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Akademikerarbeitslosigkeit/Fachkräftemangel
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2017 - 17:50:32    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Genau hier liegt dein Denkfehler. Du sprichst immer wieder von einer "neuen Technologie". Es kommt aber nicht eine einzige Maschine oder eine neue Technologie, die drei Menschen arbeitslos macht, sondern eine völlig neue wirtschaftliche Entwicklung, die praktisch ganze Berufszweige überflüssig machen wird. Wir haben bereits jetzt in Europa eine Massenarbeitslosigkeit. Ich sehe nicht, wo die neuen Jobs angeblich herkommen sollen, die du siehst.


Bleiben wir beim Droschkenkutscher, seinem Helfer auf dem Kutschbock, den Pferdepflegern im Stall den Bauern, die Hafer und Heu produzieren mußten und alle wurden mehr oder weniger arbeitslos, weil Daimler das Automobil erfand. heute ist die Automobilindustrie der größte Arbeitgeber in Deutschland. Bis zu 5 mio Arbeitsplätze hängen dran.


Jo und das Automobil kann jetzt selbstständig fahren. Jetzt könnte man argumentieren, ja aber die nächste Erfindung kommt bestimmt und wird Millionen neue Jobs schaffen. Vielleicht.


Nee man könnte nicht nur, sondern angesichts der Veränderung der menschlichen Arbeit im Verlauf der Menschheitsgeschichte kommt die nächste Erfindung auf jeden Fall. Wenn ich sie kennen würde, würde ich hier von einem Mitarbeiter schreiben lassen und mir selbst die Sonne in der Südsee auf den Bauch scheinen lassen. Wäre diese meine Idee noch nicht umgesetzt, würde ich sie Dir hier nicht verraten. Ich weiß, dass von den zigtausenden Mägden und Knechten aus der vorindustrialisierten Landwirtschaft heute keine Arbeitslosen wurden und das geschah indem auch Mägde und Knechte mehr erlernten als Kühe melken und Äcker pflügen. Ich weiß auch, wie Du 1930 bei der Vorstellung der ersten vollautomatischen Melkmaschine reagiert hättest und das Du beim Weberaufstand vorne weg gewesen wärst um Maschinenhallen zu stürmen. Zeiten ändern sich und entweder Du gehst mit der Zeit oder gehst mit der zeit.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2017 - 18:35:17    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Genau hier liegt dein Denkfehler. Du sprichst immer wieder von einer "neuen Technologie". Es kommt aber nicht eine einzige Maschine oder eine neue Technologie, die drei Menschen arbeitslos macht, sondern eine völlig neue wirtschaftliche Entwicklung, die praktisch ganze Berufszweige überflüssig machen wird. Wir haben bereits jetzt in Europa eine Massenarbeitslosigkeit. Ich sehe nicht, wo die neuen Jobs angeblich herkommen sollen, die du siehst.


Bleiben wir beim Droschkenkutscher, seinem Helfer auf dem Kutschbock, den Pferdepflegern im Stall den Bauern, die Hafer und Heu produzieren mußten und alle wurden mehr oder weniger arbeitslos, weil Daimler das Automobil erfand. heute ist die Automobilindustrie der größte Arbeitgeber in Deutschland. Bis zu 5 mio Arbeitsplätze hängen dran.


Jo und das Automobil kann jetzt selbstständig fahren. Jetzt könnte man argumentieren, ja aber die nächste Erfindung kommt bestimmt und wird Millionen neue Jobs schaffen. Vielleicht.


Nee man könnte nicht nur, sondern angesichts der Veränderung der menschlichen Arbeit im Verlauf der Menschheitsgeschichte kommt die nächste Erfindung auf jeden Fall.


Leider hast du meinen Hinweis überhaupt nicht verstanden. Du bist ja nicht einmal darauf eingegangen. Die Frage ist nicht, welche Erfindung in Zukunft kommen wird, sondern in welcher Branche bzw. Sektor die Menschen in Zukunft arbeiten werden. Klar wirds das nächste Startup mit ner super Idee geben und 200 Jobs schaffen, die einen Nischenmarkt bedienen. Das wars aber auch schon. Was wir brauchen ist eine Entwicklung ähnlich wie beim Internet und der IT. Nur bisher ist es noch nicht einmal ansatzweise absehbar, wir diese neue Branche bzw. Sektor aussehen könnte.

Zitat:
Ich weiß, dass von den zigtausenden Mägden und Knechten aus der vorindustrialisierten Landwirtschaft heute keine Arbeitslosen wurden und das geschah indem auch Mägde und Knechte mehr erlernten als Kühe melken und Äcker pflügen.


