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Was heilt in der Psychotherapie?
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Was heilt in der Psychotherapie?
 
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Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 19:06:23    Titel: Re: Das Innere

Salvini hat folgendes geschrieben:
Das Innere ist hier die Tiefenschicht meines Geistes, besonders mit verdrängten, verleugneten Inhalten, die sich als Symptome etc. bemerkbar machen.

Ich muss sie kennenlernen, wenn die Symptome, die ERSATZHANDLUNGEN aufhören sollen.

Ich muss mehr über mich selber erfahren.

Den SCHATTEN meines Geistes kennenlernen.

Ein agressiver Mensch etwa kann auf einer Couch liegen und fragen: Warum sind sie so aggressiv? Ich bin doch so lieb?

Dieser Mechanismus in endlosen Variationen muss durchbrochen werden.

Schatten, Geist, ... das ist mir zu Jung-metaphysisch... und zu düster. Wenn ein aggressiver Mensch auf der Couch liegt, dann wird er irgendwann auch anfangen über sich zu lachen, weil er merkt, das er diese Agression herstellt. Und das über-sich-selbst-lachen ist ein wichtiger Punkt in der Behandlung, an der Stelle wird spürbar, das der Fall etwas über sich verstanden hat... und wie seltsam-komisch er bisher durchs Leben gegangen ist.
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 19:08:25    Titel: Na dann...

Ich freue mich über Deinen Optimismus....

,-)
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 20:18:13    Titel: Der Dritte der "großen Drei": Adler

Der Name Freud fiel ständig, der Name Jung gelegentlich; so soll zum Ausgleich auch einmal der Name Adler nicht unerwähnt bleiben und die Definition für "Heilung in der Psychotherapie" in der Formulierung eines bekannten Adlerianers (Josef Rattner) zitiert werden.

Heilung vollzieht sich, indem ein Mensch EINIGUNG mit seinem sozialen Umfeld(Wir- Gefühl, Gemeinschaftsgefühl, etc.) entwickelt.
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 20:31:42    Titel:

Seelenheil-Kunde und Seelen-Heilkunde trenne ich nicht, Du wirst es wohl tun.

Neurose ist für mich immer auch geistige Unfreiheit, nicht Ruhen in etwas "Unerschütterlichem", nicht fähig sein für "unvermeidliche dunkle Täler", "nicht tragen können die Last des Irdischen".

Freud hielt Religion für eine Illusion.



Hallo lieber Salvini!

Ja, die Auffassung Freuds hinsichtlich Religion stellt ja sozusagen die psychoanalytische Absegnung der von Nietzsche knapp vorher herhobenen Diagnose "Gott ist tot" dar. Ich nehme auch an, daß Freud's Ressentiment gegen die Kirche ( --- u.a. wegen der "Inquisition" und die entsätzlichen Auswirkungen der moralisch-/lustfeinlichen Erziehung auf die "strahlende Intelligen der kleinen [gesunden] Kinder" ---) ein Grund mit für die Tatsache wurde, anstatt des von der Kirchentheologie schwer vorbelasteten Begriffes DIE SEELE den des ES erwählt zu haben. Daraus folgt nun eine Bedeutungsmäßige Identität zwischen beiden Reihen von insofern austauschbaren Begriffs-'Hüllsen':

a -- Das ES ist die (innerlich konfliktfreie) Einheit von gesundem ICH und gesundem ÜBER-ICH.

b -- Die SEELE ist die Einheit von gesundem GEIST und gesundem KÖRPER.

a + b = 1 = DAS minimale Idealmodell der intakten Physiopsyche.
Die Seele ist also von konkreter, empirisch prüfbarer Struktur und zerfällt mit dem Tode des Individuum in ihre ebenfalls konkreten Bestandteile/ Moleküle, Atome). Was nicht untergeht, ist die ENERGIE, die Freud Libido genannt hat, ebenso ewig wie unerschaffen ist, eigentlicher Schöpfer aller wahren Wesen und Dinge...


