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[color=red]edit: Überfall auf Schwarzen[/color]
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> [color=red]edit: Überfall auf Schwarzen[/color]
 
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Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 23.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 20:04:44    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 12:58:56, insgesamt einmal bearbeitet
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 23:26:00    Titel:

Und jetzt legen wir einfach mal wieder die Flügel an, regen uns ab und landen wieder auf der Erde.

Gruß
Pauker
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 02:02:18    Titel:

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:
Sachlich falsch ist allerdings,wenn hier gleichgesetzt wird Kriminalität mit " Ehrenmord ". Es wurde behauptet ,dahinter stecke neben der strafrechtlichen Seite keine ideologische ...die , folgt man den Gedanken dann zu Ende ,also nicht mit Ideologie von Rechtsradikalen vergleichbar sei.


Nicht nur ich sehe das anders, auch die Gerichte in Deutschland sind sich einig, dass Ehrenmorde eine Form der Kriminalität sind.

Zitat:

Hierzu stelle ich fest : Umgangssprachlich wird der Begriff Ideologie auch allgemein verwendet für ein fixiertes Weltbild, das auf einer bestimmten (z.B. konservativen, sozialen, liberalen, ökologischen) Grundidee beruht, die in den Augen ihrer Vertreter einen Idealzustand beschreibt.


Es mag Leute geben die Ideologie, Glauben Aberglauben Wissen und Vorurteile gleichsetzen und dann wundern dass sie nicht zu differenzierten Aussagen gelangen, wenn sie schon die Grundbegriffe nicht sauber unterscheiden können.

Eine Ideologie ist auf jedenfall mehr als nur ein Festhalten an alten Traditionen, weil eine Vorstellung oder sagen wir eine Idee mit bestimmten Vorstellungen dahintersteht, die Familienehre ist aber kein ideologisches sondern ein archaisches Konzept ebenso wie die Rache oder die Blutrache auf Korsika oder Sizilien keine Ideologien sind.

Zitat:

Weiterhin stelle ich fest das jedwede weitere Versuche der Relativierung von Gewalt im imperativen Sinne oder im gleichwertig ( Radikale = Fundi`s ) ideologisch begründeten Sinne diesbezüglich mit Opfern von Verkehrsunfällen ( z.B. bei Trunkenheit ) etc. in der Pfeife geraucht oder in die Tonne geworfen werden können.


Richtig das widerspricht aber genau deiner Aussage, dass nämlich Opfer generll vergleichbar wären und man so mit den blonden blauäugigen Opfern von einem tatsächlichen Opfer in dem Moment wo dieses aktuell ist ablenkt indem man auf andere Opfer verweist und sich darüber beklagt dass diese lediglich verscharrt werden.

Wenn das Opfer eines Verkehrsunfalls nicht mit dem Opfer einer Gewalttat verglichen werden kann, dann kann auch nicht das Opfer einer gewöhnlichen kriminellen Tat mit dem Opfer einer rassistisch motivierten Tat verglichen werden und damit sind die Aussagen von Schäuble Unsinn.
Oder eben wir betrachten Opfer durchaus als vergleichbar, dann aber kann ich auch Opfer im Strassenverkehr mit den Opfern von Kriminellen vergleichen und fragen warum man nicht mehr für die Verkehrssicherheit investiert, weil damit viel mehr Menschenleben gerettet werden als jede neue Polizeieinrichtung oder Hochsicherheitsgefängnis.

Entweder lassen wir solche Vergleiche zu und sagen ja sicher Schäuble darf und kann Opfer gewöhnlicher krimineller Akte in denen blonde blauäugige Menschen sterben mit denen von Rassisten vergleichen, dann kann ich aber aich Verkehrsopfer damit vergleichen und fragen warum wir uns überhaupt über Ehrenmorde oder kriminelle Taten aufregen, wo doch viel mehr Menschen durch Verkehrsunfälle sterben.

Du kannst nicht einmal solchen Vergleichen generös zustimmen, wenn sie gerade in deine ablehende Grundhaltung gege Ausländer passen und dann wieder den empörten mimen, wenn sie dir nicht passen.

