anekdoten erzählt. Was ein trifftiger Grund ist ist im übrigen sehr subjektiv.

Zitat:
Wo ist der Sinn in einem Unternehmen zu verbleiben, in dem ich für mich keine Zukunft mehr sehe? Oder aus der Sicht des Unternehmens: Wo ist der Sinn in einen Studenten Zeit und vorallem Geld zu investieren, der nach 4 Wochen weg ist?

Warum siehst du Im Unternehmen keine Zukunft? Schließlich hast du dich doch dort beworben und wusstest vorher, dass es auch Praxisphasen gibt. An letzteren hast du nach eigenen Aussagen bisher noch nicht einmal teilgenommen wie kann man dann eine Zukunft im Unternehmen ausschließen? Zumal ich bei einem Unternehmen, dass ein duales Studium anbietet auch davon ausgehe, dass zum Ende des Bewerbungsprozesses auch über das zukünftige Aufgabengebiet bzw. einen "Ausbildungsplan" gesprochen wurde. Und dennoch hast du dich für das Unternehmen entschieden.

Der Sinn hinter solchen Regelungen ist, dass man in der Regel Ersatz nicht von heute auf morgen findet und so zumindest für einen beschränkten Zeitraum noch eine Arbeitskraft hat. Wie sinnvoll dies bei einem Studenten ohne Praxiserfahrung ist darüber lässt sich streiten.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 10:49:48    Titel:

Du hast den üblichen "Ich bin/werde nur ein dummer Anwender und meine Kumpels wissen viel mehr als ich"-Koller. Ist völlig normal, wenn man an einer FH/BA studiert und Freunde hat, die das vermeintlich sooooo tolle Unileben geniessen und alles soooo tiefgründig lernen (und verstehen, wers glaubt wird... Naja ihr wisst schon)...

Langweilig? Ja, war mir im ersten Semester auch. Das hat sich dann aber ziemlich schnell geändert. Glaubst du den ganzen trockenen Stoff an der Uni nimmst du mit einem freudigen Grinsen auf und bist nur noch happy jeden Tag?

Bedenke was du gegeneinander tauschst:
In deinem jetzigen Studium wirst du (nicht schlecht) bezahlt, erreichst in 6-7 Semestern einen berufsqualifzierenden (und gefragten) Abschluss, hast bereits Praxis, die echter Berufserfahrung nahe kommt und einen (fast) sicheren Job direkt im Anschluss an dein Studium.
Ich bin immer wieder erstaunt, was diese Praxisphasen bei euch Dualen ausmachen. Meine Kollegen sind nach Abschkuss des Studium fast sofort für selbstständige Projekte einsetzbar, ich als Externer habe dafür über ein halbes Jahr Anlaufphase gebraucht...

An der Universität brauchst du zunächst mal nen Nebenjob (stimmt doch oder?). Dann hast du absolut keine Ahnung, ob du mit der Theorie dort zurechtkommst, denn nur weil du dich an der BA angeblich langweilst, bedeutest das nicht automatisch, dass du die Theorie an der Uni durchdringen wirst. Dann wird das Studium mit 10-11 Semestern fast doppelt so lange dauern, weil du sicherlich einen Masterabschluss anstreben wirst. Die Unis drängen ihre Absolventen ja dazu, warum auch immer...
Und dann arbeitest du eventuell am Ende trotzdem mit denen zusammen, die ihren BA-Abschluss 3 Jahre vor dir gemacht haben und dich (den Frischling) nun als Teamleiter unter sich haben Wink

Ich kann diese Zweifel verstehen, denn ich hab die manchmal auch, da ich als Inbetriebnehmehr sehr angewandt tätig bin und einige Freunde in Unternehmen forschen oder in universitären Instituten ihre Doktorarbeit schreiben. Aber wenn ich denen von meiner Arbeit erzähle, merke ich... Die zweifeln dann genauso, weil sich mein Job eben auch interessant anhört. Und die haben genausowenig Ahnung in meinem Gebiet wie ich in deren Aufgabenfeld...

Was ich aber nicht verstehe kann, ist wie sich so ein Jungspund von Ersti, noch komplett grün hinter den Ohren und noch nix von der Welt gesehen, hinstellen kann und das Studium an BA/FH als Schmalspur bezeichnet. Auf Basis des ersten Semesters und Hörensagen wie toll das doch an der Uni sei. Sorry. Das kannst du vielleicht machen, wenn du an der Uni deinen Master mit 1,3 gemacht hast (und selbst dann wärs ne idiotische Aussage)...

Das ändert aber nix an den Aussagen, die ich vorher getroffen habe. Es ist dein Leben, aber ich denke du machst einen Fehler. Für mich hört es sich so an, als würdest du gerne wechseln wollen, weil deine Kumpels da auch studieren und du gerne das laue Unileben geniessen willst, nicht weil dir das Fach besser gefällt. Kann man machen, allerdings ist auch die Gefahr gegeben, dass man es in wenigen Jahren bereut...

