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Muslime fürchten überzogene Sicherheitsdebatte
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Muslime fürchten überzogene Sicherheitsdebatte
 
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schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 21:01:36    Titel:

Boush schrieb :


Zitat:
Schelm, ich glaube du bist ein Mensch der sich zu leicht von Dingen beeinflussen lässt.. Menschen wie du sind gefährlich, denn sie sehen Dinge nicht klar und neigen dazu auf höchsten Maße zu pauschalisieren!


Nö ! Denke ich nicht. Ich habe z.B. den Ground Zero vor Ort gesehen und in die Augen der Menschen. Und : Ich differenziere in deinem eigenen Interesse , denn ich glaube : Ein wenig Demokratie ist wie ein wenig schwanger.... Idea

Zitat:
1. Gibt es ein Gesetz hier in Deutschland welches uns nicht erlaubt andere Menschen als ungläuibig zu bezeichnen? Nein? Ok Gut, dann hätten wir das doch oder? Ich bezeichne dich als was ich will, solange ich mich an die Gesetze halte und wenn ich merke das dir diese Bezeichnung nicht gefällt (Bsp. Karrikaturen) dann habe ich soviel Anstand, Manieren und Respekt Dir gegenüber das ich sage, : "gut, dann nenne ich dich nicht mehr so"..


Der Unterschied besteht darin : Die Westler nehmen keine allgemeine Rechtfertigung ( Bibel ) als Gemeinschaft im Zweifelsfall als Legitimation , sich bestimmte Wertungen zu erlauben. Ich wüßte nicht , das z.B. der Vatikan sich anmaßen würde Muslime als Ungläubige zu bezeichnen.

Da der Westler Glauben letztlich als individuelle Entscheidung sieht und weniger als in die Wiege gelegtes kollektives Phänomen , trifft jeder also seine individuelle Wertung , welche eben dem Prinzip der freien Meinungsäußerung entspricht.

Auch deine Wertung u.U. mir gegenüber ist in dieses Prinzip integriert. Anders sähe es jedoch z.B. im Iran oder anderen Ländern aus , würde ich dort Muslime als Ungläubige abkanzeln.

Glaube kaum , ich könnte mich dann auf eben benanntes Prinzip berufen , auf welches du dich eben auch berufst . Idea

Wo bleiben deine Lichterketten für mich ! ? Mahnwachen ? Wo die theologische Auseinandersetzung innerhalb der Muslime , welche sichtbar , mehr Vertrauen schaffen könnte ?

Stellte vor längerer Zeit hier mal erfolglos die Frage : Wer von den Muslimen kümmert sich geistig z.B. um die 5000 Fundamentalisten des ehemaligen Kalifen von Köln ?

Zitat:
2. Glauben sehr viele Westler nicht auch immer sie wären die zivilisiertesten, vollkommensten Menschen und diejenigen die immer das Richtige tun? Auch wenn sie unsymphatisch und unglaubwürdig rüberkommen, haben sie das Recht dies zu behaupten. Haben die Muslime nun weniger Rechte als andere, nur weil die Westler sich als etwas besseres fühlen? Misst du nicht mit zweilerlei Maß?


Nein , sorry. Dies mag sich so anhören. Jeden Menschen begegne ich zuallererst individuell. Je nach Feedback erfolgen die nächsten Schritte. Zum Beispiel ein grundsätzliches Gespräch , warum die Dinge so erscheinen !

Zitat:
++++ Im Glauben , islamisches Recht im Zweifelsfall über das bürgerliche Recht stellen zu können. Im Glauben , die liberale Lebensweise anderer werten zu dürfen. ++++


Eben , deine Freiheit ist mir heilig ! Aber bitte nach subjektiven Geschmack weltweit.....nicht auf der Basis einer legitimierten moralischen Vorverurteilung ! That`s the difference !
Rashida
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 764
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 21:17:48    Titel:

Ich befürchte nur, dass die Dummheit und Ignoranz in meinem Land langsam überhand gewinnt Rolling Eyes
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 21:31:09    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:

Der Unterschied besteht darin : Die Westler nehmen keine allgemeine Rechtfertigung ( Bibel ) als Gemeinschaft im Zweifelsfall als Legitimation , sich bestimmte Wertungen zu erlauben. Ich wüßte nicht , das z.B. der Vatikan sich anmaßen würde Muslime als Ungläubige zu bezeichnen.

