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Ein ganz schwerer Fall braucht extra hilfreiche Tipps! OINK
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awml
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2006 - 20:49:29    Titel:

@ abi007

Danke für deine Hilfe!

Sportökonomie hört sich interessant an aber ich kann nichts dazu finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sportwissenschaft

Wie sieht dann das Studium aus und die Berufschancen?

@ ColtSeavers

Auch dir danke ich für deine umfangreiche Hilfe!

Du hast schon recht. 2 Studiengänge parallel werde ich wohl nicht packen.

Zitat:
ansonsten sehe ich ehrlichgesagt nicht wo der sinn einer solchen kombination sein soll?, als strafverteidiger musst du wohl genausowenig ahnung von bwl haben, wie ein marketing-fachmann später von jura...


Ja, hier hast du auch völlig recht aber ich wollte mir selbst halt möglichst viele Möglichkeiten eröffnen. Und außerdem dachte ich so jemand mit 2 vollwertigen Qualifikationen hat bessere Chancen zum Karriereaufstieg...

Zitat:
generell würde ich dir einfach empfehlen, dir sehr gut zu überlegen, was du später denn gerne mal so den ganzen tag über machen würdest. du solltest dir darüber klarwerden, ob du lieber dein leben "auf der bühne" (schauspieler), vor gericht (anwalt), im büro (bwl) oder wo auch sonst immer verbringen möchtest.


Naja, ganz ehrlich gesagt finde ich keine der Vorstellungen sonderlich gut.
Ich muss mir aber wohl das kleinste übel aussuchen...

Ja. So ist das halt im Leben. Die meisten haben in der Jugend große Träume und wollen hoch hinaus aber >95 % werden spätestens nach dem Studium von der Realität eingeholt.

Ich glaub ich muss muss bei meiner Studienwahl ganz drastisch umdenken. Ich sollte wohl nicht danach gehen, was mir die besten Chancen bietet sondern danach was ich die nächsten 50 Jahre machen möchte.

Und deshalb muss ich nochmal in mich gehen. Eure ganzen guten Vorschläge werde ich natürlich auch nochmal aus meiner neuen Perspektive betrachten.

Natürlich können weiterhin Vorschläge abgegeben werden, meine Fähigkeiten hab ich ja bereits genannt.

Danke im voraus!
ColtSeavers
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Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 02 Dez 2006 - 02:02:43    Titel:

awml hat folgendes geschrieben:
@ abi007

Danke für deine Hilfe!

Sportökonomie hört sich interessant an aber ich kann nichts dazu finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sportwissenschaft

Wie sieht dann das Studium aus und die Berufschancen?

@ ColtSeavers

Auch dir danke ich für deine umfangreiche Hilfe!

Du hast schon recht. 2 Studiengänge parallel werde ich wohl nicht packen.

Zitat:
ansonsten sehe ich ehrlichgesagt nicht wo der sinn einer solchen kombination sein soll?, als strafverteidiger musst du wohl genausowenig ahnung von bwl haben, wie ein marketing-fachmann später von jura...


Ja, hier hast du auch völlig recht aber ich wollte mir selbst halt möglichst viele Möglichkeiten eröffnen. Und außerdem dachte ich so jemand mit 2 vollwertigen Qualifikationen hat bessere Chancen zum Karriereaufstieg...

Zitat:
generell würde ich dir einfach empfehlen, dir sehr gut zu überlegen, was du später denn gerne mal so den ganzen tag über machen würdest. du solltest dir darüber klarwerden, ob du lieber dein leben "auf der bühne" (schauspieler), vor gericht (anwalt), im büro (bwl) oder wo auch sonst immer verbringen möchtest.


Naja, ganz ehrlich gesagt finde ich keine der Vorstellungen sonderlich gut.
Ich muss mir aber wohl das kleinste übel aussuchen...

Ja. So ist das halt im Leben. Die meisten haben in der Jugend große Träume und wollen hoch hinaus aber >95 % werden spätestens nach dem Studium von der Realität eingeholt.

Ich glaub ich muss muss bei meiner Studienwahl ganz drastisch umdenken. Ich sollte wohl nicht danach gehen, was mir die besten Chancen bietet sondern danach was ich die nächsten 50 Jahre machen möchte.

