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soziale Marktwirtschaft (Referat für die Schule)
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> soziale Marktwirtschaft (Referat für die Schule)
 
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yvonne88gelb
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Anmeldungsdatum: 04.09.2006
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 08:56:00    Titel: soziale Marktwirtschaft (Referat für die Schule)

Hallo,

ich muss ein Referat über soziale Marktwirtschft halten und hab irgendwie echt keinen Plan!!!
Könnt ihr mir ein paar gute Seiten empfehlen (außer Wikipedia etc.)???
DANKE
Rashida
Moderator
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 764
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 10:25:18    Titel:

Hi, also Internetseiten kenne ich auch nicht, aber ein Buch:

Elsner, Gine , Thomas Gerlinger, Klaus Stegmüller ( HG): Markt versus Solidarität. Hamburg 2004
Pauker
Moderator
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 10:37:17    Titel:

Wie wäre es, wenn du dich zunächst einmal mit dem Thema Marktwirtschaft und dem Funktionieren von Angebot und Nachfrage beschäftigst.
Danach könntest du auf die Probleme eingehen die ein "freier Markt" aufwirft. (Verelendungstendenzen, Ungerechtigkeiten... schau dir mal die Zeit der Industrialisierung und die Lage der Fabrikarbeiter zu dieser Zeit an). Danach kannst du locker die Notwendigkeit sozialer Eingriffe des Staates begründen. Und soziale Eingriffe gibts jede Menge.
Denk mal an unser STeuersystem, die Sozialversicherung, staatliche Leistungen bei ARbeitslosigkeit,... und und und und.
Je nach Denkrichtung ists dem einen dann zu viel und dem anderen zu wenig.

Gruß
PAuker
hosenscheisser
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Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 259

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 00:41:04    Titel:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/413772/
Zitat:
Ginge es nur darum, alle Schichten unseres Volkes an einem sich ausweitenden Sozialprodukt, d.h. an dem wachsenden Wohlstand, teilhaben zu lassen, dann wäre die Aufgabe immerhin lösbar. Aber unlösbar, ja geradezu unsinnig ist das Verlangen, allen Gruppen von Einkommensbeziehern gleichzeitig einen höheren Anteil am Volkseinkommen zuzubilligen.

Soziale Marktwirtschaft nach Müller-Armack
Soziale Marktwirtschaft nach Müller-Armack Soziale Marktwirtschaft oder Sozialer Liberalismus Grundgedanken
Zitat:

* Gewährleistung individueller Freiheit
* Wohlstand und Eigentum für alle (magisches Viereck)
* Soziale Sicherung und Gerechtigkeit
* Wettbewerb als Leitbild, aber Förderung von Monopolen und Oligopolen wo erforderlich
* aktive Förderung und Erhalt eines funktionierenden Wettbewerbs (workable competition)

Staatsaufgaben 1. aktive Wirtschafts-, Wettbewerbspolitik

* im Zeichen des funkitonsfähigen Wettbewerbs
* Förderung des technischen Fortschritts
* Duldung von Großunternehmen

2. Geldpolitik mit Ziel der Preisniveaustabililtät 3. Konjunkturpolitik (insbesondere Fiskalpolitik) 4. sektorale Strukturanpassungspolitik 5. Sozialpolitik

* Ausbau des Systems der sozialen Sicherung
* Korrektur der Einkommensverteilung
* Beschäftigungspolitik (Arbeitsmarkt- Konjunkturpolitik)
* Strukturanpassungspolitik
* Mittbestimmunsgmöglichkeiten der Arbeitnehmer
* Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer

6. Bildungspolitik Zentrale Merkmale

* offene Formulierung, dynamische Veranlagung
* funktionsfähiger Wettbewerb (workable competition)
* Ordnungspolitik gleichrangig mit Prozesspolitik
* quantitative Wirtschaftspolitik

Liberaler Sozialismus

* Wie Sozialer Liberalismus, bis auf
– vorausschauender sektoraler Strukturpolitk (Investitionslenkung) – verstaatlichung der Banken – Höerer Staatsanteil am Sozialprodukt – weniger Marktvertrauen

Investitionslenkung Reglementierte Gebote für Investitionsentscheidungen.

Typen der Investitionslenkung 1. indikative Investitionslenkung (Informationen) 2. indirekte Investitionslenkung (Anreize durch den Staat) 3. direkte Investitionslenkung (Ge- und Verbote des Staates)

Zurück
Klassischer Liberalismus (nach Adam Smith) Neoliberlismus und die Kritik am Wohlfahrtstaat

http://www.finanzxl.de/lexikon/Soziale_Marktwirtschaft_nach_Mueller_Armack.html
hosenscheisser
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Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 259

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 01:39:17    Titel:

1. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/413772/
Zitat:
Ginge es nur darum, alle Schichten unseres Volkes an einem sich ausweitenden Sozialprodukt, d.h. an dem wachsenden Wohlstand, teilhaben zu lassen, dann wäre die Aufgabe immerhin lösbar. Aber unlösbar, ja geradezu unsinnig ist das Verlangen, allen Gruppen von Einkommensbeziehern gleichzeitig einen höheren Anteil am Volkseinkommen zuzubilligen.