Du wiederholst immer wieder die gleichen Argumente, ohne auf meine einzugehen. Ich habe schon versucht, es dir mit der 3-Sektoren Theorie zu erklären.

Zitat:
Ich weiß auch, wie Du 1930 bei der Vorstellung der ersten vollautomatischen Melkmaschine reagiert hättest und das Du beim Weberaufstand vorne weg gewesen wärst um Maschinenhallen zu stürmen. Zeiten ändern sich und entweder Du gehst mit der Zeit oder gehst mit der zeit.


Also noch einmal. Wir haben in Europa 20 Millionen Arbeitslose. Wo sind denn jetzt die neuen Jobs, um diese Menschen in Arbeit zu bringen? Nach deiner Logik müssten es sie ja längst geben. Wir haben 7 Mio. in Deutschland in prekärer Beschäftigung. Wo sind denn die Jobs für diese Menschen, um ihnen ein Einkommen zu garantieren und um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Nach deiner Logik müsste es die Jobs längst geben. Gibts aber nicht. Wo sind die Jobs für die jungen Erwachsenen in Spanien? Warum müssen Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt durch Prostitution, Illegale Geschäfte und Kriminelle Aktivitäten verdienen, wenn es doch nach deiner Logik es ja trotz Automatisierung immer mehr Jobs geben sollte.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2017 - 18:49:30    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Wir haben in Europa 20 Millionen Arbeitslose. Wo sind denn jetzt die neuen Jobs, um diese Menschen in Arbeit zu bringen?


Habe ich Dir bereits gesagt, die Lösung hast Du sogar selbst aus dem Video zitiert, bei dem peinlichen versuch Dich über die Soziologin lustig zu machen.

Und Du findest sie in Der Antwort, die Du hier als Argument hingestellt hast.

>>Ich weiß, dass von den zigtausenden Mägden und Knechten aus der vorindustrialisierten Landwirtschaft heute keine Arbeitslosen wurden und das geschah indem auch Mägde und Knechte mehr erlernten als Kühe melken und Äcker pflügen.<<

Ich hab es Dir noch mal in fett markiert. Für den 53jährigen Fernfahrer ist es rum. Nicht jedoch für den 43 jährigen und gleich drei mal nicht, für den jetzigen Azubi zum Berufskraftfahrer. Darum ist ja der zeitliche Bezug auch so wichtig, nach welchem wir feststellen, dass bis 2020 die Auswirkungen durch 4.0 überschaubar bleiben, wo frühere Annahmen noch dachten bis dahin würden 5 mio Arbeitsplätze verloren gegangen sein.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2017 - 19:28:40    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Wir haben in Europa 20 Millionen Arbeitslose. Wo sind denn jetzt die neuen Jobs, um diese Menschen in Arbeit zu bringen?


>>Ich weiß, dass von den zigtausenden Mägden und Knechten aus der vorindustrialisierten Landwirtschaft heute keine Arbeitslosen wurden und das geschah indem auch Mägde und Knechte mehr erlernten als Kühe melken und Äcker pflügen.<<


Ah verstehe, also sind die 20 Mio. Jobs längst da, die Menschen müssen sich nur fortbilden bzw. mehr lernen? Hmm, die jungen Erwachsenen in bspw. Spanien haben Uni-Abschlüsse und finden trotzdem nix. Zu was sollen die sich denn fortbilden? Zu was soll sich denn Mike weiterbilden, etwa für den Job den es nicht gibt? Soll er Qualifikationen für einen Beruf erlernen der nicht existiert? Interessante Logik.
koenig_ludwig73
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Beiträge: 11495
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BeitragVerfasst am: 01 März 2017 - 10:57:53    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Wir haben in Europa 20 Millionen Arbeitslose. Wo sind denn jetzt die neuen Jobs, um diese Menschen in Arbeit zu bringen?


>>Ich weiß, dass von den zigtausenden Mägden und Knechten aus der vorindustrialisierten Landwirtschaft heute keine Arbeitslosen wurden und das geschah indem auch Mägde und Knechte mehr erlernten als Kühe melken und Äcker pflügen.<<


Ah verstehe, also sind die 20 Mio. Jobs längst da, die Menschen müssen sich nur fortbilden bzw. mehr lernen? Hmm, die jungen Erwachsenen in bspw. Spanien haben Uni-Abschlüsse und finden trotzdem nix. Zu was sollen die sich denn fortbilden? Zu was soll sich denn Mike weiterbilden, etwa für den Job den es nicht gibt? Soll er Qualifikationen für einen Beruf erlernen der nicht existiert? Interessante Logik.