Und deshalb muss ich nochmal in mich gehen. Eure ganzen guten Vorschläge werde ich natürlich auch nochmal aus meiner neuen Perspektive betrachten.

Natürlich können weiterhin Vorschläge abgegeben werden, meine Fähigkeiten hab ich ja bereits genannt.

Danke im voraus!


Kein Problem..wann machst du denn eigentlich genau Abitur? nächsten Sommer? Danach keinen Zivildienst? Je nach dem, hast du ja noch einiges an Zeit, bevor das jew. Studium losgeht. ich würde dir empfehlen, in einer deiner "wunschbranchen" davor mal ein praktikum zu machen, das kann evtl. viel helfen. ich habe das zwar damals nicht gemacht, aber soweit ich weiß bieten einige unternehmen "schülerpraktika" an, als erster einblick ist das vielleicht gar nicht so schlecht. bei einem gericht, theater... darfst du als UNBEZAHLTER praktikant vielleicht auch 2-3 wochen vorbei schauen... ich habe mein erstes praktikum nach dem grundstudium gemacht, im nachhinein war das denke ich ein fehler. wenns geht, würde ich jetzt so viel wie möglich mit nehmen, i.d.R hat man ja bevor das studium anfängt noch relativ freie zeit.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 00:41:50    Titel:

Ich wuerde mal sagen "Sportlehrer" oder "Jura mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht". Nimm Dir mal einen Tag frei und besuch an einer Uni Deiner Wahl die Studienberatung und ein paar Vorlesungen.
Eventuell kann Dir auch Dein Dad ueber seine Kontakte mal eine Woche Praktikum in einer Kanzlei vermitteln.
Jemand
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Anmeldungsdatum: 20.11.2004
Beiträge: 272

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 20:15:07    Titel:

Wobei man anmerken muss, dass Jura zwar von den Fähigkeiten her gut passen würde, man aber trotzdem einen wichtigen Teil des Studiums nicht übersehen darf: Das Lernen.

Wenn du einer der vielen Menschen bist, die im Prinzip faul sind, in der Schule aber durch Intelligenz/Talent/gutes Ausdrucksvermögen (was im Abi oft die Hälfte der Miete ausmacht) und Glück gute Noten erreichen,d ann musst du eben auch sehr an dir Arbeiten, denn du musst in diesem Studium (nicht nur in diesem, dort aber besonders) im Primzip von Anfang an (ohne Motivation und viel Druck) lernen.

Besonders aber musst du fürs Examen pauken wie ein Verrückter...Und das ist auch absolut überhaupt gar nicht zu vergleichen mit dem von dir beschriebenen Lerntag für Mathe. Das Durchhaltevermögen für einen Tag, oder auch eine Woche haben viele, aber monatelang durchzulernen, ohne wirklich alles überblicken zu können und ohne vorgeschriebenen Fragenkatalog, das is ne harte Sache...


Das unterschätzen meiner meinung nach viele, denn auch das größte Interesse für ein Fach setzt nunmal in einigen Teilgebieten aus und auch diese musst du dann konsequent in großem Umfang lernen.

Aber es is schonmal ne gute Sache, dass du nicht MEHR (dein Anfang klang noch ganz anders) nur auf die Karriere und das Geld achtest, denn wie einige es schon gesagt haben, nur ein geringer Prozentsatz wird top-erfolgreich und kommt in Ebenen, in denen DInge wie "Führungskompetenzen", "Entscheidungsfreude" und "Durchsetzungsvermögen" mehr zählen als Fachwissen und die Basics.

Sprich, die Chefetage, in der du als Vorstandsvors. sicher deinen Spaß an Machtspielen und dem vielen Geld hast, in der aber von Mathe nicht mehr die Rede ist. Und in der du zudem in den seltensten Fällen bis 67 arbeiten musst, evtl aber länger arbeiten WILLST (Aufsichtsrat ect)

Die restlichen 95%! müssen 40 Jahre lang mit dem Job leben, den sie gelernt haben und das tun, was sie studiert haben. Sie müssen (im Fall BWL) mit Zahlen arbeiten (arbeiten, nicht nur angucken) und alltägliches erledigen. Wenn du dann keinen Spaß an deinem Fach hast bist du tausendmal unglücklicher als mit 20000 weniger im Jahr, dafür aber dem Gefühl, jeden Tag etwas zu tun, was dir Spaß macht (auch wenn dann sicherlich auch nicht jeder Tag ein pures Vergnügen ist..wo ist er das schon)


