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Gottes ist der Orient! Goethe war Muslim. Beweis
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Gottes ist der Orient! Goethe war Muslim. Beweis
 
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Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 22:04:49    Titel:

Zitat:
argumente habe ich immer geliefert, du hast sie aber nicht angenommen
dein pech


Ich habe keine Argumente gelesen. Aber vielleicht täusche ich mich ja. Dann wollen wir Deine Argumente doch einmal durchgehen:

1.Argument:

Zitat:
«Ob der Koran von Ewigkeit sei?
Darnach frag' ich nicht ! ...
Daß er das Buch der Bücher sei
Glaub' ich aus Mosleminen-Pflicht»
(WA I, 6, 203)

wenn er aus pflicht eines muslims glaubt ist er ein muslim



«Närrisch, daß jeder in seinem Falle
Seine besondere Meinung preist!
Wenn Islam Gott ergeben heißt,
In Islam leben und sterben wir alle.»
(WA I, 6, 128)

halllooo!!!!
das ist doch beweis genug, dass er muslim war
IM ISLAM LEBEN UND STERBEN WIR ALLE!!!
er bezeichnet nicht nur sich selbst als muslim ...sondern die ganze Menschheit....


1. Hast Du nicht vollständig zitiert. Das läßt den Verdacht aufkommen, dass du die Zeilen, in denen Kritik aufkommt, ganz bewußt weg gelassen hast.
2. Die Meinung des lyrische Ich muß nicht zwingend auch die Meinung des Autor widerspiegeln.
Also sind diese Verse nicht besonders gut, als Beweis geeignet.

2.Argument

Zitat:
was man aber mit 100 prozentiger Sicherheit sagen kann ist,
dass Goethe sehr angetan von dem Islam war
und die orientalische Kultur bewunderte


Man kann mit Sicherheit sagen, dass Goethe vom Orient faziniert war. Auch kann man mit Sicherheit sagen, dass er sich mit dem Islam beschäftigte. Das er vom Islam angetan war, kann man aber nicht mit Sicherheit sagen.

Zitat:
...außerdem behaupet ihr ja auch selbst, dass Goethe an dem Islam
ineressiert war....wieso sollte er sich dann ironisch...oder nahezu
gewitzt dazu äußern


Ein Interesse an einer Religion bedeutet noch lange nicht, dass man sich nicht auch ironisch und kritisch dazu äußern kann. Eher im Gegenteil, hätte er sich so garnicht damit beschäftigt, dann wäre es wohl fragwürdiger gewesen.

3.Argument

Zitat:
ich sage nur das welche Bedeutung mir durch die Sinne strömt
wenn ich dieses Gedicht lese


Auch kein Argument. Nur eine subjektive Wahrnehmung, die wohl vorallem daraus resultiert, dass Du glauben willst, dass Goethe sich nicht kritisch gegenüber dem Islam geäußert hat.

4.Argument

Zitat:
das gleiche kann ich auch dich fragen
was bringt dir diese Erkenntnis, dass Goethe ein nicht muslim
war.....hat er es dir etwa gesagt?


Ich habe nie behauptet, dass er es nicht war. Ich zweifle nur an, den hier angeführten Beweisen. Es mag sein, dass er ein Moslem war. Aber er hat sich selbst nie, als ein solcher bezeichnet, hat sich nie zum Islam bekannt und erst recht nicht gelebt, wie einer. Das spricht eher dagegen, als dafür.

5.Argument

Zitat:
hat dir Goethe seine Interpretationen immer mitgeteilt...
oder wieso erklärst du andere Interpretationen für falsch.

du schreibst, dass es dir neu wäre, dass goethe den wein als liebe darstellt
du musst es ja wissen, weil goethe dir ja immer gesagt hat


Auch darin kann ich kein Argument erkennen.

6.Argument

Zitat:
mädel das ist meine eigene Meinung
wobei du darauf bestehst diese aus meinem Kopfe zu schlagen.


Darauf bestehe ich nicht. Du hast aber behauptet, du önntest es beweisen.
Und auch hier stellt sich wieder die Frage, warum willst Du unbedingt, dass Goethe ein Moslem war? Was bezweckst Du damit? Es gibt keine Beweise dafür, Du aber bestehst darauf, dass er es war.
Auch stellt sich die Frage, was ist in Deinen Augen ein Moslem? Goethe hat jedenfalls nicht nach dem Koran und islamischen Werten gelebt. Was macht ihn dann zum Moslem? Und da drängt sich auch wieder der Vergleich mit islamischen Terroristen auf. Wenn jemand, wie Goethe, in Deinen Augen, Moslem war, wieso sollten es die Terroristen dann nicht sein?
Da ist schon ein Widersruch: Auf der einen Seite wird immer wieder darauf bestanden, dass Menschen, die sich nicht an muslimische Werte halten, eine Moslems sind. Für Goethe ist das aber anders?
Da drängt sich der Verdacht auf, dass hier versucht wird, sich die "Rosinen" für die eigene Religion herraus zupieken.