Wenn bei dir nicht der Wunsch nach steiler Karriere oder wissenschaftlicher Forschung besteht, dann lass die Finger von einem Wechsel. Denn auf den normalen beruflichen Alltag bereitet nichts besser vor als ein duales Studium...
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 10:52:49    Titel:

Du hast den üblichen "Ich bin/werde nur ein dummer Anwender und meine Kumpels wissen viel mehr als ich"-Koller. Ist völlig normal, wenn man an einer FH/BA studiert und Freunde hat, die das vermeintlich sooooo tolle Unileben geniessen und alles soooo tiefgründig lernen (und verstehen, wers glaubt wird... Naja ihr wisst schon)...

Langweilig? Ja, war mir im ersten Semester auch. Das hat sich dann aber ziemlich schnell geändert. Glaubst du den ganzen trockenen Stoff an der Uni nimmst du mit einem freudigen Grinsen auf und bist nur noch happy jeden Tag?

Bedenke was du gegeneinander tauschst:
In deinem jetzigen Studium wirst du (nicht schlecht) bezahlt, erreichst in 6-7 Semestern einen berufsqualifzierenden (und gefragten) Abschluss, hast bereits Praxis, die echter Berufserfahrung nahe kommt und einen (fast) sicheren Job direkt im Anschluss an dein Studium.
Ich bin immer wieder erstaunt, was diese Praxisphasen bei euch Dualen ausmachen. Meine Kollegen sind nach Abschkuss des Studium fast sofort für selbstständige Projekte einsetzbar, ich als Externer habe dafür über ein halbes Jahr Anlaufphase gebraucht...

An der Universität brauchst du zunächst mal nen Nebenjob (stimmt doch oder?). Dann hast du absolut keine Ahnung, ob du mit der Theorie dort zurechtkommst, denn nur weil du dich an der BA angeblich langweilst, bedeutest das nicht automatisch, dass du die Theorie an der Uni durchdringen wirst. Dann wird das Studium mit 10-11 Semestern fast doppelt so lange dauern, weil du sicherlich einen Masterabschluss anstreben wirst. Die Unis drängen ihre Absolventen ja dazu, warum auch immer...
Und dann arbeitest du eventuell am Ende trotzdem mit denen zusammen, die ihren BA-Abschluss 3 Jahre vor dir gemacht haben und dich (den Frischling) nun als Teamleiter unter sich haben Wink

Ich kann diese Zweifel verstehen, denn ich hab die manchmal auch, da ich als Inbetriebnehmehr sehr angewandt tätig bin und einige Freunde in Unternehmen forschen oder in universitären Instituten ihre Doktorarbeit schreiben. Aber wenn ich denen von meiner Arbeit erzähle, merke ich... Die zweifeln dann genauso, weil sich mein Job eben auch interessant anhört. Und die haben genausowenig Ahnung in meinem Gebiet wie ich in deren Aufgabenfeld...

Was ich aber nicht verstehe kann, ist wie sich so ein Jungspund von Ersti, noch komplett grün hinter den Ohren und noch nix von der Welt gesehen, hinstellen kann und das Studium an BA/FH als Schmalspur bezeichnet. Auf Basis des ersten Semesters und Hörensagen wie toll das doch an der Uni sei. Sorry. Das kannst du vielleicht machen, wenn du an der Uni deinen Master mit 1,3 gemacht hast (und selbst dann wärs ne idiotische Aussage)...

Das ändert aber nix an den Aussagen, die ich vorher getroffen habe. Es ist dein Leben, aber ich denke du machst einen Fehler. Für mich hört es sich so an, als würdest du gerne wechseln wollen, weil deine Kumpels da auch studieren und du gerne das laue Unileben geniessen willst, nicht weil dir das Fach besser gefällt. Kann man machen, allerdings ist auch die Gefahr gegeben, dass man es in wenigen Jahren bereut...

Wenn bei dir nicht der Wunsch nach steiler Karriere oder wissenschaftlicher Forschung besteht, dann lass die Finger von einem Wechsel. Denn auf den normalen beruflichen Alltag bereitet nichts besser vor als ein duales Studium...
RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 378

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 11:10:16    Titel:

Der Threadersteller hat einfach kein Bock auf das verschulte dhbw system ?
Soll er halt an die Uni - finde ich persönlich auch viel geiler...

Spreche einfach mal mit deinem Unternehmen. Wenn du noch nicht mal deinen ersten Arbeitstag hattest, werden die dich nicht noch 1 Monat antanzen lassen, um dich dann gehen zu lassen. Macht ja absolut kein Sinn (auch für das Unternehmen)...
Johannes92
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Anmeldungsdatum: 21.12.2012
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 11:40:33    Titel:

Zitat:
Ich denke ich habe mich an dieser Stelle missverständlich ausgedrückt. Ich meinte es eher so das die Vorlesungen nicht besucht werden weil der Dozent denkt er redet zu promovierten Physikern, er von Stoff redet der eh nicht Klausurrelavant ist oder eben gerne Anekdoten erzählt. Was ein trifftiger Grund ist ist im übrigen sehr subjektiv.


