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"Alternative für Deutschland" will raus dem Euro
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 15:43:15    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Moment mal junger Mann. Die Berechnung a la "die Integration der Flüchtlinge kostet uns 100 Mrd. Euro, wenn die Integration scheitert 400 Mrd. Euro", gehen auch davon aus, dass ausnahmslos jeder integriert wird. Wie wir allerdings eben herausgefunden haben, wird eben nicht jeder integriert, sondern ein Teil zurückgeschickt. Das heisst, ein Teil wird überhaupt keine medizinischen- Rechts- oder Polizeikosten verursachen, weil er schon längst zurückgeschickt wurde.


Nö, erstens sind Deine 100 mrd ja eine übertriebene Falschaussage gewesen und zweitens die Studien zu den Kosten von mangelhafter Integration bezogenen sich schon immer auf den Gesamtanteil ausländischer Mitbürger.


Warum lügst du?
Die 100 Mrd. Euro Integrationskosten hatte ich mehrmals belegt.


und dann widerrufen um sie zwei Beiträge weiter wieder in die Runde zu werfen. So wird es nun auch mit den von Dir genannten 20 mrd passieren. Erst mal irgendwie aus den Fingern gesogen, fragt man nach kommt nach unzähligen Ausweichmanövern mal ein "irgendwie Dementi" und dann stehen sie wieder irgendwo. Und zu den 400 mrd, es wird wohl kaum jemand in einer Studie aus 2014 die Flüchtlingszahlen von 2015 als Maßstab herangezogen haben...

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Gut ok, wir sparen keine 93 Mrd. Euro. Die Summe war übertrieben. Jetzt zufrieden?


Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 15:47:38    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Moment mal junger Mann. Die Berechnung a la "die Integration der Flüchtlinge kostet uns 100 Mrd. Euro, wenn die Integration scheitert 400 Mrd. Euro", gehen auch davon aus, dass ausnahmslos jeder integriert wird. Wie wir allerdings eben herausgefunden haben, wird eben nicht jeder integriert, sondern ein Teil zurückgeschickt. Das heisst, ein Teil wird überhaupt keine medizinischen- Rechts- oder Polizeikosten verursachen, weil er schon längst zurückgeschickt wurde.


Nö, erstens sind Deine 100 mrd ja eine übertriebene Falschaussage gewesen und zweitens die Studien zu den Kosten von mangelhafter Integration bezogenen sich schon immer auf den Gesamtanteil ausländischer Mitbürger.


Warum lügst du?
Die 100 Mrd. Euro Integrationskosten hatte ich mehrmals belegt.


und dann widerrufen um sie zwei Beiträge weiter wieder in die Runde zu werfen. Wie gesagt, es wird wohl kaum jemand in einer Studie aus 2014 die Flüchtlingszahlen von 2015 als Maßstab herangezogen haben...

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Gut ok, wir sparen keine 93 Mrd. Euro. Die Summe war übertrieben. Jetzt zufrieden?


Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes


Och Junge, was willst du jetzt??
Kosten Integration: 100 Mrd. Euro
Kosten wenn Integration schief geht: 400 Mrd. Euro
Meine Einsparungen urspünglich: 93 Mrd. Euro, diese habe ich nun auf 20 Mrd. Euro korrigiert.

Was ist mit meiner Frage:
Der Libanon ist wieder sicher. Nach deiner eigenen Aussage, müssten die Miris also wieder zurück. Neue Pässe können über ein Abkommen ausgestellt werden. Was hälst du davon?
Obwohl....wenn ich es mir recht überlege, dann sind 1000 Miris immer noch besser als auch nur einer von euch FDP'lern.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 17:06:23    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Och Junge, was willst du jetzt??
Kosten Integration: 100 Mrd. Euro
Kosten wenn Integration schief geht: 400 Mrd. Euro
Meine Einsparungen urspünglich: 93 Mrd. Euro, diese habe ich nun auf 20 Mrd. Euro korrigiert.