Die Ursachen der angesprochenen Arbeitslosigkeit sind allerdings andere als 4.0. Sonst würde Deutschland als Hochtechnologie-Standort, also da wo 4.0 als erstes durchschlagen würde, nicht so da stehen wie es da steht. Durch Dein Vermischen unterschiedlicher Ursachen zur selben Wirkung wirst Du mich nicht überzeugen können. Ich kann nichts dafür, wenn Du so sehr am Alarmismus und Untergang hängst nur um statt Arbeitsplätze zu ermöglichen, die soziale Hängematte noch auszupolstern.

Fakt ist, jeder bisherige Technologiesprung führte zu mehr und zu besseren Arbeitsplätzen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es dieses Mal tatsächlich in den Untergang führt. Und Fakt ist auch Dein Gegenrezept beseitigt nicht die Ursachen, sondern verfestigt Abhängigkeiten von staatlichen Transferleistungen. Und der dritte Fakt, die viel zu hohen Unterschiede in einzelnen Studien zu den Auswirkungen zeigen mir, dass die Wirtschaftswissenschaft hier noch komplett im Trüben stochert. Alles keine Basis für sozialpolitischen Aktionismus.
jo icke eben
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Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 03 März 2017 - 14:48:45    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Wir haben in Europa 20 Millionen Arbeitslose. Wo sind denn jetzt die neuen Jobs, um diese Menschen in Arbeit zu bringen?


>>Ich weiß, dass von den zigtausenden Mägden und Knechten aus der vorindustrialisierten Landwirtschaft heute keine Arbeitslosen wurden und das geschah indem auch Mägde und Knechte mehr erlernten als Kühe melken und Äcker pflügen.<<


Ah verstehe, also sind die 20 Mio. Jobs längst da, die Menschen müssen sich nur fortbilden bzw. mehr lernen? Hmm, die jungen Erwachsenen in bspw. Spanien haben Uni-Abschlüsse und finden trotzdem nix. Zu was sollen die sich denn fortbilden? Zu was soll sich denn Mike weiterbilden, etwa für den Job den es nicht gibt? Soll er Qualifikationen für einen Beruf erlernen der nicht existiert? Interessante Logik.


Durch Dein Vermischen unterschiedlicher Ursachen zur selben Wirkung wirst Du mich nicht überzeugen können. Ich kann nichts dafür, wenn Du so sehr am Alarmismus und Untergang hängst nur um statt Arbeitsplätze zu ermöglichen, die soziale Hängematte noch auszupolstern.


Ich würde gerne denjenigen, die keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben, wie unser Fernfahrer Mike, ein Leben in Würde und Anstand gestatten, statt ihn in Arbeitslosigkeit oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu schicken.

Zitat:
Fakt ist, jeder bisherige Technologiesprung führte zu mehr und zu besseren Arbeitsplätzen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es dieses Mal tatsächlich in den Untergang führt.


Wurde durch mehrere Studien schon mehrfach belegt. Auf die Argumente und Prognosen in den Studien bist du allerdings nie eingegangen.

Zitat:
Und Fakt ist auch Dein Gegenrezept beseitigt nicht die Ursachen, sondern verfestigt Abhängigkeiten von staatlichen Transferleistungen.


Richtig, nur statt Menschen in Minijobs zu schicken, sie stupide Tätigkeiten verrichten zu lassen oder sinnlose Aufgaben erfüllen zu lassen, wäre es viel sinnvoller, die Arbeit vom Einkommen zu entkoppeln. Das heisst, bei deinem Konzept werden, wie heute bereits, immer mehr Menschen in Hartz4 und prekäre Beschäftigungsverhältnisse geschickt. Mit einem Grundeinkommen wäre dies nicht mehr nötig.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 03 März 2017 - 16:19:08    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Ich würde gerne denjenigen, die keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben, wie unser Fernfahrer Mike, ein Leben in Würde und Anstand gestatten, statt ihn in Arbeitslosigkeit oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu schicken.


