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Lernt jemand von euch mit Mindmaps?
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chris-allesgelingt.de
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 13
Wohnort: Wissen

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2006 - 21:48:49    Titel: Vorschlag

Hallo Sabrina,

Danke für dein positives Feedback.
Ich stimme dir im Punkto Mind Maping und Co. Im Bezug auf Jura zu. Eins wollte ich jedoch noch hinzufügen.
Es ist fast unmöglich alle Definitionen, Anspruchsgrundlagen und Gesetze in Geschichten umzuwandeln und diese wieder in der Prüfung abzurufen. Aber ich glaube, dass es hauptsächlich um die Übung geht. Erstmal wenn man sagen wir 5 Definitionen mit Hilfe von Geschichtentechnik merkt bewirkt man, dass diese Informationen länger im Kurzzeitgedächtnis bleiben was wiederum die Wiederholung erleichtert. In diesem Fall dauert es wirklich viel kürzer bis durch die Wiederholungen die Definitionen im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden. Wenn man dagegen gar keine Methoden anwendet muss man sich strenger bemühen um die Infos überhaupt im Kurzzeit.Ged. zu behalten geschweige schon vom Abspeichern im LangzeitGed.


Das gleiche betrifft pures Gedächtnistraining. Wozu sollte man zum Beispiel 52 Spielkarten merken oder 100 Gegenstände. Es geht überhaupt nicht um das Memorisieren dieser Informationen sondern um das Beschleunigen der Fähigkeit Abstraktes in Bilder umzuwandeln.
Jemand der durch Übung 50 Telefonnummer innerhalb von 20 Minuten merken kann ist in der Lage viel besser und schneller die juristischen Definitionen zu behalten als jemand der von Gedächtnistricks noch kein Wort gehört hat.

Sabrina,
wenn Du Lust hättest könntest Du in einem Aufsatz (eine oder Mehrere Seiten) Deine Erfahrungen beschreiben, ich würde es auf www.allesgelingt.de veröffentlichen. Natürlich unter Deinem Namen und Copyrights Vermerk.
Ziel meiner Seite ist eine Wissensdatenbank zu schaffen, aus dem jeder etwas lernen kann. Dabei würde Dein Bericht enorm helfen.

Gruß.
Christopher.
WeigeltSabrina
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Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2006 - 16:50:08    Titel:

Hallo Christopher,

auch ich stimme dir wieder zu. Vielleicht ist das, was ich geschrieben habe nicht so gut rübergekommen.

Ich mache natürlich auch nicht zu Allem Mind Maps. Es geht tatsächlich um das Üben und das viel bessere Gefühl das man hat, wenn man in eine Stresssituation kommt und weiß, wie man wieder herauskommt.

Wenn mich also gerade alles überfordert und ich nur noch Bahnhof verstehe, dann mache ich halt mal eine kurze Entspannungsübung und dann eine Mind Map. Das ist dann wieder eine Abwechslung. Die Zusammenhänge werden mir plötzlich wieder klar und ich kann wieder lernen.

Ebenso mit Gedächtsnistechniken.
Man muss nicht immer alles anwenden. Es geht vielmehr darum, dass man es könnte, wenn man möchte.

Gerne schreibe ich meine Erfahrungen in einen kleinen Bericht. Du könntest mir ja, an meine email Adresse Weigelt.Sabrina@web.de ein "kleines Gerüst" senden, nachdem ich vorgehen soll.

Liebe Grüße
Sabrina
chris-allesgelingt.de
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 13
Wohnort: Wissen

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2006 - 11:52:10    Titel: Lerntipps

Hi Sabrina,
Ich werde mich heute bei Dir per Email melden.
Deine Methode finde ich klasse.
Als ich mein Studium begonnen habe (bin jetzt im 6 Semester deutsches und europäisches Wirtschaftsrecht) hatte ich Marketing (auch Absatz genannt) beim Prof. Bergmann. Meinem Erachten nach war er ein Virtuose der Vorlesung. Einfach unbeschreiblich wie er die 2 Stunden die Vorlesung hielt.
Auf jedem fall hat er seine Methode „Crazy Walk“ genannt. Es geht einfach darum, dass wenn man in der Klemme Steckt und z.B. in der Klausur nicht mehr weiter weiß, sollte man einfach die Gedanken auf ganz andere Wege leiten, nur für 2 Minuten. Das kann man am Bestens während des Lernens anwenden und einfach vom Schreibtisch aufstehen, sich umdrehen, auf Toilette gehen, oder sich einen Tee, Kaffee machen, und dann wieder zurückkehren.
In der Klausur ist das kaum möglich, aber man kann für eine Minute die Augen schließen und über die letzte Party oder Ferien nachdenken, halt einfach etwas hervorrufen was angenehme Gefühle erweckt.
Der Vorteil ist, dass nach der der kürzen Pause betrachtet man die Probleme oder Aufgaben von ganz anderen Seite. Das wiederum ermöglicht vom Black Out heraus zu kommen.

