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Sexualstraftaten und Zuwanderung - Horrorzahlen vom BKA
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Sexualstraftaten und Zuwanderung - Horrorzahlen vom BKA
 
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Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 520

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2017 - 14:53:21    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Heison hat folgendes geschrieben:

Also, Zwischenstand: Keiner hat bisher eine Erklärung für das Missverhältnis 1:37


Doch, nur Du lehnst die Erklärung ja ab:

>>Dieses Täter-Opfer-Verhältnis ist derart unausgewogen, dass man es auch nicht mit herkömmlichen Erklärmodellen (Zuwanderer sind häufiger männlich und jünger) einsortieren oder relativieren kann.<<

Du sagst allerdings nicht warum diese Erklärung, die von Kriminologen und Soziologen gegeben wird, hier und plötzlich nicht mehr gilt.

Auf welche Erklärung möchtest Du denn hinaus?

Die Kriminologen haben zu der aktuellen Schieflage noch überhaupt keine Stellungnahme abgegeben, aber Wissenschaft mag ihre Zeit brauchen und bei den Kriminologen und Soziologen haben wir ja auch noch den politischen Bias.

Die herkömmlichen Erklärungmodelle haben auch schon früher zwar zur Relativierung getaugt, aber selbst bei Berücksichtigung der Faktoren Alter und Geschlecht blieb insbesondere in der Sexual-/Gewaltkriminalität und speziell bei der jugendlichen Gewaltkriminalität die überproportionale Beteiligung bestimmter Gruppen bestehen.

Bei einem unglaublichen Verhältnis von 1:37 allerdings versagt jeder Korrekturwert, um das Missverhältnis zu erklären. Über 50% der Zuwanderer sind in einem Alter, in dem auch bei Deutschen die Sexualverbrechen deutlich weniger vertreten sind.

Ich will auf keine monokausale Erklärung hinaus und habe bewusst Fragen gestellt. Derzeit ist es für mich wahrscheinlich, dass es einen Mix aus verschiedenen Ursachen gibt, zum einen kulturelle Faktoren und Erziehungswerte (siehe damalige Gewaltnormen-Studien vom KFN), zum anderen dürfte auch eine wichtige Rolle spielen, dass sich aus bestimmten Zuwanderer-Ländern besonders viele kriminielle Gruppen auf den Weg machen, aus anderen hingegen nicht. Wenige würden dann das Gesamtbild stark beeinflussen. Der erste Faktor wäre übrigens auch eine mögliche Erklärung für Vergewaltigungsprobleme in einigen afrikanischen Ländern, als drastisches Beispiel sei Südafrika erwähnt, ein Land, in dem laut einer Studie 30% der Heranwachsenden angaben, ihren ersten sexuellen Erfahrungen durch eine Vergewaltigung gemacht zu haben; die hohen Vergewaltigungsraten gelten auch als wichtiger Grund für die rasante Ausbreitung von Aids in diesem Land:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/missbrauch-in-suedafrika-alle-zehn-minuten-eine-vergewaltigung-a-632612.html
http://www.taz.de/!5178329/
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3649

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2017 - 17:22:59    Titel:

Heison hat folgendes geschrieben:

Die Kriminologen haben zu der aktuellen Schieflage noch überhaupt keine Stellungnahme abgegeben, aber Wissenschaft mag ihre Zeit brauchen und bei den Kriminologen und Soziologen haben wir ja auch noch den politischen Bias.

[...]

Bei einem unglaublichen Verhältnis von 1:37 allerdings versagt jeder Korrekturwert, um das Missverhältnis zu erklären. Über 50% der Zuwanderer sind in einem Alter, in dem auch bei Deutschen die Sexualverbrechen deutlich weniger vertreten sind.


Du stellst erneut eine unbewiesene Behauptung auf und ziehst es nicht in Erwägung, dass sich die Wissenschaft dazu vielleicht deshalb nicht äußern möchte, weil dieses "unglaubliche Verhältnis" eben keine neuen Modelle erfordert. Vielleicht ist dieses Verhältnis eben auch dann nur so unglaublich, wenn man es einfach so konstruieren möchte.

