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Ausbildung contra Hartz 4
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frank12
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 833
Wohnort: Frankenthal

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 20:52:18    Titel:

Hallo Dönis,
mein Fehler ich bekomme 640 + 75 € deshalb kam es mir komisch vor also sind es 715 €.
Und so gut leben kann man nicht wie ich finde es, die Lebensmittel kosten ziemlich viel wie ich finde.
Ich habe halt noch viele Ausgaben wie Fitness, Handy, Kontaktlinsen, Schuldenabbau. Soviel ist es dann nicht.
Ich habe nicht gesagt das ich im Straßenbau arbeite.
Ich habe ja auch gesagt es geht nicht unbedingt um mich sondern um Leute die hart arbeiten und dann gibt es welche ich kenne genug von erzählungen die sagen wir haben keine Lust zu arbeiten.
Gestern habe ich gerade wieder einen Bericht gelesen, wo Kinder sagen unser Traumberuf Hartz 4 Empfänger.
Oder sie haben gesagt beider Eltern bekommen Hartz 4 und wir können gut davon leben.
Es geht ja wie gesagt auch nicht um das Geld, sondern darum das es welche gibt die ganz klar sagen wir haben keine Lust und ich muss z.b. in die Schule bis 15 Uhr 45 und andere gehen schön spazieren weil sie nicht wollen darum geht es doch, ich würde auch gerne in die Stadt gehen und spazieren so wie andere aber ich kann es nicht machen.
frank12
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 833
Wohnort: Frankenthal

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 20:53:46    Titel:

Hallo Missvelvet,
bist du arbeitslos.
Wie sieht dein Tag so aus?
Berichte uns doch mal davon und überzeuge uns vom Gegenteil.
frank12
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 833
Wohnort: Frankenthal

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 21:01:01    Titel:

Hallo coffeinjunky,
das ist schwierig.
Aber ich finde man sollte bessere Kontrollen durchführen.
Dann sollte man das Geld kürzen, den Arbeitslosen geht es doch fürstlich.
Ich finde wenn sie nicht mehr genug bekommen müssen sie sich Arbeit suchen.
Das System müsste geändert werden.
Das Problem ist nur wenn jemand keine Arbeit findet, das ist halt schwierig.
Man müsste bei jedem einzeln entscheiden wieviel er bekommt?
Jeder müsste verschieden Geld bekommen, es kann nicht sein das viele das System ausnutzen, es soll für wirklich bedürftige sein.
Aber solange das System so ist wie es ist, wird es ausgenutzt ist doch klar.
Und es kann auch nicht sein das welche sagen die Arbeit mache ich nicht, da verdient man nicht genug.
Oder die Arbeit mache ich nicht, die gefällt mir nicht.
Ich will ja nicht sagen das wir das System machen sollen, wie andere.
Aber es muss was passieren, sonst sage ich mir doch nach der Ausbildung he der geht nicht arbeiten, warum soll ich gehen. Ich bekomme doch genug vom Geld, warum soll ich der dumme sein.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 21:21:59    Titel:

Wenn du die Vorteile die du aus deiner Ausbildung ziehst bzw. später ziehen kannst nicht siehst, bleibt dir nix anderes übrig als zu kündigen und dich in den Kreis der wohlhabenden ALGII-Empfänger einzureihen...

Im übrigen erzählst du hier wirklich einen Müll das es schon ne Freude ist...
Handy, Fitness, Schulden, Kontaktlinsen sind alles Kosten die DU in der Hand hast, niemand zwingt dich oder hat dich gezwungen das zu verursachen.
715€ sind ne verdammte Menge Kohle (und eigentlich schon zuviel für ne schulische Ausbildung ohne wirtschaftlichen Nutzen) und viele Arbeitnehmer haben nicht wesentlich mehr im Monat, müssen davon aber oft noch ein Auto finanzieren bzw. eine Wohnung bezahlen...

Du meinst vielleicht das es dir ganz dolle schlecht geht, aber ich bin überzeugt das du nicht einen ALGII-Empfänger kennst und weisst was der am Ende des Monats so auf der Speisekarte stehen hat...
Rene1985
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 21:26:04    Titel:

da muss ich allerdings zustimmen. das is echt ne menge kohle, da wird man hier und dort doch was finden, wo man sparen kann. das ist ja z.b. handy und so. irgendwie hab ich den eindruck, dass du nicht mit geld umgehen kannst.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 21:28:47    Titel:

frank12 hat folgendes geschrieben:
Aber ich finde man sollte bessere Kontrollen durchführen.


Was für Kontrollen denn? Telefonanrufe, ob die Arbeitslosen auch zuhause sind und somit zur Verfügung stehen? Die gibt es doch bereits.

frank12 hat folgendes geschrieben:
Ich finde wenn sie nicht mehr genug bekommen müssen sie sich Arbeit suchen.


Es hat ja aber auch einen Grund, warum sie arbeitslos gemeldet sind. Eben, da sie keine Arbeit finden. Sie müssen im Übrigen auch eine bestimmte Anzahl an Bewerbungen in bestimmten Zeitabständen vorweisen.

frank12 hat folgendes geschrieben:
Man müsste bei jedem einzeln entscheiden wieviel er bekommt? Jeder müsste verschieden Geld bekommen, es kann nicht sein das viele das System ausnutzen, es soll für wirklich bedürftige sein.