Ich denke, das reicht erst einmal. Jedenfalls bin ich auf Deine wesentlichen Argumente eingegangen. Oder fehlt noch irgendeins?
pinku
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Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 09:59:24    Titel:

danke.....aber es fehlen fast alle Argumente
außerdem ist es nicht ganz Sinnvoll zu behaupten alle Argumente
zusammenfassen zu wollen, dies erstens nicht so zu vollbringen
und dazu noch die Worte zu erwähnen, die gar nicht als Argumente gedacht waren und diese obendrein in einem Schleier der
Argumente verhüllend einzuwickeln und zu kritisieren.
Genuso wenig sinnvoll ist es überhaupt alle Argumente zusammenzufassen, obgleich sie nur eine post zuvor von dem
Argumentierenden zusammengefasst wurden.
pinku
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Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 10:12:33    Titel:

zu deinem unbelegten Argument, dass es nicht bewiesen sei,
dass Goethe an dem Islam interessiert war kann ich dir etwas
aus wikipedia vorlegen:
Goethe war sehr am Islam interessiert, und bestimmte Aspekte des Islams entsprachen eher seinem Glauben als die christliche Lehre. Das lyrische Ich des West-östlichen Diwans ist Moslem, und im West-östlichen Diwan werden moslemische Lehrmeinungen vorgestellt. Zum Beispiel:

„Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
kränkte seinen heil'gen Willen.
Und so muß das Rechte scheinen
Was auch Mahomet gelungen;
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen.“
(WA I, 6, 288 ff)

Auch verleiht er an einigen Stellen seiner Überzeugung der göttlichen Herkunft der Worte des Korans, wie in einem Brief an Blumenthal vom 28. Mai 1819, in welchem er sich auf den vierten Koranvers der 14. Sure bezieht, Ausdruck:

„denn es ist wahr, was Gott im Koran sagt: Wir haben keinem Volk einen Propheten geschickt, als :in seiner Sprache!“ (WA IV, 31, 160)
Dieser Überzeugung entsprechend, ist in den Noten und Abhandlungen des west-östlichen Diwans zu ersehen, dass Goethe beabsichtigte -

„ehrfurchtsvoll jene heilige Nacht [zu] feiern, wo der Koran vollständig dem Propheten von :obenher gebracht ward“ (Noten und Abhandlungen zum West-östlichen Divan, WA I, 7, 153)

Ich glaube aus diesen Abhandlungen ist es mehr als ersichtlich,
dass Goethe an dem Islam interessiert war...
pinku
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Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 10:17:32    Titel:

weiterhin hast du gesagt, dass meine belegten Zitate absichtlich
unvollständig waren, um die Kritik an dem Islam zu verbergen.
Also das stimmt schon mal gar nicht
ZEIG MIR DIE STELLE IN DER GOETHE DEN ISLAM KRITISIERT
oder ihm auch nur kritisch gegenübersteht.
pinku
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Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 10:21:49    Titel:

desweiteren konnte ich aus deinen worten entnehmen, dass
du denkst ich würde Terroristen nicht als muslime ansehen.
Also ersmal habe ich das so nie behauptet..
Ich glaube nämlich jeder der sich als muslim
bezeichnet, hat das recht auch als einer angesehen zu werden...
ob er nun das tut, was der Islam sagt, weiß nur Gott am Besten
Gott wird über die Terroristen entscheiden......wir
als Menschen können es nicht tun
genauso wie bei Goethe.
pinku
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Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 10:26:20    Titel:

Als Goethe 1814/1815 seinen "Divan" verfaßte, hatte er sich mit den Professoren für Orientalistik Paulus, Lorsbach und Kosegarten (Jena) im Lesen und Schreiben des Arabischen geübt. Nachdem er arabische Handschriften gesehen und vom Qur'an erfahren hatte, empfand er eine große Sehnsucht, Arabisch zu lernen. Er kopierte eigenhändig kurze arabische Bittgebete (Du'as) und schrieb: "In keiner Sprache ist vielleicht Geist, Wort und Schrift so uranfänglich zusammengekörpert." (Brief an Schlosser, 23.1.1815, WA IV, 25, 165)

einer der islamische Bittgebete kopiert...das heißt zu Allah betet
weist meiner Meinung nach muslimische Eigenschaften auf
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
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BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 10:31:22    Titel:

Zitat:
Die moslemische Positionierung des lyrischen Ichs ist, der Haltung Hafis entsprechend, am ehesten dem Sufismus (islamische Mystik) zuzuordnen. So wie Goethe Distanz zur christlichen Lehrmeinung hatte, drückt auch das lyrische Ich im West-östlichen Diwan ironische Distanz zur orthodoxen Lehrmeinung des Islam und Nähe zum Mystizismus zum Ausdruck.


Wenn Du schon ais Wikipedia zitierst. Ich habe auch nie gesagt, dass er kein Interesse hatte: Ich habe nur gasagt, dass man nicht sagen kann, er wäre "angetan" gewesen.
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 10:33:16    Titel:

Zitat:
einer der islamische Bittgebete kopiert...das heißt zu Allah betet
weist meiner Meinung nach muslimische Eigenschaften auf


Ähm, Nein. Das heißt er hat es abgeschrieben. Höchstwahrscheinlich, weil er von der Schreibweise so angetan war. Zu dem Inhalt sagt er jedenfalls nichts.
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 13:13:26    Titel:

Ihr redet hier nur über Spekulationen, dabei steht im Thread Beweis! Hab hier noch keinen Beweis oder schlüssige eindeutige Folgerung gelesen. Also, wo sind die Beweise???
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 13:14:46    Titel:

Sach ich doch die ganze Zeit. Auf die Beweise warte ich auch immer noch Rolling Eyes
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