Die PKS ist voller "unglaublicher Verhältnisse". Etwa zwischen Frauen und Männern. Beim überwiegenden Anteil der Sexualstraftaten liegen hier Verhältnisse von ca. 1:80 vor. In den für diese Straftatbestände besonders relevanten Altersgruppen weisen Flüchtlinge eine Männeranteil zwischen ca. 65 und 80 Prozent auf, je nach Quelle. Nur die von dir angesprochenen Alterskohorten, die bei den Sexualstraftaten unauffällig sind, nämlich die sehr Jungen und sehr Alten, weisen ein ausgeglichenes oder sogar weiblich dominiertes Verhältnis auf.
Über 35 Prozent aller Flüchtlinge sind zwischen 16 und 30 Jahre alt und dazu genau in diesen Alterskohorten (s.o.) überaus männlich. Die gleiche Kohorte ist unter Deutschen bezüglich des Geschlechtes ausgeglichen und prozentual sehr viel niedriger.
Vielleicht kannst du uns einmal ausrechnen, wie hoch das Missverhältnis denn angesichts dieser sehr signifikanten Schieflage bezüglich des Alters und des Geschlechts sein dürfte?

Wenn du das ausgerechnet hast, nehmen wir uns als nächstes die soziokulturellen Faktoren wie Bildung, Haushaltseinkommen und Wohnsituation vor.

Wenn wir es danach alle von einem unglaublichen Horror-Verhältnis überzeugt sind, helfen wir dir sicher dabei die Wissenschaft aufzurütteln.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2017 - 17:28:48    Titel:

Heison hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Heison hat folgendes geschrieben:

Also, Zwischenstand: Keiner hat bisher eine Erklärung für das Missverhältnis 1:37


Doch, nur Du lehnst die Erklärung ja ab:

>>Dieses Täter-Opfer-Verhältnis ist derart unausgewogen, dass man es auch nicht mit herkömmlichen Erklärmodellen (Zuwanderer sind häufiger männlich und jünger) einsortieren oder relativieren kann.<<

Du sagst allerdings nicht warum diese Erklärung, die von Kriminologen und Soziologen gegeben wird, hier und plötzlich nicht mehr gilt.

Auf welche Erklärung möchtest Du denn hinaus?

Die Kriminologen haben zu der aktuellen Schieflage noch überhaupt keine Stellungnahme abgegeben, aber Wissenschaft mag ihre Zeit brauchen und bei den Kriminologen und Soziologen haben wir ja auch noch den politischen Bias.

Die herkömmlichen Erklärungmodelle haben auch schon früher zwar zur Relativierung getaugt, aber selbst bei Berücksichtigung der Faktoren Alter und Geschlecht blieb insbesondere in der Sexual-/Gewaltkriminalität und speziell bei der jugendlichen Gewaltkriminalität die überproportionale Beteiligung bestimmter Gruppen bestehen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/missbrauch-in-suedafrika-alle-zehn-minuten-eine-vergewaltigung-a-632612.html
http://www.taz.de/!5178329/


Es ist eigentlich auch nicht notwendig jede Woche, wenn mal wieder einer diese Milchmädchenzahlenspiele von sich gibt, mit einer weiteren Studie, darauf zu antworten. Du kennst die Ergebnisse ja, behauptest aber trotzdem, dass es dieses Mal ganz anders sei. Ohne jede wissenschaftliche Nachweisführung. Warum eigentlich??

Wieviel Flüchtlinge/Einwanderer/Volksfremde oder Kulturfremde aus Südafrika sind denn an den von Dir aufgeführten Vergewaltigungen beteiligt gewesen?? Und ist die südafrikanische Sozialisation, kulturelle Prägung überall in Afrika die Gleiche? Und falls ja (Nachweis) stellen Afrikaner überhaupt eine nennenswert hohe Zahl an verdächtigten Tätern?
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3860

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2017 - 17:56:17    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Über 35 Prozent aller Flüchtlinge sind zwischen 16 und 30 Jahre alt und dazu genau in diesen Alterskohorten (s.o.) überaus männlich. Die gleiche Kohorte ist unter Deutschen bezüglich des Geschlechtes ausgeglichen und prozentual sehr viel niedriger.
Vielleicht kannst du uns einmal ausrechnen, wie hoch das Missverhältnis denn angesichts dieser sehr signifikanten Schieflage bezüglich des Alters und des Geschlechts sein dürfte?

Habe ich ja bzgl. den Tatbeständen Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schon beispielhaft gemacht:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/310482,2120.html

Arrow Die bekannten, vorwiegend islamischen "Asylantragsherkunftsländer" sind bei den Sexualstraftäter um den Faktor 3 bis 3,5 überrepräsentiert - selbst wenn man die Zahlen nach Geschlecht korrigiert.