Soweit also zu der Sache, für dich und für jeden, der wenn auch unbeabsichtigt immer noch mehr auf das Einstiegsgehalt, die Aufstiegsmöglichkeiten und das gesellschaftliche Prestige achtet, als auf den Inhalt des Fachs.
Und glaubt mir das sind einige, man muss sich schon sehr zusammenreißen, um seinen Blick wirklich auf das Wesentliche zu lenken.
TaLLaVA
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 01:22:33    Titel:

DEUTSCHES UND EUROPÄISCHES WIRTSCHAFTSRECHT AN DER UNI SIEGEN
ColtSeavers
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Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 13:52:40    Titel:

Jemand hat folgendes geschrieben:
Wobei man anmerken muss, dass Jura zwar von den Fähigkeiten her gut passen würde, man aber trotzdem einen wichtigen Teil des Studiums nicht übersehen darf: Das Lernen.

Wenn du einer der vielen Menschen bist, die im Prinzip faul sind, in der Schule aber durch Intelligenz/Talent/gutes Ausdrucksvermögen (was im Abi oft die Hälfte der Miete ausmacht) und Glück gute Noten erreichen,d ann musst du eben auch sehr an dir Arbeiten, denn du musst in diesem Studium (nicht nur in diesem, dort aber besonders) im Primzip von Anfang an (ohne Motivation und viel Druck) lernen.

Besonders aber musst du fürs Examen pauken wie ein Verrückter...Und das ist auch absolut überhaupt gar nicht zu vergleichen mit dem von dir beschriebenen Lerntag für Mathe. Das Durchhaltevermögen für einen Tag, oder auch eine Woche haben viele, aber monatelang durchzulernen, ohne wirklich alles überblicken zu können und ohne vorgeschriebenen Fragenkatalog, das is ne harte Sache...


Das unterschätzen meiner meinung nach viele, denn auch das größte Interesse für ein Fach setzt nunmal in einigen Teilgebieten aus und auch diese musst du dann konsequent in großem Umfang lernen.

Aber es is schonmal ne gute Sache, dass du nicht MEHR (dein Anfang klang noch ganz anders) nur auf die Karriere und das Geld achtest, denn wie einige es schon gesagt haben, nur ein geringer Prozentsatz wird top-erfolgreich und kommt in Ebenen, in denen DInge wie "Führungskompetenzen", "Entscheidungsfreude" und "Durchsetzungsvermögen" mehr zählen als Fachwissen und die Basics.

Sprich, die Chefetage, in der du als Vorstandsvors. sicher deinen Spaß an Machtspielen und dem vielen Geld hast, in der aber von Mathe nicht mehr die Rede ist. Und in der du zudem in den seltensten Fällen bis 67 arbeiten musst, evtl aber länger arbeiten WILLST (Aufsichtsrat ect)

Die restlichen 95%! müssen 40 Jahre lang mit dem Job leben, den sie gelernt haben und das tun, was sie studiert haben. Sie müssen (im Fall BWL) mit Zahlen arbeiten (arbeiten, nicht nur angucken) und alltägliches erledigen. Wenn du dann keinen Spaß an deinem Fach hast bist du tausendmal unglücklicher als mit 20000 weniger im Jahr, dafür aber dem Gefühl, jeden Tag etwas zu tun, was dir Spaß macht (auch wenn dann sicherlich auch nicht jeder Tag ein pures Vergnügen ist..wo ist er das schon)


Soweit also zu der Sache, für dich und für jeden, der wenn auch unbeabsichtigt immer noch mehr auf das Einstiegsgehalt, die Aufstiegsmöglichkeiten und das gesellschaftliche Prestige achtet, als auf den Inhalt des Fachs.
Und glaubt mir das sind einige, man muss sich schon sehr zusammenreißen, um seinen Blick wirklich auf das Wesentliche zu lenken.


sehr guter beitrag Exclamation das problem ist blos, dass man im vorhinein leider nur schwer abschätzen kann, was später der eigentliche "Inhalt" des faches/job sein wird.
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