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Kommunistische Partei Deutschlands


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Die Kommunistische Partei Deutschlands ( KPD ) wurde im Dezember 1918 gegründet. Sie folgte auf die der USPD von der SPD über die Frage der Kriegskredite und der Politik des Burgfriedens . Weitere politisch Organisationen im kommunistischen Umfeld der Spartakusbund die Bremer Linksradikalen und die Internationalen Deutschlands (IKD). Die russische Oktoberrevolution und die weitere Entwicklung zur Novemberrevolution prägte die entstehende Partei ebenfalls.

Das offizielle Gründungsdatum ist der 1. Januar 1919 . Zu den Führungspersönlichkeiten dieser Gründungsphase gehörten Rosa Luxemburg Karl Liebknecht Johann Knief (IKD) Wilhelm Pieck Leo Jogiches Otto Rühle (IKD) Eugen Leviné Paul Levi Paul Frölich (IKD) und Ernst Reuter-Friesland . Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sprachen sich für die Teilnahme an Wahlen zur Nationalversammlung aus. Diese Position wurde von den ehemaligen Mitgliedern des IKD verworfen. Johann Knief sprach sich für diesen Vorschlag aus. Gründungsparteitag lehnte die Teilnahme an den Wahlen 62 zu 23 Stimmen ab.

Der auf dem Gründungsparteitag gewählten Zentrale KPD gehörten an: Hermann Duncker Käte Duncker Eberlein Paul Frölich Leo Jogiches Paul Lange Levi Karl Liebknecht Rosa Luxemburg Ernst Meyer Wilhelm Pieck und August Thalheimer.

Während der Januaraufstandes wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin von Freikorps-Soldaten ermordet im mit den Berliner Märzkämpfen Leo Jogiches im Untersuchungsgefängnis Berlin- Moabit .

Die KPD hatte zunächst nur wenige Sie erreichte unter den Bedingungen des Bürgerkrieges die Masse der Arbeiter ihre Mitglieder waren ehemalige Sozialdemokraten die von ihrer ehemaligen Partei enttäuscht waren. Die Anzahl der Mitglieder stagnierte nur wegen der Nichtbeteiligung an den Wahlen Nationalversammlung sondern auch wegen der Verfolgung und ihrer Mitglieder. Durch die Abspaltung der anarchistisch "Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands" (KAPD) der z.B. Otto Rühle angehörte und dem Ausschluss der "Nationalbolschewisten" Wolffheim und Heinrich Laufenberg im Oktober 1920 die Partei weiteren Mitgliederschwund zu beklagen. Die beider Richtungen hielten die von Paul Levi durchgesetzte Beteiligung an den Reichstagswahlen für Zeichen dass damit der revolutionäre Weg verlassen Dieser Schwenk jedoch war zugleich eine der für den Übertritt des linken Flügels der USPD Ende 1920. Nun endlich hatte die VKPD umbenannte Partei eine Massenbasis. Zwischen 1921 1923 leitete die KPD Streikbewegungen und den revolutionären Volkskampf u.a. Ruhrgebiet und im Mansfelder Land . 1923. Nach dem Hamburger Aufstand von wurde die "Rechte" Parteiführung unter Heinrich Brandler August Thalheimer abgesetzt und ausgeschlossen. Die Ausschlüsse die "Brandlerianer" und die Auseinandersetzungen um die der Roten Gewerkschafts-Opposition (RGO) führten zu einem der KPD in den Gewerkschaften und zur Gründung der "Kommunistischen Partei - Opposition" KPD-O oder KPO. Die Neue Parteiführung unter Ruth Fischer Werner Scholem Arkadi und Arthur Rosenberg wurde im Februar 1925 und durch die bis 1933 amtierende Parteiführung Ernst Thälmann ersetzt. Die Stalinisierung der KPD wurde die neben " Trotzkisten " und "Brandlerianern" auch noch die Gruppe "Versöhnler" aus der Partei ausschloss. Als Mitglied Dritten Internationale wurde die Partei von Moskau beeinflusst. Unzufriedenheit vieler mit dem Kapitalismus trieb der vor allem Arbeiter und Arbeitslose zu so sie vor allem zwischen 1928 und 1932 Wahlerfolge erzielen konnte (November 1932 16 9%). Sozialfaschismusthese der Kommunisten und gleichzeitig die Ablehnung SPD einer Einheitsfront erleichterte den deutschen Faschisten Machtübernahme.

Im Juli 1924 wurden erste Ortsgruppen Kampforganisation der KPD des RFB gegründet. Im 1925 wurde Ernst Thälmann zu dessen Vorsitzenden gezählt.

Die Nationalsozialisten ihrerseits zählten Kommunisten und Sozialisten zu Hauptfeinden. So wurde die KPD bereits kurz dem Reichstagsbrand verboten ihre Anhänger und die ihrer die wegen des umfangreichen Archivs des "M-Apparates" KPD dem unter anderem Erich Mielke angehörte über ihre "feindlichen Brüder" angelegt aufgerollt werden konnten im Dritten Reich systematisch verfolgt in Konzentrationslager gesperrt und ermordet wie z.B. Ernst Thälmann oder Werner Scholem. Die KPD hatte Kampf gegen die faschistische Diktatur von 1933 bis 1945 große Verluste da sie unter anderem nach Deutschland schickte die die spätere Machtübernahme sollten; diese sind relativ schnell von der Gestapo verhaftet worden. Im Untergrund führte die ihren antifaschistischen Kampf fort. Das ZK der mit Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht an Spitze entwickelte ein Programm zur Rettung der Nation (z.B. auf der Brüsseler und Berner der KPD). Im sowjetischen Exil gründete die das "Nationalkommitee Freies Deutschland" ( NKFD ) ein Zentrum des Kampfes von Antifaschisten Lager. Direkt nach dem zweiten Weltkrieg ging das ZK der KPD und exilierte stalintreue KPD-Mitglieder nach Berlin um einen außen demokratischen politischen Aufbau zu betreiben. Führer Gruppe war Walter Ulbricht .