Da der Westler Glauben letztlich als individuelle Entscheidung sieht und weniger als in die Wiege gelegtes kollektives Phänomen , trifft jeder also seine individuelle Wertung , welche eben dem Prinzip der freien Meinungsäußerung entspricht.

Auch deine Wertung u.U. mir gegenüber ist in dieses Prinzip integriert. Anders sähe es jedoch z.B. im Iran oder anderen Ländern aus , würde ich dort Muslime als Ungläubige abkanzeln.


Ich möchte an dieser stelle anmerken das noch vor 300 Jahren der Vatikan eben genau das getan hat, und Ungläubige bzw. Ketzer in Europa verfolgt wurden.

schelm hat folgendes geschrieben:

Stellte vor längerer Zeit hier mal erfolglos die Frage : Wer von den Muslimen kümmert sich geistig z.B. um die 5000 Fundamentalisten des ehemaligen Kalifen von Köln ?


Vermutlich niemand warum auch? Wer sollte sich um so einen verrückten kümmern. Wink
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 22:51:59    Titel:

Boush hat folgendes geschrieben:
...denn das würde auch dem Islam (Islam=Frieden) widersprechen!


*** Nichts gegen dich als Person, deine Nationalität, und deine Konfession !!! ***
Aber wenn Islam = Frieden bedeuten sollte (Dem Wort nach schon, irgendetwas mit "is-salaam", obwohl sich da wohl auch die muslimischen Gelehrten streiten, ob dies wirklich die wahre Bedeutung ist...), haben dies deine Religions-Kommilitonen, glaube ich, gründlich fehlinterpretiert...

Langsam klappt auch der Spruch "Muslime sind eigentlich friedliche Menschen...!!" nicht mehr, es will wohl so gut wie niemand daran glauben, das der Islam eine wirklich "friedliche" Religion ist...

Da hilft auch nicht zu behaupten: "Die Amis sind blöd, die Israelis sind blöd, die Christen sind blöd...!"

Nur die "Aleviten" sind, glaube ich, die Letzten, die sich mit dem allgemeinen Islam-Pöbel identifizieren wollen...

Auf sie würde ich als eine dem Christentum im Ansatz und in der modernen Ausführung ebenbürtige Religion setzen...
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 22:57:13    Titel:

Iskander hat folgendes geschrieben:
Ich möchte an dieser stelle anmerken das noch vor 300 Jahren der Vatikan eben genau das getan hat, und Ungläubige bzw. Ketzer in Europa verfolgt wurden...


Ich möchte an dieser Stelle nochmals anmerken das noch vor 90 Jahren der Osmane eben genau das getan hat, und Ungläubige bzw. Ketzer im osmanischen Reich verfolgt wurden, und das ca. 1.5Millionen Armenier aus ihrer Heimat vertrieben, deportiert und umgebracht wurden...
Dies nur falls du dies inzwischen wieder verdrängt hast... (Türkische Volkskrankheit = Verdrängung von Tatsachen)
Machmed
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Anmeldungsdatum: 15.08.2006
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 23:01:44    Titel:

Mortis Rigor hat folgendes geschrieben:
Dies nur falls du dies inzwischen wieder verdrängt hast...

(Türkische Volkskrankheit = Verdrängung von Tatsachen)



lach lach
so ist es
Surprised
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 23:03:47    Titel:

Rashida hat folgendes geschrieben:
Ich befürchte nur, dass die Dummheit und Ignoranz in meinem Land langsam überhand gewinnt...


Ja, das stimmt, in deinem Land gibt es viele Dumme und Ignoranten...!!!
Aber auch jede Menge Palmen, Sand und Datteln...

Ist doch auch was Schönes...
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 23:18:09    Titel:

Mortis Rigor hat folgendes geschrieben:

Ich möchte an dieser Stelle nochmals anmerken das noch vor 90 Jahren der Osmane eben genau das getan hat, und Ungläubige bzw. Ketzer im osmanischen Reich verfolgt wurden, und das ca. 1.5Millionen Armenier aus ihrer Heimat vertrieben, deportiert und umgebracht wurden...
Dies nur falls du dies inzwischen wieder verdrängt hast... (Türkische Volkskrankheit = Verdrängung von Tatsachen)


Ja was hat das mit mir zu tun? Ich bin weder Türke noch Moslem. Ich bin jemand der der überzeugung ist das der Westblock verteidigt werden muss - gegen äußere wie auch gegen innere Feinde.