2. Soziale Marktwirtschaft nach Müller-Armack
Soziale Marktwirtschaft nach Müller-Armack Soziale Marktwirtschaft oder Sozialer Liberalismus Grundgedanken
Zitat:

* Gewährleistung individueller Freiheit
* Wohlstand und Eigentum für alle (magisches Viereck)
* Soziale Sicherung und Gerechtigkeit
* Wettbewerb als Leitbild, aber Förderung von Monopolen und Oligopolen wo erforderlich
* aktive Förderung und Erhalt eines funktionierenden Wettbewerbs (workable competition)

Staatsaufgaben 1. aktive Wirtschafts-, Wettbewerbspolitik

* im Zeichen des funkitonsfähigen Wettbewerbs
* Förderung des technischen Fortschritts
* Duldung von Großunternehmen

2. Geldpolitik mit Ziel der Preisniveaustabililtät 3. Konjunkturpolitik (insbesondere Fiskalpolitik) 4. sektorale Strukturanpassungspolitik 5. Sozialpolitik

* Ausbau des Systems der sozialen Sicherung
* Korrektur der Einkommensverteilung
* Beschäftigungspolitik (Arbeitsmarkt- Konjunkturpolitik)
* Strukturanpassungspolitik
* Mittbestimmunsgmöglichkeiten der Arbeitnehmer
* Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer

6. Bildungspolitik Zentrale Merkmale

* offene Formulierung, dynamische Veranlagung
* funktionsfähiger Wettbewerb (workable competition)
* Ordnungspolitik gleichrangig mit Prozesspolitik
* quantitative Wirtschaftspolitik

Liberaler Sozialismus

* Wie Sozialer Liberalismus, bis auf
– vorausschauender sektoraler Strukturpolitk (Investitionslenkung) – verstaatlichung der Banken – Höerer Staatsanteil am Sozialprodukt – weniger Marktvertrauen

Investitionslenkung Reglementierte Gebote für Investitionsentscheidungen.

Typen der Investitionslenkung 1. indikative Investitionslenkung (Informationen) 2. indirekte Investitionslenkung (Anreize durch den Staat) 3. direkte Investitionslenkung (Ge- und Verbote des Staates)

Zurück
Klassischer Liberalismus (nach Adam Smith) Neoliberlismus und die Kritik am Wohlfahrtstaat

