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Gedichtanalyse:Wie erkennt man betonte, unbetonte Silben...
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Vesar
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 1360
Wohnort: Toulouse/Frankreich

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2008 - 08:22:42    Titel:

Nofretete hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Findest du nicht, dass die unregelmäßige Metrik im Kontrast zur Harmonie im Gedicht steht?


Ah das hast du angehängt okay.
Barocktypisch ist doch die Antithetik- also Gegesätzlichkeit. Da würde das dann auch sehr gut passen. Ruhiges harmonisches Gedicht und das sehr dynamisch. Die Unregelmäßigkeit bringt dann eher Unruhe ins Gedicht- beim Lesen. Oder?


Oh mein Gott, das lese ich ja jetzt erst. Goethe hat nicht im Barock geschrieben. Das Gedicht "Wanderers Nachtlied" ist Sturm und Drang.

Barock ist eher Andreas Gryphius und so .

@Bruno. das Gedicht sagt mir vom Titel her nichts. Ich habe zwar Goethes Gesamtwerk zu Hause aber bei seinen Gedichten gibt es leider kein Inhaltsverzeichnis. Es würde also lange dauern, bis ich es finden würde. Kannst du mir das mal schicken bitte? Danke
Bruno58
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2008 - 10:17:05    Titel:

@Vesar

Lange gesucht, und doch noch gefunden:

http://www.textlog.de/22283.html

Wenn ich mich recht erinnere, wurde die Frage, ob hier nur der Sonnenaufgang oder ein Tagesablauf beschrieben werde, immer wieder aufgeworfen. Emil Staiger, Werkimmanenzler (wenn es ihm gerade in den Kram passte), sprach sich in seiner 3-Bändigen Goethe-Biographie dezidiert dafür aus, die dritte Strophe beschreibe einen Sonnenuntergang (er nahm seine eigenen Naturbeobachtungen zu Hilfe). Mein Lehrer Karl Pestalozzi, Basel, ebenfalls ein Naturbeobachter, kam zum entgegengesetzten Schluss. Eine eigenartige Sache, die vielleicht erst recht deutlich macht, dass der implizierte Sprecher im Gedicht mit dem "Denkst du dann..." sich selber meint (die Bezeichnung "implizierter Sprecher" ist vielleicht unglücklich gewählt; aber ich versuche das "lyrische Ich" nach Möglichkeit zu vermeiden).

Ich würde im Nachhinein den von mir verwendeten Begriff "Ruhe" vielleicht eher durch "Gelassenheit" ersetzen.

Gruss
Bruno58
Nofretete
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Anmeldungsdatum: 28.02.2008
Beiträge: 169
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 23:07:00    Titel:

Wie gesagt ich tu mich wirklich sehr schwer bei Gedichtanalysen. Confused
Ja du hast recht, mein Beispiel war sehr schlecht. Thematik ist bei uns Barock, was wir seit einigen Wochen angesprochen haben.
Ich hätte als Gedicht eher ein Beispiel von Gryphius, Opitz, Fleming oder Greiffenberg nehmen sollen Confused

Aber wie gesagt, das ist meine erste Gedichtanalyse überhaupt und das alles alleine herauszufinden finde ich schon sehr schwierig am Anfang. Die ganzen Merkmale bzw epochentypische Sachen hab ich mir ja angeeignet, aber das dann anzuwenden und alles so maßlos überzuinterpretieren.

Werde wohl noch viel üben müssen :-/
Bin einfach keine Germanistin und so richtig interessiert mich Gedichtanalyse nicht, aber ich versuche es wenigstens, deshalb bin ich ja für jeden kleinen Tipp sehr dankbar Smile
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