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Orgelpfeife-Stehende Wellen
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anirahtak
Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.05.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 10:56:29    Titel: Orgelpfeife-Stehende Wellen

Hallo zusammen, ich hab hier ne Aufgabe bei der ich einfach nicht weiterkomme Sad Vielleicht kann mir jemand helfen Question
Also Folgendes:

Die aufeinanderfolgenden Resonanzfrequenzen einer Orgelpfeife sind 1310, 1834 und 2358 Hz.

a) Ist die Orgelpfeife an einem Ende geschlossen oder an beiden Seiten offen?

Dazu habe ich mir überlegt:
Bei gedackten Pfeifen gilt: fn= (2*n + 1)*fo
n ist die Anzahl der Oberschwingungen.
Bei offenen Pfeifen gilt: fn = (n + 1)*fo
fo ist die Grundfrequenz, doch wie sieht meine Grundfrequenz in diesem Beispiel aus? Die muss ich nämlich erst bei Teilaufgabe b) berechnen Confused Wie soll ich also ohne die Grundfrequenz herausfinden, ob die Pfeife offen ist oder nicht?

Danke euch schon jetzt für die Hife!
metbaron
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beiträge: 1646

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 11:39:00    Titel:

ich würde eben aufgabe b) rechnen, bevor du aufgabe a) angehst. Wink
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physics is, where all the action is!
anirahtak
Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.05.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 11:49:27    Titel:

ja, aber ich weiss eben auch nicht wie ich b) rechnen soll Wink
LucyDiamond
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 2023

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 12:08:22    Titel:

Ich sag am besten vorher, dass ich keine Ahnung habe, ob das stimmt ^^:

Das n soll bestimmt ganzzahlig sein.

f1 = 1310 Hz = (2n+1)*f0
f2 = 1834 Hz = (2(n+1)+1)*f0 = (2n+3)*f0

Nach n auflösen ergibt : n = 2

(Wenn man das ganze nochmal für die offene Pfeife aufstellt, erhält man n=1,5, was ja vermutlich nicht sein darf).


Mit n = 2 kann man dann die Grundfrequenz berechnen :

f0 = f1 / (2n+1) = f1/5 = 262 Hz


Ich hoffe das ist richtig so...
metbaron
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beiträge: 1646

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 12:08:31    Titel:

wie sieht denn b) aus?
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anirahtak
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Anmeldungsdatum: 21.05.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 12:19:02    Titel:

zu metbaron:

b) sieht so aus:


b) Welche Grundfrequenz hat die Pfeife?

sorry, wenn das etwas undeutlich war Embarassed

zu LucyDiamond:

Auf diese 1.5 bin ich eben auch gekommen. Aber n sollte tatsächlich ganzzahlig sein Confused
anirahtak
Newbie
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Anmeldungsdatum: 21.05.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 12:44:23    Titel:

Very Happy Juhui so funktionierts!

Danke euch und bis bald wieder einmal! Wink
ebs
Full Member
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Anmeldungsdatum: 03.11.2007
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2008 - 19:48:39    Titel: Orgelpfeife - Stehende Wellen

Ganzzahlige Vielfache einer bestimmten Grundrequenz (Grundton), nennt man Harmonische, Partialtöne, Teiltöne oder auch Obertöne. Zu beachten ist, dass der Begriff 'Obertöne' die Grundfrequenz nicht mit einschließt, denn der 1. Oberton ist bereits der 2. Teilton, bzw. die 2. Harmonische. Der Begriff Oberton sollte nie mit den anderen Begriffen gleichgesetzt werden, denn die Zählweise ist ungleich.
Eindeutig ist nur die Zählweise der Vielfachen des Grundtons, die genau mit den Harmonischen, Partialtönen und Teiltönen übereinstimmt. Die andere Zählweise mit dem Begriff "Obertöne" ist eben eine Ausnahme. Wenn man von "ungeraden" oder "geraden" Schwingungszahlen spricht, dann kommt man schnell ins Schleudern.

a) Die Pfeife ist an einem Ende geschlossen. Es handelt sich um eine gedackte Pfeife.
Bei gedackten Pfeifen gibt es nur ungeradzahlige Harmonische, die auch ungeradzahlige Partialtöne oder ungeradzahlige Teiltöne genannt werden.
Verwirrend ist, dass man hierzu auch geradzahlige Obertöne sagen kann, was zu häufig unrichtigen Aussagen nicht nur im Internet führt.

b) Die Pfeife hat eine Grundfrequenz von f1 = 262 Hz.
Weitere Harmonische (Partialtöne, Teiltöne) sind:
f3 = 3 x f1 = 786 Hz
f5 = 5 x f1 = 1310 Hz
f7 = 7 x f1 = 1834 Hz
f9 = 9 x f1 = 2358 Hz

Der Abstand zwischen diesen Frequenzen ist 524 Hz.

Eine weitere Hilfe ist hier zu finden:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-harmonische.htm

Viele Grüße ebs

PS: Hat nun eine gedackte Orgelpfeife überwiegend ungeradzahlige Obertöne, Oberschwingungen und Oberwellen oder hat sie ungeradzahlige Partialtöne, Teiltöne oder Harmonische?
Das ist eben nicht alles das Gleiche, denn es kommt auf die richtige Zählweise an.
Die Antwort ist im Internet mal falsch und mal richtig zu finden, weil das Wort Obertöne mit Harmonische unrichtig gleichgesetzt wird.
"Unterscheide Harmonische, Partialtöne, Teiltöne und Obertöne":
http://www.sengpielaudio.com/UnterscheideHarmonische.pdf
"Wie kann man sich merken, welche Oberwellen bei gedackten Pfeifen oder bei Röhrenverzerrungen beteiligt sind?"
http://www.sengpielaudio.com/WieKannManSichOberwellenMerken.pdf
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