Was ist mit meiner Frage:
Der Libanon ist wieder sicher. Nach deiner eigenen Aussage, müssten die Miris also wieder zurück. Neue Pässe können über ein Abkommen ausgestellt werden. Was hälst du davon?
Obwohl....wenn ich es mir recht überlege, dann sind 1000 Miris immer noch besser als auch nur einer von euch FDP'lern.


Was ich möchte, steht in meinen Beiträgen, denen Du nach mehreren Versuchen von Deinen frei erfundenen Zahlen abzulenken, ja nun immer öfter zustimmen musst, weil sich Deine propagandistisch vorgetragenen Zahlen selten verifizieren lassen. Doch immer wieder versuchst Du durch erfundene Zahlen irgendwelche Einsparpotenziale nachzuweisen, die sich am Ende alle als Luftnummern herausstellen. Was dann auch in etwa der Realpolitik der von Dir präferierten AfD entspricht. Vorfälle in nicht vorhandenen Parks, Gefühle als Realität oder rassische Herleitungen taugen selten als Gesetzesvorlagen. Etwas das auch Trump jeden Tag lernen muß. Nur Deine Lernkurve scheint eine Gerade zu sein...

Zurück zu den Miris, die kommen nicht aus dem Libanon. Auch das wurde Dir schon mehrfach gesagt.

>>In der Türkei führten die Mhallami arabische Namen, die keine Nachnamen im europäischen Sinn beinhalten. Die von Mustafa Kemal Atatürk eingeführten türkischen Namen wurden nur im Umgang mit türkischen Behörden verwendet. Im Libanon benutzten sie wieder ihre arabischen Namen. Weil im Libanon Familiennamen geführt werden, fügten sie den Vornamen aber einen „Clannamen“ an, der wahrscheinlich meist nach einem männlichen Vorfahren oder einer besonderen traditionellen Stellung der Familie, Herkunftsort oder -region gewählt wurde. Dies geschah wahrscheinlich zwischen 1925 und 1935. Die Gleichheit oder Ähnlichkeit eines Nachnamens bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Familien untereinander verwandt sein müssen. Die Namen wurden vielmehr nach der Einreise in den Libanon frei, wahrscheinlich unter Orientierung an bereits ansässigen Angehörigen ausgewählt. Es kam auch vor, dass sich ein männliches Mitglied einer Familie aufgrund von innerfamiliären Streitigkeiten einen eigenen Familiennamen zulegte und somit eine neue Sippe gründete.<<

Was war Ursache der Flucht der Miris, damals:

>>Die Geschichte der Republik Türkei begann am 29. Oktober 1923 mit deren Ausrufung durch Mustafa Kemal Pascha und der Verlegung der Hauptstadt von Istanbul nach Ankara. Vorausgegangen waren der faktische Zusammenbruch des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg, der türkische Befreiungskrieg und die Absetzung Sultan Mehmeds VI. Dessen Nachfolger Abdülmecid II. trug nur noch den Titel des Kalifen. Mit seiner Absetzung am 3. März 1924 war die osmanische Dynastie endgültig entmachtet.<<

>>Die Reformen wurden von traditionalistischen Kräften nicht ohne Widerstand hingenommen. So kam es am 13. Februar 1925 zu einem Aufstand der kurdischen Minderheit unter Scheich Said. Sie bildete eine Mischung aus kurdischem Nationalismus und einem Widerstand der Geistlichen gegen die Säkularisierung der Türkei. Der Aufstand wurde wie andere Aufstände durch das Militär gewaltsam niedergeschlagen.<<

Das war in kurz der Beginn der Fluchtgeschichte der Miris, zwischen 1925 und 1930 die ursprünglich geflüchteten Miris dürften nun schon alle verstorben sein. Und nach nun mehr 37 Jahren Aufenthalt in Deutschland dürfte die Mehrzahl der hier lebenden Miris auch hier geboren worden sein.

Und selbst dem BKA bleibt nichts anderes übrig, als die Ursache der Entwicklung der Angehörigen dieser Familie, die übrigens sehr stark medial aufgeblasen wurde, in dem dauerhaften Versuch einer Abschiebung den Vorrang vor einer Integration zu geben. So könnte man noch weitere 37 Jahre an der Legendenbildung stricken, statt nach Lösungen zu suchen, die die Ursachen bekämpfen.

