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Dauer Jura-Studium
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 30 Okt 2006 - 06:52:46    Titel:

Wenn du Praktikum machst, bekommt man selbstverständlich kein Gehalt. Gehalt bekommst du nur im Referendariat.

Da die Praktika mind. 3, an den meisten Unis jedoch wohl 4 Wochen am Stück abzuleisten sind, wirst du wohl nicht mehr viel Zeit und Lust haben, um nebenbei zu arbeiten. Überfordere dich nicht! Man brauch auch mal eine Pause, das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Ich hab auch gedacht: Ach, egal, pack ich mir die Sem.-Ferien eben voll: Hausarbeit, 6 Wochen arbeiten, 3 Wochen Praktikum. Ich sag dir: Es geht nicht, du bist danach fix und alle. Man brauch auch mal Urlaub, grad bei Jura.

Dass man vom Arbeitgeber wegen eines freiwilligen Studiums zeitweise wg. Praktika freigestellt wird, kann ich mir nicht vorstellen.

Ich würde mich an deiner Stelle entscheiden: Entweder Studium oder Job, beides schaffst du nicht.
Heinzel
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Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 14:23:46    Titel:

hallo,
habe eine frage...
wuerde auch gerne jura studieren. will aber weder anwalt noch richter werden. will eher in die wirtschaft, da die arbeitsmarkt situation fuer anwaelte nicht nicht gut aussieht, will aber kein bwl studieren... mir wuerde also das 1 staatexamen reichen. nun ist die frage was kann ich nach dem 1. staatsexamen machen?! ist es moeglich nach dem 1. staatsexamen, einen wirtschafts master zu machen oder brauch ich dafuer einen wirtschafts bachelor???
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 15:54:33    Titel:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/63914,0.html

In deinem Fall würde ich mir dann gleich eine wirtschaftlich orientierte Uni aussuchen, z.B. Osnabrück, wo eine wirtschaftwissenschaftliche Zusatzausbildung im Jurastudium Pflicht ist (da hast du dann auch VWL/BWL-Vorlesungen).

Ich glaube allerdings kaum, dass man mit dem 1. Staatsexamen in der Wirtschaft bessere Berufsaussichten hat als mit 2 Staatsexamen als Anwalt. Die sind mindestens genauso schlecht. Als Betriebswirt hast du in der Wirtschaft sowieso bessere Chancen, würde ich meinen.

Warum willst du denn kein BWL studieren? Obwohl da die Berufsaussichten wohl auch nicht so viel besser sind, aber wo sind die heute schon gut?? BWL hat auf jeden Fall mehr mit Wirtschaft zu tun, deshalb verstehe ich das nicht so ganz.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 16:14:59    Titel:

ich wollte gerade sagen..man darf nicht immer all zu viel auf da sgegebn wa sman hört von wegen schlechte berufschancen..meine profs haben uns gesagt das selbst als sie studiert haben alle welt erzählt hat das es für juristen schlecht aussieht..und in welchen beruf siehts denn super aus? ich mein lehrer werden nicht mehr eingestellt..wenn du zur polizei gehst isset das selbe weils land kein geld mehr hat..BWL studieren auch massig..
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 16:21:58    Titel:

Da stimme ich meiner Vorrednerin zu. Ein Richter hat uns gesagt, dass damals schon gesagt wurde, die Aussichten seien schlecht und man müsse gute Noten haben. Er meinte, dass er auch kein übermäßig gutes Examen hatte und trotzdem Richter werden konnte. Da gehört immer auch Glück dazu. Wie überall.

Allerdings kommt es auch auf die jeweilige Perspektive an. Ein Anwalt hat mir z.B. gesagt, ich solle bloß ganz oft Praktikum beim Anwalt machen, weil man für den Staatsdienst ja "Hammerexamen" brauche. Ein anderer Richter meinte, ohne zusätzliches BWL-Grundstudium oder sprachliche Zusatzausbildung könne man es als Jurist heutzutage sowieso vergessen.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Ansichten ist also schwer festzustellen, wie es wirklich ist.
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 16:28:53    Titel:

Ich bin eh der Auffassung, Qualität setzt sich immer durch.

Und wenn man irgendwo im oder jenseits des Mittelmaß mitschwimmt, hat man es auch in anderen Berufsfeldern schwer.
Heinzel
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Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 21:02:58    Titel:

ich hatte auch nicht vor nach dem 1 staatsexamen aufzuhoeren. wie gesagt hatte ueberlegt einen master im wirtschaftlichen bereich zu machen. weiss aber nicht ob das moeglich ist mit einem jura studium. das war die eigentlich frage von mir....
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2006 - 21:26:26    Titel:

Zum Thema Berufswunsch Richter:
Es wurde ja bereits schon mehrfach angesprochen, dass man um Richter zu werden sein zweites Examen oberhalb der 9 Punkte machen sollte.

