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Elite-Unis: die Entscheidung
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Elite-Unis: die Entscheidung
 
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testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:07:22    Titel:

Whoooo hat folgendes geschrieben:
testbild123 hat folgendes geschrieben:
grad läuft die pressekonferenz...es ist echt krass, das urteil bedeutet klar das aus für die geisteswissenschaften, auch bei den exzellenzklustern.

WAS?


das haben die natürlich so nicht gesagt, aber schau dir doch die 3 eliteunis an: 2x eine TU, einmal eine gesamtuni wie LMU.

der schwerpunkt bei den anderern förderlinien liegt eindeutig auf "lifescience", d.h. naturwissenschaften / ingenieurwissenschaften.

meiner meinung nach kannst du "weiche" fächer wie geologie, soziologie oder geschichte usw. in zukunft knicken. das wird natürlich so nicht gesagt, aber fakt ist einfach, das die klassische humanistische bildung heutzutage wertlos wird. die knappen zukünftigen mittel gehören den ingenieurs-und naturwissenschaften. das ist doch offensichtlich.
alex008
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 385

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:17:47    Titel:

Zitat:


das haben die natürlich so nicht gesagt, aber schau dir doch die 3 eliteunis an: 2x eine TU, einmal eine gesamtuni wie LMU.

der schwerpunkt bei den anderern förderlinien liegt eindeutig auf "lifescience", d.h. naturwissenschaften / ingenieurwissenschaften.

meiner meinung nach kannst du "weiche" fächer wie geologie, soziologie oder geschichte usw. in zukunft knicken. das wird natürlich so nicht gesagt, aber fakt ist einfach, das die klassische humanistische bildung heutzutage wertlos wird. die knappen zukünftigen mittel gehören den ingenieurs-und naturwissenschaften. das ist doch offensichtlich.


Das wird damit zusammenhängen, dass der Arbeitsmarkt heute in erster Linie Ingeniere bzw. Absolventen technischer Studiengänge braucht. Wieso der Staat dann noch mal explizit Geisteswissenschaften födern sollte, hätte selbst Schavan kaum erklären können.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:26:15    Titel:

testbild123 hat folgendes geschrieben:
meiner meinung nach kannst du "weiche" fächer wie geologie, soziologie oder geschichte usw. in zukunft knicken. das wird natürlich so nicht gesagt, aber fakt ist einfach, das die klassische humanistische bildung heutzutage wertlos wird.


Wertlos ist sie sicher nicht. Aber nicht oder nur sekundär verwertbar für den Arbeitsmarkt. Traurig aber wahr, wir bilden heutzutage leider viele Fachidioten aus.

Aber: Stört die Geisteswissenschaftler überhaupt, dass ihre Bereiche keine Millionen zusätzlich bekommen? Was sollen sie denn erforschen oder erfinden? Ich fände dies in z.B. Geschichte wirklich schwer. Außerdem sind zumindest die Geschichtsstudenten, die ich kenne, überhaupt nicht an solchen Rankings und Konsorten interessiert, da, welch Wunder, ihr Studium sie interessiert und erst ganz weit danach mal, wo sie studieren, anders als z.B. bei den Wiwis.

Beste Grüße
coffeinjunky
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:33:03    Titel:

ist in den Geisteswissenschaften in D überhaupt "Zug dahinter"?

Ich meine, Stellen sich die Wissenschaftler in gw Gebieten dem internationalen Forschungswettstreit, oder ist das so ein Gedümpel wie es auch in den Wirtschaftswissenschaften jahrzentelang weitgehend war ?

Wenn ich mich durch Seiten von Profs zB in Gesellschaftswissenschaften (außerhalb VWL) klicke veröffentlichen die meisten ja doch nur auf deutsch. Spricht nicht gerade für Exzellenz.
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:35:16    Titel:

Aber das führt dazu dass es für die unis im Wettbewerb um Fördergelder - die nächste Auswahlrunde läuft ja schon - absolut nicht lohnenswert sein wird sich einen geisteswissenschaftlichen Fokus zu geben. Die humanistischen Fächer werden immer weiter ins Abseits gedrängt. Die Zahl der Interessenten und Studierenden mag ja ausreichend sein, aber was soll man tun wenn die Unis ihre pohilosophischen Fakultäten schließen oder Forschungs- und Förderprogramme auslaufen lassen?
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:38:54    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:
Ich meine, Stellen sich die Wissenschaftler in gw Gebieten dem internationalen Forschungswettstreit, oder ist das so ein Gedümpel wie es auch in den Wirtschaftswissenschaften jahrzentelang weitgehend war ?


Was für einen "Forschungswettstreit" gibt es denn zB. in Romanistik oder Anglistik? Gibt es überhaupt auf der Welt in diesen Fächern einen "Forschungswettstreit"?

Fragende Grüße
coffeinjunky
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:39:37    Titel:

die auswahl ist ein spiegel unserer gesellschaft. "elite" ist, was für den markt verwertbar ist. da fällt hebräisch oder griechisch oder philosophie eben raus. würde man elite z.b. nur über intelligenz definieren, hätte man auch noch den rest eindampfen können und eine einzige mathematik-uni küren können.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:39:57    Titel:

es wurde heute übrigens noch viel mehr entschieden:

http://www.dfg.de/aktuelles_presse/reden_stellungnahmen/2006/download/exin_0610_pressemappe/exin_0610_grafik.pdf
-=rand=-
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Anmeldungsdatum: 21.03.2005
Beiträge: 959

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:41:22    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:
Eine dumme Frage von mir: Was ist denn in Karlsruhe so gut??? Die LMU ist ja in Ordnung, anstelle der TU fände ich Achen zwar besser, aber Karlsruhe?

Fragende Grüße
coffeinjunky


Karlsruhe hat einen verdammt guten Ruf in den Ingenieurswissenschaften (vor allem Maschinenbau) und in Informatik.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:44:10    Titel:

habe die Förderung mal überflogen, ist wirklich überwiegend Natur-,Medizin- und Ingenieurwissenschaften.

Ich habe zB auch nur zwei Projekte aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften gefunden.
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