>>Spiegel Online zitiert einen BKA-Bericht, nach dem Asylbewerber „qua Arbeitsverbot an der Eingliederung gehindert“ würden. Die Rechtslage fördere so die Isolation. Sie bildeten „heimatliche Dorfstrukturen“ nach, hätten einen sehr hohen Anteil an Analphabeten und seien dadurch relativ abgeschottet.<<

Also direkte Folge abgelehnter Integration. Weil, vielleicht kann man die auch nach Luxemburg abschieben oder nach Sylt, alles nur nicht integrieren, bis zur Abschiebung, die wohl nie passieren wird, aber schön mit einem Arbeitsverbot belegen. Was würde wohl klein Icke in der Schule lernen, wenn schon sein Opa trotz Schulbesuches nie arbeiten durfte und auch Klein Icke niemals eine reguläre Tätigkeit aufnehmen darf? Und welches Leben riskiert Klein Icke, wenn er sich sein eigenes Geschäft, "Handel mit Tabakwaren und Tabakzusätzen aus Afghanistan" auf dem Schulhof aufbaut?? Ein Eintrag ins Zentralregister und niemals eine Anstellung als Beamter?

Um jemanden abzuschieben sollte man schon wissen wo er herkommt. Würden wir sie gegen Kostenerstattung irgendwohin abschieben würden wir mit Menschen handeln. Etwas was unseren Werten, Traditionen und Gesetzen widerspricht.

Wer trotzdem weiterhin solche vermeintlich einfachen Lösungen von sich gibt, die alle schon mehrfach probiert wurden und scheiterten, ja was ist so einer in Deinen Augen eigentlich?
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 17:26:37    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Och Junge, was willst du jetzt??
Kosten Integration: 100 Mrd. Euro
Kosten wenn Integration schief geht: 400 Mrd. Euro
Meine Einsparungen urspünglich: 93 Mrd. Euro, diese habe ich nun auf 20 Mrd. Euro korrigiert.

Was ist mit meiner Frage:
Der Libanon ist wieder sicher. Nach deiner eigenen Aussage, müssten die Miris also wieder zurück. Neue Pässe können über ein Abkommen ausgestellt werden. Was hälst du davon?
Obwohl....wenn ich es mir recht überlege, dann sind 1000 Miris immer noch besser als auch nur einer von euch FDP'lern.


Was ich möchte, steht in meinen Beiträgen, denen Du nach mehreren Versuchen von Deinen frei erfundenen Zahlen abzulenken, ja nun immer öfter zustimmen musst, weil sich Deine propagandistisch vorgetragenen Zahlen selten verifizieren lassen.


Ich habe jedenfalls keine Glaskugel. Angenommen es stellt sich heraus, dass Ali und seine 30 Brüder für keine Ausbildung in Frage kommen. Dann schicken wir mehr Menschen und zügiger zurück. Dann sparen wir mehr Kosten. Stellt sich hingegen heraus, dass Ali und Hamid doch nicht so schlecht sind, bleiben die beiden noch die nächsten 10 Jahre hier und verursachen natürlich mehr Kosten.

Zitat:
Doch immer wieder versuchst Du durch erfundene Zahlen irgendwelche Einsparpotenziale nachzuweisen, die sich am Ende alle als Luftnummern herausstellen.


Warum lügst du?
Wenn wir Ali zurückschicken, verursacht er keine Kosten.
Bleibt er für die nächsten 30 Jahre in Deutschland, kostet er die Gesellschaft Geld...Sozialhilfe, Medizin, Rechts- und Prozesskosten, usw. Hatten wir doch alles schon. Selbst wenn wir dadurch nur 5 Mrd. Euro sparen, ist es die Sache Wert. Alles andere, wäre sinnlose Steuerverschwendung.

Zitat:
Und selbst dem BKA bleibt nichts anderes übrig, als die Ursache der Entwicklung der Angehörigen dieser Familie, die übrigens sehr stark medial aufgeblasen wurde, in dem dauerhaften Versuch einer Abschiebung den Vorrang vor einer Integration zu geben.


