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Schweine-Esser sind Schweine
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Abud
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Anmeldungsdatum: 16.02.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 02:53:47    Titel: Re: religionen

ozz hat folgendes geschrieben:

jeder moslem, der einen deutschen ein "christenschwein" nennt, bekommt ab sofort einmal die gesammelten werke von voltaire, hegel und kierkegaard auf's maul gehauen.


Moslems die Deutsche als Christenschweine beschimpfen, verstoßen gegen die Gesetze des Islams. Viele "Moslems" tun das dennoch, aber ich wollte es mal gesagt haben das der Quran der Art Beleidigungen nicht erlaubt.

Es gibt auch "Moslems" die klauen, obwohl das strikt verboten ist. Aber dann frage ich mich: Hat das wirklich noch was mit dem Islam zu tun wenn man gegen seine Gesetze verstößt? Vielleicht sollte man statt Moslem, Menschen die so etwas tun, anders nennen um den Islam nicht für alles was ein "Moslem" auf dieser Welt tut den Islam in Rechenschaft zu ziehen. Auch wenn sie glauben es im Namen des Islams getan zu haben. Letzendlich wird damit nur der Ruf des Islams zerstört und ausgenutzt.

Ansonsten kann ich mich gut auf deine Vorschläge einigen ozz Wink

MfG,
Abud
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 08:23:52    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:54:05, insgesamt einmal bearbeitet
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 22:02:09    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:53:28, insgesamt einmal bearbeitet
Abud
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Anmeldungsdatum: 16.02.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 21:49:38    Titel:

Hallo Durchblick 65!

Zuerst einmal möchte ich mich bei dir entschuldigen, dafür dass ich deine Fragen übersehen habe. Das war nicht mit Absicht. Ich glaube es lag daran das es schon etwas spät war als ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe und ich einfach zu unaufmerksam runter gescrollt habe.
Dann möchte ich mich noch für meine späte Antwort entschuldigen. Ich hatte/habe in den letzten/kommenden Tagen sehr viel zu tun, ich hoffe du hast dafür Verständnis und nimmst es nicht allzu negativ auf.

Kommen wir mal gleich zu deiner 1. Frage:

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

Stichwort Schweinefleisch : Habe mal ( von einem älteren Türken) gehört das Verbot resultiere aus der - ehemals -schlechten Konservierbarkeit von Schweinefleisch und hätte weniger mit den Fressgewohnheiten des Tieres zu tun .Wenn dem so sein sollte : Warum spricht es sich dann in euren Kreisen nicht herum,das die Technik dieses Problem nun lange schon gelöst hat?


Es stimmt so nicht wie du es (von einem älteren Türken) gehört hast. Das Verbot resultiert nicht aus der schlechten Konservierbarkeit des Schweinefleisches. Im Islam ist Reinheit sehr wichtig und wir sehen das Schwein als ein unreines Tier an.
Nun, warum aber ein Moslem in aller erster Linie kein Schweinefleisch essen darf ist: Weil Allah es so von uns möchte. Der Islam besteht nicht aus lauter Logiken die es dem Westen oder anderen ermöglichen soll den Quran nach ihren Verständnissen zu verstehen.
Wenn jetzt jemand meint das sei etwas kurz gegriffen, dann kann etwas nicht ganz stimmen. Denn ich denke es geht hier darum den ISLAM zu verstehen, und zwar aus der Sichtweise eines Moslems und nicht aus der seiner eigenen. Nur so kann man den Islam in seiner vollen Richtigkeit und Schönheit verstehen. Deshalb sollte der Neugierige versuchen da (soweit es möglich ist) Empathie oder wenigstens Toleranz zu zeigen.


Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

2. Es gibt keinen ZWANG im Glauben ,schreibst du ...nun,ich habe mal das Buch " Erlaubtes und Verbotenes im Islam " gelesen ( Autor:Yusuf Al-Qaradawi).... nach westlichen Verständnis besteht da schon ein Zwang ,weil wir uns die Freiheit nehmen,unsere Meinung OHNE Folgen ändern zu dürfen ..laut dem Buch kann der Abtrünnige vom Glauben im Islam getrost abgemurkst werden ..findest du das normal?!