Am 11. Juni 1945 beschloss die ein Aktionsprogramm dessen Ziel der "Aufbau einer Ordnung in ganz Deutschland" war.

In der sowjetischen Besatzungszone wurden KPD SPD zur SED ( Sozialistische Einheitspartei Deutschlands ) auf dem Vereinigungsparteitag vom 21. April vereinigt. Die West-Berliner Sozialdemokraten verhinderten dies.

In der BRD existierte die KPD nur noch als bedeutungslose Splitterpartei. Im August 1956 wurde sie vom Bundesverfassungsgericht verboten. Die Begründung des Gerichts war Feststellung der Verfassungswidrigkeit. Dabei legte das Gericht Grundsätze an die es 1952 zum Verbotsurteil SRP ( Sozialistische Reichspartei ) für die "freiheitliche demokratische Grundordnung" (GG) hatte. Die Gründe für das Verbot werden heute sehr kontrovers diskutiert. Während die Gegner Verbots die Gründe für das Verbot u.a. Kampf gegen die Wiederbewaffnung und für eine Wiedervereinigung Deutschlands und Eintreten für einen Friedensvertrag sehen nennen die das Eintreten der KPD für einen Anschluss an den kommunistischen Ostblock was die überwiegende Mehrheit der Deutschen Westdeutschland abgelehnt hat und den damit verbundenen der Freiheitlichen demokratischen Grundordnung . Die KPD trat für eine Vergesellschaftung Privateigentums an Produktionsmitteln ein und für eine des Proletariats; dies wurde als verfassungswidrig eingeschätzt als weitere Begründung für das Verbot genannt.

Nachdem 12 Jahre nach dem KPD-Verbot Bonner Innenministerium die Gründung einer neuen kommunistischen der DKP ausgehandelt wurde konstituierte sich auch die zum Jahreswechsel 1968 / 69 neu (50. Jahrestag der KPD-Gründung). Um weiterhin bestehende Parteienverbot auszuhebeln nannte sich die KPD/ML (der Zusatz steht für Marxisten-Leninisten). Da DKP sich auf die Grundsätze der parlamentarischen verpflichten musste wurde sie vom harten Kern KPD-Anhänger als "revisionistisch" abgelehnt. Die KPD/ML strebt den Umsturzt des bestehenden Systems an und den bewaffneten Kampf des Proletariats .

Mit derartigen Forderungen stellt sich die auch inhaltlich in die Tradition der verbotenen Dennoch wurde bislang auf ein neues Parteiverbots-Verfahren Aufgrund der weit gehenden Bedeutungslosigkeit aller dediziert Parteien ist die Anstrengung eines solchen Verbotsverfahrens in naher Zukunft eher unwahrscheinlich.

Formal bekennt sich die KPD/ML ebenso vormals die bundesdeutsche KPD der Nachkriegszeit zu Theorien Stalins und sieht im Reformkurs Chrustschows einen Verrat an der kommunistischen Idee. die Kritik Mao Tse-tungs an der sowjetischen Politik bildete sich ein starker maoistischer Flügel innerhalb der Partei (KPD/ML (Revolutionärer der sich vor allem durch die Auseinandersetzung den Sympathisanten der Partei der Arbeit Albaniens und später in der Organisation "Kommunistischer Arbeiterbund (KABD)" aufging.

1990 bildete sich in der DDR sich die SED bürgerlicher Politik zuwendete eine KPD. Aufgrund der Einigungsverträge fällt sie als der ehemaligen DDR nicht unter das Verbot 1956.

Eine weitere Kommunistische Partei Deutschlands mit Zentralorgan "Roter Morgen" hat sich in den Jahren gegründet. Sie konnte jedoch zu keinem gesellschaftliche Relevanz erlangen und zerfiel in Jahr in mindestens drei verschiedene Abspaltungen.

Weblinks

Literatur

  • KPD 1918 bis 1945:
    • Hermann Weber; Andreas Herbst: Deutsche Kommunisten : biographisches Handbuch 1918 bis Berlin : Dietz 2004.
    • Hermann Weber (Hrsg.): Der Thälmann-Skandal: geheime Korrespondenzen mit Stalin Berlin : Aufbau-Verl. 2003.
    • Chris Harman: Die verlorene Revolution : Deutschland 1918-23 Frankfurt : VGZA e.V. 1998.
  • KPD 1945 bis 1968:
    • Georg Fülberth: KPD und DKP 1945-1990. Zwei kommunistische Parteien der vierten Periode kapitalistischer Entwicklung. Heilbronn : Distel 1990.
    • Günter Judick / Josef Schleifstein / Steinhaus (Hrsg.): KPD 1945-1968: Dokumente. 2 Bde. Neuss : Ed. Marxistische 1989.
    • Dietrich Staritz: Die kommunistische Partei Deutschlands. In: Richard Stöss (Hrsg.): Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945-1980. Bd. 2: FDP bis WAV. Opladen Westdeutscher Verlag 1984. 1663-1809.




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