Hier mal die Statistik für Bayern 2005:
http://www4.justiz.bayern.de/ljpa/Jahresbericht_2005.pdf

Für wen der Anwaltsberuf eher abschreckend ist, aber dennoch Jura studieren will, der sollte sich daher bereits zu Anfang sehr sehr sicher sein, dass er später zu den besten 15 % gehört.

Gruß Pandur

P.S.: Die Statistiken der anderen Bundesländer kenne ich nicht.
Fomori
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Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 07 Nov 2006 - 17:02:06    Titel:

Naja, nochmal zum Thema Richter:

Nachdem zumindest in Bayern kaum neue Richter eingestellt werden, sollte es schon ehr ein sehr gut, oder gut sein, um da nen Platz zu bekommen. Mit Vollbefriedigend kann das schon danebengehen. Ich würde mal mit ca. 20 neuen Stellen auf 3000 Juristen rechnen (Die guten Leute aus dem Vorjahr, bei denen es nicht ganz gereicht hat, konkurieren ja auch noch mit). Und wenn euch einer sagt, er sei mit schlechten Noten Richter geworden, ist dass entweder verdammt lang her, oder er kommt aus Bayern und ist in der CSU.

Mit Glück hat das nix zu tun. Die Richterposten werden ausschließlich nach Note vergeben.

Das ist ein Punkt, den Ihr noch lernen werdet, wenn ihr es öfter mit Richtern zu tun habt....

Schaut Euch einfach mal in eurem Jahrgang die Leute an, die immer die besten Noten haben.......

Du kannst dich da auch nicht bewerben, sondern wirst eingeladen, wenn die Note passt. Für die Leute findet dann nichtmal ein richtiges Vorstellungsgespräch statt. Es geht ehr um " Mach ich oder mach ich nicht".

Außerdem sollte hier mal erwähnt werden, dass jeder der Richter machen will auch Staatsanwalt machen muss. Danach bleibt weiterer steter Wechsel zwischen Staatsanwaltschaft und Richteramt nicht aus, zumindest wenn man befördert werden will.

(Obige Angaben beziehen sich nur auf Bayern, keine Ahnung, ob es sonst anders läuft.)

Grüße, Fomori
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 09:53:06    Titel:

Fomori hat folgendes geschrieben:
Und wenn euch einer sagt, er sei mit schlechten Noten Richter geworden, ist dass entweder verdammt lang her, oder er kommt aus Bayern und ist in der CSU.


Laughing
Der Richter, der das gesagt hat, ist in der Tat schon etwas länger dabei. Aber er meinte, das habe man vorher halt auch schon erzählt mit den "guten Noten".

Fomori hat folgendes geschrieben:
Mit Glück hat das nix zu tun. Die Richterposten werden ausschließlich nach Note vergeben.


Das streite ich nicht ab! Ich sage nur, dass es auch Glück sein kann, wenn sich auf eine Stelle nicht so viele "gute" bewerben, so dass man auch mit vollbefriedigend eine Chance hat. (Ich rede jetzt nichtmal unbedingt von Bayern... das da hohe Ansprüche herrschen, ist ja allseits bekannt.)

Zu dem "Wie, du hast nur 10 Punkte?" kann ich nur sagen: Es kommt halt auch darauf an, wie man an die ganze Sache rangeht. Ich bin z.B. gleich von Anfang an mit der Einstellung rangegangen, dass 9 Punkte schon super sind. Und dementsprechend freue ich mich auch immer, wenn ich 9 Punkte aufwärts habe.
Ich kenne allerdings auch Leute, die immer zweistellig schreiben und nie zufrieden sind, weil man ja auch 18 Punkte haben "könnte" und dann denken, das Studium sei doch nicht das Richtige für sie Rolling Eyes . Manche sagen auch, wenn sie 11 Punkte haben, sie hätten "eine 3". Also, für mich sind 11 Punkte "eine 2+" Cool. Die Einstellung ist also sehr entscheidend.

Und Außenstehenden, also solchen, die nicht Jura studieren, sage ich halt einfach, dass 9/10 Punkte für Jura schon so gut sind wie - sage ich mal - ne 2 oder 2+ in der Schule oder 11 Punkte in der Schule oder ähnliche Leistungen im Studium anderer Fächer. Dann verstehen die das auch Wink .

Jaja, die guten alten Vorurteile:
1. Jura = Fach zum Auswendiglernen,
2. Jura = trocken,

alles Quatsch. Wer das meint, hat wohl irgendwas nicht ganz verstanden...
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