Es gibt noch einen Punkt, dessen Erwägung vielleicht lohnenswert wäre, und zwar das Phänomen der "Offenbarung", für das sorgfältig zwischen echt religiöser Pseudomystik (Seelen- und LieberGott-Gefasel) und antireligiöser EchteMystik unterschieden werden muß und kann.
Beide sind unvereinbar:

>> Pseudomystiker landen bei der vermeindlich "inneren" Versenkung Oben im moralisch fehlgeprägten, lustfeindlichen ÜBER-ICH,

>> echte Mystiker gelangen über den für sie spontan gangbaren Kaiserweg ins tiefste Unbewußte, dadurch die Wiedervereinigung* leistend zwischen dem Sohn-seienden ICH und seinem väterlichen Schöpfer, der entweder konkretes ES oder abstrakte LebensEnergie ist bzw. "Sein" (/*eigentliche, ursprüngliche, echte Bedeutung des lateinischen Wortes "religare".)

Es ist also nicht unbedingt notwendig oder zwingend erforderlich, diese beiden schönen Gedanken

"unvermeidliche dunkle Täler", "nicht tragen können die Last des Irdischen"


den grandiösen Leistungen der Religion zuzurechnen, rein gefühlsmäßig würde ich sogar das Gegenteil annehmen und mich weigern wollen davon irgendwie entzweit sein zu können.

Es gibt daher keinen Widerspruch zwischen Freuds Psychoanalyse und dem Weg der mystischen Offenbarung - ein Unterschied ist lediglich der, daß alle gesunden Lebewesen "echter Mystiker" sind - ohne weiteres die Offenbarungen des göttlichen Willens aus dem ES vernehmend und tuend, wonach ihm verlangt -, während wir kranke Gesellschaftsmenschen die freudsche Methode der Traumdeutung nötig haben, von den Toten aufzuerstehen.

Ich halte es für wahrscheinlich, daß Freud die Werke Meister Eckeharts nicht kannte, dem großen, unerreicht gebliebenen Mystiker im Abendlande, der während des ausgehenden Mittelalters Prediger und Gottesmann anscheinbar im von der 'lieben Mutter Kirche' errichteten Schreckensreich war, aber schließlich von ihr - aus reiner 'Liebe' und 'Sorge' um sein Seelenheil und das der vielen Schaffe - der Häresie verklagt wurde und vermutlich zu Tode gefoltert worden wäre, wäre er nicht rechtzeitig spurlos verschwunden...

Wer genügend gesund ist, Meister Eckeharts und Freuds Werke kennt, dürfte meiner Ansicht nach zu dem Schluß kommen, daß das Streben beider dem selben Göttlichen im Menschen entstamme, und das selbe Ziel: "religare" im oben definierten Sinne, erreicht habe. Freuds verzeiliche Unwissenheit in diesem Punkt, könnte jetzt entweder 'heikel' für Dich werden, oder ist im Grund egal ob Du nun Jung oder Freud favourisierst. Wenn Du die Begabung zur Mystik über Deine Kindheitserziehung hinweggerettet hast, bis Du schon an der Quelle und dem Stein der Weisheit, in deren Augen Gut und Böse einerlei sind und das 'gute' Seelenheil und die Heilung der 'bösen' Seele nicht zu unterscheiden - kennst Du Meister Eckehart

http://www.pinselpark.org/philosophie/e/eckehart/index.html ?

.


Zuletzt bearbeitet von Wolfo am 25 Mai 2006 - 12:33:42, insgesamt 4-mal bearbeitet
zak
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Beiträge: 426

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 23:31:25    Titel:

Die APA (American Psychiatrists Association) hat Kriterien für empirisch gut abgesicherte Richtlininen festegelegt. Danach kann eine Therapiemethode dann als spezifisch wirksam angesehen werden, wenn ihre bessere Wirksamkeit gegenüber anderen Behandlungsmethoden von zwei unabhängigen Forschergruppen nachgewiesen wurde. Zur Depression (genauer: major Depressive Episode) ist das bisher nur bei einer Behandlungsmethode gelungen: Der kognitiven Therapie nach Beck, die eine Langzeitwirkung von 70% hat (d.h. 70 der behandelten erkranken nicht wieder an Depression).
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 08:00:02    Titel:

zak hat folgendes geschrieben:
Die APA (American Psychiatrists Association) hat Kriterien für empirisch gut abgesicherte Richtlininen festegelegt. Danach kann eine Therapiemethode dann als spezifisch wirksam angesehen werden, wenn ihre bessere Wirksamkeit gegenüber anderen Behandlungsmethoden von zwei unabhängigen Forschergruppen nachgewiesen wurde. Zur Depression (genauer: major Depressive Episode) ist das bisher nur bei einer Behandlungsmethode gelungen: Der kognitiven Therapie nach Beck, die eine Langzeitwirkung von 70% hat (d.h. 70 der behandelten erkranken nicht wieder an Depression).

Das Psychiater, vor allem wenn es keine Psychotherapeuten sind, da eine recht speziellen Blick haben verwundert nun nicht. Und das Forschergruppen unabhängig sein sollen/können, insbesondere, was methodische Positionen betrifft, ist zumindest eine gewagte Behauptung. Es gibt unzählige Vorschläge, wie eine Wirksamkeit in der Psychotherapie nachgewiesen werden kann... das ist nicht einfach, vor allem, weil es so unterschiedliche Formen der Psychotherapie gibt, mit sehr unterschiedlichen Auffassungen dessen, was eine erfolgreiche Behandlung kennzeichnet... VTs verstehen da was ganz anderes drunter als PAs.
Zur Wirksamkeit PA Langzeitbehandlungen gibt es einen guten Überblick bei Leuzinger-Bohleber, 2003.
zak
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 426

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 14:48:02    Titel:

Physiklaie hat folgendes geschrieben:
Das Psychiater, vor allem wenn es keine Psychotherapeuten sind, da eine recht speziellen Blick haben verwundert nun nicht. Und das Forschergruppen unabhängig sein sollen/können, insbesondere, was methodische Positionen betrifft, ist zumindest eine gewagte Behauptung.


Die Organisation der psychotherapeutischen Versorgung ist in den USA eine andere als in Deutschland. Die APA lässt sich am ehesten mit der deutschen DGPs vergleichen.

Mit "unabhängig" ist hier nur gemeint, dass es zwei verschiedene Forschergruppen sein müssen. Auch wenn beide der gleichen Schule anhängen, ist das ok.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 17:17:04    Titel:

zak hat folgendes geschrieben:
Physiklaie hat folgendes geschrieben:
Das Psychiater, vor allem wenn es keine Psychotherapeuten sind, da eine recht speziellen Blick haben verwundert nun nicht. Und das Forschergruppen unabhängig sein sollen/können, insbesondere, was methodische Positionen betrifft, ist zumindest eine gewagte Behauptung.


Die Organisation der psychotherapeutischen Versorgung ist in den USA eine andere als in Deutschland. Die APA lässt sich am ehesten mit der deutschen DGPs vergleichen.

Mit "unabhängig" ist hier nur gemeint, dass es zwei verschiedene Forschergruppen sein müssen. Auch wenn beide der gleichen Schule anhängen, ist das ok.

Übrigens ist APA (auch) die American PSYCHOLOGICAL Association... es gibt 2 APAs in den USA.
Psychiatrie und Psychologie sind völlig unterschiedlich... das eine ist körperperspektivisch, das andere seelenperspektivisch. Das sollte man nicht verwechseln...
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2006 - 10:15:28    Titel: Meister Eckehart

@Wolfo

Ich war kurze Zeit bei den Rosenkreuzern und las ihre Schriften.

Meister Eckehart wird dort als Mystiker der Gnosis begriffen,der das "gnostische Feld" wahrnahm, sich ihm öffnete und versuchte, sein Erleben kundzutun.

Eine Form der Christus Wahrnehmung, die sich von der kirchlichen teilweise erheblich unterschieden hat.