Wurde - wie oft üblich (nicht nur hier im Forum, sondern auch in anderen Medien bzw. politbildenden Bundeszentralen) mit der "Sozialstruktur" relativiert.

Aber das ist eben der Punkt: Durch irreguläre Zuwanderung im Asylbereich wandern nunmal weit überproportional Personen ein, die in "ungünstigen Sozialstrukturen" leben (werden). Und diese Sozialstrukturen werden wachsen.

Von koenig_ludwig können wir auch immer wieder andere "Diskriminierungen" als relativierendes Argument erwarten. Ausländer werden im Anzeigeverhalten "rassistisch" diskriminiert gegenüber einheimischen Tätern, etc...

Und überhaupt finden die meisten Vergewaltigungen ja in der Familie und so statt, und man vergesse niemals die Bierfeste...
jh8979
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Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 2146

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2017 - 19:08:29    Titel: Re: Sexualstraftaten und Zuwanderung - Horrorzahlen vom BKA

Heison hat folgendes geschrieben:
Ein kleines Gedankenspiel zum Thema Kriminalität:
...
Meinungen?

Statistik ist nicht so Deins oder? ...
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 520

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2017 - 21:04:23    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
[...] Du kennst die Ergebnisse ja, behauptest aber trotzdem, dass es dieses Mal ganz anders sei. Ohne jede wissenschaftliche Nachweisführung. Warum eigentlich??

Wieviel Flüchtlinge/Einwanderer/Volksfremde oder Kulturfremde aus Südafrika sind denn an den von Dir aufgeführten Vergewaltigungen beteiligt gewesen?? Und ist die südafrikanische Sozialisation, kulturelle Prägung überall in Afrika die Gleiche? Und falls ja (Nachweis) stellen Afrikaner überhaupt eine nennenswert hohe Zahl an verdächtigten Tätern?


Die alten Ergebnisse lagen schlichtweg in anderen Größenordnungen und konnten Unterschiede auch nie tilgen, nur reduzieren. Zum Rest siehe unten.

Afrikanische Länder unterscheiden sich natürlich. Das Beispiel Südafrika war eine Anschauung dafür, wie wichtig kulturelle Faktoren oder Erziehungswerte sein können. Bitte die Quellen lesen, die Aufschlüsse über kulturelle und gesellschaftliche Verhältnisse geben.
Zu den Erziehungswerten: Bei den Tätern in Deutschland ist Nordafrika herausragend vertreten. Bei dieser Herkunftsregion ist für Deutschland nachgewiesen worden, dass die Zustimmung zu Gewaltnormen bei jungen Menschen weit überporportional ist und es auch einen starken Zusammenhang zur Häufigkeit sexueller Delikte gibt. Das heißt: Die importierten Gewaltnormen erhöhen hier das Risiko für sexuelle Straftaten.

https://www.bmfsfj.de/blob/74634/f3d60930322c68506e49d52e888b71fb/gewalttaetigkeit-maennliche-muslimische-jugendliche-data.pdf (S. 22)

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Du stellst erneut eine unbewiesene Behauptung auf und ziehst es nicht in Erwägung, dass sich die Wissenschaft dazu vielleicht deshalb nicht äußern möchte, weil dieses "unglaubliche Verhältnis" eben keine neuen Modelle erfordert. Vielleicht ist dieses Verhältnis eben auch dann nur so unglaublich, wenn man es einfach so konstruieren möchte.
[...]
Vielleicht kannst du uns einmal ausrechnen, wie hoch das Missverhältnis denn angesichts dieser sehr signifikanten Schieflage bezüglich des Alters und des Geschlechts sein dürfte? [...]


Ich muss hier nicht jeden einzelnen Satz "beweisen". Die Verharmloserfraktion beweist ja sogar gar nichts.

Detailrechnungen muss die Wissenschaft machen. Überschlagen kann man hingegen: Wenn man 65/35-Verhältnisse bei den Geschlechtern annimmt, ergibt sich ungefähr ein Korrekturdivisor von 2. Zusammen mit der jüngeren Alterstruktur (gut doppelt so viele im "kritischen" Alter wie bei den Deutschen) ebenfalls. Dann wird aus 1:37 vielleicht 1:9.

