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Arabische Schrift


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Die arabische Schrift fand ihren Ursprung der Byblos-Schrift und der phönizischen Schrift. Die Form Buchstaben und die Grundlagen für die weitere wurden in der aramäischen Schrift gelegt.

Während ihrer Entwicklung mussten zusätzliche Zeichen Konsonanten hinzugefügt werden aus 22 wurden schließlich Zeichen. Hinzu kam die Umbildung der Reihenfolge arabischen Alphabetes. Diese sich allmählich vollziehende Umbildung an einer Abart der maghrebinischen Schrift erkannt werden die im Westen islamischen Gebietes von 800-900 n. Chr. in war und von einem Gelehrten entwickelt worden Diese stand der Reihenfolge des Altsemitischen noch näher als alle späteren Formen der arabischen Strenggenommen gibt es auch bei der maghrebinischen verschiedene Abarten; so unterscheidet man einen tunesischen fazischen andalusischen und sudanischen Typus.

Der Einfluss der Ornamentik auf die Schrift

Mit dem Verbot der Porträtmalerei erlangte Ornamentik schon bald eine überragende Bedeutung die die Schrift in diesem Bereich mit einbezog. dass hierbei immer mehr Gewicht auf die Ausbildung der Schrift gelegt wurde entwickelte sich zunehmend eine anspruchsvolle Kalligraphie die zu einer Entwicklung zahlreicher recht Stilarten führte. Zwar kamen später einige dieser wieder aus der Mode doch sind einige ihnen noch bis zum heutigen Tage erhalten

Es sind die folgenden die alle der Neshi-Schrift hervorgegangen sind: In Persien die elegante Nesta'liq-Schrift (von den Türken Ta'liq-Schrift genannt während die Perser ihrerseits unter diesem Namen eine aus alten Tawqi-Duktus hervorgegangene nur noch selten angewandte verstehen besonders für Lithographien und Drucke poetischer Literatur beliebt. Demgegenüber die Neshi-Schrift hauptsächlich in religiösen juristischen und Texten Verwendung. Im Briefverkehr jedoch verwenden die Perser durchweg die Sikästa-Schrift. Diese Schriftduktus ist des Fehlens diakritischer Punkte und der häufigen normalerweise unverbundener Zeichen miteinander schwer lesbar.

Die Verbreitung der arabischen Schrift

Die arabische Schrift hat von den Sprachen die größte Verbreitung erlangt. Mit dem Islam und dem heiligen Religionsbuch des Korans wurde sie von Volk zu Volk Sie verdrängte teils die einheimische Schrift (z.B. Persien ) teils wurde sie die erste Schrift betreffenden Volkes überhaupt (z.B. bei den afrikanischen So findet sich die arabische Schrift im nicht nur zur Wiedergabe der arabischen Sprache auch der persischen kurdischen (in Irak Iran Syrien) türkischen (früher) afghanischen tatarischen hindustanischen malayischen ja sogar des Suaheli und der Haussasprache einiger Berbersprachen Nordafrikas.

Es versteht sich von selbst dass arabische Schrift nicht ohne weiteres befähigt war Laute dieser z.T. von der arabischen in lautlichen Charakter überaus verschiedenen Sprachen zum Ausdruck bringen. So wurden dann in den Fällen eine Sprache besondere im Arabischen nicht vorhandene besaß neue Zeichen gefunden indem man ähnliche Buchstaben mit weiteren diakritischen (unterscheidenden) Punkten versah. So wird zum das persische (indoeuropäische) [p] welches im Arabischen vorkommt aus dem arabischen Buchstaben Ba (entspricht unserem [b]) gebildet indem er der Grundlinie nicht nur einen sondern drei "kopfstehenden" Dreieck angeordnete) Punkte aufweist.

Der voranschreitende Anteil der lateinischen Schrift Lasten der arabischen Schrift.

Der große Siegeszug der arabischen Schrift der Islamisierung ist in der Gegenwart zu gegangen ihr Verbreitungsgebiet hat sich sogar noch Sprachen wie die malaiische das Suaheli z.T. auch schon die Haussasprache werden fast nur noch mit lateinischen Buchstaben geschrieben. bei den osmanischen Türken ist die arabische Schrift der lateinischen So wurde auf dem turkologischen Kongress 1926 der Beschluss gefasst in allen Schulen im Schrifttum der Türken und Tataren das Alphabet durch das lateinische zu ersetzen was 1928 verwirklicht wurde. Demgegenüber sind im Iran in den 1930er Jahren gemachten Versuche die arabische durch lateinische Schrift zu ersetzen erfolglos geblieben.

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