http://www.finanzxl.de/lexikon/Soziale_Marktwirtschaft_nach_Mueller_Armack.html

3. aus "Kulturrevolution oder Niedergang?! -Sozialstaat -Bildung -Kultur":
Zitat:
Der Gedanke des Sozialstaates reicht weit in das 19. Jahrhundert zurück. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die historische Schule der Nationalökonomie, eine längst vergessene Tradition, den Gedanken der Nationalökonomie als eine Kulturwissenschaft geschichtlich und historisch gedacht.
Der Anknüpfungspunkt nach dem Kriege war, dass die Mitglieder der Freiburger Schule das entwickelt haben, was man ein ordnungspolitisches Konzept nennt. Eine Ordnungspolitik, die eine Wettbewerbsordnung etablieren und durchsetzen sollte, in der die wichtigsten Dimensionen, die Sozialpolitik, die Wirtschaftspolitik, die Finanzpolitik geordnet auf die Wahrnehmung ihrer Interdependenz aufeinander abgestimmt sind und aus der dann eine in sich konsistente und dem sozialen Fortschritt dienende Ordnung der sozialen Marktwirtschaft hervorgehen sollte. Politisch angewandt und umgesetzt hat das Müller-Armack, übrigens ein Religionssoziologe, nicht nur im Nebenberuf, der aus der geschichtlichen Erfahrung die Konsequenzen gezogen und erkannt hat, dass die Marktwirtschaft nur dann unter unseren demokratischen politischen Verhältnissen eine Chance hat sich zu behaupten, wenn für sozialen Ausgleich gesorgt wird, Allen die unschuldig und unverdient in Not geraten und hinter dem ökonomischen Fortschritt zurückgeblieben sind, sollte aus dem gemeinsamen erwirtschafteten Produkt ein Ausgleich gewährt werden, der auch diesen Menschen die Möglichkeit gewähren sollte, ihre Rechte als Bürger unseres freiheitlichen Rechtsstaates auszuüben. Also ein Ausgleich, um die, die unverdient in Not gerieten nicht aus der Gesell-schaft herausfallen zu lassen. Wenn man diesen Anfang, diese ursprüngliche Idee mit der heutigen Wirklichkeit vergleicht, dann muss man zunächst einmal feststellen, dass jede politische Strategie zur Rettung des Sozialstaates eine Analyse der Gründe und Prozesse zur Voraussetzung hat, die aus dem sozialen Ausgleich und Korrektiv diesen hypertrophierten selbstdestruktiven Sozialstaat gemacht haben. Das ist die entscheidende theoretische Aufgabe, der man sich hätte zuwenden müssen, anstatt den Tagesparolen und den von den öffentlichen Meinungsmachern verordneten Sprachregelungen zu folgen und zu gehorchen. Und dann wird man als einen der entscheidenden Gründe erkennen, dass dem Sozialstaatsgedanken wie er in unserer Verfassung formuliert ist, kein definierter Begriff des Sozialen zu Grunde liegt. Es gibt keine Definition, keine Konkretion, keine inhaltliche Bestimmung dessen, was denn nun eigentlich sozial ist, auf Grund dessen man in Übereinstimmung mit der Verfassung Wucherungen des Sozialen im Namen der Verfassung der Bundesrepublik hätte zurückstutzen und reduzieren können.
Durch diesen Grundmangel ist heute de facto das sozial, was eine organisierte gesellschaftliche Gruppe oder eine zu gesellschaftlicher Organisation fähige Gruppe als sozial definiert und die Hierarchen der öffentlichen Meinungsbildung dies aufnehmen und dann die Parteien sich aneignen, um das so definierte Soziale als Gratifikation für den Fall ihres Wahlsieges den Bürgern in Aussicht zu stellen. In etwas kühneren Zeiten habe ich das System, das sich dort entwickelt hat, einen eingebauten Selbstkorruptionsprozess der politischen Parteien in Deutschland genannt, weil sie wie Wünschelrutengänger vor den Wahlen überall herumklopfen, wo ein mögliches ungestilltes soziales Bedürfnis noch nicht zu sich selbst gekommen ist, um dann im Falle ihrer Wahl die Erfüllung des Bedürfnisses, das sie selber geschaffen und in die Welt gesetzt hatten, als großen Wahlsieg zu verkünden. Wenn dieser Begriff des Sozialen nicht im Rahmen einer ordnungspolitischen Idee definierbar und damit handhabbar gemacht wird, stehen wir vor dem Ergebnis, dass heute im Grunde genommen alles sozial ist.
Wir haben inzwischen einen Stand erreicht, in dem jeder sogenannter gesellschaftlich relevanter Sachverhalt als sozial erkannt, definiert und als solcher behandelt wird. Bis in die intimsten und persönlichsten Bereiche wird dem Menschen das eigenverantwortliche soziale Bewußtsein und Verhalten abgenommen und durch sozialstaatliche Leistungen ersetzt. … Wenn man so denkt, dann braucht sich natürlich kein Mensch zu wundern, dass diese Land und dieses Volk sich von seiner Zukunft und seiner Vorsorge für die Zukunft abgemeldet hat. Es gibt für solche Gesellschaften keine selbst zu verantwortende und zu gestaltende Zukunft mehr, sondern dieses, in sich genauso utopische Modell tritt an die Stelle, an der ein anderes utopisches Modell im Sozialismus zugrunde gegangen ist. Nämlich die Vorstellung, die Wirtschaft produziere ein kontinuierliches Wachstum zur Finanzierung der sozialstaatlichen Leistungen in der prinzipiellen und durchschnittlichen Höhe von 4-6 %, für die Entwicklung eines sozialen Sicherheitssystems gegen fast alle denkbaren Lebensrisiken, um auf diesem gesunden, gesicherten Sockel die emanzipatorischen Endvorstellungen, die die Moderne seit der französischen Revolution begleiten zu realisieren. Dann wird eines Tages, abgeschirmt und getragen von Wachstum und sozialer Sicherheit, sich jeder nur noch mit der Emanzipation seiner selbst und der Emanzipation des anderen beschäftigen.

