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türkische Version der Nationalhymne *LaChFlAsH*
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> türkische Version der Nationalhymne *LaChFlAsH*
 
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Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 23.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 20:04:28    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 12:07:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 20:48:09    Titel:

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

Der deutsche Vater der seine Familie ausrottet ( politisch unkorrekt -Wortstamm : Rotte -erinnert an Wildsauen Wink ) ist ein Affekttäter , ein Psychopath oder zumindest Soziopath.


Ausrotten findet sich im Duden, im Brockmann und wird gewöhnlich genau zu diesem Zweck benutzt, dann wen jemand eine Gruppe Lebewesen, die genetisch verwandt sind tötet. Ich kann keine Regelverletzung erkennen, wenn man dieses Wort für entsprechende Taten verwendet. Aber wenn dich dieses Wort so schokiert kann ich auch ein anderes vewenden.

Die These dass die Ermordung der eigenen Familie eine Affekttat ist, die nur von Psychopathen oder Soziopathen begannen wird ist eine sehr fragwürdige These. Sie resultiert vielleicht daraus, dass extreme Tabuverletzungen in den Augen derjenigen die andere Vorstellungen haben als krank gekennzeichnet sind. In diesem Sinne lassen sich beide Vorstellungen als krank oder eben beide als nichtkrank bezeichnen, je nachdem was du als krank empfindest.

Wissenschaftlich und juristisch betrachtet lassen sich Taten die lange vorbereitet werden weder als Affekttaten bezeichnen noch lässt sich deine These aufrechterhalten dass die Täter im Sinne des ICDS gestört waren.

So betrachtet ist der Versuch dass eine als eben nichtdeutsch zu sehen, dass andere aber unbedingt als Bestandteil der türkischen Kultur zu betrachten nicht überzeugend. Allein die Tatsache, dass ein Ehrenmord in einem Fall in einem Familienrat bestimmt wurde und in einem anderen Fall nicht erscheint mir nicht zu rechtfertigen im Falle der Ehrenmorde eine ganze Kultur und Religion dafür verantwortlich zu erklären.

Mit freundlichen Grüßen
ein
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kUmPaRaBLN
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Anmeldungsdatum: 09.01.2005
Beiträge: 309
Wohnort: BERLIN

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 21:52:52    Titel:

Vor der kulturellen Integration muss die gesellschaftliche und bürgerliche Integration in der Reihenfolge stattfinden.

bürgerliche Integration :

- entweder Doppelpass o. regionales Wahlrecht (so wie das in der EU üblich ist)

gesellschaftliche Integration :

- Gleiche Rechte für alle -> Antidiskriminierungsgesetz

- positive Medienberichterstattung nicht nur negative.

kulturelle Integration :

- gegenseitiger Austausch.


Aber vor alle dem steht natürlich die Sprache. Das sollte selbstverständlich sein. Teilwese gehen die Bereiche ineinander über, darüber muss sich der Gesetzgeber Gedanken machen und keine Forenmitglieder, dass was passieren muss ist klar. Sonst haben wir hier irgendwan Frankreich-Zustände. Und das will sicher keiner, zu mindestens keine Hetzer wollen das.

...
Carlo2006
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 22:34:23    Titel:

Hallo,

überall dort wo man sich Persönliche bzw. Gesellschaftliche Vorteilnnahme uns deutschen gegenüber hofft reduziert man uns auf 12 Jahre im 20Jhd.

Man verschliesst die Augen, Politik, vor den vorhandenen Gesellschaftlichen Problem unserer Multikultigesellschaft und stellt nur Anforderungen an Gesellschaftskreise unserer Multikultigesselschaft die der Kultur der Abendländischen, also unserer Wurzel, Gesellschaft angehören.

Wenn dies alles nicht genügt reduziert man uns deutsche, auf die Nazizeit, um Persönlichen Interessen, verschiedener Gesselschaftlicher Gruppierungen, die nötige Nachhaltigkeit zu verleihen um an das gewünschte, gesellschaftspolitische Ziel, zu kommen.