Wie ich oben schon erwähnt habe, geht es hier nicht um westliches Verständnis. Damit meine ich das ich den Islam nicht so erklären werde wie man ihn haben möchte. Denn sonst müsste ich ja etwas komplett unzutreffendes schreiben.
Nun zudem wesentlichen deiner Frage, denn da sehe ich einige Ungereimheiten. Angenommen du möchtest dem Islam beitreten... Dann gehe ich davon aus das du mit den Geboten und Regeln des Islams vollkommen vertraut bist... Aus welchen Grund solltest du deine Meinung dann im Nachhinein, obwohl du mit dem Geboten des Islams vertraut bist bzw. warst und sie eingewilligt hast ändern wollen Idea
Wenn mir Bill Gates seine 50 milliarden Dollar überweisen würde, mit der Vorraussetzung ich solle den Islam abtreten, würde ich das nicht tun (und das ist mein voller Ernst) den der Islam ist mir um einiges mehr Wert.

Sollte es trotzdem irgendwelche Gründe (oder auch nicht) geben den Islam zu verlassen, würde ich es eher als Aufgabe eines Moslems betrachte mit diesem Menschen zu reden und versuchen ihn friedlich und überzeugend wieder in den Islam einzuführen, statt ihn "abzumurksen".
Denn es gibt unter meinem Freundeskreis auch jemand auf dem das zu trifft. Seine Eltern waren sogar schon mehrmals in Mekka... Nach einer sehr langen Geschichte ist er jetzt vielleicht sogar ein noch besserer Moslem als ich. Allerdings muss ich dazu noch sagen, das er vorher nie so richtig mit dem Islam vertraut war. Darauf möchte ich aber jetzt auch nich genauer ohne seine Erlaubnis eingehen, denn vielleicht möchte er das nicht.

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

3. Stimmst du mit mir überein ,daß die Bezeichnung " Ungläubige " für Nicht-Moslems einen durchaus beleidigenden Beigeschmack hat , spricht es doch anderen Religionen scheinbar (?) ihre Legitimation ab .4. Was genau -im Verständnis des Islam - ist eigentlich ein " Ungläubiger " ??



Im Verständnis des Islams ist ein Ungläubiger jemand der nicht an Gott glaubt und dafür in die Hölle kommen kann, falls du danach gefragt hast?! Allerdings ist es nicht Aufgabe eines Moslems ihn da schnellst möglichst hin zu befördern, der einzige der dazu in der Lage ist, ist Allah. Was nicht heißt das ein Moslem kein Respekt vor Ungläubigen (oder wie sie genannt werden möchten) haben darf. Auch sie werden als Menschen betrachtet, mit denen man in Frieden leben sollte. Der Prophet Mohammad (Friede sei mit Ihm) hat mal gesagt: "Ohh ihr Ungläubigen, lasset mich in meinen Glauben und ich lasse euch in eurem".

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

5. Findest du auch ,die gern benutzte Argumentation ,das Kopftuch sei nur Ausdruck der Religionszugehörigkeit ist etwas kurz gegriffen ? 6. Bei südländischem Klima ( Hormone..) zu Zeiten des Propheten ..mag durchaus eine gewisse Notwendigkeit bestanden haben,die Frau vor Testosterontriefenden Männern zu schützen ... aber: 7. Warum fällt " Euch" nicht auf ,das der soziale Entwicklungsstand westlicher Männer heute auch eine nackte Frau " aushalten " kann ,ohne über sie herzufallen ??


Diese Argumentation finde ich sogar überhaupt nicht kurz gegriffen, denn sie ist ein Symbol islamischer Tradition die sich weit über 1400 Jahren bewährt hat. Die Gegenfrage von mir lautet: wieso sollte die islamische Frau ihr Kopftuch absetzen? Was hat der Westen davon? Im Quran wird nicht deutlich verlangt das die Islamische Frau das Kopftuch tragen muss. Es spricht sich sogar gegen den Quran wenn der Mann sie dazu zwingt. Allerdings kann es dann sein, dass einige, der Frau rein oberflächlisch betrachtet, ihr die Ernsthaftigkeit ihrer Religion absprechen.


Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

8. ist das Ignorieren solch banaler kultureller Hintergründe der neuen Heimatländer nicht auch Ausdruck mangelnden Willens,sich zu integrieren?



Da ich diese Argumentation als völlig ausreichend betrachte, sehe ich es auch nicht als Ausdruck mangelnden Willens sich zu integrieren. Denn es gibt auch genug Muslime die sich trotz stricktem Einhalten ihrer Religion, wunderbar integrieren. Anscheinend wird hier wieder das Thema der Intoleranz angesprochen, was nicht stimmt. Es hat nur in dem Sinne mit der Religionszugehörigkeit zu tun, ob ein Mensch sich integrieren kann oder nicht, solange eine Religion tolerant ist. Und der Islam ist tolerant. Ich denke die Schuldigen sind eher die Politiker, die es nicht für nötig betrachtet haben, den an Fachwissen mangelnden Einwanderen ausreichend zu helfen. Früher sind sie hergekommen um zu arbeiten. Sie wurden selten weitergebildet, da man dachte, sie werden solange arbeiten bis sie nicht mehr gebraucht werden und dann werden sie wieder zurück gehen. Das ist aber nicht passiert. Sie durften sich hier niederlassen, und man hatte immer noch die Hoffnung sie können einen Beitrag zum Sozialstaat beisteuern. Dann kam die erste Rezession und plötzlich gab es weniger Arbeit. Jetzt werden die Menschen, denen nie geholfen wurde, verteufelt und in eine Schublade gepackt. Um es kurz zu fassen: Die mangelde Integrationspolitik ist Schuld und nicht die Moslems.

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

9. Wie siehst du überhaupt die Möglichkeiten eines interreligiösen Dialoges,wenn eine Seite ihre Religion als das letzte,unveränderliche Wort Gottes ( Allah) definiert,also einen Absolutheitsanspruch erhebt? Soll es darauf hinaus laufen die Ungläubigen zu missionieren ( die Befürchtungen gibt es durchaus) oder wo könnte denn ein sogenannter moderner Islam kompromißbereit werden ?? Wink


Ja es stimmt, wir Moslems sehen unsere Religion als die wahrhafte an. Wir meinen -wie du es schon gesagt hast- sie ist das letzte und unveränderliche Wort Allahs. Allerdings wird es nicht darauf hinaus laufen alle Ungläubigen zu missionieren. Der Islam ist eine sehr friedliche Religion die alle Menschen auf dieser Welt achtet. Wenn du mein armer und ich dein reicher Nachbar wärst/wäre Durchblick 65, dann wäre es meine Aufgabe als Moslem egal welcher Religion (oder auch nicht) du angehörst, dir jeden Abend genügend Essen und Trinken für dich und deiner Familie zubringen. Sonst würde ich eine Sünde begehen.

Es gibt genug Anzeichen für einen Islam, der friedlich und tolerant ist. Und aus dieser wunderschönen Geste des Islams kann man doch erkennen dass Missionierung, Zerstörung und Terrorismus nicht unser Ziel ist.

Mit sehr freundlichen Grüßen,
Abud
Durchblick 65
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BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 03:36:10    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:50:17, insgesamt einmal bearbeitet
Durchblick 65
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BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 08:39:23    Titel:

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BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 08:54:35    Titel:

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BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 16:12:07    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 21:48:21, insgesamt einmal bearbeitet
paradoks
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BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 22:04:32    Titel:

so ganz kurz eine frage von mir ...heißt es nicht koran statt quran oder ist das egal

und durchblick
du hast erwähnt das moslems nichtmoslems als ungläubige ansehen und meintest das dies anderen religionen den wert nimmt aber denk mal zurüch wie nannten die christe nalle nichtcgristen ..richtig ungläubuge und in den anderen religionen ist es meist auch so ..deswegen ist der islam neben dem hinduismus und dem buddismus sehr tolerant nur wird die religion von einigen fundamentalisten überogen udn falsch ausgelegt aber das gabs es schon immer ..siehe kreuzzüge
Durchblick 65
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BeitragVerfasst am: 09 März 2006 - 02:32:32    Titel:

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