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ISM - wirklich gut oder Geldverschwendung?
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Francesca
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Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 23:50:40    Titel:

@ St. Nimmerlein: Im Bezug auf Forschung ist es ehe egal welche private Hochschule man wählt, da die Forschungsrate bei allen gegen Null läuft.
Ob der Bereich Finance an der ebs oder WHU wirklich besser ist, weiß ich nicht. Immerhin bietet die ISM den Studiengang "Corporate Finance" an. Folglich sollte dieser Bereich nicht schlecht sein. Aber wie gesagt "sollte". Was am Ende inhaltlich besser ist, kann man ehe nur beurteilen, wenn man beides kennt.
Ich verstehe aber nicht, warum es an der WHU oder der ebs leichter sein soll einen guten Master zu machen.

@ Hardi_Hard: Naja 1.400€ im Semester finde ich schon eine Menge Geld. Die Struktur ist relativ identisch. Es gibt bei allen Hochschulen Auslandssemester, integriete Praktika, Sprachunterricht, usw. Auch die Aufnahmebedingungen ähneln sich.
Darin liegt ja das Problem. Die Inhalte sind gleich und ich denke das viele nur die ebs oder WHU bevorzugen, da beide in Rankings weiter oben stehen. Sie halten das ganze den für "elitärer", aber ist das 1.400€ wert?
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:25:54    Titel:

ich will auch niemandem eine Privat-Uni madig machen, hat sicher seine Vorteile da. Nur gilt es halt immer zu bedenken, dass die Privatunis (WHU,EBS, gilt auch für einige staatliche Unis) sich die besten Bewerber herauspicken. Diese hätten sicher auch an einer mediokren Uni zu den besten gehört, und insofern ist eben daran zu zweifeln ob deren Erfolg wirklich der Hochschule geschuldet ist. Vor diesem Hintergrund sind auch Gehaltsstatistiken zu sehen. Die Studie von Steven Levitt habe ich ja mal gepostest.


Im übrigen dürften die von Dir beschriebenen Zustände in Köln extrem sein. Die meisten staatlichen Unis haben die Zahl ihrer Studenten aufgrund der Bachelor-Umstallung erstmal massiv reduziert, da findest du wohl immer einen Platz. Und selbst in Köln findest du solche Verhältnisse wohl nur im Grundstudium vor.

Zum Thema Forschung: Forschung ist für staatliche Unis ein wichtiger Reputationstreiber, private sind -zumindest in D- bisher auch weitgehend ohne ausgekommen.

Das Investmentbanking bzw Consulting mit FH nicht geht stimmt übrigens nicht. Bei McK gibt es einen Absolventen der FH Osnabrück und bei frankfurter Banken findet man immer wieder FH-Absolventen (auch im IB-Bereich). Ich kann allerdings nicht ausschliesen, dass es mit FH-Abschluss schwerer ist.


Ob staatlich oder privat solltest du mE vorallem von Deinem Typ abhängig machen: bist du anlehnungsbedürftig oder kannst du es auch alleine ? Bist du im präzisen Denken (Mathematik/Physik) gut ? Möchtest du auch etwas über Volkswirtschaftslehre lernen (da ist das Angebot der privaten häufig sehr mau)? Interessiert du Dich evtl für eine wissenschatliche Karriere?


Zuletzt bearbeitet von ppoldi am 10 Okt 2006 - 00:43:28, insgesamt 3-mal bearbeitet
Crocker
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:27:27    Titel:

Francesca hat folgendes geschrieben:
@Hadi_Hard: Ich habe mir auch gedanken über staatliche Unis gemacht, jedoch bin ich der Meinung, dass gerade das bessere Betreuungsverhältnis an einer privaten Uni ein Vorteil ist, der mir während meines Studiums zu gute kommt. Das Placement ist im Bezug auf das erarbeiten von Netzwerken halte ich ebenfalls für sehr wichtig.
Mir hat ein Freund erzählt, dass er an der Uni in Köln ab und zu auch vor dem Hörsaal sitzt, weil einfach kein Platz mehr ist. Das ist nicht mein Ding!
Der Spaß kostet 3.600€ pro Semester, also schon ein nette Summe.
Kann es nicht sein, dass die ebs und WHU nur einen besseren Ruf genießen, die Inhalte und das Studium an sich jedoch gleich gut sind?

@ppoldi: Es ist klar, dass im Endeffekt immer die eigene Leistung zählt, jedoch verfügen manchen Hochschulen über einen guten Kontakt zur Wirtschaft. Warum sollte ich also diesen Vorteil ausser Acht lassen?

Die haben dich auf ihrem Informationetag aber ganz schoen mit ihrem Kaese vollgelabert. Nicht alles glauben, was du so hoerst.
Wenn du fuer einen Sitzplatz 3600Euro berappen willst, bitte. Glaubst du staatl. Unis haben kein Netzwerk?
Die Inhalte sind meistens sehr aehnlich. Jeder hat mikro und makro...
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:33:12    Titel:

zum Thema Absolventen-Netzwerk der staatlichen:


http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/800.0.html

http://www.absolventum.uni-mannheim.de/ev/statistischedaten.php

solangsam erwachen die staatlichen Unis.


es gibt noch viele weiter Beispiele für Kooperationen, siehe auch hier:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/88917,0.html?sid=8c5682c9a391995c9a3e99e98cb6d7be


im übrigen wird das Thema "guter Kontakt zur Wirtschaft" mE häufig überbewertet. Ich kenne zB nicht viele, die in Frankfurt die Angebote nutzen. Klassisches Massen-bewerben ist doch relativ leicht und führt auch meistens zum Erfolg.
Francesca
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Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:46:28    Titel:

@ ppoldi: Ich habe es auch nicht so aufgefasst, als wäre es deine Intention gewesen, das Studium an einer privaten Hochschule "schlecht" zu reden. Die Studie von Steven Levitt würde mich jedoch sehr interessieren, wäre also nett, wenn du mir diese als PM schicken könntest.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage, warum sich die privaten Hochschulen in Deutschland trotz fehlender Forschungsreputation behaupten können und ihr Placement sogar noch weiter ausbauen können.
Und noch eins: das es FH - Absolventen nicht ins Consulting oder IB schaffen können, sehe ich als verzweifelte Hoffnung von Universitätsabsolventen an, auch wenn es von dort aus bestimmt leichter ist.

@ Crocker: Ich war nie der Meinung, dass staatliche Hochschulen über Netzwerke verfügen. Jedoch denke ich, dass private Hochschulen, aufgrund ihrer Kompaktheit über ein intensiveres Netzwerk verfügen. Die Absoventen haben einen stärkeren Bezug zur ihrer Hochschule, was die Pflege der Netzwerke deutlich vereinfacht.
Was ich jedoch als großer Problem im Hinblick auf ISM sehe, ist die doch "dürftige" Auswahl der Partneruniversitäten im Ausland.
Francesca
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Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:49:52    Titel:

Wie ppoldi schon sagt, die staatlichen Hochschulen erwachen gerade aus ihrem "Dornröschenschlaf" im Hinblick auf Netzwerke. Dies wird auch durch die begefügten Statistiken belegt.
Crocker
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:49:55    Titel:

Francesca hat folgendes geschrieben:
@ ppoldi: Ich habe es auch nicht so aufgefasst, als wäre es deine Intention gewesen, das Studium an einer privaten Hochschule "schlecht" zu reden. Die Studie von Steven Levitt würde mich jedoch sehr interessieren, wäre also nett, wenn du mir diese als PM schicken könntest.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage, warum sich die privaten Hochschulen in Deutschland trotz fehlender Forschungsreputation behaupten können und ihr Placement sogar noch weiter ausbauen können.
Und noch eins: das es FH - Absolventen nicht ins Consulting oder IB schaffen können, sehe ich als verzweifelte Hoffnung von Universitätsabsolventen an, auch wenn es von dort aus bestimmt leichter ist.

@ Crocker: Ich war nie der Meinung, dass staatliche Hochschulen über Netzwerke verfügen. Jedoch denke ich, dass private Hochschulen, aufgrund ihrer Kompaktheit über ein intensiveres Netzwerk verfügen. Die Absoventen haben einen stärkeren Bezug zur ihrer Hochschule, was die Pflege der Netzwerke deutlich vereinfacht.
Was ich jedoch als großer Problem im Hinblick auf ISM sehe, ist die doch "dürftige" Auswahl der Partneruniversitäten im Ausland.


Und wenn du dich in den USA fuer nen Master bewirbst schauen die auch auf den Ruf der Uni. Da kommst du int. mit einer Niemandsuni nicht sehr weit. Schau dir mal neutrale Bewertungen der ISM an, die geben dir mehr aufschluss, als das was die dir erzaehlen.
Francesca
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Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:51:56    Titel:

@ Crocker: Die Frage ist nur, wo ich diese neutralen Bewertungen herbekomme. Die FIBAA - Akkreditierung hält den Studiengang für "gut". Mehr neutrales Material steht mir leider nicht zur Verfügung.
Francesca
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Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 00:54:56    Titel:

@ Crocker: Noch eins....
Aus deiner Aussage schlussfolgere ich, dass ich mich am besten bei einer international bekannten Hochschule einschreibe, ohne darauf zu achten, ob der Studiengang nun inhaltlich wirklich gut ist, nur um später an einer guten Universität, meinetwegen in den USA, meinen Master machen zu können.
JellyBelly
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2006 - 10:20:26    Titel:

mal wieder hitzige discussions ueber privat oder nicht privat.

also erstmal muss ich sagen, dass ich fuer dieses ws auch einen platz an der ism gehabt haette u sie zu meinen favouriten zaehlt, mich im endeffekt aber doch fuer maastricht entschieden habe (dachte es waere hier internationale, da alles auf engl, 'ausland'... na ja, mit 50% deutschen nicht mehr u halt pbl).

was aber mal zu allererst gesagt werden muss, ist, dass man die ism sicherlich nicht mit der whu, ebs oder hhl auf eine stufe stellen kann, das ist eine ganz andere liga, allein schonmal aus dem grund, dass die ism eine fh ist.
du musst dir im klaren sein, wo du spaeter arbeiten moechtest u gucken, welche uni, fh, zu deinen vorstellungen passt.
ranking-plaetz sind in gewisserweise nat sinnvoll u hilfreich, aber deinen studienort solltest du nicht von einem ranking abhaengig machen.

die um geniesst auch einen sehr guten europaeischen ruf, aber das heisst ja noch lange nicht, dass sie fuer alle das beste ist.

u nochwas, ich war letztes jahr an der ism zur summerschool u dort wurden keinerlei vergleiche zu deutschen elite-unis geaeussert, sondern richtigerweise auf die merkmale einer fh hingewiesen.
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