Kennst du eigentlich Adler?
Sicher!
Bei der Beschäftigung mit Herbert Spencer und seinem Entwicklungsgesetz wurde mir klar,dass nur derjenige als Neurotiker auffallen kann,der in seiner Entwicklung, eben im Sinne dieses Gesetzes, hinterher hinkt.

Wenn die gesunde Entwicklung immer auch die Integration in höheren Gesamtheiten anstrebt, hatte Adler Recht, der jede Bildung von (gesundem) WIR Gefühl für therapeutisch hielt.

Netten Gruss
S.
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2006 - 20:23:16    Titel:

Meister Eckehart
- Eine Form der Christus Wahrnehmung, die sich von der kirchlichen teilweise erheblich unterschieden hat.

Der "Form" nach auch, denn ohne Meister Eckeharts unnachahmlichen Werke, wäre die Sprache der Germanennachfahren nicht so schnell von einer der Bauern zu der des Volkes der Dichter und Denker geworden - wenn überhaupt. Noch viel wichtiger jedoch war der "Inhalt" seiner Predigten, und der ist - meiner Ansicht nach - unvereinbar mit dem, was die in dem pathologischen "Religions"-Phänomen verankerte Kirchenlehre verkündigt. Diese geht wie gesagt nach der moralischen Gottesauffassung im 'himmlischen', moralisch versittlichten ÜBER-ICH hin, die Mystik dagegen, von der bei Meister Eckehart ausschließlich die Rede ist, entstammt des ES-Offenbarungen, welche nur dem erlösten oder erlösungsfähigen ICH/Bewußtesein zugänglich sind, teilweise oder ganz - je nach dem.


Kennst du eigentlich Adler?
Sicher!


Nur dem Namen nach, und nur insofern, als daß auch zwischem ihm und Freud Differenzen exitzieren - welche genau: keine Ahnung. Warum? Meinst Du. ich solle meine grundsätzliche Befürwortung Freuds (- wie gesagt teile ich nicht alles was der "Übervater" der Psychoanalyse sagte automatisch -) anhand der Argumente Adlers überprüfen und zu dessen Gunsten von Freud abfallen?


Bei der Beschäftigung mit Herbert Spencer und seinem Entwicklungsgesetz wurde mir klar,dass nur derjenige als Neurotiker auffallen kann,der in seiner Entwicklung, eben im Sinne dieses Gesetzes, hinterher hinkt.

Auch Spencer sagt mir mir nicht viel; pauschal bekannt ist mir lediglich, daß er ein Anhänger der Lamarckschen Evolutionstheorie gewesen sein soll. Das könnte in seinem Postulat eines "Entwicklungsgesetzte" zu theoretischen Differenzen mit meinem Weltbild führen, da in diesem Charles Darwins Theorie die maßgeblich evolutionäre Rolle übernimmt. Soll nicht heißen, daß ich mich nicht eines besseren belehren ließe; dafür würden Argumente benötigt. Unter "Neurose" verstehe ich die imfolge der moralischen Erziehung jedem Kind unserer Gesellschaft ab dem 3ten Lebensjahr auferlegte, die angeborenen Grundbedürfnisse des h. sapiens pädagogisch/ künstlich verunmöglichende "Instinktverarmung", und zwar in irgendwelchen minimalen bis hin zu den extremsten Ausprägungen. Du müßtest mir erklären, ob sich das inhaltlich ungefähr mit dem oben abschließend zitierten Satz deckt. Wolltest Du auch sagen, daß nur der ein Neurotiker sein kann, dessen Denken, Empfinden und Tun von der Natur und ihrem Gesetz irgendwie abweicht, bzw. in Kontrast zu den Evolutionsprinzipien steht? Dann könnten wir einig werden, sofern Deine Auffassung (Spencer ist ja tot und begraben) sich mit den tatsächlichen Naturgesetzen deckt und meine dies ebenfalls tut. Um so mehr würde ich mich freuen, über eine Diskusion mit einem Menschen wie Dir, Fehler in meinem Weltbild aufdecken bzw. sie eleminieren zu können.

Es grüßt herzlich!

W.
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