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FH Deggendorf vs Uni Mannheim
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chosta
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 144
Wohnort: Vallendar

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 20:43:42    Titel:

Als WHUler sehe ich das so: Wenn ich jetzt bei einer UB/IB wäre und zu den beiden Unis befragt bzw. eine verallgemeinernde Meinung treffen müsste, mit der ich auch in ein evtl. Bewerbungsgespräch gehen würde, sehe das so aus:

Uni Mannheim: Respekt, beste deutsche öffentliche Uni. Allerdings kenne ich persönlich Leute, die dort studieren und nicht wirklich viel im Hirn haben, sich aber reingetauschtkauft haben. Mal sehen, was er kann.

FH Deggendorf: Bitte was? Nie gehört. Würde erst mal im Recruitingdepartment anrufen, ob die sich da nicht vertan haben... Oder der Junge muss echt was drauf haben.
barcardi
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 22:09:23    Titel:

@saldo

Einfach mal die Karriere aufschlagen und lesen. McK, BCG, Mercer u.s.w.

Du vergisst bei der Sache das Unternehmen die international rekrutieren ihre Abteilungen im entsprechenden Land haben. D.h. du brauchst die z.B. bei McK oder BCG nicht in timbuktu bewerben sondern kannst es hier tun. DIe entsprechenden Kontakte kannst du sogar in Mannheim schon ander Uni knüpfen. Networking ist schon im Studium ein wichtiger Faktor. Frag da mal Costa von der WHU.

Ob Mannheim oder Deggendorf ist für mich gar keine Frage. Jetzt mit dem Bachelor ist es anders, die Abschlüsse sind gleich, aber früher war das eine ein BWLer mit 6 Theoriesemestern wobei einiges davon durch "Praxis" ersetzt wurde, einem Praxissemester und der Diplomarbeit. An der Uni 8/9 Theoriesemester, Diplomarbeit.

Das wurde schon immer unterschiedlich bewertet. Glaubst du dieses Klassendenken ist jetzt weg? DIe Unternehmen hatten doch überhaupt keine Möglichkeit die FH-ABsolventen bis jetzt zu testen weil sie keine eingestellt haben.

Natürlich gibt auch bei grossen Konzernen Platz für Bachelors die von der FH kommen. Aber mal ehrlich, wie entscheidet sich ein Personler bei Siemens, VW u.s.w wenn er zwei Bachelors mit 1ser Abschluss hat, beide haben ein Auslandssemester was glaubst du was der Personaler wählt? Die FH DeggenWAS?

Ich will hier nicht den "Wer ist besser FH oder Uni" Kindergarten losbrechen. Es gibt eine einfache Lösung fürt den Verfasser dieses Threads.

1. Suche dir 20 Unternehmen bei den du gerne arbeiten würdest.
2. Schreibe per E-mail an die Personalabteilung das du in Zukunft gerne bei Ihnen arbeiten würdest, und was sie bevorzugen würden, ein Studium an der Uni Mannheim oder der FH Deggendorf
3. Schreibe in diesen Thread wieviele die FH Deggendorf nicht kannten.

Gruß barcardi
Superchatfab
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Anmeldungsdatum: 25.07.2006
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 03:13:55    Titel:

Ich würde ganz klar zu Mannheim tendieren. Super Ruf, gutes Studium. Die FH kennt keiner.
TalibKweli
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Anmeldungsdatum: 13.07.2005
Beiträge: 295
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 07:03:45    Titel:

@Saldo

Mich würde echt mal interessieren, was du in Mannheim gerissen hast, damit du so eine schlechte Meinung hast. Deine Geschichten kann ich meist noch nicht mal in Ansätzen nachvollziehen. Fakt ist einfach, dass einem in BWL gute Namen wie München, Münster, Mannheim definitiv beim Einstieg helfen, da den Personalern und vor allen Dingen den Führungsmitarbeiter das hohe fachliche Niveau der Studenten/Absolventen bekannt ist (bei Top Firmen laden dich Personaler nur zum Vorstellungsgespräch ein, nehmen an den Interviews aber nie selbst teil).