Allerdings wäre ein neunfaches, alters- und geschlechtsbereinigtes Missverhältnis zwischen deutschen Tätern und Zuwanderer-Tätern immer noch gravierend und extrem negativ auffällig.

Aber komm mir nicht mit "Bildung, Haushaltseinkommen und Wohnsituation" und lass dabei eine wichtige Frage aus dem Eingangsbeitrag unbeantwortet.

Denn alle Faktoren, einschließlich Alter und Geschlecht, drängen letztlich zu der Frage, die hier bisher ignoriert wird, nämlich der nach politischen Konsequenzen.

Wen lassen wir hier rein?

Bisher offenbar genau die Gruppe von Menschen, die das Risiko von Sexualstraftaten besonders stark erhöhen. Männer, Jüngere, Bildungsferne, Kulturfremde usw.

Das Grundgesetz schreibt aber vor, dass Politik deutscher Regierungen zum Wohl der Deutschen erfolgen muss, ihren Nutzen mehren muss und Schaden abwenden muss. Dieses Prinzip hat Verfassungsrang. (Asyl auch, aber Asyl nach GG bekommen aktuell unter 1%)

Also anders gefragt: War das, was die letzten Jahre passiert ist, den Überschuss von 2000 deutschen Missbrauchsopfern wert?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 18 Aug 2017 - 12:48:52    Titel:

Heison hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
[...] Du kennst die Ergebnisse ja, behauptest aber trotzdem, dass es dieses Mal ganz anders sei. Ohne jede wissenschaftliche Nachweisführung. Warum eigentlich??

Wieviel Flüchtlinge/Einwanderer/Volksfremde oder Kulturfremde aus Südafrika sind denn an den von Dir aufgeführten Vergewaltigungen beteiligt gewesen?? Und ist die südafrikanische Sozialisation, kulturelle Prägung überall in Afrika die Gleiche? Und falls ja (Nachweis) stellen Afrikaner überhaupt eine nennenswert hohe Zahl an verdächtigten Tätern?


Die alten Ergebnisse lagen schlichtweg in anderen Größenordnungen und konnten Unterschiede auch nie tilgen, nur reduzieren. Zum Rest siehe unten.

Denn alle Faktoren, einschließlich Alter und Geschlecht, drängen letztlich zu der Frage, die hier bisher ignoriert wird, nämlich der nach politischen Konsequenzen.


Welche Größenordnungen lagen denn bei den "alten" Studien vor? Du mußt ja nur einmal neu überschlagen und schon hat sich das Missverhältnis um zwei Drittel reduziert. Trotzdem forderst Du politische Konsequenzen und zur Anschauung wählst Du Südafrika um nordafrikanische Sozialisation zu beschreiben. Ich weiß jetzt nicht ob Du Dir besondere Mühe gibst, um völlig ohne Fakten, ein Problem zu konstruieren oder ob Du einfach nur zu bequem bist, Dein eigentliches Problem zu beschreiben. "Wen lassen wir rein?" Die 1 % Asylanten sind nicht das Problem, da zahlenmäßig zu klein oder wieder mal zu ungenau von Dir gegeben. Nach JoIcke stellt die innereuropäische Zuwanderung (größte Gruppe) auch kein Problem mehr dar. Ist Deine Forderung nun ganz konkret keine südafrikanischen Asylanten mehr aufzunehmen? Bis dahin würde vich sagen gelten die alten Studien einfach weiter, wonach äußere Umstände in allen Gruppen gleich hohe Kriminalitätsraten nach sich ziehen, egal aus welcher Kultur jemand kommt. Darum konzentriert die Kriminaliätprävention auch auf diese Gebiete und nicht auf Geburtenkontrolle nach soziokulturellen Zugehörigkeiten.

Der Amtseid sagt übrigens auch "Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde" Und gerecht kann es nicht sein alle Angehörigen einer Gruppe per "politischer Konsequenz" für Taten einzelner zu bestrafen.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3860

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2017 - 17:37:54    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Die 1 % Asylanten sind nicht das Problem, da zahlenmäßig zu klein oder wieder mal zu ungenau von Dir gegeben

1% Asylbewerber, wie 2015 sind in 10 Jahren mehr als 10% der Bevölkerung.
Das ist ein gravierendes Integrationsproblem, wenn man diese Zuwanderung nicht stoppt.
Heison
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 520

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2017 - 19:33:20    Titel:

@koenig_ludwig:

Die Eingrenzung auf männliche junge Personen führte in früheren Auswertungen zu einer Reduktion von grob 30% (siehe z.B. Auswertungen für BW von Prof. Dr. Heinz Uni Konstanz) der Ausländer-Deutschen-Tatbelastungsquoten. So wurde aus einem Verhältnis von z.B. 1:2,4 eins von 1:1,7. Das reicht hier wie schon mehrmals erwähnt nicht im Ansatz, das große Missverhältnis von 1:37 unauffällig zu machen.