Na dann erzähl doch mal was wir tun müssten, um z.B. Sami Miri, der 177 Straftaten am Hals hat, zu integrieren. Ich bin auf deine Vorschläge gespannt.

Zitat:
Weil, vielleicht kann man die auch nach Luxemburg abschieben oder nach Sylt, alles nur nicht integrieren, bis zur Abschiebung, die wohl nie passieren wird, aber schön mit einem Arbeitsverbot belegen. Was würde wohl klein Icke in der Schule lernen, wenn schon sein Opa trotz Schulbesuches nie arbeiten durfte und auch Klein Icke niemals eine reguläre Tätigkeit aufnehmen darf?


Was ist jetzt konkret dein Argument? Wer hindert denn Flüchtlinge daran zu arbeiten? Das Dauer des Beschäftigungsverbotes wurde reduziert...

Zitat:
Um jemanden abzuschieben sollte man schon wissen wo er herkommt. Würden wir sie gegen Kostenerstattung irgendwohin abschieben würden wir mit Menschen handeln. Etwas was unseren Werten, Traditionen und Gesetzen widerspricht.


Dann muss derjenige klar sagen, wo er herkommt. Kommt jemand mit gefälschten Papieren (siehe gefälschte syrische Papiere), ist das Vorspielung falscher Tatsachen. Das ist ebenfalls etwas, was unseren Werten widerspricht. Aber erzähl doch mal, wie sehen die teutschen Werte und Traditionen aus?
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 18:24:59    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Was ist jetzt konkret dein Argument? Wer hindert denn Flüchtlinge daran zu arbeiten? Das Dauer des Beschäftigungsverbotes wurde reduziert...

Zitat:
Um jemanden abzuschieben sollte man schon wissen wo er herkommt. Würden wir sie gegen Kostenerstattung irgendwohin abschieben würden wir mit Menschen handeln. Etwas was unseren Werten, Traditionen und Gesetzen widerspricht.


Dann muss derjenige klar sagen, wo er herkommt. Kommt jemand mit gefälschten Papieren (siehe gefälschte syrische Papiere), ist das Vorspielung falscher Tatsachen.


Mit falschen Tatsachen kennst Du Dich ja auch super aus, Fakt ist, die Familie Miri gilt seit mindestens 1935 als Staatenlos. Es gibt kein aktuelles Fluchtgeschehen, nach welchem eine der deutschen Behörden den Miris entsprechende Pässe ausstellt. Hier mal ein Erfahrungsbericht eines anderen Staatenlosen.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fluechtlinge-kommen-zu-wort-planlos-in-deutschland/12378564.html

Und ja genau da würde auch mein Lösungsvorschlag ansetzen. Beendigung des unklaren Status, für den die letzten Miri-Generationen nichts können und eigentlich die erste Generation auch nicht.
jo icke eben
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BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 19:54:10    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Was ist jetzt konkret dein Argument? Wer hindert denn Flüchtlinge daran zu arbeiten? Das Dauer des Beschäftigungsverbotes wurde reduziert...

Zitat:
Um jemanden abzuschieben sollte man schon wissen wo er herkommt. Würden wir sie gegen Kostenerstattung irgendwohin abschieben würden wir mit Menschen handeln. Etwas was unseren Werten, Traditionen und Gesetzen widerspricht.


Dann muss derjenige klar sagen, wo er herkommt. Kommt jemand mit gefälschten Papieren (siehe gefälschte syrische Papiere), ist das Vorspielung falscher Tatsachen.


Es gibt kein aktuelles Fluchtgeschehen, nach welchem eine der deutschen Behörden den Miris entsprechende Pässe ausstellt.


Die deutschen Behörden stellen den Miris doch keine Pässe aus, sondern die libanesischen...

