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Schwierige Philosophie Aufgabe
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Shogimogi
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Anmeldungsdatum: 10.06.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 18:13:57    Titel: Schwierige Philosophie Aufgabe

hi,

bin in der der 12ten Klasse und einen philosophischen Denkspruch, einen Merksatz, einen Aphorismus oder eine Kurzdefinition finden und interpretieren.

Dabei soll ich folgene Aspekte berücksichtigen:

1) Wie ist der Satz genau zu verstehen?

2) Welche Bedeutung hat er in einr philosophischen Auseinandersetzung oder Kontroverse? (Was soll das überhaupt bedeuten?).

3) Welche aktuelle Bedeutung hat er??

Ich soll mindesten 2 seiten schreiben. Kann mir jemand einen leichten Spruch sagen, bei dem man viel schreiben kann oder hat jemand sogar eine Seite mit Interpretationen für mich?
Das wäre super nett.

mfg
shogi
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 18:51:53    Titel:

Ich verweise da mal an meine Signatur

On tue un homme: on est un assassin. On en tue des millions: on est un conquérant. On les tue tous: on est un Dieu

zu deutsch:
Man tötet einen Menschen, und man ist ein Mörder. Man tötet Millionen, und man ist ein Eroberer. Man töte sie alle, und man ist ein Gott.
von Jean Rostand, einem franz. Biologen (1894-1977)

-----------

Hier noch ein paar andere
Behutsam schließt man die Augen der Toten; ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen öffnen (cocteau)
Die Erkenntnis der Wirklichkeit ist bis zu einem bestimmten Grad immer Geheimwissen. Sie ist eine Art des Todes.(yeats)
Angst klopfte an die Tür, Vertrauen öffnete, niemand war draußen.
Der einzige Weg, nie auf die Schnauze zu fallen, ist der, ständig auf dem Bauch zu kriechen. (riesenhuber)
Es gibt Menschen, die durch kleine Zwischenfälle aus dem Gleichgewicht geraten können, während sie die großen Schläge standhaft ertragen(prudhomme)
Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegen bleiben ist beides.(adenauer)


Arno Schmidt hat ein paar schöne Dinge gesagt:
Ehe Du für dein Vaterland sterben willst, sieh dir s erst mal genauer an!
Es ist nichts so absurd, daß Gläubige es nicht glaubten. Oder Beamte täten.
Nur die Phantasielosn flüchtn in die Realität.
Wenn ich tot bin, soll mir mal einer mit Auferstehung oder so kommen: ich hau ihm eine rein.
Canislupus
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 416
Wohnort: An einer Lichtung mit guter Aussicht auf den Vollmond

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 19:00:26    Titel:

Lupus est homo homini.
Shogimogi
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Anmeldungsdatum: 10.06.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 20:21:18    Titel:

Macabre das hört sich gut an, hast du auch ne gute Interpretation dazu?
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 20:33:16    Titel:

Ne du, die Interpretation schreibst du schön selber, ist ja schliesslich deine Hausaufgabe. ;D Sonst hast du nicht genug Übung für die Arbeit in Philosophie, das kann ich doch nicht verantworten Wink

Schreib einfach jeden Mist auf, der die dazu einfällt und verpack das ganze schön in Worte.
Shogimogi
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Anmeldungsdatum: 10.06.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 20:39:43    Titel:

Ne, das ist unsere Arbeit Laughing. also die Aufgabe wird als Arbeit gewertet und von philo hab ich so kein plan .....
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 21:02:05    Titel:

Na dann versuchs erstmal. Wähl dir ein Zitat aus (du kannst übrigens z.b. bei www.wikiquote.de welche suchen) und schreib hier deine gedankengänge hin, wir können ja dann hlfen Wink aber die arbeit musst du schon selbst machen
Shogimogi
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Anmeldungsdatum: 10.06.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2006 - 21:44:59    Titel:

Ich finde den Spruch "Der Mensch ist nichts anderes, als wozu er sich macht!" nicht schlecht. Ich denke, es geht darum das der Mensch viele bestimmte Wege einschlagen kann, nur liegt es in seiner Entscheidung, welchen Weg er eintritt bzw was er macht. Ein Mensch wird geboren, man kann ihn aber nun nicht definieren, da er noch nichts vollbracht hat. Man weiß nciht ob er später mal Gut oder Böse sein wird, arm oder reich. Aber es liegt acuh nciht nur an ihm, sondern auch an den anderen Menschen die was mit seinem Leben zu tun haben. Auch diese Menschen kann man durch ihre Taten die sie für ihn und andere gemacht ahben, definieren. Ist das schon mal ein Anfang oder lieg ich mit meinen Gedanken falsch??

Edit: Hab die erste Seite fertig, was haltet ihr davon?

„Der Mensch ist nichts anderes, als wozu er sich macht!“


Wie ist der Satz zu verstehen?

Ich denke dass es in dem Satz von Jean-Paul Satre um das Leben eines Menschen geht und was er aus diesem Leben macht. Der Mensch ist am Anfang seines Lebens, also unmittelbar nach seiner Geburt undefinierbar, da er noch nichts vollbracht hatte. Das bedeutet, dass der Mensch zuerst in die Welt eintritt, sich aber erst danach definiert. Der Mensch ist laut Sartre nicht definierbar, weil er zunächst nichts ist. Man weiß auch nicht ob er mal reich oder arm, gut oder böse wird. Das liegt ganz allein an dem einen Menschen. Natürlich hat seine Umgebung auch was damit beizutragen, d.h. die Erziehung der Eltern oder der Kontakt zu anderen Menschen. Im Enddefekt kommt es jedoch aber nur auf den einen Menschen an. Durch sein aktives Denken bestimmt er sein Schicksal bzw. den Weg des Lebens den er einschlägt. Diese Bestimmung fällt er durch Entscheidungen, Handlungen und durch seine eigene Verantwortung. So kommt man auf das Resultat, das die Existenz eines Menschen der Essenz („Wesen, Sein“)
Vorausgeht.


Welche Bedeutung hat der Satz in einer philosophischen Auseinandersetzung oder Kontroverse?

Würde man jetzt eine Diskussion beginnen würde, gäbe es bezüglich diesem Satz schon einige Fragen.
Wenn der Mensch ein aktives Denken hat, gibt es denn auch ein passives Denken???
Wenn man nachdem Determinismus gehen würde, gäbe es das passive Denken. Determinismus bedeutet, dass alle Ereignisse nach feststehenden Gesetzen ablaufen, die durch diese Gesetzte vollständig bestimmt bzw. determiniert sind. Im Klartext bedeutet das ein Mensch der geboren wird, schon ein bestimmtes Schicksal hat und es auch nicht verändern kann. Das aktive Denken ist dabei nur eine Illusion, eine Täuschung, damit wir nicht wissen dass jeder Mensch schon einen festen Weg eingeschlagen hat. Ein Beispiel: Jemand ist auf dem Gymnasium in der 10ten Klasse, hat sein Realabschluss und will sich nun entscheiden, ob er eine Ausbildung anfängt oder Abi macht. Er entscheidet sich fürs Abi. Er denkt das er es nun selbst entschieden (aktives Denken), jedoch nach dem Determinismus ist diese Entscheidung vorherbestimmt (determiniert). Das bedeutet, dass das aktive Denken dann zum passiven Denken wird (obwohl man die Begriffe weglassen kann, da es indem Fall kein aktives Denken in unserem Leben gibt). Fazit: In dieser Theorie ist der Mensch nichts weiter als die Folge einer Kausalkette.
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