Und bitte sorgfältig lesen: Ich wählte Südafrika, um ein Beispiel für die Möglichkeit kultureller Faktoren oder Erziehungswerte zu beschreiben. Speziell Erziehungswerte sind hingegen bei den jungen muslimischen Nordafrikanern in Deutschland nachgewiesenermaßen ein Faktor für erhöhte Kriminalität und auch vermehrte Sexualdelikte, siehe Link aus Vorposting.

Die 1% der Asylberechtigten unter den Zuwanderern sind natürlich ein kleineres Problem als die 99%. Daher würde Deutschland mit der Besinnung auf das eigentliche GG-Asyl auch erheblich besser fahren, es sei denn, tausende deutsche Missbrauchsopfer aus den letzten Jahren sind einem egal. Besser heißt nicht ideal, die Rückführung nicht Asylberechtigter ist ein Problem, das sogar die Kanzlerin erkannt hat.

Falsch ist übrigens, dass alle äußeren Umstände bei allen Gruppen zu gleich hohen Kriminalitätsraten führen. Es ist z.B. durch das KFN nachgewiesen, dass das Schlagen von Kindern als Erziehungsmethode bei polnischen Jugendlichen in Dtl. mit deutlich weniger krimineller Mehrgewalt verbunden ist als bei türkischen Jugendlichen. Auch bei letztgenannten sind durch Erziehung und Werte vermittelte Gewaltnormen ein wichtiger, ggf. ergänzender Faktor für Kriminalitätsbelastungen.

Man kann sogar spekulieren, ob die vermehrten Verwandtenehen (typischerweise zwischen Cousins/Cousinen) in mehreren muslimisch geprägten Ländern ein langfristig schädlichen Einfluss ausüben. Nicht so sehr genetisch, sondern durch den Umstand, dass solche Ehen archaische Erziehungspraktiken und Werte stärker in den Familien konservieren. In der Türkei lautet ein gängiges Sprichwort "Gute Mädchen heiraten Verwandte, schlechte Mädchen gibt man einem Fremden". Quelle: http://www.taz.de/!5111122/

Auch hier wieder: Kulturelle Werte und Erziehungsnormen haben eine große Bedeutung. Sie können Handlungen rechtfertigen und Verhaltensmuster prägen. Die Entwicklungen können 200 Jahre zurückreichen, siehe z.B. Erklärungsmodelle für Angriffe auf Frauen in arabischen Ländern: http://www.fr.de/politik/gewalt-gegen-frauen-uebergriffe-sind-in-arabischen-laendern-alltag-a-385724

Allerdings ändern diese Faktoren wie auch die zuvor genannten und bekannten am Ende nichts am Ergebnis der drastischen Mehrbelastung und somit an der Fragestellung, wen wir reinlassen und worauf wir achten sollten. Auf der Hand liegt, die Gruppen so zu wählen, dass keine sich negativ auswirkenden Merkmale zwei- oder mehrmals bei einer Person auftreten.

Das Einwanderungsrecht und die Einwanderungspolitik haben nichts mit Gruppenbestrafung zu tun. Ein Land, das sich nicht aussuchen will, wer reinkommt und sesshaft bleiben darf, ist genau so verrückt, wie es jeder andere Gastgeber auf dieser Welt wäre, der so verfährt.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2017 - 21:14:19    Titel:

Heison hat folgendes geschrieben:
@koenig_ludwig:

Das Einwanderungsrecht und die Einwanderungspolitik haben nichts mit Gruppenbestrafung zu tun.


Sondern? Denn solange nicht 100 Prozent der so erzogenen oder aufgewachsenen zu Vergewaltigern werden bestraft Du potenziell Unschuldige genauso wie potenziell Schuldige. Und wenn nach "Ausländer raus" deutsche Frauen nur noch von deutschen Männern vergewaltigt werden, was dann?
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