Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Pragmatismus gilt in angelsächsichen Ländern als eine Erscheinungsform der Lebensphilosophie die starke subjektiv idealistische und agnostische Agnostizismus ) Züge zeigt.
Charles Peirce gilt als Begründer des Pragmatismus . William James hat dann mit seiner Veröffentlichung von 1907 (1) diese Linie entwickelt. Ferdinand Canning Scott und John Dewey trugen zur Ausgestaltung des Pragmatismus entscheidend bei.
Dabei hat allerdings Dewey den Pragmatismus in einer Form ausgestaltet die auch Instrumentalismus bezeichnet wird.
Diese im Pragmatinsmus sich zeigende Lebensanschauungen weisen viele Gemeinsamkeiten den Anschauungen F.W.Nietzsches auf(2). Eine bestimmte Übereinstimmung ergibt sich den Anschauungen des Positivismus der die Begründer und die Entwicklung Pragmatismus stark beeinflusst hat.
Nach den Ansichten der Pragmatisten sollen alle Urteile Anschauungen Vorstellungen Begriffe u.a. der Menschen als Regeln für das Tätigsein und Verhalten erweisen.
Aus der Haltung des Skeptizismus heraus dass es dem Menschen nie gelungen sei die objektive Realität wirklich hinreichend so abzubilden dass es Übereinstimmung mit der Realität gekommen sei wird die bisherige Erkenntnis und das erkannte Wahre als Metapher betrachtet.
Somit ist die Erkenntnis über die Realität nicht in Übereinstimmung mit den darüber Aussagen als Wahrheit aufzufassen sondern nur aus praktischen Nutzanwendung zu folgern.
Damit wird das Kriterium der Wahrheit Kriterium der Nützlichkeit des Nutzens des Erfolges.
James drückt diese Aussage über die so aus:
"Wahr ist das was sich durch praktischen Konsequenzen bewährt".
Oder mit anderen Worten(James):
"Eine Vorstellung ist 'wahr' solange es unser Leben nützlich ist sie zu glauben".
Die Frage der Wahrheit wird zu einer Frage der praktischen ob sie in der 'Logik' im 'Labor' der 'Firma' usw. einen Nutzen darstellt. In täglichen Praxis ist nicht mehr nach der zu fragen sondern zu überprüfen welchen 'Barwert' Vorstellung hat.
Die Behauptung der Pragmatismus hätte eine eigene Vorstellung von Wahrheit ist nicht haltbar. Für den Pragmatismus gilt dass ein wahrer Satz ein sein muss den man einfach bekräftigen kann. 'wahre Satz' sollte dann nur noch die erfüllen dass er zu den Sätzen kompatibel an die die Teilnehmer einer Gemeinschaft glauben.
Jede Tätigkeit ist darauf hin zu welche Erfolge(results) sie den sich ändernden und Interessen aufweisen.
Die Beziehung zur Moral des Handelns stellt sich den Pragmatisten denn der Pragmatismus lehnt jede Moral als überkommende Vorurteile Für die Menschen gibt es keine moralischen denn der Pragmatismus erkennt keine für den Menschen verbindliche allgemeine Normen der Moral.
Bei konsequenter Anwendung des Pragmatismus in täglichen Praxis würde sich ein völliger Relativismus einstellen der geeignet ist alle Handlungen rechtfertigen solange sich diese als nutzbringend erfolgreich bewährt herausstellen.
Die Reduzierung der Wahrheit und die der Moral auf den vom Interesse des oder einer Gruppe von Menschen her bestimmten und Erfolg ist das entscheidende Moment der des Pragmatismus .
Die Frage der sittlichen Bindung und für die staatlichen Prozesse wird ebenfalls nicht Betracht gezogen. Würde zum Beispiel eine Rechtsprechung die Prinzipien des Pragmatismus gebunden so könnten sich erhebliche Brüche angelsächsischen Rechtstradition bezüglich der Bestandsnormen des Eigentums
Insofern kann auch ein Element des Irrationalismus im Pragmatismus enthalten sein.
Die Begründer des Pragmatismus haben zu sehr verschiedene Entwicklungen auf Gebieten der Wahrheit der Bedeutung sprachlicher Ausdrücke Natur und zu den Funktionen in der Beiträge geliefert.
Obwohl viele dieser Beiträge heute in angelsächsichen Philosophie keine beutende Rolle mehr einnehmen haben sie doch auf einige Wirkungen gezeigt.