Zitat:
Hier mal ein Erfahrungsbericht eines anderen Staatenlosen.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fluechtlinge-kommen-zu-wort-planlos-in-deutschland/12378564.html


Hier mal ein Bericht, wie es in 2017 läuft:

Die Kanzlerin kündigte die Errichtung eines Beratungszentrums für freiwillige Rückkehrer in Tunesien an. Sie betonte aber auch: «Wer sich auf diese freiwillige Rückkehr nicht einlässt, dem müssen wir sagen, dann müssen wir es eben auch unfreiwillig tun. Und darüber sprechen wir mit der tunesischen Regierung.»

http://www.blick.ch/news/ausland/deutschland-tunesien-merkel-will-ausreisepflichtige-tunesier-schneller-abschieben-id6220496.html

Zitat:
Und ja genau da würde auch mein Lösungsvorschlag ansetzen. Beendigung des unklaren Status, für den die letzten Miri-Generationen nichts können und eigentlich die erste Generation auch nicht.


...und dann glaubst du wird sich Sami Miri endlich integrieren?
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 20:17:00    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Was ist jetzt konkret dein Argument? Wer hindert denn Flüchtlinge daran zu arbeiten? Das Dauer des Beschäftigungsverbotes wurde reduziert...

Zitat:
Um jemanden abzuschieben sollte man schon wissen wo er herkommt. Würden wir sie gegen Kostenerstattung irgendwohin abschieben würden wir mit Menschen handeln. Etwas was unseren Werten, Traditionen und Gesetzen widerspricht.


Dann muss derjenige klar sagen, wo er herkommt. Kommt jemand mit gefälschten Papieren (siehe gefälschte syrische Papiere), ist das Vorspielung falscher Tatsachen.


Es gibt kein aktuelles Fluchtgeschehen, nach welchem eine der deutschen Behörden den Miris entsprechende Pässe ausstellt.


Die deutschen Behörden stellen den Miris doch keine Pässe aus, sondern die libanesischen...


Ja, in mindestens 37 Jahren....da ist dann wohl sogar der BER noch früher fertig! Ich hab aber gehört, das die Pässe für die Miris vom Glücksbärchiland ausgestellt werden.

Widde widde witt und drei macht neune!

Warum sollte der Libanon für in Deutschland geborene Nachfahren von kurdischen Türken mit damaligem arabischem Migrationshintergrund verantwortlich sein? Was hast Du am Hintergrund der rein praktisch nie wieder herstellbaren Staatsbürgerschaftlichen Abstammung der Miris nicht verstanden?
jo icke eben
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Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 21:14:05    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Was ist jetzt konkret dein Argument? Wer hindert denn Flüchtlinge daran zu arbeiten? Das Dauer des Beschäftigungsverbotes wurde reduziert...

Zitat:
Um jemanden abzuschieben sollte man schon wissen wo er herkommt. Würden wir sie gegen Kostenerstattung irgendwohin abschieben würden wir mit Menschen handeln. Etwas was unseren Werten, Traditionen und Gesetzen widerspricht.


Dann muss derjenige klar sagen, wo er herkommt. Kommt jemand mit gefälschten Papieren (siehe gefälschte syrische Papiere), ist das Vorspielung falscher Tatsachen.


Es gibt kein aktuelles Fluchtgeschehen, nach welchem eine der deutschen Behörden den Miris entsprechende Pässe ausstellt.


Die deutschen Behörden stellen den Miris doch keine Pässe aus, sondern die libanesischen...


Ja, in mindestens 37 Jahren....da ist dann wohl sogar der BER noch früher fertig! Ich hab aber gehört, das die Pässe für die Miris vom Glücksbärchiland ausgestellt werden.


Das ist nichts weiter als braune Hetze gegen das Glücksbärchiland.
Aber sag mal, hast du in den letzten 37 Jahren mal einen Bundeskanzler/Bundeskanzlerin gesehen, die in den Libanon flog, um mit dem dortigen Präsidenten ein Abkommen auszuhandeln? Die Ausstellung libanesischer Pässe für in Deutschland lebende Flüchtlinge, deren Fluchtgrund längst entfallen ist? Die Zahlung von mehr Entwicklungshilfe an den Libanon?