Das Niveau in z.B. Finanzierung von vielen FHs ist zum Teil auch erschreckend, wenn man jegliches Pricing, Bewerten ignoriert und nur Theorie macht.

Nach meiner Erfahrung ist die einzige FH, die mit vielen Unis qualitativ gleichgesetzt wird, Reutlingen.
McCoy
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Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 501

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 11:34:56    Titel:

barcardi hat folgendes geschrieben:
@Saldo
....
Und soweit ich weiß, stellen die großen Unternehmenberatungen keine Absolventen mit dem zusatz (FH) ein. Zumindest im BWL-Bereich ist mir das nicht bekannt.


Nachdem du es schon jetzt 3 mal erwähnt hast, will ich gerne mal wissen woher du diese Info hast, dass du es so verallgemeinern kannst.
Unternehmen wie: Airbus, Lufthansa Technik, Beiersdorf etc. stellen sehr wohl Absolventen von der FH ein. Achja stimmt...sind ja alles kleine Unternehmen Shocked !

@Krebs:
Deine Entscheidung wo du studieren wirst, würd ich nicht von Meinungen dieses Forums abhängig machen.
saldo
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Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 13:57:46    Titel:

Wenn die These, dass sich die Reputation der Uni Mannheim auf auf die Nachfrage nach deren Absolventen auswirken würde als richtig erweisen würde, müsste sich dies doch in höheren Einstiegsgehältern widerspiegeln?

Ein kurzer Blick auf einschlägige Statistiken belegt, dass die Einstiegsgehälter Mannheimer Absolventen im Schnitt nicht höher, dafür aber niedriger als Absolventen nicht-renommierter Unis sind:
http://recruiting.access.de/german/AboutAccess/InTheMedia/Media/Karriere05_2006.pdf

Wenn jetzt wieder der Einwand der mangelnden Methodik dieses Rankings kommt: Die Absolventenstudie der Uni Mannheim kam zum selben Ergebnis.

Was für den Berufseinstieg zählt sind einzig und allein die beruflichen Qualifikationen und ein FH-Absolvent, der schon während eines längeren Praxissemesters und einer praxisorientierten Diplomarbeit gelernt hat, mit SAP FI/CO-Modulen umzugehen hat da mitunter einen Vorteil ggü. einem Uni-Studenten, der sich 11 Semester lang philosophische Vorträge über die Balanced Scorecard angehört hat.

Ich behaupte ja gar nicht, das die Uni Mannheim fachlich nicht top sei, das alleine genügt aber nicht für einen reibungslosen Berufseinstieg.
Die Uni hat gravierende Defizite, was die Studienorganisation und die Vermittlung von Zusatzqualifikationen anbelangt, vielleicht ändert sich das ja aber mit Einführung des Bachelors.

Mangelnde Zahl an Seminarplätzen, Nichtanerkennung von im Ausland belegten Veranstaltungen trotz Learning Agreement, Frontalunterricht in Massenvorlesungen ohne Gruppenarbeiten, mangelnde Freiheit bei der Wahl des Diplomarbeitsthemas und eine mangelnde Zahl an englischsprachigen Veranstaltungen sind nur einige Beispiele.

Darum ging es bei meinem Kommentar aber ja gar nicht, sondern um die Reputation der dt. Hochschulen im Ausland. Und ich würde dir Talib mal dazu raten, dich einfach mal selbst im Ausland zu bewerben und zu arbeiten und die Kollegen nach der Reputation deiner Hochschule zu fragen. Ich habe das alles nämlich schon hinter mir und war auch gar nicht überrascht, dass kaum einer überhaupt eine dt. Hochschule kennt. Leute mit anderem Background wie z.B. Ingenieure kennen meist noch nicht mal die Reputation der BWL-Unis im eigenen Land. Warum auch, entscheidend sind alleine die Skills, für die Qualität der Lehre bürgen der Staat und europ. Anerkennungsabkommen.