Wenn fast 40 % der gesamten Bevölkerung direkt oder indirekt von Transferleistungen des Staates abhängig sind, dann geht in diesem Land und Staat, außer den heiß diskutierten Reparaturmaßnahmen und Symptombehandlungen überhaupt nichts mehr, das ist die Logik der Entwicklung eines geschichtlichen Prozesses. Und hier bin ich nun beim entscheidenden Punkt. Das was wir vor allem brauchen ist nicht die Reduktion dieses Sozialstaates oder seine Abschaffung, so wie das Soziale heute beginnt eliminiert zu werden, etwa bei der FDP, sondern der zentrale Programmpunkt müßte in dieser Situation die Wiederherstellung des wahren Gedankens der sozialen Marktwirtschaft sein. Er ist nicht zu erhalten oder fortzusetzen, sondern er muss wiederhergestellt werden. Die Rede von der Parteivorsitzenden von der neuen sozialen Marktwirtschaft ist eine Verunklärung, denn sie hat noch nie gesagt, was sie unter dem ”Neuen” dieser Sozialmarktwirtschaft versteht, außer dass auch der Globalisierung nun Rechnung getragen wird. Wieso sich aber irgend etwas an dem zentralen, der Entwicklung und dem Ausbau des Sozialstaates zugrunde liegenden Gedanken, die ihn ursprünglich konstituiert haben, geändert haben soll, ist schwer zu erkennen, wenn sich aus dieser Forderung ergibt, daß diese Entfesselung der sozialen Beglückungs-, Sanierungs- und Entwicklungspolitik zur Verstaatlichung des Sozialen führt, die mit einer Vergesellschaftung des Staates identisch ist. Das was sich unter dem fast naturwüchsig, anonym aus eigener Dynamik entfaltenden System der sozialen Sicherheit ergeben hat, ist die ununterscheidbare Durchdringung von Gesellschaft und Staat. Der Staat ist vergesellschaftet und die Gesellschaft ist verstaatlicht. Ein Zustand der fast, wenn auch mit anderen Gründen und Formen, dem gleichkommt, der auch zum Untergang des Sozialismus geführt hat. Es ist ja gar nicht so abwegig, sich vorzustellen, dass wir dem Untergang des Sozialismus nur mit einer geringen Zeitverschiebung folgen könnten, wenn wir die für das staatliche Handeln notwendige, und sei es auch noch so geringe Differenz zur Gesellschaft nicht wieder herstellen. Das Gerede von Sozialpolitik verliert jeden Sinn, wenn wir nicht im Staat die Instanz und das Entscheidungsmonopol sehen, das in der Lage ist eine Ordnungspolitik zu exekutieren und durchzusetzen. So wie es eine Wettbewerbsordnung nie aus sich selbst gibt, sondern sie gibt es, weil sie rechtlich durch den Staat gesetzt, vom Staat durch entsprechende Rahmenbedingungen erhalten und jede Einschränkung der Fairness des Wettbewerbsgedankens durch staatliches Handeln, welcher Art auch immer, verhindert wird. Die neoliberale Rede und die Vorstellung, dass wir durch einen immer schwächer werdenden, letzten Endes verschwindenden Staat wieder zu Wohlstand und Reichtum kommen könnten, ohne dass die Gesellschaft dabei auseinanderbricht, ist eine völlig illusorische und an dem ursprünglichen Ordnungsgedanken vorbeigehende Vorstellung. Gerade eine freiheitliche Wettbewerbsordnung, die fähig ist das soziale Niveau in der Gesellschaft zu erhalten, braucht einen starken Staat. Aber der starke Staat ist nicht stark, wenn er alle gesellschaftlichen Bereiche wie Poren durchdringt, sich bürokratisch wie eine Krake über die Gesellschaft legt, jeden Gedanken der Eigeninitiative und der Kreativität bürokratisch fesselt, bindet und kontrolliert, mit einem Gesetzbuch von inzwischen 80.000 Seiten, die alle das gesellschaftliche Verhalten der Bürger in der Bundesrepublik regeln. Da kann es keine Marktwirtschaft geben. Da kann auch die Marktwirtschaft nicht das erwirtschaften, was sie um Willen des sozialen Programms und der sozialen Notwendigkeiten braucht. Das wäre also die im Grunde genommen entscheidende Voraussetzung, ein starker, handlungsfähiger, ent-scheidungskräftiger Staat, der die ordnungspolitischen Notwendigkeiten für das Gedeihen eines sozialmarktwirtschaftlichen Systems auch verwirklichen und durchsetzen und im besten Falle realisieren kann.
Eine andere für unsere Zukunft entscheidende Frage hängt damit zusammen, daß dieser Sozialstaat für die Bundesrepublik der Kitt war, der diese Gesellschaft zusammengehalten hat. Alles andere haben wir eliminiert, die Geschichte, die Religion, die Nation, alles ist weg, übriggeblieben ist der Kitt des Sozialstaates. Und die schicksalsträchtige Frage, die nun heraufdämmert und mit der wir konfrontiert werden und auf die wir eine Antwort geben müssen, denn selbst wenn wir keine geben, wird auch das eine Antwort sein, lautet: Was wird diese Gesellschaft, dieses Volk noch zusammenhalten, wenn es nicht mehr die Leistungen und die Gewährungen des Sozialstaates sind?

yvonne88gelb
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Anmeldungsdatum: 04.09.2006
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 07:42:13    Titel:

danke, danke, danke!!!
Razz
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