Naja, da bisher ein bedingungsloses Grundeinkommen den Nachweis der Finanzierbarkeit, der Unwirksamkeit falscher Anreize und nach neueren Studien nicht mal mehr seine Notwendigkeit (4.0 = 30.000 Arbeitsplätze bis 2025), unter Beweis stellen konnte, der Staat keine Arbeitsplätze schaffen kann, sondern nur die Rahmenbedingungen setzt, bleibt am Ende zur Würde und Anstand, nur ein Arbeitsplatz und den kann man am besten erhalten oder behalten, wenn man eine entsprechende Qualifikation (Ausbildung) mitbringt. Das, wofür Du die Soziologin unbedingt lächerlich machen mußtest, statt die Argumente wahrzunehmen.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 03 März 2017 - 16:24:29    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Wurde durch mehrere Studien schon mehrfach belegt. Auf die Argumente und Prognosen in den Studien bist du allerdings nie eingegangen.


Warum lügst Du? Deine Aussagen beruhen im Wesentlichen auf einer Studie, die für den deutschen Arbeitsmarkt im Zusammenhang mit 4.0 zwischen 2015 und 2020, den Verlust von 5 mio Arbeitsplätzen prognostiziert. Seit 2015 bis heute, entstanden allerdings fast 2 mio zusätzliche Jobs, im nichtprekären Bereich. Mini-, Midi, Teilzeit, Befristete Jobs gingen im gleichen Zeitraum zurück. Lediglich die Leiharbeit nahm im Rahmen üblicher konjunktureller Schwankungen etwas zu, für Leiharbeit aber gilt Mindestlohn und das Lohngleichheitsgebot schon lange, weshalb ich persönlich diese nicht mehr als prekär bezeichnen würde. Aber sei es drum. Die Studie auf die Du Dich beziehst, hat den Praxistest nicht bestanden.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 03 März 2017 - 16:45:53    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Ich würde gerne denjenigen, die keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben, wie unser Fernfahrer Mike, ein Leben in Würde und Anstand gestatten, statt ihn in Arbeitslosigkeit oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu schicken.


Naja, da bisher ein bedingungsloses Grundeinkommen den Nachweis der Finanzierbarkeit, der Unwirksamkeit falscher Anreize und nach neueren Studien nicht mal mehr seine Notwendigkeit (4.0 = 30.000 Arbeitsplätze bis 2025), unter Beweis stellen konnte


Was soll ich dazu noch schreiben...das ist nur eine Aneinanderreihung von Behauptungen, ohne Belege, ohne Fakten. Das Grundeinkommen ist finanzierbar, nur die Höhe ist umstritten. Bitte informiere dich erst über die verschiedenen Modelle und die Steuereinnahmen des Staates.
Dann beharrst du weiterhin auf diesem einen Bericht, der von einem Verlust von 30.000 Jobs spricht, ohne auch nur Ansatzweise auf die Anderen Studien, die von einem wesentlich höheren Jobverlust ausgehen, argumentativ einzugehen.

Zitat:
nur ein Arbeitsplatz und den kann man am besten erhalten oder behalten, wenn man eine entsprechende Qualifikation (Ausbildung) mitbringt. Das, wofür Du die Soziologin unbedingt lächerlich machen mußtest, statt die Argumente wahrzunehmen.


Hatte ich dich doch schon oft gefragt: Was bringt es, wenn sich jetzt morgen alle super toll qualifizieren, wenn 4,5 Mio. ohne Job sind, 7 Mio. in prekären Beschäftigungsverhältnissen und es gleichzeitig 1 Mio. offene Stellen gibt. Von den 20 Mio. Arbeitslosen in der EU ganz zu schweigen.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 03 März 2017 - 16:54:08    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Wurde durch mehrere Studien schon mehrfach belegt. Auf die Argumente und Prognosen in den Studien bist du allerdings nie eingegangen.


Deine Aussagen beruhen im Wesentlichen auf einer Studie, die für den deutschen Arbeitsmarkt im Zusammenhang mit 4.0 zwischen 2015 und 2020, den Verlust von 5 mio Arbeitsplätzen prognostiziert. Seit 2015 bis heute, entstanden allerdings fast 2 mio zusätzliche Jobs, im nichtprekären Bereich.


...ohne auf die Ursachen einzugehen, warum diese Jobs entstanden sind? Flüchtlinge, Zuwanderung, A-typische Beschäftigung? Den Rückgang der prekären Beschäftigungsverhältnisse müsstest du erst einmal belegen, bevor wir weiter diskutieren können.

Zitat:
Aber sei es drum. Die Studie auf die Du Dich beziehst, hat den Praxistest nicht bestanden.


Jo weil sie nicht in dein Weltbild passt. Bisher warte ich ja immer noch auf wenigstens einen Beleg.
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