Es ist einfach vermessen zu glauben, dass man bei den meisten oder grössten Unternehmen einen Vorteil hätte, nur weil man an einer ganz bestimmten Hochschule studiert hätte (der Vorteil mag sich wenn dann einzig aus dem Curriculum oder Netzwerk der jew. Hochschule ergeben)
Schludrigkeit
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1057

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 14:42:03    Titel:

Zitat:
Ich will hier nicht den "Wer ist besser FH oder Uni" Kindergarten losbrechen. Es gibt eine einfache Lösung fürt den Verfasser dieses Threads.

1. Suche dir 20 Unternehmen bei den du gerne arbeiten würdest.
2. Schreibe per E-mail an die Personalabteilung das du in Zukunft gerne bei Ihnen arbeiten würdest, und was sie bevorzugen würden, ein Studium an der Uni Mannheim oder der FH Deggendorf


Das ist doch Käse! Ich frage doch keine Unternehmen, auf welche Uni bzw. FH ich gehen soll! Wenn ich Personaler wäre, würde ich denken, dass das ein aalglatter Arschkriecher ist, der keinen Arsch in der Hose hat, sich überall anbiedert und anpasst, weil er keine eigene Meinung hat und mit allen immer gut zurecht kommen will.

Studierfähigkeit bedeutet auch, dass man seinen eigenen Weg finden muss!
barcardi
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 22:42:35    Titel:

@Schludrigkeit

Dann das hier gepostete Ranking der jungen Karriere lesen. Dort ist genau das beschrieben was ich gesagt habe.

http://recruiting.access.de/german/AboutAccess/InTheMedia/Media/Karriere05_2006.pdf

Uni Mannheim ist bei befragten Personalern auf PLatz 1 unter den Unis gerankt worden und hat ein hervorragendes Netzwerk zu Unternehmen.

FH Deggendorf ist bei befragten Personaler in der Gruppe der FHs auf Platz 32 gelandet. Hat aber dafür bei der Bewertung von Absolventen und Studierenden besser abgeschnitten.

DIe Aussage aus dem Artikel ist das wohl nur in AUsnahmefällen die FHs mit den Unis gleichziehen werden. So z.B. Reutlingen.

Aber wie du schon gesagt hast, den Artiekl lesen und eine eigene Meinung bilden. Ich für meinen Teil empfehle Mannheim, auch wenn das sicher nicht so bequem ist wie die FH Deggendorf.
barcardi
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 11:57:51    Titel:

@Kletus

Kommt darauf an was das Ziel der Untersuchung war. Ich bezweifel das du systematische Fehler in diesem Ranking bewerten kannst ohne a) Das Ziel der Befragung zu kennnen und b) die Stichprobenauswahl.

Aber du kannst einem dummen Laien sicherlich die systematischen Fehler erklären die du gefunden hast?! Laughing
Kletus
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Anmeldungsdatum: 07.09.2005
Beiträge: 79

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 13:29:46    Titel:

Ok hier mal ein Ausschnitt aus der Redaktionskonferenz(sollte der Laden sowas überhaupt haben) a)Ziel der Untersuchung: Mit möglichst wenig Aufwand ein Ranking zusamenschustern; Die Leute sind ja so geil nach sowas, die hinterfragen das eh nicht.
b) Stichprobenauswahl? Aber nicht von uns! Die Leute sollen sich gefälligst selbst selektieren! Einfach einen Fragenbogen ins Netz stellen, den jeder Depp, sei er nun überhaupt Student oder nicht so oft ausfüllen kann wie er will (oder von seiner Uni dazu "motiviert" wird Laughing ).
c)Auswertung/Operationalisierung? Viel zu anstrengend! Wir erfinden einfach einen Index und würfeln die Gewichtung aus.
d) sollten wir bei den "objektiven Kriterien" länger als fünf Minuten brauchen, um einen Wert zu recherchieren schreiben wir einfach k.A. hin.
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