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HA Zivilrecht II WS 05/06 Frankfurt a.M.
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Zivilrecht II WS 05/06 Frankfurt a.M.
 
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2006 - 09:36:47    Titel: HA Zivilrecht II WS 05/06 Frankfurt a.M.

Hallo! Dies ist der Sachverhalt der HA für Zivilrecht II:

Bauer B lebt im Oldenburgischen. Er hat eine besondere Schweineart herausgezüchtet, das Oldenburgische Landschwein (fettarm; belastbar). Derzeit hat er einen Bestand von 100 Ferkeln. Er verkauft im Oktober 2005 insgesamt 60 nicht näher gekennzeichnete Ferkel dieser
Sorte an K, weitere 20 an X. Die restlichen 20 aus seinem Bestand will er zu Aufzuchtzwecken verwenden. Die Schweine sollen im Dezember an K und X geliefert werden. Leider bricht im November eine verheerende Krankheit aus, die bis auf 26 Ferkel und die Zuchttiere den gesamten Bestand des B dahinrafft. B, K und X geraten jetzt in Streit. B
möchte 20 Ferkel für sich behalten und den Rest unter K und X aufteilen. Damit sind K und X nicht einverstanden. K meint, daß er alle 26 Schweine schon deshalb beanspruchen könne, weil sein Kaufvertrag – unstreitig – vor dem des B mit X geschlossen worden sei. X schließlich ist der Ansicht, er habe Anspruch auf die Schweine aus allen künftigen Würfen,
bis er seine 20 beisammen habe.


Wer hat Recht Question


Wäre super toll, wenn man doch hier einige Infos dazu beitragen könnte.
Recht komisch
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2006 - 10:04:26    Titel:

Objektive Unmöglichkeit, Gattungsschuld, Vorratsschuld...schau mal in den Medicus, Bürgerliches Recht, Rn. 256 (da sind´s auch Ferkel!) bzw. RGZ 84, 125 ff.
http://www.lrz-muenchen.de/~Lorenz/urteile/rgz84_125.htm
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2006 - 13:54:13    Titel:

vielen Dank fürs erste, kann mich mit der ha erst anfang märz beschäftigen, da ich vorher noch klausuren schreibe.

für weitere infos bin ich dankbar. Idea

gruß
law-and-order
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2006 - 15:52:30    Titel:

hallo,
schreibe auch diese hausarbeit.

vielleicht schaffen es ja noch mehr leidensgenossen, sich an diesem forum zu beteiligen?!!!?

habe schon angefangen, und mein problem ist, dass ich den sinn der fallfrage wohl falsch interpretiere...

Im Prinzip haben doch
beide Recht. K, der ursprünglich 60 haben wollte und nun erstmal mit 25
Ferkeln befriedigt wird und der X (?) der aus jedem nachfolgenden Wurf
befriedigt werden möchte, bis er seine 20 Ferkel erhalten hat.
Wo liegt da das Problem??? Ich glaube ich habe da irgendwas übersehen oder
komme nicht drauf....

vielleicht hat ja jemand ne idee.....
Dusselchen84
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 99

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2006 - 19:53:13    Titel:

du vergisst bei deiner überlegung den bauern selbst miteinzubeziehen ^^

B will ja 20 ferkel selbst behalten, sprich es bleiben nur noch 6 stk übrig...frage ist nun ob er damit durch kommt oder eben ob, wie und wieviele ferkel die anderen (K & X) bekommen...
blue-ice-pearl
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Anmeldungsdatum: 25.02.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2006 - 01:53:45    Titel: Wie kommst du darauf? Ich verstehe den Text so, dass 26+20

LimpDJZ hat folgendes geschrieben:
Der Wortlaut: "K meint, daß er alle 26 Schweine schon deshalb beanspruchen könne" spricht eigentlich dafür, dass in den 26 schweinen die zuchttiere mit einbezogen wurden.


oder ich bin zu doof
Youra
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 26.02.2006
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2006 - 18:22:04    Titel:

Darf ich mal zusammenfassen:
K gegen B auf 60 F aus 433 I
AE wirksamer KV (+)
AU 275 I: Gattungschuld (+), Konkretisierung (-), Stückschuld (-), Vorratsschuld (+) => teilbare Leistung => teilweise Unmögl. => AteilwU
AD 320 I 2: Einrede nicht erhoben => Anspruch auf 26 Ferkel besteht
aber:
X gegen B auf 20 F aus 433 I
wie oben => Anspruch auf 20 Ferkel besteht
Wie solls jetzt weitergehen??? Welche Anspruchsgrundlage für ein eventuelles Aufteilen?? HELP Und vor allem, ist das nicht ein bisschen dürftig für eine HA? Noch kein einziges echtes Problem?
Lionel Hutz
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 00:55:03    Titel: Verwirrend!

Peter Maier hat folgendes geschrieben:
Hallo süsse Juramaus,

wollen wir uns nicht mal zum Besprechen der Gliederung treffen? Ich habe gute Kontakte zum Lehrstuhl, da könnten wir mal zusammnen hingehen und den einen süssen dunklen Typen interviewen, was er von unserer Lösung hält!!! Ich bin so gut wie fertig. ICh habe alles auf der Grundlage von Schafen geprüft. Als Schweineliebhaber konnte ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren die Schweine zu prüfen...

Dein P. Cool


Wie muss ich das denn verstehen? Der Peter nimmt mit was geht oder wie? Die süße (nicht mit "ss") Juramaus, den süßen (auch nich mit "ss") dunklen Typen...und sogar vor Schweinen macht er nicht halt.
Aber bei Schweinen wäre ich vorsichtig! Ihr habt doch sicher alle den Film Hannibal gesehen, oder?

Dort werden Schweine abgerichtet Menschen zu fressen! (-> und zack ist dein Würstchen weg@ Peter)
So könnte der Bauer doch auch sein Problem lösen oder? Er lässt seine Gläubiger einfach von den Schweinen fressen!
Die kriegen dann mal wieder was ordentlich zwischen die Kiemen und wachsen so wahrscheinlich auch schneller. Was natürlich dann dazu führt, dass der Bauer sich schneller von dem wirtschaftlichen Rückschlag erholen kann.
Wenn die Schweine die Gläubiger fressen, zählt das dann eigentlich als Gläubigerverzug ???

Einfach mal den Gedanken freien Lauf lassen, dann schreibt sich so ne Hausarbeit wie von selbst!!

*oinkoink*
Dusselchen84
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 99

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 11:07:58    Titel:

Du musst ein Schwein sein in dieser Welt... *träller*
BFG-9000
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 4
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 11:16:36    Titel: Saddams Saringasbunkerbrecher

Ya wazzndalouzz????

Nullaimpossibiliumestobligatio!!!!

Nein, mal im Ernst: was ist eigentlich mit der rechtsfolgenverweisenden, eingeschränkten Theorie von der Gefahrengemeinschaft? Ist das eine Analogie zu den VVG-Vorschriften der §§ 71 ff., oder eine Art "Rechtsinstitut"?

VG

BFG
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