Rassistische Gewalt, Ehrenmorde, kriminelle Taten oder Unfälle haben ganz unterschiedliche Ursachen und sind nur sehr bedingt vergleichbar. Seltsamerweise wird man in Diskussionen über rassistische Straftaten meistens mit anderen Dingen konfrontiert in denen auf einmal ganz andere Dinge diskutiert werden, so als will man vom eigentlichen Kern ablenken, nämlich von rassistischer Gewalt und ihren Ursachen.

Man wird genötigt sich mit Ehrenmorden, mit kriminellen Taten und eine vermeintlichen Blindheit der Gesellschaft vor den Taten ganz anderer Täter auseinanderzusetzen, als der einen spezifischen Tat um die es geht und die ganz deutlich rassistische Züge trägt. Es scheint in bestimmten Teilen der Bevölkerung so eine Art Schutzreflex zu sein, nach dem Motto bloß nicht darüber reden.

Das könnte natürlich durchaus damit zusammenhängen, dass der ein oder andere in der Gesellschaft plötzlich begreift, was die dummen Sprüche letztendlich die viele so gedankenlos über Ausländer abgeben und weil sie das schon immer so gehandhabt haben der irrigen und absurden Meinung sind, es wäre völlig in Ordnung wenn man nur auf blonde und blauäugige Menschen hinweist und die die sich darüber beschweren sind nur Nestbeschmutzer. Dass das auch mit einem eigenen schlechten Gewissen zusammenhängen könnte, weil man im Grunde weiss, dass auch die eigenen Vorstellung eigentlich doch nicht so astrein sind, erklärt oft die abenteuerlichen Verlauf solcher Diskussionen in denen diejeneigen die solche Positionen einnehmen eben von einem Extrem ins Nächste fallen, von der Vorstellung wir müssten Gewalt als grundsätzliches Element unserer Gesellschaft akzeptieren bis auf eine grenzenlose Empörung wenn der Täter zu jener ethnischen Gruppe gehört die sie insgeheim mißachten und ablehnen. Das alles ist kein erkenntnisorientierter Ansatz, sondern es scheint ein zielorientierter Einsatz zu sein, der in irgendeiner merkwürdigen Prämisse glaubt die Deustchen oder die deutsche Nation vor Schaden zu bewahren indem er die Opfer von Rassismus relativiert. Das kann aber nur dann passieren, wenn man das Opfer eben nicht als einen Deutschen akzeotiert, wenn man im Opfer immer noch den Fremden sieht, der sich trotz deutschen Pass auf jeden Fall anders benehmen muss oder selbsrt Schuld an der Gewalt ist die ihm begegnet. Würden diejenige, wie ich das beispioelsweise mache, das Opfer ganz selbstverständlich als einen Bürger gleichen Rechts betrachten der sich hinsichtlich seiner Wertigkeit eben nicht vom blonden blauäugigen Nachbarn unterscheidet, hätten sie überhaupt keinen Grund etwas relativieren zu wollen, niemand würde auf die Idee kommen wenn ein deutsches Opfer eines Dieter zur Wehme stirbt und die Medien über diese kriminellen Morde berichten sich beschwert und sagt auch Menschen dunkler Hautfarbe sind Opfer.
Die Vorurteile gegen Fremde sitzen immer noch sehr tief und auch wenn uns dass nicht abhalten sollte uns mit eventuellen oder tatsächlichen Fehlentwicklungen zu beschäftigen sollten wir wachsein sein und nicht den Fehler begehen das eine mit dem anderen zu verwechseln. Ausländerfeindlichkeit muss nach wie vor bekämpft werden, weil es noch sehr tief in vielen von uns steckt. Solange wir von einem Menschen mit dunkler Hautfarbe und deutschem Pass verlangen er müsse sich gefälligst besser benehmen als wir Deutschen, sind wir noch nicht geheilt vom Größenwahn latenten Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und haben ds Grundgesetz noch nicht richtig verstanden.