Mir Persönlich sind die Interessen der einzelnen Gesellschaftspolitischen Gruppierungen, um es mal beim schopf zu packen, scheiss egal.
Ich verlasse mich bei der Beurteilung von Forderungen, wie bei meinem gesamten gesellschaftpolitischen Bild bzw. Empfinden, auf meine Moral.
Und wer eine deutsche nationalhymne auf Türkisch verlangt, hat meiner Ansicht nach, den Persönlichen halt oder besser gesagt Identifizierung, mit dem Souverain verloren dessen Interessen er eigentlich, um auf Ströbele zu kommen, vertreten sollte.

Der Überbegriff Integration, beinhaltet Anforderungen an jede Person, die sich in einem anderen Gesellschaftlichen Kulturkreis (Lebensform, Auffasung) integrieren möchte, oder besser gesagt dauerhaft aufhalten möchte. Ohne den kommenden Zeilen einen Antisemitischen Touch zu geben möchte ich darauf hinweisen das meine Kinder eine doppelte Staatsangehörigkeit besitzen und meine Frau Ausländerin ist, ist leider nötig wenn man nicht als Nazi hingestellt werden will.

Integration verlangt von jedem einzelnen auch eine gewisse Intelligenz und Bereitschaft sich die Sprache das Lesen und schreiben in Wort und schrift an zu eignen. Natürlich ist es für uns deutsche einfacher Englisch zu lernen wie Chinesisch, aber sich gänzlich der Abendländischen deutschen Kultur zu entziehen, und das Heil und damit der gänzliche bewusste Verzicht, der eigenen Integration, in eine Abendländischegesellschaft, nur auf dem Juristischen Wege zu verfolgen, hat die Integration bereits verspielt.!

Denn was die meisten in unserem Land vergessen ist eines, zur Integration in eine Gesellschaft gehören minimum zwei Gesellschaftskreise, die Integratinswilligen und die, die die Integration aktzeptieren.

Und das gelingt selten wenn man seine Interessen einklagt, in Karlsruhe, da muss der Zentralrat der Muslime sich auch mal zur deutschen Gesellschaft hin bewegenund nicht immer nur Forderungen stellen.

In meiner Firma arbeiten auch Menschen, Türkischer Staatsangehörigkeit, die schon über 30 Jahre in Deuschland leben und der deutschen Sprache nicht mächtig sind, meistens Personen die keine Schulausbildung haben, das wär ja auch noch ein akzeptables Problem, die Frage ist nur warum verweigern sie ihren Kindern diesen Kulturellen Spagatt.
Wir haben in Deutschland keine Intgrationsprobleme mit Spaniern, Italienern, Jugos, Kroaten nur mit Muslimen, warum wohl ???


Carlo


Carlo
Stormcrow
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Anmeldungsdatum: 03.06.2005
Beiträge: 421
Wohnort: Mössingen

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 23:44:40    Titel:

Na Gott lob sind die "Integrationsgesetze" aufm Weg, wenn die Ausländer die nen deutschen Pass möchten diese Lehrgänge etc. machen werden sie vermutlich auch unsere Nationalhymne lernen, selbstverfreilich auf deutsch...
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 03:27:48    Titel:

Carlo2006 hat folgendes geschrieben:

Wir haben in Deutschland keine Intgrationsprobleme mit Spaniern, Italienern, Jugos, Kroaten nur mit Muslimen, warum wohl ???