Zitat:
Warum sollte der Libanon für in Deutschland geborene Nachfahren von kurdischen Türken mit damaligem arabischem Migrationshintergrund verantwortlich sein?


Weil die Miris damals vor dem libanesischen Bürgerkrieg geflüchtet sind. Dieser Fluchtgrund ist nun entfallen. Wenn sich der Libanon tatsächlich querstellt und argumentiert, es seien nicht seine Staatsbürger, dann muss das eigentliche Herkunftsland ermittelt werden und dieses muss neue Pässe ausstellen.

Zitat:
Was hast Du am Hintergrund der rein praktisch nie wieder herstellbaren Staatsbürgerschaftlichen Abstammung der Miris nicht verstanden?


Eigentlich nur, dass scheinbar kein Land die Miris aufnehmen will. Es sei denn, wir erzählen den anderen Ländern, dass alle Miris hochqualifizierte Fachkräfte sind, die problemlos in den dortigen Arbeitsmarkt integriert werden können und tausende von Jobs schaffen werden. Aber ich glaube, so bescheuert wird kein anderes Land sein.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 21:58:07    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was hast Du am Hintergrund der rein praktisch nie wieder herstellbaren Staatsbürgerschaftlichen Abstammung der Miris nicht verstanden?


Eigentlich nur, dass scheinbar kein Land die Miris aufnehmen will.


Wenn es das ist was Du nicht verstanden hast, dann hier:

Ab Seite 6 wird die Geschichte der Miris beschrieben.

Und gern noch mal, diese Familien sind das Musterbeispiel für ein Ergebnis von aktiver Ausgrenzung, Nichtintegration.

http://www.ghadban.de/de/wp-content/data/die-libanon-fluchtlinge2.pdf

>>Diese Gesetze und Regelungen beinhalteten so genann
te „flankierende
Maßnahmen“, die die sozialen Rechte der Asylbewerbe
r erheblich einschränkten.
Danach durften sie ab 1980 das erste Jahr ihres Auf
enthaltes nicht arbeiten,
1981 wurde die Wartezeit auf zwei Jahre und 1987 au
f fünf Jahre erhöht. Die
Sozialhilfe sollte als Sachleistung gewährt werden
und ist bis 25% weniger als im
BSHG und das Kindergeld sollte während des Verfahre
ns nicht ausgezahlt
werden. Nach Schätzungen des Hessischen Rechnungsho
fes vom Juni 1980
standen bundesweit 70% der Asylbewerber in Arbeit o
der erhielten
Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe. Das Arbeit
sverbot zwang sie, zum
großen Teil den Sozialhaushalten zur Last zu fallen
.
Das Asylverfahrensgesetz von 1982 legte diese Schri
tte fest und schrieb die
Unterbringung der Asylbewerber in Sammelunterkünfte
n vor. Es änderte auch,
was schwerwiegend war, den Aufenthaltstatus der Asy
lsuchenden. Deutschland
ist während des Verfahrens nicht ihr gewöhnlicher A
ufenthaltsort, daher
bekommen sie eine Aufenthaltsgestattung und genieße
n wenige Rechte.
Erziehungsgeld und Erziehungsurlaub wurden gestrich
en, Ausbildung und
Studium wurden verboten und die Schulpflicht wurde
aufgehoben. Damit wurde
eine Generation von fast Analphabeten erzeugt.
11
Die unattraktive Gestaltung der Lebensbedingungen k
onnte die Flüchtlinge nicht
dazu bewegen, in ihr Land zurückzukehren, sie trug
aber entschieden dazu bei,
sie an den Rand der Gesellschaft zu verdrängen. Dor
t ließen sie sich nieder und
rückten noch enger zusammen. Die mitgebrachten sozi
okulturellen Strukturen
wurden verfestigt, die Ghettoisierung wurde wegen d
er fremden kulturellen
Umwelt noch größer. Als später im Rahmen der Altfal
lregelung endlich den
Zugang zur Mehrheitsgesellschaft eröffnet wurde, bl
ieben sie, wo sie waren und
verwandelten ihre Ghettos in eine Parallelgesellsch
aft. <<
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 14 März 2017 - 22:53:31    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was hast Du am Hintergrund der rein praktisch nie wieder herstellbaren Staatsbürgerschaftlichen Abstammung der Miris nicht verstanden?