Da kommen wir dann endlich zu einem Kernpunkt, nämlich zu den Ursachen eines solchen Verhaltens, der natürlich damit zu tun hat, dass es in bestimmten Bevölkerungsschihten latenten Rassismus gibt, aber nicht weil dies ein Naturgesetz ist, sondern tradiert wird. Kinder aus verschiedenen Rassen haben wenn sie jung genug sind und noch nicht den permanenten Vorurteilen und Mythen ihrer Umwelt ausgesetzt sind, überhaupt keine Probleme miteinander klarzukommen, weil die Unterschiede anders wahrgenommen werden, ebenso wie die Unterchiede in Haarwuchs Farbe und Form der Nase von Kleinkindern nicht als diskriminierend empfunden werden.

Es ist also nicht natürlich ein tatsächlicher oder ein verkappter Rassist zu sein. Der Crux an der Geschichte ist in der Tat aber der, dass Rassisten, ob überzeugte verkappte oder sporadische eben genau das annehmen und glauben die negativen Gefühle, die sie empfinden empfinden alle anderen auch so. Daher kommt es zu diesen für beide Seiten, den ich nenne ihn mal den moderaten Rassisten, der sich seiner Vorurteile oft viel weniger bewusst ist wenn er in jovialer Art eine Art Brücke zu seinen deutschen Gesprächspartner sucht indem er ihnen anbietet, komm sei ehrlich manchmal gehen sie dir doch auch auf den Geist und sich angesichts der eigenen Ehrlichkeit aggressiv reagieren, wenn sie merken, der andere denkt in der Tat anders und empfindet auch nicht so.

Das solltest du mitnehmen, ich empfinde Ausländer nicht als bedrohlich und fremd, vielleicht weil ich anderen Länder Menschen unter ganz anderen existenzielleren Bedngungen kennen lernen durfte und Fremdenfeindlichkeit überall in der Welt als etwas Dummes eleben konnte. So glauben viele Brasilianer allen Ernstes Franzosen stinken weil sie sich angeblich nicht richtig waschen, niemand kann sagen wann und wo dieses Vorurteil entstanden ist insbesondere weil die meisten Brasilianer noch nie bewusst einem Franzosen gegenüberstanden. Die Vorurteile vieler Brasilianer gegenüber Portugiesen sind in etwa eine Mischung aus den Vorurteilen die ein Kölner gegenüber Bayern und Schotten hegt, während die Deutschen in Brasilien meist freundlicher beurteilt werden als in England oder in den Mittelmeerländern vermutlich weil viele von denjenigen die nach Brasilien fahren aus einer anderen Schicht stammen, die sich einfach besser zu benehmen weiß oder eben auch weil es in Europa einfach schick gilt Vorurteile gegen die teutonischen Barbaren mit Pickelhaube mit Specknacken zu haben.

Vorurteile sind aber keine Naturgesetze sondern Mythen und Legenden die durch die Medien und selektive Wahrnehmung verdichtet werden und von manchen nicht mehr fallen gelassen werden, weil sie sie zu sehr daran gewöhnt habe.

Und dann halten sie diese irgendwann für tiefere Wahrheiten weil sie durch zu viele Gespäche mit Gleichgesinnten vermeintlich verifiziert wurden. Es bleiben aber mitunter nach wie vor, dumme Vorurteile, die eben nicht stimmen, ähnlich wie die Libellen die das Pferd vom Opa totgestochen haben, ganz bestimmt ich kann es beschwören.....


Mit freundlichen Grüßen
ein
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Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 23.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 05:41:40    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 12:58:16, insgesamt einmal bearbeitet
Bernardo Provenzano
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 101
Wohnort: Corleone

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 11:46:41    Titel:

mhmm schrieb:

Zitat:
wow, du bist doch nciht der wahre bernardo oder? jemand hat bestimmt diesen nick name gehackt, sowas vernünftiges kommt aus deinem mund normalerweise nie raus, wow weltwunder, ...


Nein ich bins wirklich. Und es kam nicht aus meinem Munde, sondern aus meinem Hirn in die Finger.
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 23.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 15:26:09    Titel:

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