Jetzt vielleicht nicht mehr, aber doch jahrzehntelang:
br-online hat folgendes geschrieben:

Soziale Ausgrenzung

Aber auch wenn das Geld für die Gastarbeiter stimmte, so verarmten sie im sozialen Bereich: Die Italiener lebten in Deutschland isoliert und doch ohne Privatsphäre in den Wohnheimen und Baracken der Firmen - bis zu acht Mann in einem Zimmer. Kontakt zu den Einheimischen war praktisch nicht herzustellen: Auch wenn Giuseppe Rende und seine Kollegen in der deutschen Wirtschaft dringend gebraucht wurden, so mochten doch viele Deutsche diese Ausländer nicht, mit denen sie plötzlich Tür an Tür leben sollten. Als "Itaker" und "Spaghettifresser" wurden sie beschimpft - damals schätzten die Deutschen die italienische Lebensart mit ihrer guten Küche und der Herzlichkeit der Menschen noch nicht. Italiener waren Fremde. Und die gutaussehenden und charmanten Männer schienen zudem eine ständige "Gefahr" für die deutschen Frauen.
....
Familie Rende fühlt sich mittlerweile sehr wohl in Karlsfeld
Auch Giuseppe Rende erinnert sich: "Warum wollen die uns nicht haben? Wenn wir eine Wohnung in einem bestimmten Wohnhaus gefunden haben, hieß es: ‚Ah jetzt kommt ein Ausländer'. Das hat uns in eine Ecke geschoben. Und das war der Hauptgrund, warum wir für Jahrzehnte unter uns gelebt haben."


Die Zeiten ändern sich, die Italiener sind heute akzeptiert. Nicht weil sie ihre ganze Kultur aufgegeben haben sondern weil die Deutschen über Urlaub und die Pizzaria einges von der italienischen Lebensweise kennengelernt haben.

Die Zeiten ändern sich, die Dummheit aber bleibt. Früher waren es die Hexen, die Heiden, das fahrende Volk und die Juden, dann kamen die Polen, die Italiener, die Spanier, die Griechen und die Portugiesen und heute sind es die Türken. Es sind immer die Fremden, die schuld sein sollen, wenn irgendetwas nicht so recht klappt. Dann ist die Politik nur allzu bereit dieses Thema wieder aus der Mottenkiste zu holen, wenn es darum geht von anderen Problemen abzulenken.

Zum Abschluss noch ein Zitat eines Literaten von Rang
Max Frisch hat folgendes geschrieben:


Ein kleines Herrenvolk sieht sich in Gefahr: man hat Arbeitskräfte gerufen und es kommen Menschen. Sie fressen den Wohlstand nicht auf - im Gegenteil, sie sind für den Wohlstand unerlässlich...und man braucht sie. Wäre das kleine Herrenvolk nicht bei sich selbst berühmt für seine Humanität und Toleranz undsoweiter, der Umgang mit den fremden Arbeitskräften wäre leichter. Man könnte sie in ordentlichen Lagern unterbringen, wo sie auch singen dürften, und sie würden das Straßenbild nicht überfremden.



Was sieht der Schweizer Max Frisch wohl als "großes Herrenvolk"? fragt sich...

mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
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BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 12:45:05    Titel:

Vielen Dank für diesen Ausdruck höchster Ironie! Rolling Eyes Frisch möchte das Gebot „Du sollst dir kein Bildnis machen“ ja auf die Beziehung unter Menschen übertragen wissen. Die Stücke "Don Juan oder die Liebe zur Geometrie" und "Andorra" befassen sich u.a. mit den Folgen der menschlichen Neigung, sich vom Gegenüber ein Bild zu machen, sie in eine Rolle zu drängen.
Frisch stellt zwar immer wieder die Sonderstellung der Schweiz (als vermeintlich vorbildlich demokratische und rechtsstaatliche Nation; die Neutralität usw.) in Frage, das heißt aber noch nicht, dass er Integration für nicht machbar hielt. Er geht auch von vollkommen anderen Verhältnissen aus, der Kampf der Kulturen, der heute ja dirzufolge in Deutschland tobt, der war für ihn nicht absehbar, erst recht nicht in der Schweiz.
Zudem stellt sich mir folgende Frage: Wieso ist es Italienern, Spaniern, Griechen, Kroaten etc. etc. gelungen, sich im Laufe der Jahre zu integrieren; den Türken aber nicht? Alle diese Menschen sind zur selben Zeit nach Deutschland ausgewandert, alle mit demselben Ziel: Arbeit.
Trotzdem gibt es Unterschiede im Integrationsgrad. Ich wiederhole meine Frage: Warum ist das so? Wären die Deutschen wirklich so schlechte Integranten, wieso haben es dann Spanier, Griechen und Italiener geschafft, akzeptiert zu werden, ohne - ich zitiere: ihre ganze Kultur aufzugeben - Zitat Ende ? Kann man dann die Schuld wirklich nur bei den Deutschen und ihrer Dummheit suchen?
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 13:14:21    Titel:

nordlicht87 hat folgendes geschrieben:
Wieso ist es Italienern, Spaniern, Griechen, Kroaten etc. etc. gelungen, sich im Laufe der Jahre zu integrieren; den Türken aber nicht? Alle diese Menschen sind zur selben Zeit nach Deutschland ausgewandert, alle mit demselben Ziel: Arbeit.
Trotzdem gibt es Unterschiede im Integrationsgrad. Ich wiederhole meine Frage: Warum ist das so? Wären die Deutschen wirklich so schlechte Integranten, wieso haben es dann Spanier, Griechen und Italiener geschafft, akzeptiert zu werden, ohne - ich zitiere: ihre ganze Kultur aufzugeben - Zitat Ende ? Kann man dann die Schuld wirklich nur bei den Deutschen und ihrer Dummheit suchen?


Dieses Argument hört man oft, es ist aber in mehr als einer Hinsicht fragwürdig. Zunächst muss die Frage gestellt werden, ob das tatsächlich so ist, oder ob seit dem 11.9 nicht ein Einschwenken und Konzentration ausländerfeindlich gesinnter Kräfte auf Muslime und Türken begonnen hat. Vor ein paar jahren mussten Griechen und Kroaten und Serben noch genauso gegen ausländerfeindliche Vorurteile kämpfen wie Türken, Bosnier und Albaner.
Durch die Verquickung mit dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus hat sich der Islam als die Religion des Bösens unterstützt von einer Supermacht als neues bequemes Feindbild etabliert. Ein Grieche sagte mir einmal im Vertrauen, dass sch Griechen und Türken sind sich nie so ganz grün gewesen, von daher sind manche ganz froh, dass sich die ausländerfeindlich eingestellten Deutschen mehr mit den Türken beschäftigen. Aber richtig trauen würden sie der Ruhe nicht, denn schon morgen könnten die gleichen Leute die sich heute in einem Kreuzzug gegen die Türken befinden wieder gegen alle Ausländer hetzen, die aus südlichen Ländern stammen.

Die Frage ob man die Schuld nur bei den Deutschen und ihrer vermeintlichen Dummheit suchen muss, ist so natürlich mit nein zu beantworten. Die Schuld der Ausländerfeindlichkeit ist bei jenen Deutschen zu suchen, die sich entsprechend verhalten und sich in der ein oder anderen Form an Ausländerhetze beteiligen. Nicht ein Deutscher zu sein impliziert automatisch ausländerfeindliche Einstellungen. Daher sind nicht die Deutschen verantwortlich für die Ausländerfeindlichkeit sondern die Deutschen, die sich ausländerfeindlich verhalten, und zwar in dem Maße, in dem sie sich so verhalten.

Das Verhalten der Ausländer kann unter den gegebenen Konditionen die Ausländerfeindlichkeit nicht spürbar verringern.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 06 Mai 2006 - 13:44:19, insgesamt einmal bearbeitet
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 13:30:12    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Das Verhalten der Ausländer kann unter den gegebenen Konditionen die Ausländerfeindlichkeit nicht spürbar verringern.


