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Für den Erhalt des generischen Maskulinums?
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Muss denn immer das "...innen" dahinter?
Dafür! Frauen werden sonst ausgeschlossen.
26%
 26%  [ 5 ]
Dagegen! Das ist übertriebener Feminismus.
73%
 73%  [ 14 ]
Stimmen insgesamt : 19

Autor Nachricht
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2006 - 20:59:25    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
In Reden wird doch zumeist "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger" benutzt. Das ist doch gut so. Ich dachte wir reden hier vom schriftlichen?

"Mensch" ist m.W. neutral. Vielleicht wäre es ein Vorschlag ab sofort nur noch "liebe Menschen" zu verwenden?! Damit wäre das nächste Problem des in der Soziologie sog. "3. Geschlechts" auch gelöst Wink


Oder so eben ! Rolling Eyes Das einfachste wäre jedoch zu akzeptieren , dass es eben im Sprachgebrauch keine Menschin gibt ! Dann könnte man gedanklich auch jede Klassifizierung wieder neural und für alle geltend auffassen ! Außerdem : Sonst müßten wir konsequenterweise auch Transsexuelle und die wenigen zweigeschlechtlichen extra erwähnen !

P.S : Hoffe , dass Petra Roth oder Alice Schwarzer dies nicht lesen ! Will niemand auf neue Ideen bringen ! Shocked

M.f.G. Schelm
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2006 - 21:03:50    Titel:

Zitat:
Außerdem : Sonst müßten wir konsequenterweise auch Transsexuelle und die wenigen zweigeschlechtlichen extra erwähnen !


das 3. Geschlecht, wie schon oben angedeutet.

"Mensch" ist vollkommen neutral.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2006 - 21:11:06    Titel:

Klar doch ! Very Happy Aber warum willst du zwischen schriftlicher und nichtschriftlicher Konversation einen Unterschied machen , oder hab ich dies falsch verstanden ?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2006 - 21:13:21    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
Klar doch ! Very Happy Aber warum willst du zwischen schriftlicher und nichtschriftlicher Konversation einen Unterschied machen , oder hab ich dies falsch verstanden ?


Das ist doch sowieso grundlegend verschieden: Schriftverkehr und Gespräch.
Oder siehst du das anders?
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2006 - 21:20:44    Titel:

Fast eine Suggestivfrage ! Rolling Eyes Natürlich gibt es da Unterschiede. Aber warum sollten diese sich in einer Differenzierung der neutralen Option wiederum bemerkbar machen ? Spricht oder schreibt man den Einzelnen .. die Einzelne an , wählt man doch immer die Geschlechtsspezifikation.

Bei der Ansprache im Plural wäre es jedoch gleichgültig , ob ich nun als Rundschreiben Liebe User ! als neutrale Ausdrucksform verwende , oder beim Klassentreffen von uni -protokolle.de Shocked .... als Mod eine direkte Ansprache mit Liebe User ! beginne , oder ?

Schelm Rolling Eyes
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2006 - 23:26:23    Titel:

"User", Englisch allgemein ist sowieso meistens neutral in seinen Bezeichnungen von Gruppen Wink
Vielleicht sollten sich die Feministinnen und Feministen für die Anglisierung von Anreden einsetzen "Voters", "Citizens", "Students", etc. Very Happy
Das siebte Zeichen
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2006 - 12:02:22    Titel:

in den Stammtisch verschoben (bb)
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2006 - 12:55:23    Titel:

Nach meiner Ansichten ist das Anhängen von Innen ganz in Ordnung, wer es so nutzen möchte. Ich findes es politisch korrekt, falls mensch dass überhaupt noch erwähnen darf, allerdings etwas umständlich. Ich rege mich allerdings nicht darüber auf. Interessant finde ich ich die Idee der Verwendung des Wortes mensch.

Der Ausdruck mensch anstelle des man wird zum Beispiel von der Zeitung Emma konsequent genutzt. Also anstatt das man wie im Beispielssatz man versucht wieder seine Privelegien zu sichern und setzt dabei ein debil-peinliches Grinsen auf, das solche Kritik auch nicht intelligenter erscheinen lässt kann mensch das mensch verwenden wie im Satz mensch lebt im Jahr 2006 und nicht in der Steinzeit.

Ich versuche das man weitesgehend zu vermeiden, da es sprachlich eher flapsig wirkt. Andererseits käme ein mensch interessiert sich wieder für Gleichberechtigung gegen ein man findet Eva Herrmann so klassel die neue Ikone ich hab's doch immer schon gewußt Auf-die Brust-Getrommle maskiliner Stammtischdoktrinen doch besonders eloquent zur Geltung.

Mit freundlichen Grüßen
an aller BürgerInnen
ein
Bürger
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2006 - 13:44:43    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Der Ausdruck mensch anstelle des man wird zum Beispiel von der Zeitung Emma konsequent genutzt.


du liest emma?

Bürger hat folgendes geschrieben:

Ich versuche das man weitesgehend zu vermeiden, da es sprachlich eher flapsig wirkt.


"man" wirkt in der tat flapsig. "mensch" wirkt aber keinen deut besser, sondern gekünstelt.

was man von der debatte halten sollte, kann man anhand von monty pythons "life of brian" sehen, in der szene, in der die judäische volksfront (oder war es die volksfront von judäa?) debattiert, das "jeder mann ....UND JEDE FRAU!... das recht zum bewaffneten widerstand gegen die römer ...UND RÖMERINNEN!... haben sollte".

da kann ich nur sagen ROMANI ITE DOMUM! Laughing Laughing Laughing
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2006 - 13:59:03    Titel:

"Man" ist ein unbestimmtes und unpersönliches Pronomen. Auf so einen Schwachsinn kann auch nur Emma kommen.
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