Ich lasse nicht zu das unser System durch ein Islamistisches Regime oder durch einen Arpardheitsstaat (siehe unten) ersetzt wird! Exclamation

Zitat:
Was früher "Rassenlehre" hieß, wird nun - nach der Vermischung der Begriffe "Rasse" und "Kultur" (s. o) - als "Ethnopluralismus" (etwa: Viel-Völkerei) bezeichnet.

Um die Anlehnung an bestimmte sich selbst wohl eher als "links" ansehende Konzepte zu betonen, sind statt "Ethnopluralismus" auch die Begriffe "differenzialistischer Antirassismus" oder "gemäßigter Multikulturalismus" im Gebrauch.

Gleich aber unter welchem Etikett er auftritt, strebt der Ethnopluralismus eine Vielzahl getrennt nebeneinander lebender, ethnisch homogener Kulturen bzw. Nationen an. Identität könnten die Menschen nur innerhalb ihrer eigenen "angestammten Kultur" finden; früher hätte der Rassist zwar "unter Artgleichen" gesagt, aber dasselbe gemeint.

Die einzelnen Kulturen, denen von neurechter Seite ein "Recht auf kulturelle Verschiedenheit" zugesprochen wird , die fürs Individuum im Zweifelsfall zur "Pflicht" werden dürfte, gelten als gleichermaßen wichtig und wertvoll. Wichtig ist nur, dass sich die "Kulturgemeinschaften" gegen fremde Einflüsse insbesondere aus dem liberalen Westen, drohende kulturelle wie biologische "Vermischungen" und daraus folgenden Einebnungen von Differenzen wehren.

Ziel ist die strikte Trennung ethnischer Gruppen, schöner gesagt: die Erhaltung "kultureller Differenzen" - tatsächlich ist der Ethnopluralismus ein Plädoyer für globale Apartheid, in dem "Kultur" und "Raum" ebenso zusammengehören wie bei den Nazis Blut und Boden.

Auch die Feinde einer ethnopluralistischen "Großmacht Europa" wären die gleichen wie die, gegen die einst der Nationalsozialismus hetzte und heute Neonazismus und Islamismus: Der Westen, die USA und Israel (stellvertretend für die Juden), der Liberalismus, der Individualismus und die so genannte "Kommerzkultur".
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 10:21:34    Titel:

Zitat:
Du möchtest den Ausgleich...?!

Wenn es zuviel links gibt, muss es auch rechts geben, damit sich alles nivelliert. Nur die goldene Mitte zählt...


Nein aber Edmund Stoiber ist ein verrückter Separatist der den Freistaat Bayern von der Bundesrepublik abspalten möchte und eine Art föderierten Ständestaat errichten will unter einbezug gewisser Teile der CSSR und sogar - wie ich vermute - anderer teile Deutschlands und Österreichs.

Tut mir leid das so sagen zu müssen aber das ist einfach bescheuert, und die abspaltungsidee ist eigendlich schon Hochverrat.

Abgesehen davon glaube ich, der Thread driftet unweigerlich ab. Ich denke jedenfalls das Europa auf diese weise zwangsläufig zugrunde gehen wird, und zwar an sich selbst. Da "dem Islam" oder "den Moslems" die schuld zuzuschieben ist nur eine allzuleichte ausrede für das eigene Versagen in GRUNDSÄTZLICHEN Fragen.

Wenn wir weiterhin die aktuelle Garde weitermachen lassen darf man sich nicht wundern wenn man einges Tages unverhoffter Dinge vor dem Trümmerhaufen stehen. Und dann ja, dann darf man sich wirklich nicht wundern wenn da was von außen kommt.... aber siehe oben!! Wink
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 11:07:17    Titel:

Iskander hat folgendes geschrieben:
Nein aber Edmund Stoiber ist ein verrückter Separatist der den Freistaat Bayern von der Bundesrepublik abspalten möchte und eine Art föderierten Ständestaat errichten will unter einbezug gewisser Teile der CSSR und sogar - wie ich vermute - anderer teile Deutschlands und Österreichs.


Wie jetzt?
Kann man irgendwo lesen, wo dies genauer definiert ist...?
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