Scheidet damit das Verhalten der Ausländer als eine unabhängige Variable für die Ausländerfeindlichkeit eigentlich gänzlich für dich aus oder würdest du einer Aussage wie das Verhalten der Ausländer kann unter den gegebenen Konditionen die Ausländerfeindlichkeit spürbar anheben zustimmen?
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 13:46:58    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
nordlicht87 hat folgendes geschrieben:
Wieso ist es Italienern, Spaniern, Griechen, Kroaten etc. etc. gelungen, sich im Laufe der Jahre zu integrieren; den Türken aber nicht? Alle diese Menschen sind zur selben Zeit nach Deutschland ausgewandert, alle mit demselben Ziel: Arbeit.
Trotzdem gibt es Unterschiede im Integrationsgrad. Ich wiederhole meine Frage: Warum ist das so? Wären die Deutschen wirklich so schlechte Integranten, wieso haben es dann Spanier, Griechen und Italiener geschafft, akzeptiert zu werden, ohne - ich zitiere: ihre ganze Kultur aufzugeben - Zitat Ende ? Kann man dann die Schuld wirklich nur bei den Deutschen und ihrer Dummheit suchen?


Dieses Argument hört man oft, edit: unerheblich aus welcher Ecke diese Argumenation oft kommt, solange der User nicht dieser Ecke angehört, es ist aber in mehr als einer Hinsicht fragwürdig. Zunächst muss die Frage gestellt werden, ob das tatsächlich so ist, oder ob seit dem 11.9 nicht ein Einschwenken und Konzentration ausländerfeindlich gesinnter Kräfte auf Muslime und Türken begonnen hat. Vor ein paar jahren mussten Griechen und Kroaten und Serben noch genauso gegen ausländerfeindliche Vorurteile kämpfen wie Türken, Bosnier und Albaner.


Meine Einstellung gegenüber Türken, Arabern, Irakern usw. hat sich durch die Ereignisse des 11.09.01 nicht wesentlich geändert. Genausowenig mein Verhältnis zum Islam. Beiden gegenüber bin ich vollkommen neutral eingestellt, solange keine dieser Religionen, Kulturen oder Völker das Ziel hat, in Deutschland eine Parallelgesellschaft aufzubauen bzw. von den Vorteilen des deutschen Sozialsystems zu profitieren, im Gegenzug aber nicht dazu bereit sind, etwas für diese Sicherung zu tun. Mir ist auch bewusst, dass es dieses Schmarotzertum nicht nur unter Türken usw. gibt, sondern auch unter Deutschen. Ich verachte beide gleichermaßen und mache beileibe keinen Unterschied. Solch ein parasitäres Verhalten ist aus meiner Sicht vollkommen indiskutabel und nicht zu akzeptieren - und das vollkommen unabhängig von der Ethnie.
Letztlich sollte allen klar sein, dass der 11.09 das Ergebnis fundamentalistischer Strömungen gewesen ist, die nichts, aber auch garnichts mit der Religion des Islam selbst zu tun hat.

Bürger hat folgendes geschrieben:
Die Frage ob man die Schuld nur bei den Deutschen und ihrer vermeintlichen Dummheit suchen muss, ist so natürlich mit nein zu beantworten. Die Schuld der Ausländerfeindlichkeit ist bei jenen Deutschen zu suchen, die sich entsprechend verhalten und sich in der ein oder anderen Form an Ausländerhetze beteiligen. Nicht ein Deutscher zu sein impliziert automatisch ausländerfeindliche Einstellungen. Daher sind nicht die Deutschen verantwortlich für die Ausländerfeindlichkeit sondern die Deutschen, die sich ausländerfeindlich verhalten, und zwar in dem Maße, in dem sie sich so verhalten.
Das Verhalten der Ausländer kann unter den gegebenen Konditionen die Ausländerfeindlichkeit nicht spürbar verringern.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Was das anbetrifft, scheinen wir ja dann einer Meinung zu sein. Was in dieser Diskussion (auch in deiner Auseinandersetzung mit DB65) das Problem zu sein scheint, ist, dass zu wenig differenziert wird - vielleicht habt ihr euch in eurem Streit mitllerweile so verfahren, dass ihr dazu auch nicht mehr fähig seid, ein Fingerzeig dafür ist jedenfalls, dass ihr bei euren Kommentaren die euren "Privatkrieg" betreffen, immer unsachlicher werden.
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