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kommunismus in deutschland - (wahlen in berlin und mc-pomm)
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> kommunismus in deutschland - (wahlen in berlin und mc-pomm)
 
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schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 19:10:11    Titel:

Die Wirtschaft der DDR war überlebensfähig im Wirtschaftssystem des Ostblockes selbst. Dies wiederum natürlich nur so lange , wie ohne gesellschaftliche Umwälzung das Gesamtsystem nicht kollabiert wäre. Eine Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt hingegen war nicht gegeben.

Deshalb mangelte es chronisch an Devisen. Nicht umsonst pumpte sich Honecker von Strauss Milliarden.

Der Zusammenbruch der Staatsbetriebe der DDR ist also hauptsächlich der Währungsumstellung und der Öffnung der Märkte geschuldet. Die bisherigen Wirtschaftspartner im Ostblock konnten die Produkte natürlich nicht in D - Mark bezahlen , für mögliche neue Abnehmer in Westeuropa waren sie zu teuer . Meines Erachtens weniger eine generelle Qualitätsfrage. Die DDR hatte durchaus in Bereichen Schwermaschinenbau und optischer Gerätebau ( Carl - Zeiss in Jena ) Qualitätsprodukte.

Überlebensfähig waren letztlich nur Betriebe , welche massiv Kosten sparten ( Personal ) und zügig moderne Maschinen und Produktionsverfahren einführten.

M.f.G. Schelm


Zuletzt bearbeitet von schelm am 20 Sep 2006 - 19:22:13, insgesamt einmal bearbeitet
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 19:13:40    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Das dies, genauso wie die Planwirtschaft an sich (Anmerkung: Es gab NÖSPL; was den Betrieben mehr Freiheiten in dieser Hinsicht verschaffte), nicht die bestes und ökonomischste Methode ist, brauchst du keinem erklären. Das weiß jeder.


"ein bürger" scheint es nicht zu wissen, sonst würde er nicht schreiben, dass die DDR-wirtschaft ok gewesen wäre.

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Aber dich hinzustellen, und die Leute für doof zu erklären, ist auch nicht gerade die beste Methode...


ok. es regt mich aber auf, wenn mir leute wie "ein bürger" allen ernstes erklären wollen, dass der kommunismus wirtschaftlich funktionieren würde, nachdem seit jahren milliarden vom westen in den osten fliessen, um die folgen dieser "gut" funktionierenden kommunismus-wirtschaft auszugleichen.

man sollte schon den willen an den tag legen, um aus den wirtschaftspolitischen fehlern der DDR-vergangenheit zu lernen, anstatt wenige jahre nach dem katastrophalen ende dieses wirtschaftssystems wieder neu damit anzukommen...
GinGa80
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 19:48:50    Titel:

Man sollte sich im Klaren sein, dass Kommunismus kein Wirtschaftssystem sondern lediglich eine Eigentumsordnung darstellt - also einen Teil der Wirtschaftsordnung.
Ein anderer Teil ist die Art der Koordination des Wirtschaftens. Da gibt es auf der einen Seite die zentrale Planwirtschaft und auf der anderen Seite die Wettbewerbswirtschaft, in der sozusagen jeder Betrieb seinen eigenen Plan aufstellt um gegen die Pläne der anderen zu konkurrieren.
Ich persönlich denke nicht das die kommunistische Eigentumsordnung, die sich ja nur auf die Produktionsmittel bezieht, der Hauptgrund für das Scheitern war, sondern die zentrale Planwirtschaft. Die bürokratischen Mühlen mahlen eben zu langsam um "nah am Markt" zu produzieren. Das die Produktionsgüter letztendlich dem Staat gehörten, hat das Engagement der Angestellten etc. im gros auch nicht gedämpft - weil es ihnen letztlich egal war -, nur konnten viele Ideen eben nicht umgesetzt werden, da sie einfach nicht eingeplant waren.
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 20:01:53    Titel:

GinGa80 hat folgendes geschrieben:
Ich persönlich denke nicht das die kommunistische Eigentumsordnung, die sich ja nur auf die Produktionsmittel bezieht, der Hauptgrund für das Scheitern war, sondern die zentrale Planwirtschaft. Die bürokratischen Mühlen mahlen eben zu langsam um "nah am Markt" zu produzieren. Das die Produktionsgüter letztendlich dem Staat gehörten, hat das Engagement der Angestellten etc. im gros auch nicht gedämpft - weil es ihnen letztlich egal war -, nur konnten viele Ideen eben nicht umgesetzt werden, da sie einfach nicht eingeplant waren.


nein, natürlich nicht. die menschen arbeiten seit jeher freiwillig und ohne anreiz. deswegen sind in der DDR die leute auch nicht während der arbeitszeit zum friseur oder zum einkaufen gegangen, sondern sind brav am arbeitsplatz geblieben und haben sich ohne leistungsanreiz verausgabt.

privateigentum als leistungsanreiz ist der zentrale bestandteil eines funktionierenden wirtschaftssystems.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 20:02:57    Titel:

Zitat:
privateigentum als leistungsanreiz ist der zentrale bestandteil eines funktionierenden wirtschaftssystems.


eines funktionierenden kapitalistischen Wirtschaftssystems!
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 20:05:01    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
eines funktionierenden kapitalistischen Wirtschaftssystems!


Welche anderen funktionierenden Systeme gibt es denn noch?

Beste Grüße
coffeinjunky
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 20:06:15    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Zitat:
privateigentum als leistungsanreiz ist der zentrale bestandteil eines funktionierenden wirtschaftssystems.


eines funktionierenden kapitalistischen Wirtschaftssystems!


was passiert, wenn es keine leistungsanreize gibt, kann man bestens anhand der DDR sehen. wenn alle das gleiche bekommen, egal wie sehr sie sich anstrengen, strengt sich garkeiner mehr an, und alle haben das gleiche - nämlich nichts.
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 20:07:22    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:
borabora hat folgendes geschrieben:
eines funktionierenden kapitalistischen Wirtschaftssystems!


Welche anderen funktionierenden Systeme gibt es denn noch?

Beste Grüße
coffeinjunky


lol, pass auf. gleich klappt borabora eine lange liste an funktionierenden wirtschaftssystemen auf, die alle abgeschafft wurden, weil sie so erfolgreich waren...
GinGa80
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 20:10:10    Titel:

Nochmal: Den Leuten ist es egal wem die Produktionsgüter gehören!!!

Sie sind zum Frisör, etc. während der Arbeitszeit gegangen, weil sie nicht gefeuert wurden und weil sie ihren Lohn/Gehalt so oder so bekommen haben. Das hat nichts mit der Eigentumsordnung zu tun.
Die persönlichen Dinge der DDR-Bevölkerung waren kein Gemeinschaftsbesitz!!!
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 20:16:52    Titel:

GinGa80 hat folgendes geschrieben:
Nochmal: Den Leuten ist es egal wem die Produktionsgüter gehören!!!

Sie sind zum Frisör, etc. während der Arbeitszeit gegangen, weil sie nicht gefeuert wurden und weil sie ihren Lohn/Gehalt so oder so bekommen haben.


aha, und was war ihr gehalt wert? nichts. und ihr privateigentum ? auch nichts wert. von ihrem gehalt konnten sie sich ein qualitativ miserables auto kaufen, das auch schon nach 10 jahren geliefert wurde.
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