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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 24. April 2014 

Ekklesiologie


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Ekklesiologie (von griech./lat. ecclesia "Kirche") ist die Lehre von der Kirche in der christlichen Theologie . Sie ist derzeit das vielleicht größte in der ökumenischen Bewegung.

Im Wesentlichen lassen sich zwei Ausprägungen Ekklesiologie unterscheiden. Die eine wird von der orthodoxen und katholischen Kirche die andere von den Kirchen Reformation vertreten.

Nach orthodoxer und katholischer Auffassung ist Kirche ihrem Wesen nach sakramental . Sie ist Zeichen und Werkzeug des Gottes in der Welt. Darum hat ihre Kontinuität und weltumspannende organische Einheit garantiert durch Bischöfe als Nachfolger der Apostel theologische Relevanz. - Strittig ist die Primatsfrage .

Nach evangelischer Auffassung ist die Kirche lediglich "Geschöpf Wortes Gottes" ( creatura verbi ). Sie entsteht und lebt überall dort das Evangelium von der Gnade Gottes um willen rein verkündet und glaubend angenommen wird. äußerliche Einheit der Organisation und der Liturgie sind zweitrangig.

Die Täufer - und in ihrer Nachfolge die Mennoniten und Baptisten - verstehen die Kirche als "Gemeinschaft Glaubenden" die sich in der Ortsgemeinde konkretisiert. Unabhängigkeit der Kirche vom Staat ist für Ekklesiologie dieser Bewegungen konstitutiv.

Diesen unterschiedlichen Ekklesiologien entsprechen unterschiedliche Vorstellungen der gesuchten Einheit der Kirche Christi.



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