Eigentlich nur, dass scheinbar kein Land die Miris aufnehmen will.


Wenn es das ist was Du nicht verstanden hast, dann hier:

Ab Seite 6 wird die Geschichte der Miris beschrieben.

Und gern noch mal, diese Familien sind das Musterbeispiel für ein Ergebnis von aktiver Ausgrenzung, Nichtintegration.

http://www.ghadban.de/de/wp-content/data/die-libanon-fluchtlinge2.pdf

>>Diese Gesetze und Regelungen beinhalteten so genann
te „flankierende
Maßnahmen“, die die sozialen Rechte der Asylbewerbe
r erheblich einschränkten.
Danach durften sie ab 1980 das erste Jahr ihres Auf
enthaltes nicht arbeiten,
1981 wurde die Wartezeit auf zwei Jahre und 1987 au
f fünf Jahre erhöht. Die
Sozialhilfe sollte als Sachleistung gewährt werden
und ist bis 25% weniger als im
BSHG und das Kindergeld sollte während des Verfahre
ns nicht ausgezahlt
werden. Nach Schätzungen des Hessischen Rechnungsho
fes vom Juni 1980
standen bundesweit 70% der Asylbewerber in Arbeit o
der erhielten
Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe. Das Arbeit
sverbot zwang sie, zum
großen Teil den Sozialhaushalten zur Last zu fallen
.
Das Asylverfahrensgesetz von 1982 legte diese Schri
tte fest und schrieb die
Unterbringung der Asylbewerber in Sammelunterkünfte
n vor. Es änderte auch,
was schwerwiegend war, den Aufenthaltstatus der Asy
lsuchenden. Deutschland
ist während des Verfahrens nicht ihr gewöhnlicher A
ufenthaltsort, daher
bekommen sie eine Aufenthaltsgestattung und genieße
n wenige Rechte.
Erziehungsgeld und Erziehungsurlaub wurden gestrich
en, Ausbildung und
Studium wurden verboten und die Schulpflicht wurde
aufgehoben. Damit wurde
eine Generation von fast Analphabeten erzeugt.
11
Die unattraktive Gestaltung der Lebensbedingungen k
onnte die Flüchtlinge nicht
dazu bewegen, in ihr Land zurückzukehren, sie trug
aber entschieden dazu bei,
sie an den Rand der Gesellschaft zu verdrängen. Dor
t ließen sie sich nieder und
rückten noch enger zusammen. Die mitgebrachten sozi
okulturellen Strukturen
wurden verfestigt, die Ghettoisierung wurde wegen d
er fremden kulturellen
Umwelt noch größer. Als später im Rahmen der Altfal
lregelung endlich den
Zugang zur Mehrheitsgesellschaft eröffnet wurde, bl
ieben sie, wo sie waren und
verwandelten ihre Ghettos in eine Parallelgesellsch
aft. <<


Für mich ist es ein Paradebeispiel, dass diese Menschen keinerlei Interesse haben sich in diese Gesellschaft überhaupt integrieren zu wollen. Im Gegenteil, sie lehnen diese Gesellschaft ab. Andere Menschen mit Migrahigru haben sich hingegen, trotz Duldung, integriert und wurden nie kriminell. Das lässt sich mit Hunderttausenden Beispielen belegen. Womit deine Argumentation wiederum widerlegt wurde. Du und die Miris, ihr müsst endlich lernen Verantwortung für euer Leben zu übernehmen und aufhören, anderen die Schuld zu geben. Nicht irgendeine Duldung ist das Problem, sondern die innere Einstellung dazu. Hätten die Miris von beginn an sich aktiv um Integration und Teilhabe bemüht, würden wir sie heute als gelungenes Integrationsbeispiel feiern. Stattdessen haben sie sich zu einer Familie entwickelt, in dem fast jedes männliche Mitglied straffällig geworden ist.
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