ebs Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 117
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Verfasst am: 16 Mai 2009 - 16:20:55 Titel: Subjektiv empfundene Lautstärke - zu messender Schalldruck |
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Die Aufgabe des Posters lautet: "In einem Meter Entfernung stehen Lautsprecher, wobei die Lautstärke 120 dB beträgt. Die Lautstärke sinkt bei jeder Entfernungsverdopplung um 6 dB. Ermitteln Sie, wie weit die Boxen entfernt sind, wenn die Lautstärke nur 54 dB beträgt."
Hier wird nicht unterschieden zwischen der subjektiv "empfundenen" Lautstärke (sone oder phon) und dem objektiv zu messenden Schalldruckpegel (dB). Das eher psychoakustische Wort Lautstärke ist hier wohl nicht angebracht, denn der Schalldruckpegel sinkt im Freifeld bei jeder Entfernungsverdopplung um 6 dB.
Die Schall-Pegelabhängigkeit und die jeweiligen Faktoren bei Lautstärke (Lautheit), Schalldruck (Spannung) und Schallintensität (Schallleistung):
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pegelaenderung.htm
Änderung des Schalldruckpegels Δ L mit der Entfernung r im Freifeld (Direktfeld):
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-entfernung.htm
Wenn ich hier in diesen Rechner 2000 Meter in die Entfernung einsetze, bekomme ich einen Schallpegel, der von 120 dB auf 54 dB gedämpft ist.
Viele Grüße ebs
PS: Der normale Mensch kennt nur Lautstärke und hat ein etwas komisches Gefühl bei dem Wort Lautheit.
Lautheit ist ein künstlicher Begriff (engl. loudness) aus der Psychoakustik, der nicht zu unserer Umgangssprache gehört.
Lautstärkepegel LN in phon und Lautheit N in sone:
http://www.sengpielaudio.com/RechnerSonephon.htm |
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