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Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
 
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StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 14:30:52    Titel:

Hm, also das spielt auch m.E. erst bei S eine Rolle. Bei A ist das überhaupt kein Problem. Würde dieser Streit in der HA nicht mehr auftauchen, könnte man ihn mal kurz anreißen, aber hier kommt der Streit ja eh noch, weshalb ich mich auch da erst drüber auslassen würde...
RobdeNiro20
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 70
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 15:59:58    Titel: hi leute

hi,

wollte fragen wie es bei der versuchten Tötung durch Unterlassen beim S ausschaut. Nachdem man die Garantenstellung bejaht..wie geht es dann weiter? Würde mich freuen wenn ihr mir weiterhelfen könnt...danke...
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 23:05:40    Titel:

212,13,22,23 prüfe ich bei s gar nicht. würde doch eh am tatentschluss fehlen...
wie hast du 212,13,22,23 bei a geprüft? zu welchem ergebnis kommst du?
bk0483
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 12:25:35    Titel:

Also würde es ausreichen, bei A: 222 zu schreiben:

Der Tod des T ist A auch obj. zurechenbar, denn hätte er das Messer nicht gezogen, wäre es niemals zu dessen tödlichen Verletzungen gekommen... ???

Also garkein Wort dazu, dass er das Risiko erhöht haben muss oder der Tod mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vermieden worden sein muss?

Habe das im Wessels auch mal gelesen, nur ist es doch nunmal so, dass es diesen Streit bei der Fahrlässigkeit UND beim Unterlassen gibt, und da ich zum Aufbau das Skript vom Hettinger zur Seite hatte, und es dort expliziet erwähnt ist, wollte ich dies eben einbauen.
Klar ist die Stelle kein Problem, da offensichtlich ist dass der Erfolg dem A zurechenbar ist, wäre dann ja auch dementsprechend kurz ausgefallen.

Oder einfach nur ein Satz in etwa so wie der o.g.?

Und noch was zu § 221: Habe in mehrern Kommentaren gelesen, dass versetzen (Nr.1) einen "Ortswechsel" mit sich bringen muss, also das versetzen an einen andern Ort wie den bisherigen..

Habe jetzt leider keinen Kommentar zur Hand, stand aber in allen so. Dies liegt doch hier nicht vor, oder? Der Angriff von T auf A findet doch im Stadtpark statt, und dort wird der T dann auch "in einen hilflose Lage versetzt". Scheitert es nicht schon daran?
anders-0815
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Anmeldungsdatum: 17.10.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 12:26:03    Titel:

Zitat:
Also garkein Wort dazu, dass er das Risiko erhöht haben muss oder der Tod mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vermieden worden sein muss?


Du spielst sicher auf den Pflichtwidrigkeitszusammenhang beim Fahrlässigkeitsdelikt ab, das halte ich aber bei dieser HA für unpassend, da es überhaupt kein problem ist. So Dinge wie obj. Zurechnung würde ich nur ansprechen, wenn eindeutige Hinweise da sind, da die ganze Zurechnung schon problematisch ist. Spar dir also lieber den Platz und lass dich bei dem Kausalitätsproblem und der obj. Zurechnung in den 212, 13 etc. bezüglich dem Ding mit dem bis ins Krankenhaus kommen und 50 % aus.

Übrigens muss ich sagen, dass mir diese Hausarbeit schon den letzten Nerv geraubt hat. Ich glaub ich muss dazu noch in eine passende Gruppe im Studivz eintreten.

Und es sollte eine Gruppe geben, die alle Mindermeinungsleute verabscheut. Findet ihr es nicht auch furchtbar, wenn irgendso ein Hase mal wieder eine Mintermeinung veröffentlich und ihr diese aufgrund der Problematik in einer Hausarbeit thematisieren oder auch nur lesen und euch Gedanken über dessen Relevant machen müsst? *arg*
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 12:36:19    Titel:

hänge am problem der ursächlichkeit bei 212,13. gibt es eine möglichkeit diese zu bejahen? habe nur die h.m. und die risikoerhöhungsT gefunden und nach beiden ist kausalität nicht gegeben...
würde mich über anregungen freuen
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 13:00:42    Titel:

Nach der Risikoerhöhungslehre ist Kausalität zu bejahen, denn da eine Überlebenschance von 50 % bestanden hätte, wäre das Risiko des Erfolgseintritts vermindert worden.
armin81
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 14:26:35    Titel:

aber worin liegt die risikoerhöhung? laut gutachten kann nicht beantwortet werden, ob t durch eine ärztl behandlung länger gelebt hätte; er hätte aufgrund der operation sogar früher sterben können.
kann hier keine risikoerhöhung sehen...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 14:40:34    Titel:

Laut Gutachten bestünde bei ärztlicher Versorgung eine Überlebenschance von 50 %, d.h. das Erfolgsrisiko ist geringer als der sichere Tod ohne ärztliche Versorgung.

Das ggf. verkürzte Leben ist ein Problem der objektiven Zurechnung.
bk0483
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 15:16:13    Titel:

Sprecht ihr denn bei der Quasikausalität bei 222, 13 (A) auch an, dass eine Ansicht darauf abstellt, dass die unterlassene Handlung nicht hinzugedacht werden darf, ohne das der tatbestandliche Erfolg entfiele, und eine andre Meinung auf den Erfolg in seiner konkreten Gestalt abstellt? Rolling Eyes
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