Jetzt hab ichs auch gerafft Very Happy
Naja, aber wenigstens hat mal die Wahl - DH-Vorlesungen, und seien sie noch so sinnlos, müssen besucht werden. Während der Theoriephase bin ich beispielsweise 4 mal umsonst zur DH gefahren, da wir erst am frühen Morgen erfahren haben, dass der komplette Tag entfällt. Rolling Eyes

Zitat:
Warum siehst du Im Unternehmen keine Zukunft? Schließlich hast du dich doch dort beworben und wusstest vorher, dass es auch Praxisphasen gibt. An letzteren hast du nach eigenen Aussagen bisher noch nicht einmal teilgenommen wie kann man dann eine Zukunft im Unternehmen ausschließen? Zumal ich bei einem Unternehmen, dass ein duales Studium anbietet auch davon ausgehe, dass zum Ende des Bewerbungsprozesses auch über das zukünftige Aufgabengebiet bzw. einen "Ausbildungsplan" gesprochen wurde. Und dennoch hast du dich für das Unternehmen entschieden.


Jeder macht mal Fehler, oder? Anfang der 12. Klasse haben sich in meiner Schule viele (und vorallem gute Schüler) für DH-Studiengänge beworben - nach einigem Zögern bin ich ebenfalls auf diesen Hype aufgesprungen. Da die Bewerbungsphase in fast allen nahmhaften Unternehmen bereits abgeschlossen war, habe ich mich sehr gefreut, dass ich doch noch einen Platz bekommen habe. Also ohne großes Zögern den Vertrag unterschrieben und das Unheil nahm seinen Lauf.
Das Vorstellungsgespräch lief übrigens so nach dem Muster "Möchtest du die Ausbildung wirklich haben?" und dauerte keine 20 Minuten. Mir wurde zwar auch einiges über den Durchlaufplan und die Theoriephasen an der DH erzählt - diese sollten einen angeblich optimal für die Praxis vorbereiten - nüchtern betrachtet ist es einfach nur Skriptauswendiglernerei.


Code:
In deinem jetzigen Studium wirst du (nicht schlecht) bezahlt, erreichst in 6-7 Semestern einen berufsqualifzierenden (und gefragten) Abschluss, hast bereits Praxis, die echter Berufserfahrung nahe kommt und einen (fast) sicheren Job direkt im Anschluss an dein Studium.
Ich bin immer wieder erstaunt, was diese Praxisphasen bei euch Dualen ausmachen. Meine Kollegen sind nach Abschkuss des Studium fast sofort für selbstständige Projekte einsetzbar, ich als Externer habe dafür über ein halbes Jahr Anlaufphase gebraucht...


Offen gesagt werde ich, zumindest vom finanziellen Standpunkt aus, keine nennenswerten Abstriche in Kauf nehmen müssen. Als DH-Student bekommt man zwar eine Vergütung, jedoch liegt diese nur minimal (vllt. 50 EUR) über dem BAföG-Satz. Aber darum geht es mir auch nicht primär.
Das Duale Studium ist sicher eine klasse Sache, nur muss man auch der Typ dafür sein.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 12:49:17    Titel:

Laughing Geil Laughing

Mal ehrlich, wenn du dich über die schlechte Organisation deiner DH beschwerst, solltest du um Himmels Willen nicht an eine Universität gehen. Da ist nämlich in aller Regel überhaupt nichts durchorganisiert...

Ich habe von einem Vorlesungsausfall an meiner FH in der Regel dann erfahren, wenn nach 15 Minuten immer noch kein Prof. im Hörsaal stand und sich dann mal einer aufgemacht hatte, um sich zu erkundigen...

Da steht nämlich im Zweifelsfall kein Unternehmen dahinter, welches viel Geld für diese Ausbildung investiert und entsprechend Druck macht, wenn da zuviel schief läuft an der Hochschule...

Nichts gegen deine Entscheidung, aber du hast ein rosarotes Bild vom Leben an der Universität...


Im ersten halben Jahr der Ausbildung dachten wir auch noch alle "Pah feilen, bohren, sägen, wozu machen wir das bis zum Erbrechen? Kann doch jeder Idiot und braucht man später nie wieder..." Pustekuchen...
RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 378

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2012 - 12:52:30    Titel:

Uns wurden Vorlesungsausfälle zu 100% angesagt (TU). Kam aber auch nicht häufig vor, weil es meist Vertretung gab Wink
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2012 - 14:18:39    Titel:

wenn es wirklich um die freizeit geht, dann doch eher an eine fh, wo man 10-12 wochen nach dem sommersemester und 5-6 wochen nach dem wintersemester keine pflichtveranstaltungen mehr hat. an der uni bleibt einem weniger als die hälfte davon, weil die prüfungsphase so weit in die semesterferien geht.

eine fh würde für angewandte informatik auch deutlich besser passen als eine uni, denn die profs haben die informatik auch mal in der wirtschaft angewandt.

aber ingesamt bleibt ein duales studium die beste möglichkeit. genau aus diesem grund kommt man an so einen platz auch am schwierigsten ran.
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