Danke an alle die dieses Thema hier weiter diskutieren, vor allem an Sabrina, denn ich habe eine interessante Idee dank Euren Ausführungen. Bitte nur um Bestätigung ob das brauchbar ist. Falls niemand was dagegen hat werde ich in diesem Thema hier täglich einen Tipp beschreiben der vielleicht einen oder anderen etwas weiter bringt oder einfach beim Lernen behilflich sein kann. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt und ob es überhaupt rüberkommt.


Gruß.
Christopher.
WeigeltSabrina
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Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2006 - 16:31:48    Titel:

Also ich finde das mit den Tipps klasse. Und warum sollte jemand etwas dagegen haben...??? Und wenn doch: Dann soll er einfach drüber hinweg sehen bzw. lesen Smile

Ja, "Crazy Walk" ist gut. Das ist ja im Prinzip aus dem NLP Bereich. Anker setzen... An etwas denken, was positive Gefühle hervor ruft.
Wenn man sich eine Weile damit beschäftigt hat, dann ist das auch ohne Probleme in einer Klausur anzuwenden. Natürlich ohne den Kaffee oder Tee Smile

Wenn du deutsches und europäisches Wirtschaftsrecht studierst, kennst du dann denn auch die Visual Cards von dem Verlag Grüning? Also Mind Maps mit juristischen Inhalten. Die bieten sogar viele kostenlose davon an. Musst mal auf die homepage gehen. Ich finde die wirklich klasse. Ich mache zwar auch viele Mind Maps während des Lernens selbst. Aber das ist eine echte Hilfe / Unterstützung...

Viele Inhalte deiner Homepage kamen mir auch bekannt vor. Hast du dich auch von dem Buch "Garantiert erfolgreich lernen" inspirieren lassen?
deine Seite ist klasse.

Liebe Grüße an dich und alle anderen,
Sabrina
chris-allesgelingt.de
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 13
Wohnort: Wissen

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2006 - 22:11:29    Titel: Tipp Nr 1

Hallo Sabrina und alle Mitglieder im Juraforum .

Heute kommt der erste Tipp von der Reihe der Tipps rund um Effizientes Lernen.
Wenn wir schon bei NLP und Prüfungsstress sind dann bleiben wir dabei.

Es geht darum – wie man das Gehirn „veräppeln“ kann. Der Vorteil dieser Technik ist: SIE FUNKTIONIERT.

Man schließt die Augen und stellt sich vor eine Situation in der man etwas erfolgreich abgeschlossen hat. Es könnte die Information über das Bestehen einer wichtigen Prüfung sein oder ähnliche Sachen. Wichtig ist, dass man sich die Situation sehr genau vorstellen muss, die Umgebung mit den allen Kleinigkeiten und Details. Es ist wichtig sich dabei auf solche Sachen zu konzentrieren die alle Sinne erwecken. Also Geruch, Vision, Gehör, was für eine Jahreszeit herrschte, gab es Schnee, Regen, oder vielleicht 40 Gran im Schatten. Wie hat die Luft gerochen und so weiter.

Man stellt sich diese Situation vor, den Erfolg spielt noch mal vor geistigem Auge als ob das eine Kinoleinwand wäre. Man sollte dieses Erfolgserlebnis wieder hervorrufen. Dabei wird man sich naja, bisschen Aufgeregt (aber nicht gestresst) und Glücklich fühlen.
So, und jetzt kommt der entscheidende Moment. Man soll etwas unauffälliges Machen z.B. eine Handoberfläche mit der anderen ganz fest drücken.

Diese Übung sollte man ungefähr eine Woche lang täglich wiederholen, bis dieses Erfolgerlebnis leicht hervorgerufen werden kann. Am bestens vor dem Schlafen, das ist am Effektivsten. Und jetzt kann man das in einer Prüfungsstresssituation anwenden. Wenn man in der Klemme steckt, denkt man kurz (einige Sekunden) über das Erfolgserlebnis und druckt fest die Handoberfläche der einen Hand mit der anderen.
Das Drücken(in unserem Fall) ist der Auslöser für positive Gefühle verbunden mit Entspannung und Konzentration. Für Stress bleibt kein Platz mehr.

Ich hoffe, dass diese Technik für einige gestresste Studenten sich als hilfreich erweisen wird.

Gruß.
Christopher. Very Happy
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