Auch dies ist doch bereits der Fall. Es wird ja keine Pauschale bezahlt, sondern ein individuell berechneter Wert.

frank12 hat folgendes geschrieben:
Und es kann auch nicht sein das welche sagen die Arbeit mache ich nicht, da verdient man nicht genug. Oder die Arbeit mache ich nicht, die gefällt mir nicht.


Genau solche Leute bekommen dann ja auch kein Geld mehr. Zuerst werden meines Wissens nach 60% gekürzt, dann irgendwann wird die Leistung komplett eingestellt.

Die Frage, was konkret anders gestaltet werden soll steht somit weiterhin im Raum.

Beste Grüße
coffeinjunky
maro459
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 274

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 22:12:38    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:


frank12 hat folgendes geschrieben:
Ich finde wenn sie nicht mehr genug bekommen müssen sie sich Arbeit suchen.


Es hat ja aber auch einen Grund, warum sie arbeitslos gemeldet sind. Eben, da sie keine Arbeit finden. Sie müssen im Übrigen auch eine bestimmte Anzahl an Bewerbungen in bestimmten Zeitabständen vorweisen.


Dieses Argument ist von Frank12 absolut richig und das weißt du auch. Durch die staatlichen Leistungen entsteht ein faktischer Mindestlohnaspruch gegen die Privatwirtschaft, werden die staatlichen Leistungen gekürzt, sind auch wieder mehr Menschen bereit zu dem Geld, was sie selbst erwirtschaften, zu arbeiten.........

@Frank12

Du wirst doch mit deinen 720 Euro auskommen im Monat, wenn du noch bei deinen Eltern wohnst. Klar kann man das auch sehr schnell verbraten, aber für einen Azubi ist das doch nicht schlecht !
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 22:51:27    Titel:

Niemand wird gezwungen zu arbeiten, wir gehen alle freiwillig dahin...

Wer damit leben kann, sich seine Chancen für die Zukunft zu verbauen indem man schon in jungen Jahren nicht arbeitet bzw. nix lernt...
Wer damit leben kann sich unnütz, ungebraucht, wertlos vorzukommen und mit dem Gefühl klarkommt das er andere ausnutzt und ihnen auf der Tasche liegt, der möge ALGII beantragen und seines Lebens froh werden...

Die Erfahrungen die ich in meinem Freundeskreis gemacht habe, ist die, das kaum einer glücklich damit ist und die Depressionen auf kurz oder lang vorprogrammiert sind, weil kaum jemand sein Leben lang von Almosen leben möchte.
Daher glaube ich auch das sich die Anzahl derer, die es für erstrebenswert halten von ALGII zu leben, im Gegensatz zu den reißerischen Medienberichten relativ gering ist und die meisten Menschen schlichtweg keine Arbeit finden oder möglicherweise tatsächlich zu hohe Ansprüche haben. Aber ich kann irgendwo auch nachvollziehen das ein 50jähriger ex-Arbeiter/Angestellter, der mehr als 30 jahrelang 1/3 seine Gehalts in die Töpfe geschmissen hat, wenig Muße hat sich für 500€ im Monat den Arsch für Hiwi-Tätigkeiten aufzureißen...
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 23:13:15    Titel:

maro459 hat folgendes geschrieben:
Durch die staatlichen Leistungen entsteht ein faktischer Mindestlohnaspruch gegen die Privatwirtschaft, werden die staatlichen Leistungen gekürzt, sind auch wieder mehr Menschen bereit zu dem Geld, was sie selbst erwirtschaften, zu arbeiten.........


Und die jetzigen Arbeitslosen sind nicht bereit zu arbeiten? Komischerweise zeigen aber gerade die berühmt-berüchtigten Ein-Euro-Jobs das Gegenteil. Diese Beschäftigungsmöglichkeiten wurden von Arbeitslosen so stark nachgefragt, dass ein Pauschalurteil über Arbeitslose irgendwie schwer fallen sollte.

Vielmehr kann allein die Grenzentzugsrate zusätzlichen Einkommens in der Tat als hemmend betrachtet werden für die Motivation des Individuums. Die ständige Bearbeitung der Angebotsseite des Arbeitsmarktes sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch eine nachfrageseitige Störung vorliegen könnte.

Beste Grüße
coffeinjunky
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 09:12:06    Titel:

Ok, eine Diskussion über die Ausmaße der Arbeitsunwilligkeit ist sicher endlos, da keine objektiven und schlüssigen Daten vorliegen. Das ein Internetcafe günstiger sein soll kann ich nicht bestätigen, da ich selber eine Zeit lang auf ein entsprechendes Cafe angewiesen war und das verdammt teuer war.

Aber nun zurück zur Kernfrage: Gegenwärtig werden die Arbeitslosen ja mit mehreren Maßnahmen kontrolliert. Telefonanrufe, spontane Besuche, Überwachung der Konto-Daten etc etc. Diese Kontrollen scheinen aber nicht zu greifen, wie hier gesagt wird. Folglich ist die Frage, wie man die Arbeitslosen denn noch kontrollieren soll, um Betrügereien zu bekämpfen.

Die Bekämpfung der Schwarzarbeit ist sicher ein richtiger Schritt, den ich generell begrüßen würde, auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht. Was könnte man noch konkret tun?

Fragende Grüße
coffeinjunky
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